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Mercedes Rückrufaktion wegen Änderung der Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung

Mercedes
Themenstarteram 22. April 2016 um 13:18

Fünf Autohersteller werden nach Angaben eines Vertreters der Bundesregierung insgesamt Hunderttausende Autos zurückrufen. Grund sei eine erforderliche Änderung der Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen.

Davon betroffen sei u.a. Mercedes, wen wunderts?

Welche Fahrzeuge wohl betroffen sind? Hat jemand Insiderwissen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@duske schrieb am 23. April 2016 um 19:47:06 Uhr:

Dir müssen nur ein paar Zähne gezogen werden, dann spurst Du auch wieder richtig. MB spritzt zur Verlängerung der Abgasflamme extra Diesel in den 4 ten Takt ein - weil common-rail zu mager einspritzt. Nur so wird der DPF mit der nötigen hohen Abbrandtemperatur versorgt.

Weil dieses Verfahren jedoch bei den größeren Motoren in Bezug auf den Verbrauch zu teuer werden würde, spritzt man Harnstoff ein. Harnstoff kostet nur einen Bruchteil von Diesel und erfüllt den gleichen Zweck.

Für so viel Quark müssen dir aber noch viel mehr Zähne gezogen werden! :)

AdBlue ist ein Gemisch aus 32,5% Harnstoff und 37,5% Wasser (!). Das Zeug brennt überhaupt nicht und hat deshalb nullkommanix mit Abbrandtemperatur und DPF zu tun. Der DPF ist für die Rußpartikel (Feinstaub) zuständig, der Harnstoff dagegen zur Reduzierung von NOx (Stickoxide).

Wer sich hierzu schlau machen möchte: https://de.m.wikipedia.org/wiki/AdBlue

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Zitat:

@OPEL-Mensch schrieb am 24. April 2016 um 10:19:48 Uhr:

(gottseidank Benziner)

Hatte VW nicht auch bei Benzinern mit geschönten CO2-Werten geschummelt? Angeblich will VW dem Kunden sogar die Erhöhung der Kfz-Steuer erstatten, falls diese nach dem korrigierten CO2-Wert teuerer wird als bislang.

Andere Hersteller sagen zwar "wir nicht", aber der jetzige Rückruf spricht ja Bände in Sachen Glaubwürdigkeit solcher Aussagen.

Angesichts der Art und Weise der letzten Bekanntmachungen des Herrn Dobrindt, die ja auf Untersuchungen des KBA basieren, wird doch deutlich, dass immer noch vieles verschleiert werden soll:

Der Bericht des KBA wird noch nicht veröffentlicht, man erfährt nur indirekt etwas über "betroffene Motoren"

Welche Fahrzeuge/ Motoren untersucht/ geprüft wurden, ist mir noch nicht bekannt. Angesichts der genannten Zahl von 53 ja wohl nur ein kleiner Teil der am Markt verfügbaren Motoren. Eigentlich ein Unding.

Ob z. B. die OM 651 Motoren dazugehören? .... keine Ahnung.

Welche Werte sind denn bei den Untersuchungen herausgekommen? - Erfährt man nicht!

War der jetzt von Mercedes in einer angeblich freiwilligen Rückrufaktion der A- und B-Klasse 180er Diesel mit geprüft worden?

Hier sind ja offensichtlich Absprachen zwischen Verkehrsministerium und Autoindustrie im Hintergrund gelaufen, die wie immer die Hersteller miöglichst günstig "davon kommen lassen".

Denn auch das "Thermofenster" bzw. die Möglichkeit, die Abgasregelung unter bestimmten Bedingungen außer Kraft setzten zu können, wurde ja von der Automobilindustrie erfunden und über Ihre Lobby Bestandteil der EU-Regelung.

Was bleibt einem jetzt als Verbraucher und potenzieller Käufer für eine Wahl?

Das Risiko eingehen, einen Diesel zu kaufen, bei dem in Bälde auch festgestellt wird, dass er das "Thermofenster" weidlich ausreizt? Ich vermute mal, dass auch die OM 651 Motoren dies tun, vielleicht nicht so extrem, wie beim 180er.

Zwangsläufig auf einen Benziner zu wechseln, die ja leider immer noch zu viel Sprit verbrauchen?

