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Messung Autobatterie

Themenstarteram 16. April 2019 um 20:13

Hallo, ich komme gerade aus der Werkstatt. Es sollte meine Batterie überprüft werden. Nun sagt er mir die Batterie soll 750 (?) haben und hat nur noch 500 (?)??

Er war total unfreundlich und ich weiß nicht was er mir sagen wollte, denn ich kenne die Ausgabe nur in Volt ??

Was soll mir das sagen?

Ich hoffe ihr bringt Licht ins Dunkle :)

Lg

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24 Antworten

Zitat:

@Kuestenkind8888 schrieb am 16. April 2019 um 21:08:20 Uhr:

Danke :)

Es ist ein Mini cooper 1.6 r56 bj 2009

Meine Start Stop Automatik ist auch seit längerem ausgefallen sodass ich dachte es muss die Batterie sein. Er konnte mir dazu allerdings nichts sagen, war sich unsicher und meinte man könnte die tauschen und schauen da ja 1/3 fehlt ??

Zitat:

@Kuestenkind8888 schrieb am 16. April 2019 um 21:08:20 Uhr:

Zitat:

@Ferruwerkstatt schrieb am 16. April 2019 um 20:39:52 Uhr:

750 (?) soll wahrscheinlich der Kaltstartstrom (A > Ampere) sein.

ER sollte eigentlich dazu sagen können, ob das noch ausreicht. Sonst bräuchte man die Batterie ja nicht prüfen.

Weiterhin bräuchte man für eine Onlinebewertung Angaben zum Fahrzeug.

wie oft kannst Du hintereinander starten ? mir ist nicht bekannt ,daß die Startstop-Automatic vom Batterie Zustand abhängig ist , normal lässt sie sich Aus oder einschalten

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Messung Autobatterie' überführt.]

Zitat:

@dogge16 schrieb am 16. April 2019 um 21:04:21 Uhr:

750 ? heist 750 AH 750 Amperstunden Bedeutet du kannst 750 Stunden 1 Ampere aus der Batterie entnehmen ( Theoretisch )praktisch ist es weniger und abhängig vom Batteriezustand

und die 500 die Du jetzt hast beudeten dann....? richtig 500 AH.

Also das wage ich doch zu bezweifeln, eine 12V KFZ Batterie hat irgendwas bei 36Ah, 60Ah oder auch was um 100Ah, also Ampere/Stunden, aber 500Ah oder gar 750Ah?

Wo gibt’s die denn? Im Umkehrschluss Deiner korrekten Rechnung

bei 750Ah kann 750Stunden lang 1A entnommen werden, würde ja bedeuten

1Stunde lang könnten 750A entnommen werden. Unwahrscheinlich bei einer KFZ Batterie, oder?

Diese „Dimensionslosen „ Werte können eigentlich nur der maximale Kaltstartstrom sein.

Aber wir merken wie wichtig die kompletten Angaben sind, damit man weiß worüber man redet.

Zum Start/Stop System......da gibt es vermutlich neben der Batteriekapazität noch eine ganze Reihe anderer

Parameter die zum Abbruch führen können.

Bspw Innenraumtemperatur nicht erreicht, Kühlmitteltemperatur zu tief , Sitz/Türkontakte u.a.

Ein defekter Sensor genügt bspw damit da nichts mehr geht.

Die „Startspannungsprädiktion“,so heißt das bspw. bei VW, also die Vorrausberechnung durch das Batteriemanagment ob für den nächsten Startvorgang genügend Energie in der Batterie ist, ist nur eine Funktion von Start/Stop.

Aber sollte so ein Zustand vorliegen, sollte das im Fehlerspeicher zu finden sein und eine Batterieprüfung wäre dann nur eine Bestätigung des Fehlerspeichereintrags.

Was war das denn für eine Werkstatt?

So auf Verdacht mal ne neue Batterie verbauen, vielleicht habe wir ja Glück......zeugt nicht unbedingt von Kompetenz.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Messung Autobatterie' überführt.]

750Ah ist schon eher eine Staplerbatterie von der Größe! ;)

Wenn der TE Kurzstrecke fährt, sollte er mal einige Tage ohne SSA fahren. (Was er aktuell zwangsweise macht!) Vielleicht mal eine längere Strecke fahren. (min. 50km am Stück mit deaktivierter SSA!) Wenn normalerweise keine Kurzstrecke gefahren wird, kann die Batterie wirklich am Ende sein. Ich würde dennoch mal eine längere Strecke fahren. (Licht einschalten, damit das Lademanagement die Spannung erhöht und nicht mit geringer Leistung lädt.)

