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Mercedes-Neuling überfordert: Kaufberatung 204 Kombi bis 10.000 Euro

Mercedes C-Klasse S204
Themenstarteram 4. Mai 2020 um 9:32

Hallo, ich bin auf der Suche nach einem hochwertigen gebrauchten Kombi und bin auf die 204er von MB gestossen. Diese gefallen mir gut. Leider bin ich als Ford-Fahrer von den unzähligen Motorenoptionen doch etwas erschlagen. Ich habe mich schon ganz gut eingelesen, bin aber immer noch etwas überfordert.

Mein Budget liegt bei 10.000 Euro, und der Plan ist es, einen Wagen bei 150-180 tkm zu kaufen und dann noch 80-100 tkm draufzufahren. Dazu brauche ich ein Modell, bei dem der Motor langlebig ist und auch bei hohem Alter wenig passiert (ordentliche Historie vorausgesetzt). Da habe ich bereits gelesen, dass ein Auto aus der 204-Baureihe da durchaus in Frage kommt.

Meine Anforderungen: Ich fahre 15tkm jährlich, in die Arbeit 25 km hin und zurück, mehrere längere Fahrten über 100 km im Monat, wenig Kurzstrecke. Schnell fahren ist mir nicht so wichtig, will eher bequem cruisen. Auf das schönere Innendesign beim Mopf kann ich verzichten, wenn dafür der Preis stimmt. Bei den Spritkosten muss ich nicht auf den letzten Euro achten, auch wenn die niedrigen Verbräuche beim C220 CDI Biturbo schon verlockend sind.

Auch wenn sich die Diskussion um Fahrverbote wegen Corona etwas verlangsamt hat, muss ich beruflich öfter nach München, weswegen ich auch an den 200er Kompressor gedacht habe, da kein Direkteinspritzer.

Was denkt Ihr, wäre eine passende Variante des 204 Kombi für mich? Vielen Dank für Eure Hilfe.

Beste Antwort im Thema

@AlexanderKiel

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Als Alltagswagen auch den C180 CDI mit in die Auswahl nehmen (auch wenn’s schwer fällt) Unter Umständen mit schöner Ausstattung ein sehr günstiges Fahrzeug.

Zitat:

@Mr.Tomelton schrieb am 7. Mai 2020 um 10:54:00 Uhr:

Würde dir den 220CDI empfehlen. Aber definitiv Mopf, nicht VorMopf kaufen! (Motorunabhängig)

warum kein Vormopf kaufen ??

Es wird für @ponythefunk auf einen VorMopf hinauslaufen, da er keinen Direkteinspritzer möchte und sein Budget bei 10.000 Euro liegt.

Ein Vierender Benziner mit der Fünfgangautomatik ist ein vernünftiges und komfortables Auto.

Fahre selber so einen als Limo und bin mehr als glücklich mit dem Wagen.

Auch möglich, ein M272 mit Saugrohreinspritzung. Ist vom Unterhalt schon etwas teuerer, aber mit der passenden Schadensfreiheitsklasse und einem gepflegten Fahrstil erträglich. Bei fast gleichen Fahrprofil, sind 10 L ( C 280 ) im Schnitt machbar.

Zitat:

@mb180 schrieb am 7. Mai 2020 um 14:27:34 Uhr:

Wie der TE in der Eingangspost schrieb "kein Direkteinspritzer". Deshalb dürfte der M274 rausfallen.

Dann fallen aber alle Möpfe raus. Es gab spätestens seit der Modellpflege 2011, meist aber schon ab Frühjahr 2010 keine Saugrohreinspritzer mehr, mit Ausnahme der AMG.

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 22:00

Danke für die Antworten bisher. Ich merke schon, dass ich die Direkteinspritzer wohl doch mit einbeziehen muss, da einfach mehr Auswahl. Habe gelesen, dass die Kompressoren ziemlich robust sind, gilt das denn auch für die CGI-Motoren?

Es gibt viele C180er, habe aber die Befürchtung, dass er evtl. zu schwach auf der Brust ist (bin noch nicht Probe gefahren, mache ich aber noch).

Eigentlich habe ich schon an Vormopf gedacht, weil Mopf meist einen Preissprung bedeutet. Gibt es neben der Optik noch andere Argumente, einen Mopf zu bevorzugen?