Es gibt zu den NOx - Ausstoß im Fahrbetrieb aufschlussreiche Untersuchungen aus Großbritannien:

http://www.sueddeutsche.de/.../...iert-ueber-abgas-messungen-1.2961914

und

https://www.gov.uk/.../vehicle-emissions-testing-programme.pdf

Da erfährt man z. B. über den aktuellen A180D, dass er bei den Labormessungen prima dasteht, aber den EU 6 Grenzwert (80 mg/km) im praktischen Fahrbetrieb um das ca. 13- fache überschreitet.

Das kann BMW offenbar deutlich besser: Mini Countryman liegt da bei ca. 120 mg/km , BMW X3 bei ca. 150 mg/km.

Selbst ein Golf erreicht ca. 160 mg/km - der Durchschnittswert der getesteten Wagen lag bei 500 mg/km - erschreckend. Welche Motoren es im Einzelnen waren, erfährt man bis auf MB nicht.

Es wurden bei diesem Test auch große Abhängigkeiten von der Umgebungstemperatur festgestellt.

Offensichtlich ist es aber möglich, die Grenzwerte im realen Fahrbetrieb diurch entsprechende Motorkonstruktionen (auch ohne AdBlue) deutlich niedriger zu halten, als das beim Durchschnitt der Fahrzeuge z. Zt. der Fall ist.

Mein Vertrauen in die Autoindustrie, dieses Problem ohne massiven Druck der Gestzgeber zu lösen, ist gleich null. Und ob die Gesetzgeber wirklich in der Lage sind, ohne Beeinflussung durch die Industrie die für die Umwelt erforderlichen Regularien zu treffen, wage ich zu bezweifeln.

@spreetourer

Zitat:

Den OM651 von Benz nicht?

Nein, siehe folgendes Zitat aus dem Fokus.

Zitat:

Konkret wird Daimler ein Software-Update für die Motorvariante OM 607 vornehmen, den der Konzern von Renault bezieht. Dieser 1,5 Liter-Motor wird seit 2012 in der A-Klasse (Typbezeichnung W 176), B-Klasse (W 246) sowie im Citan (W 415) eingesetzt. Außerdem wird Daimler ein Software Update für die V-Klasse vornehmen.

„Damit werden wir im Laufe des Jahres eine deutliche Verbesserung der Emissionen erreichen.“, sagt der Daimler-Sprecher weiter. „Wir sind dazu auch in enger Abstimmung mit dem Kraftfahrtbundesamt und werden zu gegebener Zeitpunkt darüber informieren.

Gruß aus Dortmund

Werner

Zitat:

@wer_pa schrieb am 25. April 2016 um 07:03:33 Uhr:

@spreetourer

Zitat:

@wer_pa schrieb am 25. April 2016 um 07:03:33 Uhr:

Zitat:

Den OM651 von Benz nicht?

Nein, siehe folgendes Zitat aus dem Fokus.

Zitat:

@wer_pa schrieb am 25. April 2016 um 07:03:33 Uhr:

Zitat:

Konkret wird Daimler ein Software-Update für die Motorvariante OM 607 vornehmen, den der Konzern von Renault bezieht. Dieser 1,5 Liter-Motor wird seit 2012 in der A-Klasse (Typbezeichnung W 176), B-Klasse (W 246) sowie im Citan (W 415) eingesetzt. Außerdem wird Daimler ein Software Update für die V-Klasse vornehmen.

„Damit werden wir im Laufe des Jahres eine deutliche Verbesserung der Emissionen erreichen.“, sagt der Daimler-Sprecher weiter. „Wir sind dazu auch in enger Abstimmung mit dem Kraftfahrtbundesamt und werden zu gegebener Zeitpunkt darüber informieren.

Gruß aus Dortmund

Werner

_________________________________

Dafür, was sie heute aus ihm machen wollen, wurde der Diesel nie gebaut. Seit mehr als 100 Jahren verrichtet er seine Arbeit redlich - wenn auch als Dreckschleuder. Jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß, das es nicht machbar ist - was sie da mit ihm vorhaben. So hat es auch VW der EPA gegenüber bestätigt: "Wir haben das Abgasverhalten des Diesel nicht in den Griff bekommen". Danach haben sie uns alle belogen. MB - ".. bei uns nicht, unsere Diesel sind sauber".

Und seitdem der Lobortest in Holland bekannt ist, ziehen sie alle nach - und bekennen das Gleiche - nämlich dass sie unfähig sind.

