Mercedes CLS 320 CDI, 350 oder 500 mit Gas
Hallo Leute ich fahre im Jahr mindestens 20-30 T KM und möchte mir demnächst ein Cls zulegen möchte entweder den 320cdi oder 350 (kein CGI), oder den 500 und auf gas umrüsten. Ich habe schon einige Berichte gelesen frage daher die jenigen die schonmal die Erfahrung mit diesen Autos gemacht haben. Der CLS 500 bevorzuge ich eigentlich habe aber Angst das die Gasanlage Probleme machen könnte und ich doch nicht lieber den 350 nehmen soll?!
Mein Limit wäre bis 20.000 Euro und am besten bis max. 100.000 km Laufleistung. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Beste Antwort im Thema
Genau diese Diskussion hier gab es auch schon überreichlich in anderen Foren. Letztlich kommt immer dasselbe dabei heraus:
Die modernen Diesel erzielen Ihre Leistungs- und Sparsamkeitswerte durch Hightech an allen Ecken und Enden. Das hat dazu geführt, daß das, was früher mal gegolten hat, nämlich das der Diesel das nicht tot zu bekommende Arbeitspferd ist, schlichtweg nicht mehr stimmt. Mitunter wird sogar vom Gebrauchtkauf von ganzen Diesel-Baureihen abgeraten, da diese sich als weniger haltbar erwiesen haben als die leistungsgleichen Benziner-Brüder.
Immer mehr schwappt diese Hightech-Welle leider auch auf den Benzinbereich über. Downiszing ist hier das Zauberwort. Und das führt auch hier zu immer mehr Hightech-Komponenten. Je mehr drin steckt, umso mehr kann auch kaputt gehen. Man muß ja heute schon fast nach nicht aufgeladenen Benzinern ohne Direkteinspritzung suchen. Und die schon paranoide Kostensenkungsmanie in der Automobilindustrie tut ihr übriges dazu, daß Motoren heute oft mit 100.000km auf dem Tacho schon verbraucht sind.
Daher bin und bleibe ich ein Fan großer und möglichst einfach gestrickter V8-Motoren mit LPG. Diese sind i.d.R. sehr langlebig, haben eine vergleichsweise niedrige Literleistung, haben weitaus weniger anfällige Bauteile, wie schon oben genannt und trotzdem Leistung und Drehmoment satt, bei - nur mit LPG - moderaten Verbrauchskosten. Ist zwar ein uralter aber meiner Ansicht nach noch immer stimmender Leitspruch: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer....
Daher meine Empfehlung: Nimm den 500er, möglichst den Mopf. Gefahren bin ich den Motor schon. Sehr fein, würde ich sagen.
Das ist ein Punkt, der bei der Diskussion gerne unterschlagen wird: Den Antriebskomfort eines dicken V8, mit seinem breiten nutzbaren Drehzahlband und Punch in allen Lebenslagen, erreicht prinzipiell kein Diesel. Vom Sound ganz zu schweigen. Der Spaßfaktor ist einfach eine ganz andere Klasse. Wer das noch nicht erlebt hat, kann sich kein Urteil darüber erlauben. Unter denen, die den Vergleich aber selbst schon "erfahren" haben, gibt es nur wenige, die trotzdem noch den Diesel vorziehen - wenn sie denn tatsächlich die Wahl haben.
30 Antworten
Zitat:
Wieviele Gegenargumente, auch Beweise brauchst Du?
Ich brauche weder Gegenargumente noch Beweise und bin auch kein Gasgegner, aber ich kann rechnen.
Fahre selbst ein Gasfahrzeug mit V8 und zwar einen Chevy Tahoe.
Mit euch Sparweltmeistern kann ich natürlich nicht mithalten; bei Benzin sind es gut 16 und mit Gas um die 20l.
Logisch, daß sich eine Gasanlage bei hohen Benzinverbräuchen eher rechnet, noch eher, wenn es keine Alternative zum Diesel gibt, wie bei mir.
Mein damaliger SL mit dem M113 verbrauchte im Schnitt 14-15 Benzin beim Cruisen, bei voller Ausnutznug der Leistung ging es mal schnell in Richtung 20l. Ich habe aber den Verbrauch immer beim Tanken ermittelt, da das Fahrzeug keine direkte Verbrauchsanzeige hatte.
Verwunderlich auch, daß eure 500er im Gasbetrieb nichts oder kaum mehr verbrauchen.
Vermutlich sind alle Golf o. sonstige Mittelklassewagenfahrer blöde, sich keinen 500er zuzulegen, bei den niedrigen Verbräuchen.........
