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Mittelklasse-Langstreckenfzg-Beratung

Themenstarteram 31. Juli 2010 um 22:02

Hallo liebe Community,

bei folgendem Anliegen hoffe ich auf eure Mithilfe:

Ich suche ein Auto in der Mittelklasse [A4, Vectra/Insignia, 3er, Passat, Octavia/Superb, Mondeo u.s.w]. Es dient vornehmlich den Heimfahrten von Frankfurt/Main nach Berlin. Entsprechend also ~ 550km. Es sollte kein Kombi sein (gefallen mir einfach nicht), es sei denn es gibt kaum Limos wie z.B. beim Mondeo. Meine Jahresfahrleistung beträgt etwa 25-30Tkm, fast nur Autobahn.

Es soll (mindestens) die Mittelklasse sein, da ich stets die Mitfahrgelegenheiten suche, und eben auch zu ~95% voll besetzt bin. Bisher habe ich dies mit meinem Peugeot 206 auch (gerade so) geschafft. Allerdings war mein Auto nie dazu gedacht gewesen. Im Sinne meiner Mitfahrer und dem Komfort im Generellen daher also nach Möglichkeit die Mittelklasse.

Minimum-Vorraussetzungen sind für mich im Wesentlichen Tempomat, Klima (manuell), Bordcomputer und Mittelarmlehne vorne. Schön wäre außerdem Xenon, da meine Fahrten i.d.R. im Dunkeln sind - muss aber nicht. Sowas wie Sitzheizung/Leder/Navi/Schiebedach/etc ist allenfalls ein Nice to have.

Meine Reise-Richt-Geschwindigkeit - wenn nicht begrenzt - liegt etwa bei 160km/h +/- 10. Langsamer möchte ich einfach nicht fahren. Folglich sollte das Fahrzeug schon eine Vmax von 190-200 erreichen. Ich denke eine Leistung zwischen 100-140ps sollte da ausreichen, oder? Weshalb ich allerdings die Geschwindigkeit angebe: Es macht sicherlich keinen großen Sinn einen 75psler immer im Hochleistungsbereich zu fahren. Stimmt es im Übrigen, dass auch die Hubraumgröße eine wesentliche Auswirkung bei diesen Geschwindigkeiten auf den Verbrauch haben kann? Ich also mit einem 3l womöglich weniger bei ~170km/h verbrauche, als bei einem 1,6l Motor?

Im Grunde interessiert mich ein Auto, dass nicht mehr als 60Tkm runter hat und nicht mehr als ~ 4-5y alt ist. Diese Überlegung ist allerdings rein den Werkstattkosten zuzurechnen - sollte ich dies vll nochmal überdenken?

In Abhängigkeit der Kosten würde ich das Auto schon bis 200-250TKm fahren - muss nicht immer das Neueste haben.

Nun suche ich allerdings keine konkreten Angebote, sondern vielmehr eine grobe Orientierung.

Schon die Entscheidung zwischen Diesel und Benziner fällt schwer, wenn ich mir den Diesel-Benziner-Vergleich des ADAC anschaue. Hier kommt es zu der kuriosen Situation, dass nahezu alle Diesel bereits bei 10Tkm günstiger in den Gesamtkosten sind, als die Benziner. Wirklich seltsam!

Auch beim Fabrikat bin ich mir unsicher. Audi macht sicherlich schöne Autos, einen Premiumpreis für VW-Technik zu bezahlen mag ich aber nicht. Vom VW Passat gab es ja in der letzten Generation wirklich böse Qualitätsmängel im Sinne der technischen Zuverlässigkeit. Die meiste Sympathie (unter Außerachtlassung des Preises) erweckt bei mir BMW. Primärfocus liegt allerdings schon bei den Gesamtkosten. Der Anschaffungspreis selbst ist jedoch kein K.O.-Kriterium. Ich dachte an 10-15T€ - zur Not auch n bissl mehr. Teure Fahrzeuge sind aber in der Regel auch teuer in den Folgekosten. Deshalb wird wohl eher der Bereich unterhalb von Audi/BMW/Mercedes interessant werden, da jene 3 (Premium-)Marken auch in der Versicherung teils schweineteuer sind.