Bei einem Benziner wird ein hochexplosives Kraftstoffluftgemisch angerührt, dass dann zur Zündung gebracht wird. Das wars - der Kat erledigt dann den Rest. Ganz anders beim Diesel - hier findet keine Explosion statt, sondern lediglich eine Detonation, eine Verpuffung des Diesel. Weil nun mal Öl mehr Zeit zur Verbrennung benötigt und ein ständiger Sauerstoffmangel dafür besteht; und mit ansteigender Drehzahl diese Verbrennung ständig unterbrochen wird - entsteht Ruß. Ruß ist also unverbrannter Diesel. Darum kann der Ruß auch im Motoröl verbleiben - weil er noch schmiert.

Nun fing die Trickserei an - mit AGR und DPF, die den Motor am Ruß ersticken lassen.

So oder so, kein Hersteller hat es bisher geschafft, den überschüssigen Ruß sauber zu beseitigen.

Da hilft auch kein Software Update - wie denn ? Mein Golf TDI ist am übermäßigen Ruß erstickt, Motor-Totalschaden. Der Audi TDI meines Freundes - mit dem gleichen Motor - das Gleiche. Und da sagte der Meister bei VAG mir noch rotzfrech ins Gesicht: " ja der TDI hat Probleme mit den Kolbenringen".

Ergo, je höher ein Diesel dreht, umso geringer die Ausbeute und umsomehr Ruß entsteht.

Die Zeiten sind endgültig vorbei, wo ein Diesel das Dreifache an Kilometerleistung brachte.

Im Motorenbau sagen wir dazu, der Diesel läuft im eigenen Saft, er spritzt sich ja sein eigenes Öl ein.

Alle Teile im Brennraum werden ständig geschmiert, wie Ventile, Ventilführungen, Ventilsitzringe und Kolbenringe - die ja beim Benziner trocken laufen.

Nun gestehen sie es endlich ein, das es nicht machbar ist. Die Automobillobby ist gewaltig. Jeder zehnte Deutsche lebt vom Automobilbau. Kein Land der Erde produziert so viele Automarken wie D-Land - immerhin Sieben. Sie werden es verstehen diesen Betrug einschlafen zu lassen - kommt Zeit und kein Rat.

Wer hieran noch länger rührt, lässt den guten alten Diesel sterben.

Dann hat die schwäbische Maffia eben ein Denkmal weniger - Rudolf Diesel.

Zitat:

@duske schrieb am 25. April 2016 um 13:12:46 Uhr:

Jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß, ...

Bei einem Benziner wird ein hochexplosives Kraftstoffluftgemisch angerührt, dass dann zur Zündung gebracht wird. Das wars - der Kat erledigt dann den Rest. Ganz anders beim Diesel

Und jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß, dass der Kat kein CO2 beseitigen kann und dass ein Benziner in dieser Hinsicht schlechter abschneidet als ein gleichstarker Diesel. Es ist ja bekannt, dass CO2 der Klimakiller Nr. 1 ist, und das wird noch schlimmer, wenn alle bisherigen Dieselfahrer auf Benzin umsteigen.

Zitat:

@duske schrieb am 25. April 2016 um 13:12:46 Uhr:

Im Motorenbau sagen wir dazu, der Diesel läuft im eigenen Saft, er spritzt sich ja sein eigenes Öl ein.

Alle Teile im Brennraum werden ständig geschmiert, wie Ventile, Ventilführungen, Ventilsitzringe und Kolbenringe - die ja beim Benziner trocken laufen.

Ja das war vor 20 Jahren so, da konnte man auch noch Heizöl tanken. Aber seit 1995 wurde der Schwefelgehalt schrittweise reduziert und der Motorenentwicklung und Abgasbehandlung angepasst (siehe Bild unten). Jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß von der Schmierfähigkeit des Schwefels und dass heutiger Diesel nicht mehr schmiert. Deshalb gibt es nicht wenige Dieselfahrer heute, die ihrem Motor wie vor 50 Jahren einen Schluck sogenanntes Obenöl gönnen, damit Hochdruckpumpe, Ventile, Ventilführungen, Ventilsitzringe und Kolbenringe nicht trocken laufen. Hierzu gibt es etliche Diskussionsgruppen und viele positive Erfahrungen, auch bei MT wie z.B. hier:

www.motor-talk.de/.../...el-dieselkraftstoff-erfahrungen-t3624681.html

oder hier:

www.motor-talk.de/forum/2-takt-oel-dieselkraftstoff-t623039.html

Das hat zwar alles nicht mehr viel mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber für Jemanden aus dem Motorenbau wie du haust du uns hier ganz schön die Taschen voll. Da muss man ja was dazu sagen! ;)

Euronormen und Schwefelgehalt im Diesel

Zitat:

@spreetourer schrieb am 25. April 2016 um 14:16:32 Uhr:

Zitat:

@duske schrieb am 25. April 2016 um 13:12:46 Uhr:

Jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß, ...