Dem Themensteller ging es vermutlich gar nicht darum, Beschleunigungsorgien bis 200km/h oder sich immer am Rand der Höchstgeschwindigkeit zu bewegen, oder einen schönen V8 Sound zu hören, oder, oder oder...... Bei seinen anvisierten 30K Fahrleistung pro Jahr ist er sehr viel unterwegs und will vermutlich bequem reisen, vielleicht schwere Lasten ziehen, und und und, und das zu vernünftigen Preisen.
Laßt doch bitte die unseriösen Hinweise, daß ein Mercedes CDI anfällig oder zumindest anfälliger ist als ein 500er. Das ist reines Halbwissen und hat mit der Realtität nichts zu tun.
Der 500er hatte ja bekanntlich auch seine Kinderkrankheiten.
Unseriös ist auch, dem Themensteller nicht deutlich zu machen, daß sich eine Gasanlage zum Diesel vermutlich niemals amotisiert.
Übrigens kann ich keinen CLS 320 mit einem E 420CDI vergleichen, denn einen CLS mit dieser Maschine gibt es nicht und der Themensteller sucht einen CLS und keinen E.
Auch die Diskussion bezüglich der Fahrleistungen stimmt zu größten Teil nicht:
Das Drehmoment im Diesel ist höher, die Endgeschwindigkeit und die Beschleunigung von 0 auf 100 unterscheiden sich nur unwesentlich; bei der Beschleunigung bis 200 mag der Diesel vielleicht unterlegen sein. Wir reden hier jedoch vom Alltagsbetrieb und da sind die Unterschiede kaum merkbar.
Also halbwissen hin o her. Mein 500er mit der ollen 5g bei gemütlichen Reisen Tempomat 160km/h sind es 11, und im KI u d 14l Gas. Bei jetzigen Preisen 60cent macht das 8,40euro/100km. Da iat selbst der CDI nicht wirklich günstiger. Und bei 30k km ist die Anlage nach weniger als 1 Jahr raus. Vorraus gesetzt der TE ist viel auf AB unterwegs. Lieber nen V8 geblubber bei den kosten pro 100km als nen Diesel. Stand vorher vor der selben Entscheidung und bereut habe ich es nicht das ich den V8 behalten habe.
Zitat:
@mikekerpen schrieb am 13. Oktober 2014 um 18:56:10 Uhr:
Ich brauche weder Gegenargumente noch Beweise und bin auch kein Gasgegner, aber ich kann rechnen.Zitat:
Wieviele Gegenargumente, auch Beweise brauchst Du?
Fahre selbst ein Gasfahrzeug mit V8 und zwar einen Chevy Tahoe.
Mit euch Sparweltmeistern kann ich natürlich nicht mithalten; bei Benzin sind es gut 16 und mit Gas um die 20l.
Logisch, daß sich eine Gasanlage bei hohen Benzinverbräuchen eher rechnet, noch eher, wenn es keine Alternative zum Diesel gibt, wie bei mir.
Mein damaliger SL mit dem M113 verbrauchte im Schnitt 14-15 Benzin beim Cruisen, bei voller Ausnutznug der Leistung ging es mal schnell in Richtung 20l. Ich habe aber den Verbrauch immer beim Tanken ermittelt, da das Fahrzeug keine direkte Verbrauchsanzeige hatte.
Verwunderlich auch, daß eure 500er im Gasbetrieb nichts oder kaum mehr verbrauchen.
Vermutlich sind alle Golf o. sonstige Mittelklassewagenfahrer blöde, sich keinen 500er zuzulegen, bei den niedrigen Verbräuchen.........
Natürlich sind Verbräuche immer schwer vergleichbar, aber trotzdem wundere ich mich ein wenig über Deine Verbräuche.
Ich hatte den M113 zuerst im W210 E55 AMG, also mit 354 PS. Der Hat beim Cruisen eher 11- 12 Liter gebraucht, normal bin ich den mit etwa 13 - 14 Liter gefahren. Mehr als 16,5 Liter Verbrauch bei scharfer Fahrweise habe ich damit nicht geschafft (alles Benzinwerte, da ohne Gasanlage).
Meinen S500 4MATIC mit 306 PS bewege ich im Bereich von 14 - 17 Litern Gas, meine Spritkosten liegen damit unter denen eines S 320 CDI. Der hat aber 100 PS weniger, keinen V8 und zieht im Vergleich "keinen Hering" vom Teller, trotz der Drehmomentwerte, mit denen sich Dieselfahrer auf dem Papier gern ihre angebliche Power schönreden, wovon man aber auf der Straße nichts sieht.
