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Mit Links bremsen, mit Rechts Gas geben

Themenstarteram 11. März 2010 um 14:22

Ist mit dem linken Fuß bremsen und mit dem rechten Fuß Gas geben schädlich für das Getriebe???

Was passiert denn da genau??

Weil ich habe ein sehr großes Turboloch und bis das Auto net auf 20km/h ist, gibt es erstmal keine Leistung...Ein paar mal hab ich mein Fuß auf der Bremse gelassen und Gas gegeben und ich muss sagen, dass Auto geht dann ab wie ein Zäpfchen :)

Beste Antwort im Thema
am 11. März 2010 um 14:41

Auf tollste Idde kommen die Leute ;-)

Was paasiert wenn du auf dem Fahrrad bremst und gleichzeitig in die pedale treten tust? oder

Was passiert wenn du fallschirm springst und die strickleine drückst statt ziehen? ;-))

Der Bremspedal ist zum bremsen und Gaspedal zum Gas geben da ;-)

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Das mußt Du mir mal erklären so das ich das verstehe.

Bei gleichen Fahrzeugen, der eine mit durchdrehenden Rädern und der Andere nicht, da ist immer der schneller, der die volle Kraft auf die Straße bringt.

Zitat:

Original geschrieben von Muhi13

...

Man ist einfach aus dem Turboloch raus und das Auto geht dadurch schneller, was ist daran nicht zu begreifen...und es ist ja wohl bewiesen dass man auch mit bisschen durchdrehenden Rädern schneller vorankommt oder net ?

Hast Dich gerade selber disqualifiziert, soviel zu den fundierten Beiträgen. Und für die Vorgänge im hydraulischen Drehmomentwandler empfehle ich die aufmerksame Lektüre dieser Seite.

 

Pippo

Zitat:

Original geschrieben von Muhi13

ich hab ein Test gesehen von zwei Audi TTs und da haben die festgestellt, dass wenn die Räder bisschen durchdrehen, man schneller vom Fleck kommt...

Bravo-TV? Die Weihnachtsmann-Show? :p:p:p

am 11. März 2010 um 17:59

Und ich dachte schon, es ging wirklich um die technischen und physikalischen Vorgänge bei deinem "Abenteuer" :) Aber wenn du dich wirklich mit den Vorgängen in deinem Antriebsstrang und Getriebe beschäftigen möchtest, empfehle ich dir gerne die passende Literatur ;)

Bezüglich durchdrehender Reifen besagt der aktuelle Stand der Physik, dass die maximale Kraftübertragung am Punkt der maximalen Haftreibung zwischen Pneu und Asphalt - also infinitisimal vor Gleitreibung oder "durchdrehenden, quietschenden" Reifen - besteht.

Einfach gesagt: Stell dir vor, dein Reifen rollt einmal - will heißen mit dem kompletten Umfang - ab. Nimm weiterhin an, der Umfang sei 1m. Du würdest also 1m Strecke zurück legen. Wenn du jetzt quietschende Reifen einsetzt, dreht sich dein Rad teilweise OHNE Strecke zu machen - du legst also weniger als 1m zurück. Grundannahme sei, dass das eingesetzte Drehmoment gleich ist!

* ich kleiner weltverbesserer, ich * :D

Ich vermute der TE meint das:

"Die Sache ist die:

Jede Kraftübertragung Reifen-Straße benötigt Schlupf. Ohne Schlupf keine Kraftübertragung, daher keine Beschleunigung, also: das Auto bleibt stehen.

Bei extrem hohem Schlupf ist es ähnlich, es kann kaum kraft auf die Straße übertragen werden: Die Räder drehen haltlos durch, das Auto bleibt auch fast stehen.

 

Dazwischen (und zwar bei etwa 15 bis 25%) - das meinte ich mit ganz leichtem Durchdrehen - liegt der Optimale Schlupf, bei dem die maximale Umfangskraft auf die Straße übertragen werden kann und somit die maximale Beschleunigung erzielt wird.

 

Hier ist das ganze nochmal erklärt, wobei ich die aufschlussreiche Grafik leider nicht kopieren konnte:

 

Den prinzipiellen Zusammenhang zwischen Umfangskraft und Schlupf zeigt Abbildung 3.1. Ohne Schlupf wird keine Umfangskraft übertragen. Mit zunehmendem Schlupf steigt die Umfangskraft bis zu einem Höchstwert an, der bei einem Schlupf von etwa 0,15 bis 0,25 erreicht wird. Wird der Schlupf weiter vergrößert, so durcheilen Umfangskraft und Schlupf einen instabilen Bereich bis zum Schlupf l = 1, der das durchdrehende oder blockierte Rad kennzeichnet. Die hierbei übertragene Umfangskraft ist bei trockener Fahrbahn (Überwiegen des

Adhäsionsanteils) wenig, bei nasser Fahrbahn erheblich geringer als der Höchstwert."