Bei einem Benziner wird ein hochexplosives Kraftstoffluftgemisch angerührt, dass dann zur Zündung gebracht wird. Das wars - der Kat erledigt dann den Rest. Ganz anders beim Diesel

Und jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß, dass der Kat kein CO2 beseitigen kann und dass ein Benziner in dieser Hinsicht schlechter abschneidet als ein gleichstarker Diesel. Es ist ja bekannt, dass CO2 der Klimakiller Nr. 1 ist, und das wird noch schlimmer, wenn alle bisherigen Dieselfahrer auf Benzin umsteigen.

Zitat:

@spreetourer schrieb am 25. April 2016 um 14:16:32 Uhr:

Zitat:

@duske schrieb am 25. April 2016 um 13:12:46 Uhr:

Im Motorenbau sagen wir dazu, der Diesel läuft im eigenen Saft, er spritzt sich ja sein eigenes Öl ein.

Alle Teile im Brennraum werden ständig geschmiert, wie Ventile, Ventilführungen, Ventilsitzringe und Kolbenringe - die ja beim Benziner trocken laufen.

Ja das war vor 20 Jahren so, da konnte man auch noch Heizöl tanken. Aber seit 1995 wurde der Schwefelgehalt schrittweise reduziert und der Motorenentwicklung und Abgasbehandlung angepasst (siehe Bild unten). Jeder, der auch nur etwas vom Motorenbau versteht, weiß von der Schmierfähigkeit des Schwefels und dass heutiger Diesel nicht mehr schmiert. Deshalb gibt es nicht wenige Dieselfahrer heute, die ihrem Motor wie vor 50 Jahren einen Schluck sogenanntes Obenöl gönnen, damit Hochdruckpumpe, Ventile, Ventilführungen, Ventilsitzringe und Kolbenringe nicht trocken laufen. Hierzu gibt es etliche Diskussionsgruppen und viele positive Erfahrungen, auch bei MT wie z.B. hier:

www.motor-talk.de/.../...el-dieselkraftstoff-erfahrungen-t3624681.html

oder hier:

www.motor-talk.de/forum/2-takt-oel-dieselkraftstoff-t623039.html

Das hat zwar alles nicht mehr viel mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber für Jemanden aus dem Motorenbau wie du haust du uns hier ganz schön die Taschen voll. Da muss man ja was dazu sagen! ;)

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Diesel ist ein Gasöl. Wenn er keine Schmierfähigkeit besitzen würde, dann müssten ja alle Einspritzpumpen mit einer zusätzlichen Schmierung arbeiten - wie die alten ESP der Benziner.

Nur ich kenne heute noch keine ESP mit einer Zusatzölschmierung. Ich kenne auch keinen Herteller der dafür ein Additiv vorschreibt. Deinen Inhalt hätte ich hier auch locker zeigen können - nur wen interessiert das hier in diesem Zusammenhang ? Mit Krümelsucherei wäre mein Beitrag ja noch länger geworden.

www.motor-talk.de/.../...el-dieselkraftstoff-erfahrungen-t3624681.html

oder hier:

www.motor-talk.de/forum/2-takt-oel-dieselkraftstoff-t623039.html

Das hat zwar alles nicht mehr viel mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber für Jemanden aus dem Motorenbau wie du haust du uns hier ganz schön die Taschen voll. Da muss man ja was dazu sagen!

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Über die angebliche Nichtschmierfähigkeit des Diesel (Gasöl)

Die Diesel-Hochdruckpumpe meines Werkstattwagen C 220 CDI mit common-rail , erfreut sich seit 16 Jahren bester Gesundheit - trotz drastischer Absenkung des Schwefelgehalts im getankten Diesel. Auch keine werksseitige Aufforderung in Bezug auf dessen, hier nötiger Zusatz von einem Additiv.