Zitat:
Dem Themensteller ging es vermutlich gar nicht darum, Beschleunigungsorgien bis 200km/h oder sich immer am Rand der Höchstgeschwindigkeit zu bewegen, oder einen schönen V8 Sound zu hören, oder, oder oder...... Bei seinen anvisierten 30K Fahrleistung pro Jahr ist er sehr viel unterwegs und will vermutlich bequem reisen, vielleicht schwere Lasten ziehen, und und und, und das zu vernünftigen Preisen.
Laßt doch bitte die unseriösen Hinweise, daß ein Mercedes CDI anfällig oder zumindest anfälliger ist als ein 500er. Das ist reines Halbwissen und hat mit der Realtität nichts zu tun.
Der 500er hatte ja bekanntlich auch seine Kinderkrankheiten.
Die M273 hatten in den ersten Jahren Probleme mit dem Nockenwellenantrieb. Der M113 ist absolut unauffällig und vermutlich der langlebigste Benziner, den MB je gebaut hat.
Defekte Hochdruckpumpen, Injektoren, abgerissene Glühkerzen, defekte Turbolader sind keine so seltenen Fälle beim Diesel, diese Reparaturrisiken entfallen aber beim Benziner, da nicht verbaut.
Zitat:
Unseriös ist auch, dem Themensteller nicht deutlich zu machen, daß sich eine Gasanlage zum Diesel vermutlich niemals amotisiert.
Übrigens kann ich keinen CLS 320 mit einem E 420CDI vergleichen, denn einen CLS mit dieser Maschine gibt es nicht und der Themensteller sucht einen CLS und keinen E.
Auch die Diskussion bezüglich der Fahrleistungen stimmt zu größten Teil nicht:
Das Drehmoment im Diesel ist höher, die Endgeschwindigkeit und die Beschleunigung von 0 auf 100 unterscheiden sich nur unwesentlich; bei der Beschleunigung bis 200 mag der Diesel vielleicht unterlegen sein. Wir reden hier jedoch vom Alltagsbetrieb und da sind die Unterschiede kaum merkbar.
Ja, das Drehmomentmärchen wird immer wieder gebracht, ist nun schon oft genug wiederlegt worden.
Natürlich sind die Spritkosten zwischen 320 CDI und 500er nicht so unterschiedlich, daß man da den Mehrpreis für die Gasanlage einsparen kann.
Wenn aber nur die Kosten im Vordergrund stehen, dann ist das sowieso das falsche Modell.
320 CDI und 500er sind aber verschiedene Leistungsklassen, mit deutlich geringerem Reparaturrisiko für den 500er (mal von der Airmatic abgesehen).
Warten wir mal ab, was der TE noch beiträgt.
lg Rüdiger:-)
Ich fahre meinen E350 Bj 05.2005 seit letztem Januar, gekauft mit 21.500 km.
Dann im August 2013 bei km Stand 40.000 auf Gas umgerüstet , eine PRINS VSI 2 und seitdem 31.000 problemlose km hinter mir.
Ich denke wenn du einen CLS 350 ohne die Kettenradproblematik finden kannst, ist dies ein toller Vorsch!ag.
Mehrverbrauch ca. 20-25% auf Gas.
Ähnliche Themen
@Griego111:
Du hast im (letzten) Januar einen gekauft und letztes Jahr umrüsten lassen? 🙂 Wie geht das? lach. Denke, du meinst eher Januar 2013 😉
Aber Spaß beiseite. Ich habe auch den Motor im C350 aus Ende 2009, im Mai diesen Jahres gekauft und direkt im Juni ebenfalls umrüsten lassen...bis jetzt perfekto...8000km seitdem. Jederzeit wieder. Das einzige, was ich von der Gasanlage merke, ist, daß ich nichts von ihr merke 🙂 Ist eine Vialle LPi 7.
Ok, bei viel Langstrecke wird er ja logischerweise gut warm gefahren und ein Diesel käme auch in Frage beim TE. Ich hatte vorher auch einen, wollte aber nach dem tollen V6 Saugbenziner und dessen Laufkultur und Sound keinen mehr haben...wobei die V6 Diesel natürlich wieder was anderes sind als die 4Zyl. Trecker 🙂
Zitat:
Mehrverbrauch ca. 20-25% auf Gas.
Endlich mal einer, der ehrlich mit sich selbst ist. Und dabei hast Du doch eine hochmoderne Direkteinspritzeranlage, die ja noch weniger Mehrverbrauch haben soll.
Hoffentlich holst Du Dir hier keine blutige Nase, denn wenn Du dir die Beiträge hier durchliest, wirst Du feststellen, daß die meisten über keinen oder ganz geringen Mehrverbrauch berichten. Bei einigen bin ich sogar der Meinung, die verbrauchen mir Gas weniger als mit Benzin.