Vom M276 habe ich bisher wenig negatives gelesen. Scheint, das der keine Probleme mehr mit der Hochdruckpumpe hat. Aber im S204 ist er noch oberhalb des avisierten Budgets. Auch mit einem M272 noch knapp drüber. Bis 10000 sind eigentlich nur die Vierzylinder im Angebot. Über die "Dieselfahrverbote" würde ich mir allerdings nicht zuviele Sorgen machen. Das ist Politik und diese wird sich (hoffentlich) dieses Jahr noch änden...

DIs sind in ihrer Natur immer potentiell teuer, weil Hochdruckpumpe und Injektoren empfindlich sind. Beim Diesel wird spätestens bei 180tkm der DPF zur Regeneration fällig, will man keinen Austausch gegen Neuteil (was DB vorschreibt). Wie lang die Kette in den Vierzylindern hält weiß ich nicht, aber im Forum steht dazu auch einiges. Ist eben alles Abwägungssache. Daher fiel meine Wahl auf den M272. Kann aber auch Probleme mit der Ansaugbrücke und Kette haben. Also immer etwas Reserve auf der Kante lassen, dann ist das alles kein Drama.

Zitat:

@ponythefunk schrieb am 8. Mai 2020 um 22:00:12 Uhr:

Danke für die Antworten bisher. Ich merke schon, dass ich die Direkteinspritzer wohl doch mit einbeziehen muss, da einfach mehr Auswahl. Habe gelesen, dass die Kompressoren ziemlich robust sind, gilt das denn auch für die CGI-Motoren?

Es gibt viele C180er, habe aber die Befürchtung, dass er evtl. zu schwach auf der Brust ist (bin noch nicht Probe gefahren, mache ich aber noch).

Eigentlich habe ich schon an Vormopf gedacht, weil Mopf meist einen Preissprung bedeutet. Gibt es neben der Optik noch andere Argumente, einen Mopf zu bevorzugen?

Also der C180 ab 4/12 ist der bessere Motor. Das ist erkennbar an den 1595cm³ und der verbraucht weniger und hat das Kettenproblem des M271 nicht. Die Anfangszeit bis ca Sommer 2013 hat ein Problem mit der Wasserpumpe, die war bei meinem nach 148.000km defekt. Das war bisher der einzige Defekt am Auto. Der erreicht in etwa die Fahrleistungen des C200 mit dem älteren Motor.

Der M271 verbraucht auch nicht die Welt. Lass dir das nicht einreden. Stadtverkehr mag er nicht besonders, aber im gemischten Betrieb ist das alles nicht so dramatisch.

Im Anhang meine Fahrt vor paar Tagen. M271 mit 7G tronic. Klar sehr sparsam gefahren aber ich war bestimmt kein Verkehrshindernis...

Der M271 hat halt, sowohl im Vor-Mopf (Kompressor), als auch im Mopf ("271 evo", turbolader) kettenprobleme. Das kann man nicht leugnen. Es ist nicht die gleiche Kette, aber beide haben Probleme. Aber beide Probleme scheinen sich auch häufig in einem gewissem Rahmen anzukündigen. Also Ohren auf. Ich vermute, dass viele kettenschäden hätten vermeiden werden können.

Wäre diese Problematik sehr akut, wie es oft den Anschein hat, wären längst deutlich mehr Motoren hochgegangen. Meine Meinung.

Imag1255

Habe bei meinem M271 bei 101 TKM die Kette checken lassen —> sie war gelängt.

Und ich habe vorher keine dementsprechenden Geräusche beim Kaltstart gehört, obwohl ich immer darauf geachtet habe, danke an das W204-Forum.

Hier gibt es viele gute Tipps, die einem einigen Kummer ersparen können.

Wahrscheinlich kommen die Geräusche erst wenn die Längung noch weiter fortschreitet.

Das hab ich auch letzte Woche mal versucht, fahren wie Opi , mit S/S. m274, wenn man möchte geht das. So hätte ich aber kein spaß am Leben :-)

IMG_20200424_184403.jpg

och, das kann ich auch. War am 6.5.2016 morgens auf dem Weg zur Arbeit.

Aber erst diese Woche, vollgetankt in Essingen bei Avia zu 1,049 und dann gefahren und zuhause nach knapp über 90km standen 5,0 auf dem Zeiger.

Mein Schnitt liegt bei 6,14l/100km über 230000km.