Die Diesel-Hochdruckpumpe liefert immerhin 1600 bar. Sie ist ein Präzisionsinstrument. Niemand bei uns würde es je wagen sie zu öffnen. Sie wird mit einer derart geringen Tolleranz gefertigt, dass allein die hohe Schmierfähigkeit des Diesel sie drehen und komprimieren lässt; und dies ohne eine Ölschmierung aus dem Nebenstrom. Eine verminderte Schmierfähigkeit des Diesel ist nur bei > 0,3 Gew.% Schwefel im Dieselkraftstoff gegeben. Dieses Manko wird beim getankten Diesel allemal überbrückt.

Dies betrifft gleichermaßen alle Diesel-Einspritzpumpen.

Anders lautende Erzählungen gehören in den Bereich der Märchen.

Es ist schon erstaunlich wie sie hier ihre Antworten bei Google zusammen suchen - obwohl sie noch nie einen Schraubenschlüssel selbst in der Hand hatten.

 

www.motor-talk.de/.../...el-dieselkraftstoff-erfahrungen-t3624681.html

oder hier:

www.motor-talk.de/forum/2-takt-oel-dieselkraftstoff-t623039.html

Das hat zwar alles nicht mehr viel mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber für Jemanden aus dem Motorenbau wie du haust du uns hier ganz schön die Taschen voll. Da muss man ja was dazu sagen! ;)

_________________________________________

Daß der Schwefelgehalt im heute getankten Dieselkraftstoff hoch gehalten werden muss, erklärt schon die Tatsache, dass da draußen noch Millionen älterer Diesel und Diesel-Oldtimer fahren. Die müssten ja alle nach Deiner unqualifizierten Aussage verrecken. Also, erst Denken und dann posten.

 

Es wurden bei diesem Test auch große Abhängigkeiten von der Umgebungstemperatur festgestellt.

Offensichtlich ist es aber möglich, die Grenzwerte im realen Fahrbetrieb diurch entsprechende Motorkonstruktionen (auch ohne AdBlue) deutlich niedriger zu halten, als das beim Durchschnitt der Fahrzeuge z. Zt. der Fall ist.

Mein Vertrauen in die Autoindustrie, dieses Problem ohne massiven Druck der Gestzgeber zu lösen, ist gleich null. Und ob die Gesetzgeber wirklich in der Lage sind, ohne Beeinflussung durch die Industrie die für die Umwelt erforderlichen Regularien zu treffen, wage ich zu bezweifeln.

_____________________________________

Und genau das - auch ohne AdBlue - ist eben nicht möglich. Wenn ja, dann wirst Du erklären wie ?

Ich überhole seit 45 Jahre DB-Motore - Diesel ganz speziell.

Die Kompression eines Diesel ist nicht erhöhbar. Er galt immer als Langsamläufer. Erst als man ihn zum Kurzhuber machte, war da mehr drin - in Sachen Drehzahlerhöhung. Damit war auch 30 Jahre lang Schluss. Erst usa (Caterpillar) musste unserer schwäbischen Maffia zeigen was common-rail ist.

Erst der sehr hohe Einspritzdruck mit Drücken von 1600 bar brachte den müden Diesel auf Drehzahl.

Was danach kam hat sich ja nun als absoluten Murks und Betrug herausgestellt. Sie möchten alle gerne, aber keiner hat es bisher geschafft - siehe Labortest in Holland. Da hat sich selbst Mercedes-Benz blamiert bis auf die Socken. Und nun sind sie bemüht das KBA über Berlin klein zu halten. Siehe heutige Tagesschau ARD. Jahrelanger Betrug bei VW - Pfui Deibel !

Nichts wird dabei herauskommen - sie werden es klein reden. Sie, die Lobby, wird das KBA dazu zwingen - über Berlin und Brüssel, die erlaubten Abgaswerte zu senken.

Wir lehnen uns zurück und werden diesen Kinderkram beobachten - ach Gott, ist das schön.

Und das alles aus erster deuscher Hand. Irdendwer hat mir mal erzählt, dass die Betrüger nur im wilden Kurdistan sitzen - dabei sind das doch ganz liebe Leute.

 

 

Zitat:

@duske schrieb am 25. April 2016 um 17:30:11 Uhr:

Die müssten ja alle nach Deiner unqualifizierten Aussage verrecken.