Zitat:
@mikekerpen schrieb am 18. Oktober 2014 um 19:29:03 Uhr:
Endlich mal einer, der ehrlich mit sich selbst ist. Und dabei hast Du doch eine hochmoderne Direkteinspritzeranlage, die ja noch weniger Mehrverbrauch haben soll.Zitat:
Mehrverbrauch ca. 20-25% auf Gas.
Hoffentlich holst Du Dir hier keine blutige Nase, denn wenn Du dir die Beiträge hier durchliest, wirst Du feststellen, daß die meisten über keinen oder ganz geringen Mehrverbrauch berichten. Bei einigen bin ich sogar der Meinung, die verbrauchen mir Gas weniger als mit Benzin.
Morgen...!
Schmarn, sequenziellen Verdampferanlagen, wie auch die Flüssigeinspritzenden haben durch die Bank einen Mehrverbrauch!!! Gelesen habe ich hier schon von 15 - 30%. Wer keinen hat, sollte mal die Anlage checken bzw. Checken lassen...
MfG André
Genau diese Diskussion hier gab es auch schon überreichlich in anderen Foren. Letztlich kommt immer dasselbe dabei heraus:
Die modernen Diesel erzielen Ihre Leistungs- und Sparsamkeitswerte durch Hightech an allen Ecken und Enden. Das hat dazu geführt, daß das, was früher mal gegolten hat, nämlich das der Diesel das nicht tot zu bekommende Arbeitspferd ist, schlichtweg nicht mehr stimmt. Mitunter wird sogar vom Gebrauchtkauf von ganzen Diesel-Baureihen abgeraten, da diese sich als weniger haltbar erwiesen haben als die leistungsgleichen Benziner-Brüder.
Immer mehr schwappt diese Hightech-Welle leider auch auf den Benzinbereich über. Downiszing ist hier das Zauberwort. Und das führt auch hier zu immer mehr Hightech-Komponenten. Je mehr drin steckt, umso mehr kann auch kaputt gehen. Man muß ja heute schon fast nach nicht aufgeladenen Benzinern ohne Direkteinspritzung suchen. Und die schon paranoide Kostensenkungsmanie in der Automobilindustrie tut ihr übriges dazu, daß Motoren heute oft mit 100.000km auf dem Tacho schon verbraucht sind.
Daher bin und bleibe ich ein Fan großer und möglichst einfach gestrickter V8-Motoren mit LPG. Diese sind i.d.R. sehr langlebig, haben eine vergleichsweise niedrige Literleistung, haben weitaus weniger anfällige Bauteile, wie schon oben genannt und trotzdem Leistung und Drehmoment satt, bei - nur mit LPG - moderaten Verbrauchskosten. Ist zwar ein uralter aber meiner Ansicht nach noch immer stimmender Leitspruch: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer....
Daher meine Empfehlung: Nimm den 500er, möglichst den Mopf. Gefahren bin ich den Motor schon. Sehr fein, würde ich sagen.
Das ist ein Punkt, der bei der Diskussion gerne unterschlagen wird: Den Antriebskomfort eines dicken V8, mit seinem breiten nutzbaren Drehzahlband und Punch in allen Lebenslagen, erreicht prinzipiell kein Diesel. Vom Sound ganz zu schweigen. Der Spaßfaktor ist einfach eine ganz andere Klasse. Wer das noch nicht erlebt hat, kann sich kein Urteil darüber erlauben. Unter denen, die den Vergleich aber selbst schon "erfahren" haben, gibt es nur wenige, die trotzdem noch den Diesel vorziehen - wenn sie denn tatsächlich die Wahl haben.
Nur muss man sich die 14-18l LPG bei normaler Fahrweise leisten können und wollen, vom Instandhaltungsbedarf eines ehemals 80k€ Neu-Fahrzeugs ganz abgesehen. Es ist eine illusion zu glauben, dass es mit etwas LPG bereits getan ist. Diese V8-2t Schiffe gehen ganz gut ins Geld wenn irgendwo was dran ist, egal ob Motor, Achse oder Kats/Abgasanlage. Für ein "neues" Automatikgetriebe eines E500 bekommst du bereits auch nen gut gebrauchten Polo.
Allerdings sind die 2xx PS "Renndiesel" wie die 335/535er oder A4/A6 TDI auch nicht billig. Injektoren? Sind nach 150.000 km bis 250.000 km einfach fertig, ca 400€/Stück plus Einbau. Mal sechs. DPF? Spülung 500€, neue ab 2 x 1200€. Einmal Stabis/Dämpfer/Querlenker neu sind locker 2000€, es sei denn es ist ein Luftfahrwerk drin. Das kostet das doppelte...