4literstadtverkehr

"4 Liter stadtverkehr"... ach kommt :D

53 km/h Durchschnitt sind doch kein Stadtverkehr. Stadt sind 30er und 50er Zonen mit Ampeln und allem drum und dran. Da landet man irgendwo bei 20-30 km/h Durchschnitt

Zitat:

@Yoshi89 schrieb am 9. Mai 2020 um 12:03:55 Uhr:

"4 Liter stadtverkehr"... ach kommt :D

53 km/h Durchschnitt sind doch kein Stadtverkehr. Stadt sind 30er und 50er Zonen mit Ampeln und allem drum und dran. Da landet man irgendwo bei 20-30 km/h Durchschnitt

Natürlich ist das kein Stadtverkehr aber es ist ja auch der Zaubermotor. Was das ganze Verbrauchsgewixe noch mit einer ehrlichen Kaufberatung zu tun hat ist die Frage. Und auch wozu gibt es noch Diesel wenn es Wundermotoren wie den M274 gibt? Vielleicht kurz darüber nachgedacht...

 

Vielleicht sollte der TE doch auch einen OM651 im Erwägung ziehen. Es gibt noch keine Fahrverbot in München und mal sehen wie die Jahresmittelwerte 2020 so aussehen ;)

Bei den aktuellen wirtschaftlichen Schäden weiter auf dem "Kauft euch alle neue Autos, am besten Elektro" Kurs zu bleiben wird sicher schwer zu vertreten sein. Und noch sind die Diesel auch vergleichsweise gut zu haben gegenüber den Benzinern.

 

Ich würde sicher beide Motorenarten testen und überlegen, was macht am meisten Sinn... wie wahrscheinlich ist ein Fahrverbot und wenn würde es mich überhaupt betreffen (Stichwort lokal begrenzte Straßen). Und nochmal, nach dem Software-Update bekommen die 651er eigentlich "erstmal" freie Fahrt, auch in Diesel-Fahrverbotszonen.

 

Weiterhin seltsam, das hier viele von Problemen mit der Steuerkette beim M271 berichten aber selten ein Motorschaden daraus wird. Alle super sensibel? Oder vielleicht ist er doch besser als sein Ruf?

 

Weiterhin viel Erfolg.

Ähem, das ist von mir quer durch Stuttgart nach Bad Cannstatt, nicht weit von MB. Da ist natürlich Landstraße mit 60/80km/h dabei und wichtig, es geht dabei gut 200m Höhenmeter bergab. Der eignetlich Bereich mit innerorts 50 beginnt erst nach ca 12km und der erste Kilometer auch. Es waren auch Ferien oder ein Brückentag und Daimler arbeitete nicht. Übrigens darf man auf der B14 vom Schattenring zum Heslacher Tunnel 80 fahren, obwohl in der Stadt gelegen. Es gab auch keine Wartezeiten an den Ampeln. Der normale Werktag brachte es auf ca 4,9l/100km und auf einen Schnitt von 39-42km/h, Fahrzeit ca 40-45 Minuten. Je besser der Schnitt, desto geringer der Verbrauch, weil die Stllstände und anfahren entfallen, gleiten ist das Thema. Für die Rückfahrt standen mit etwas Dusel zuhause 6,9 auf dem Rechner, normal aber 7,1-7,3. Da schlägt die dauernde Fahrt bergauf zu.

Es gab sogar extremere Werte mit einer 3 vorne dran, aber das höchst selten.

@Azzy: Wann wird denn deine Schüssel geliefert? Und nein, es ist kein Wundermotor, er verbraucht nämlich Sprit und produziert keinen. Da wurde eben durch konstruktive Maßnahmen der spezifische Verbrauch derart gesenkt, dass solche Sachen drin liegen. Der Nachteil dieser Optimierung ist die sehr mangelhafte Wirkung der Motorbremse bei Fahrten bergab. Da muss man den schon mal mit 3500-4000/min drehen lassen um überhaupt was zu erzielen. Und natürlich verwende ich Reifen mit optimiertem Rollwiderstand. Wobei 2016 waren das die Reifen ab Werk gewesen. Nochmal: Ich hatte mich für diesen Motor entschieden, nachdem ich an der Uni Stuttgart einen Vortag vom Leiter der Motorenentwicklung zu dem Motor gehört hatte. Ich wusste also, was ich tat und warum. Das kann man von manchen Einwürfen nicht behaupten.

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