Aus diesem Thread:

http://www.motor-talk.de/.../...dlich-fuer-den-vectra-t372187.html?...

Im Übrigen würde mich mal interessieren woran ich merke, dass meine Räder gleich vorhaben durchzudrehen!? :confused:

 

 

am 11. März 2010 um 19:09

Na gut, dann in die Tiefe der Materie ;) Habe die Grafik mal angehängt ... zumindest sollte von dieser die Rede sein!

Man vergleiche zum besten Verständnis den Zusammenhang der x und y Komponente bei Glatteis und Asphalt!

Es gibt mehr Menschen auf dieser Welt als man glauben mag, die einen PKW mit Automatikgetriebe mit Links bremsen. Warum auch nicht? Bewusst angewendet hat das sogar taktische Vorteile.

Und ob ich einen Anhänger ziehe, meine gesamte Familie samt Reisegepäck herum kutschiere oder beim Anfahren einen Moment zu lange auf der Bremse bin, macht vom Verschleiß her keinen Unterschied. Optimal ist es natürlich nicht, ich unterstelle aber, dass sich hier keine professionellen Fahrer im Thema befinden, somit also von jedermann auch anderweitig unnötig Verschleiß produziert wird. Da kommt es auf das Bisschen mehr auch nicht an.

Wie überall gilt es wohl auch hier, einen gesunden Mittelweg zu finden und es nicht zu übertreiben.

Beste Grüße

Tala

Darum ging es ja nicht. Jeder kann bremsen womit er will.

Es ging darum das man den linken Fuß auf der Bremse hält und dann mit dem rechten Fuß ordentlich Gas gibt.

Und wenn Du mir jetzt sagen willst, das fällt dann unter "normalen Verschleiß" verstehe ich die Welt nicht mehr.

Aber ich ngehe mal davon aus, dass Du den Fred nicht ganz gelesen hast;)

Zitat:

Original geschrieben von mcaudio

... ich ngehe mal davon aus, dass Du den Fred nicht ganz gelesen hast;)

Ich denke schon.

Der Themenstarter hat aber ausdrücklich beschrieben, dass er/sie nicht regelmäßig so anfährt. In diesem Fall ist der Verschleiß auch nicht unverhältnismäßig höher. (Ohne damit diese Fahrweise gut heißen zu wollen!)

In dem weiten Land jenseits des großen Teichs ist es beinahe üblich, mit links zu bremsen. Und bedingt durch den beschränken (Sach-)Verstand der dortigen Landsleute, wird da auch schon angefahren, wenn der linke Fuß noch nicht von der Bremse runter ist. Kaputt ist davon auch noch nichts gegangen. Zumindest nicht unmittelbar. (Auch hier: Ich verteidige damit ausdrücklich nicht diesen Umstand!)

Beste Grüße! :)

Tala

Mag ja alles ein. Ich sehe trotzdem eine Unterschied zwischen leicht Gas geben wenn der Fuß noch auf der Bremse ist und das Gas durch treten und mit der Bremse das Fahrzeug im Stillstand halten.

Zitat:

Mag ja alles ein. Ich sehe trotzdem eine Unterschied zwischen leicht Gas geben wenn der Fuß noch auf der Bremse ist und das Gas durch treten und mit der Bremse das Fahrzeug im Stillstand halten.

Sollte kein Problem sein, solang das nur im Sekundenbereich passiert.

Der Motor erreicht seine Festbremsdrehzahl; ist diese erreicht, dreht der Motor nicht höher (intakter Wandler vorausgesetzt) Allerdings erhitzt sich das ATF im Wandler dabei stark, so dass nach einiger Zeit zu Beschädigungen kommen kann.

Im Übrigen hat der TO weder was von "Gas durchtreten" noch von "ordentlich Gas geben" gesprochen...:)

Gruss Tiny

am 11. März 2010 um 22:28

Denke, ab hier ist es Stimmungsmache sich weiter über Sinn und Unsinn des Themas zu unterhalten!

Als kleiner Seitenhieb sei abschließend noch gesagt, dass sich per KI Menü das ESP vollständig ausschalten lässt ... um vielleicht Donuts zu drehen oder die Querdynamik auf abgesperrtem Gelände zu erfahren ;)

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