Ist mit meinem Streckenprofil und meiner Fahrweise eigentlich ein Verbrauch z.B. bei einem Diesel von unter 8l zu erreichen?

Die Mittelklasse finde ich nicht so einfach zu überblicken. Vielleicht hat ja einer von euch einen guten Tip, welcher besonders interessant sein könnte. Auch wenn ihr einen Tip zum Motor eines Modells habt, wäre ich euch dankbar. Häufiger sind ja gewisse Motoren mehr oder weniger Totalausfälle (z.B. bestimmte Vectra-Diesel-Motoren).

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9 Antworten

BMW 5er mit Diesel erreicht die 8 Liter locker.

Allerdings ist der Kaufpreis auch dementsprechend.

Da ich auch sehr lange Strecken ab und an fahren muss, geniesse ich den Komfort amerikanischer Fahrzeuge, die allerdings eher für 140-150 maximal gedacht sind - mit grösserem Ölkühler für Motor und Getriebe geht auch sicher mehr.

LPG macht das dann auch rentabel.

Wer über längere Zeit Amis gefahren ist, will irgendwie nix anderes mehr... fahr doch einfach mal Probe... :)

Sind gebraucht für wenig Geld zu bekommen - nur nix unter 3,5 Litern Hubraum - kleine Motoren können Amis nicht bauen - die grossen brauchen kaum mehr, da die Drehzahl viel geringer ist, was wiederum zum Luxus beiträgt, da das Innenraumgeräusch viel leiser ist.

Themenstarteram 31. Juli 2010 um 23:19

Über einen 5er hatte ich auch schon nachgedacht. Ist sogar kaum teurer als ein 3er. Die Versicherungseinstufung ist allerdings ein Horror.

LPG hatte ich auch schon mal nachgeschaut - das man allerdings max 300km mit einer Füllung in der Regel fährt is n bissl blöd. LPG im Sinne von Autogas: Wie macht sich das eigentlich bei höheren Drehzahlen? Irgendwelche Bedenken?

Wenn du von Amis sprichst, meinst du wohl v.a. VANs? Bin ich ehrlich gesagt nicht so der Fan von. Sollte schon eher in Richtung Limousine gehen. Allerdings hatte der Chevrolet Epica auch schon meine Aufmerksamkeit geweckt. Den bekommt man teilweise bei max 30Tkm und quasi-Vollausstattung schon für max 12T€. Wirklich wahnsinns Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch wenn ich hier in das betreffende Forum schaue, fällts aber schwer die Langzeit-Qualität/Zuverlässigkeit einzuschätzen, da dieses Modell ja doch mehr oder weniger ein Exot in Deutschland ist.

LPG ist grundsätzlich eine gute Sache. Wie groß die Reichweite da ist, kommt auf die Größe des/der Gastanks an. Es gibt auch Gasautos, mit denen man über 1000 km weit kommt ;)

Bei sehr hohen Drehzahlen könnte es etwas problematisch werden, da Gas heißer verbrennt als Benzin. Einige können das auch besser als andere. Toyotas sind da z.B. durch die Bank problematischer als die nicht ganz neuen Autos europäischer oder amerikanischer Marken. "Problematischer" heißt in dem Fall "schwieriger einzustellen".

Von vielen Leuten ist mir in dem Zusammenhang Langstrecke und LPG Volvo empfohlen worden.

Die Mazdas mit der 2 in der Mitte (121, 323, 626, 929) sowie die anderen Modelle (z.B. Xedos) aus der Zeit sind dafür auch gut geeignet. Klar, 121 und 323 werden zu klein sein ;)

Honda und Subaru sind mit LPG auch recht unproblematisch, allerdings nicht ganz für Dein Fahrprofil passend.

Bei den deutschen Herstellern gibt es die Benz, Opel Vectra/Signum oder Ford Mondeo, die auch recht unproblematisch sind.