Wenn ein Ladegerät und eine Steckdose vorhanden sind, dann die Batterie mal aufladen. Dafür muss sie nicht unbedingt ausgebaut werden.

PS: Es kann nach der Ladung einige Zeit dauern, bevor das System die SSA wieder aktiviert. Gleiches bei der Ladung via längerer Strecke.

MfG

Batterietester z.B. Bosch messen den maximalen Startstrom, den die Batterie 30 sek schaffen soll.

Das ist wohl der Wert den er meinte.

Also wenn die Batterie neu 750A bringen soll und sie jetzt nur noch 500 bringt, dann sind das 66 % und sie ist spätestens bei 60% auszutauschen.

Also ist sie kurz vor defekt. Tausch wäre nach den Messwerten angebracht.

Vorausgesetzt die Werte stimmen, die der Mechaniker ermittelt hat.

Das Lademanagment errechnet eigentlich ständig welche Energie aus der Batterie entnommen wird und was wieder nachgeladen wird. Daraus wird der aktuelle Ladezustand ermittelt.

Wenn man also die Batterie „nachladen“ will sollte das bei solchen Problemen im eingebauten Zustand mit einem hochwertigen Ladegerät erfolgen damit das Lademanagment die zugeführte Energie auch erfassen kann und das System dann ggf. wieder normal arbeitet.

Lädt man die Batterie außerhalb des Fahrzeugs, „weiß“ das System nichts von dem neuen Ladezustand der Batterie.

Aus gleichem Grund sollte nach dem Einbau einer neuen Batterie das Lademanagment auch in einer Werkstatt wieder zurückgesetzt werden.

Das ist nicht absolut zwingend notwendig, da es aber mit einer neuen Batterie eine Weile dauert bis das Lademanagment sich selbstständig wieder angelernt hat, könnte es während dieser Phase zu Systemstörungen kommen.

Nach 10 Jahren ist die fällig, merkst du ja an den Startschwierigkeiten.

Jetzt, wo die noch nicht ganz tot ist, kann man sich ganz in Ruhe nach günstigen Ersatz umschauen, erspart sich dann die Umstände einer Autopanne, warten auf Starthilfe und neue Batterie zu Apothekenpreise...

Zitat:

@Kuestenkind8888 schrieb am 16. April 2019 um 21:13:54 Uhr:

Ich fahre das Auto nun 5 Jahre und es gab kein Batteriewechsel in der Zeit,er meinte es müsste die erste sein also 10 jahre. Weil meine Start Stop Funktion plötzlich nivht mehr funktioniert und der Wagen zweimal in den letzten Wochen Probleme beim starten hatte.

@dogge16 schrieb am 16. April 2019 um 21:04:21 Uhr:

750 ? heist 750 AH 750 Amperstunden Bedeutet du kannst 750 Stunden 1 Ampere aus der Batterie entnehmen ( Theoretisch )praktisch ist es weniger und abhängig vom Batteriezustand

und die 500 die Du jetzt hast beudeten dann....? richtig 500 AH.

aber warum hast Du deine Batterie überprüfen lassen und wie alt ist sie ?

[/quote

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Messung Autobatterie' überführt.]

also, die 500 und 750 haben die Einheit A und nicht Ah.

Dabei handelt es sich also nicht um die Kapazität der Batterie, die in Ah benannt wird und die der Techniker mit einem Messgerät innerhalb von ein paar Sekunden ohnehin nicht ernsthaft feststellen kann, sondern um den Kaltstartprüfstrom.

Der Kaltstartprüfstrom gibt quasi an, wie gut die Batterie zum Starten geeignet ist und dieser Wert ist nicht direkt proportional zur Batteriekapazität. Die Batterie Kapazität wird in deinem Fall aber trotzdem mit Sicherheit die aufgedruckte Kapazität (irgend etwas zwischen 60 und 90Ah wird das sein, steht auf deiner Batterie) nicht mehr erreichen.

Wenn dein Auto werkseitig für eine Batterie mit einem Kaltstartprüftstrom von ca 750A ausgelegt ist (und für die aufgedruckte Kapazität), wird das i.d.R. seinen Grund haben und wenn die Batterie dann nur noch 2/3 des Nennwertes bringt, wird es irgendwie Folgen haben.

Autohersteller geben nicht gerne Geld (für eine größere Batterie) aus, wenn es nicht wirklich notwendig ist.

Diese Folgen hast du bereits beobachtet:

Teilweise Startprobleme (obwohl keine wirklich winterlichen Temperaturen mehr herrschen) und Start&Stop funktioniert nicht mehr.