Nee, die verrecken nicht, weil die geringere Schmiereigenschaft des schwefelarmen Diesels schon bei der Herstellung in der Raffinerie ausgeglichen wird durch synthetische Additive oder die Beimengung von Biodiesel. Gesetzlich geregelt in der Euronorm EN 590.

Außerdem hast du ja selber gesagt, dass die Benziner trocken laufen (obenrum). Warum sollen das ein Diesel nicht können? Aber genau das (und nicht der Turbolader) ist der Grund dafür, dass die heutigen modernen Dieselmotoren nicht mehr die legendären Laufleistungen erreichen wie noch vor 20 Jahren.

Zitat:

@duske schrieb am 25. April 2016 um 17:30:11 Uhr:

Also, erst Denken und dann posten.

Oder das 20 Jahre alte Wissen mal auf den neuesten Stand bringen und dann posten?

Und das mit dem Schraubenschlüssel kannste vergessen, aber ich werde hier jetzt nicht meinen beruflichen und sonstigen Werdegang darlegen.

Schluss jetzt, ich steige aus dem Thema aus. Eh sinnlos, wenn ein Motorenfachmann behauptet, dass Harnstoff ein billiger Ersatz für Diesel wäre und den gleichen Zweck erfüllt. :(

 

Schluss jetzt, ich steige aus dem Thema aus. Eh sinnlos, wenn ein Motorenfachmann behauptet, dass Harnstoff ein billiger Ersatz für Diesel wäre und den gleichen Zweck erfüllt. :(

_________________________

Vergiss es, wegen Dir wird jetzt die Harnstoffeinspritzung abgeschafft.

Stay tuned with google, da erscheinen für Dich alle wichtigen Anworten.

Schluss jetzt, ich steige aus dem Thema aus. Eh sinnlos, wenn ein Motorenfachmann behauptet, dass Harnstoff ein billiger Ersatz für Diesel wäre und den gleichen Zweck erfüllt. :(

________________________________

Abschließend, und das stammt aus der MB-Quelle:

Im PKW-Bereich wird Extra-Diesel in den 4. Takt eingespritzt - um die Abgasflamme zu verlängern, bzw.

den DPF auf der Anfangstemperatur/Abbrandtemperatur zu halten. Bei größeren Motoren der SUV und Transporter wird, um den erhöhten Dieselverbrauch zu mindern - Harnstoff eingespritzt, weil Harnstoff

nun mal spottbillig ist. Er besteht nur aus Wasser und Pisse.

Sollte doch auch selbst für Dich verständlich sein.

@duske

Dass ohne Harnstoffzufuhr, also ohne SCR-Verfahren die Grenzwerte nach EU 6 eingehalten werden könnten, ist lediglich eine Vermutung, die darauf beruht, dass nach meiner Kenntnis zumindest ein Teil der Fahrzeuge, die in dem britischen Test am Besten abgescnitten haben, ohne Harnstoffeinspritzung auskommt. Allerdings liegen sie bei den RDE immer noch über dem Grenzwert.

Ich glaube Dir schon, dass die Dieseltechnik bei den geforderten Abgasgrenzwerten an ihre Grenzen stösst.

Interessant wäre mal zu wissen, ob es ohne die Turbo/ Common-Rail-Technik nicht einfacher wäre.

Auch wenn ich kein Techniker bin, vermute ich mal, dass dadurch insbesondere bei plötzlicher Leistungserhöhung (Beschleunigung, Anfahren) die "modernen Motoren" eher Probleme verursachen.

Aber der Schwerpunkt bei der Vermarktung hat sich ja immer mehr in Richtung "noch mehr Leístung / PS / Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit verlagert. Wo man doch soviel Gelegenheiten hat, die auszuschöpfen!!!;)

Ich habe jetzt eine Liste der vom KBA untersuchten Fahrzeuge entdeckt, getrennt nach unauffälligen Wagen und solchen mit "Thermofenster".

Hier der Link:

http://www.swp.de/.../...nd-die-auffaelligen-Fahrzeuge;art4325,3803465

Gruß Johannes

Jetzt habe ich den Bericht der Untersuchungskommission "Volkswagen" des KBA gefunden:

http://www.bmvi.de/.../...t-untersuchungskommission-volkswagen.pdf?...[/url]

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