Eine ganz andere Idee wäre der Toyota Prius. Dank seiner aerodynamischen Auslegung ist er auch bei höherem Autobahntempo kein Säufer und das Zusammenspiel aus elektrischer Energierückgewinnung und -wiedereinspeisung in Verbindung mit dem sog. Fünftakter hilft bei jedem Lastwechsel (Hügel, langsamere Autos und danach wieder Beschleunigen usw. Zudem ist der Antrieb sehr komfortabel, wenn man sich von dem sogenannten Gummibandeffekt des stufenlosen Getriebes nicht stören läßt. Erfolgreiche LPG-Umrüstungen giibt es da auch und Platz ist reichlich vorhanden. Ich bin fast 1,90 und auf dem Rücksitz hinter dem für mich eingestellten Fahrersitz kann ich noch die Beine übereinanderschlagen. Klarer Nachteil: Der Prius in Deiner Preisklasse ist bei 170 km/h abgeregelt.

Zitat:

Original geschrieben von Tobias84er

 

LPG hatte ich auch schon mal nachgeschaut - das man allerdings max 300km mit einer Füllung in der Regel fährt is n bissl blöd. LPG im Sinne von Autogas: Wie macht sich das eigentlich bei höheren Drehzahlen? Irgendwelche Bedenken?

Wenn du von Amis sprichst, meinst du wohl v.a. VANs? Bin ich ehrlich gesagt nicht so der Fan von.

LPG komme ich 400 km weit, aber das ist immer vom Tank abhängig - man kann ja auch grössere oder auch 2 verbauen.

Und was solls, dann tankt man halt kurz nach :) Alle 300 km kleine Pause auch nicht schlecht.

 

Nein, ich meine keine Vans! Lass dich mal von meinem Transporter Dodge Caravan nicht blenden, wobei der locker 2 grosse LPG-Tanks mit denen du locker 1000 km weit kommst verkraften könnte. Die Getriebe sind aber in Serienzustand nicht autobahnfest. Meiner hat dennoch schon 270.000 tkm drauf und fühlt sich gerade eingefahren an.

Ein Epica ist ein Koreaner und kein Ami.

Dazu zähle ich vor allem Fahrzeuge, die auf dem amerikanischen Markt gefahren werden und meist auch in den USA gebaut werden:

Ich meine z.B.

Chevrolet Caprice

Buick Roadmaster

Cadillac CTS, STS, Seville, Deville, DTS

der BLS ist ein Saab

Chrysler Sebring, 300 M, 300 C

Ford Crown Victoria - ok der ist schon etwas gross...

oder auch Lexus LS 430 , 460

Toyota Avalon

Nissan Maxima

wobei die Japaner auf LPG nicht so schön sind...hat mein Vorredner ja schon gemeldet.

Zitat:

Original geschrieben von DonC

wobei die Japaner auf LPG nicht so schön sind...hat mein Vorredner ja schon gemeldet.

Einige, nicht alle. Betroffen ist da vor allem Toyota mit den Tochtermarken Lexus und Daihatsu. Honda oder Subaru sind mit LPG z.B. ziemlich problemlos, ältere Mazdas auch.

Mit meinem LPG-121 bin ich immer so 500 bis 600 km weit gekommen, bevor ich tanken mußte. Allerdings sind da 160 km/h schon am Limit gewesen ;)

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Zitat:

Original geschrieben von DonC

wobei die Japaner auf LPG nicht so schön sind...hat mein Vorredner ja schon gemeldet.

Einige, nicht alle. Betroffen ist da vor allem Toyota mit den Tochtermarken Lexus und Daihatsu. Honda oder Subaru sind mit LPG z.B. ziemlich problemlos, ältere Mazdas auch.

Mit meinem LPG-121 bin ich immer so 500 bis 600 km weit gekommen, bevor ich tanken mußte. Allerdings sind da 160 km/h schon am Limit gewesen ;)

Seh ich nicht so.

Alle Motoren ohne hyraulischen Ventilspielausgleich sind für LPG Schrott.

Und da sowohl Honda als auch Subaru das nicht haben --> würd ich nicht für LPG nehmen!

Die ständige Ventilspieleinstellerei geht extrem ins Geld!

Ich denke, sowas

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

oder sowas

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

ist ein sehr gutes auto für dein fahrerprofil :)

Toyota Diesel hätten mir persönlich zu viele Probleme und keine Automatik, was ich als Vielfahrer absolut bevorzugen würde.

Wie wäre es mit denen?

Alfa 166

Volvo S60

oder

Skoda Superb

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