Wenn du die normale, vollständige Funktion deines Auto wieder erlangen möchtest, musst du daher die Batterie tauschen.

Geht nicht anders.

Wenn dir das (Start&Stop) egal ist und du dich dem Risiko aussetzen möchtest, irgendwann mit nicht mehr startfähigem Motor auf den ADAC zu warten, kannst du deine Batterie auch gerne weiterhin benutzen.

Sofern du das Auto innerhalb kürzerer Zeit verkaufen möchtest, wäre das eine Alternative, wenn du mit dem Gedanken spielst, dass Auto weiterhin fahren zu wollen, wäre das schlichtweg unsinnig.

 

Wieso gehst du eigentlich immer von "Schrott" aus? Der TE hat noch nichts zu seinem Fahrprofil geschrieben. Klar, kann er die Batterie tauschen. Wenn er aber nur Kurzstrecke fährt, ist die in einer Woche eh wieder leer. Geld raus geworfen und trotzdem keine Lösung.

 

Ich hab das immer wieder: Tolle Tipps von solchen Leuten bekommen, die immer nur Teile tauschen wollen und die Karre bleibt trotzdem wieder liegen, weil die entscheidenden Punkte nicht beachtet werden.

 

Wie viele Kilometer fährt der TE pro Strecke? Mindestens 10-15 km, oder doch nur 2-6 km?

 

MfG

Zitat:

@Johnes schrieb am 17. April 2019 um 09:36:38 Uhr:

Wieso gehst du eigentlich immer von "Schrott" aus? Der TE hat noch nichts zu seinem Fahrprofil geschrieben. Klar, kann er die Batterie tauschen. Wenn er aber nur Kurzstrecke fährt, ist die in einer Woche eh wieder leer. Geld raus geworfen und trotzdem keine Lösung.

Ich hab das immer wieder: Tolle Tipps von solchen Leuten bekommen, die immer nur Teile tauschen wollen und die Karre bleibt trotzdem wieder liegen, weil die entscheidenden Punkte nicht beachtet werden.

Wie viele Kilometer fährt der TE pro Strecke? Mindestens 10-15 km, oder doch nur 2-6 km?

MfG

ich gehe nicht immer von "Schrott" aus, aber häufig und in diesem Fall sogar ganz bestimmt....

Wenn die Batterie, wie vom TE vermutet, bereits 10 Jahre auf dem Buckel hat, zudem jahrelang mit S&S belastet wurde, jetzt, nach 5 Jahren eigener Nutzung, auf einmal Startschwierigkeiten auftauchen, die Kaltstartstromprüfung nur noch 2/3 der Nenn-Angabe ergibt und S&S schon längere Zeit nicht mehr funktioniert, muss sich das Fahrprofil des TE in letzter Zeit schon sehr geändert haben, wenn man die Ursache nicht auf eine schwächelnde Batterie schieben will.

Wenn man es zweifelsfrei wissen will, kann die Batterie ja gerne mal über Nacht mit dem Netzlader voll geladen werden und danach erneut geprüft werden.

Ich würde mir diese Arbeit bei der genannten Batterie sparen und sie lieber gleich wechseln. Hat ja nicht jeder die Zeit und eventuell die Möglichkeiten, noch irgendwelche Extra-Tests aus zu führen bzw. ausführen zu lassen.

 

Bin ja auf dem Gebiet (Elektrik/Elektronik) noch mehr Laie als in anderen KFZ-Bereichen ;-)), aber hier gehe ich mit navec zu 100% konform.

Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass der Akku seinem Lebensende entgegen sieht. Selbst wenn es keine "zehn" Jahre sein sollten, die Sympthome sprechen doch dafür. Gerade weil das Fahrzeug schon eine Start-Stopp-Funktion hat wären selbst 5 Jahre nicht so schlecht, je nach Fahrprofil.

Die Elektronik scheint zu wissen ;-)) dass beim nächsten Start die Energie fehlen könnte, ergo verhindert diese die Abschaltung des Motors. Eine Sicherheitsmaßnahme weil man ja sich dann im fließenden Verkehr befindet und diesen zumindest behindern würde, abgesehen vom eigenen Ärger ;-)).

Trotzdem kann der TE ja, wie schon von Anderen vorgeschlagen, die Batterie mal ordentlich "stationär" nachladen. Mal sehen ob sich dann etwas dauerhaft verbessert. Ich denke aber eher nicht, zumal der TE ja Jahre lang auch nicht solche Probleme hatte.

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