Wer günstig fahren will: Ein guter alter Sauger der Zweiliter-Klasse mit Euro-4 und am besten einer Breitband-Sonde vor dem Katalysator. Die Fahrzeuge lassen sich gut abstimmen, verraten Fehler in der Gemischaufbereitung relativ schnell und sind im Unterhalt trotzdem noch bezahlbar.
Stimmt Gary, aber in der Oberklasse sind die Mercedes 500, was Unterhaltskosten angeht, Spitzenklasse, sei es der Verbrauch (5,5 ltr.. Motor) Verschleiß etc. alles kein Thema, da ist selbst noch ein Passat teurer, einzig das Luftfahrwerk nagt an der Börse.
Automatikgetriebe, Motor, Verschleiß etc. sind bei der E Klasse vorbildlich!
Der Threadersteller schwankt zwischen CLS320CDI, CLS350 (nicht CGI) oder CLS500. Und in dieser Auswahl würde ich den CLS500 empfehlen. Die Frage war ja nicht, ob man z.B. mit einem Passat 2.0 Bj. 2000, unter dem Strich günstiger fahren kann als mit einem CLS500. Das kann man ganz ohne Zweifel 😉. Wobei der CLS500 eher vom Typ Kilometerfresser ist als der Passat und den Insassen das Kilometerfressen zum Vergnügen macht. Was ich von dem Passat eher weniger behaupten würde 😉.
Zitat:
@dirki1600 schrieb am 18. Oktober 2014 um 11:54:30 Uhr:
@Griego111:Du hast im (letzten) Januar einen gekauft und letztes Jahr umrüsten lassen? 🙂 Wie geht das? lach. Denke, du meinst eher Januar 2013 😉
Ja nee, is klar.
Hab' mich wohl verdrückt ausgekehrt ! War der Januar 2013 gemeint gekauft und August 2013 umgerüstet.
Was den Mehrverbrauch von 20-25 % angeht, werde ich nochmal mit dem Umrüster sprechen, ob da was geht. Das Gasgemisch wurde nochmals vor Urlaubsantritt mitte Juni etwas "fetter" eingestellt und mir scheint nun, als ob ich einen höheren Mehrverbrauch habe ....
Aber wie auch dirki1600 geschrieben hat, man merkt wirklich nichts, wann man mit Benzin oder auf Gas fährt !
Du "mußt" mehr verbrauchen, denn sonst stimmt was nicht. Aufgrund des geringeren Energieinhalts von LPG ist das halt so. Da sind 20% +/- 5% schon so ein Richtwert. Es ist ähnlich wie bei Ethanol bzw. E85. Da kannst du auch um die 30% Mehrverbrauch einkalkulieren. Ansonsten läuft er zu mager, wobei es hier eher daran liegt, daß bedeutend weniger Luft benötigt wird zur Verbrennung von 1kg Ethanol als für 1kg Benzin und die Lambdaregelung die Einspritzzeiten bis an die Grenzen fährt, du größere Düsen einbauen mußt oder dies eben auch durch Extrasteuergeräte ausgeglichen wird. Beim Propan/Butan liegt der Luftbedarf bei ca. 15,5kg pro kg Gas, also ähnlich wie bei Benzin (14,7kg). Sogar etwas höher. Müßte also theoretisch sogar "fetter laufen". Aber aufgrund des geringeren Heizwertes und der Dichte des LPG´s von nur ca. 0,5 zu Benzin 0,75, braucht es hier auch einen Mehrverbauch an Gas, damit deine Kontrolllampe nicht aufleuchtet. Das geschieht dann durch die Gassteuergeräte, die das automatisch ca. 15-20% höher anpassen.
So ungefähr und überschlagsmässig kannst du dir das vorstellen, da die orig. Lambdasonden in unseren Auto´s halt auf die Verbrennung von 1kg Superbenzin oder eben Benzin ausgelegt sind, welches halt diese 14,7kg Luft dazu benötigt (stöchiometrisches Gemisch). Und um diesen Wert oder besser "Faktor" eben immer bei ziemlich genau 1 (über 1 zu mager, unter 1 zu fett) zu halten, wird halt mehr oder weniger eingespritzt, da die angesaugte Luftmenge bei bestimmter Drosselklappenstellung und Lastzustand immer gleich ist. Da dieser Wert sich ununterbrochen verändert, sich in einem ganz kleinen Spektrum abspielt und man keine konstante Zahl bzw. Spannung etc. hat, werden diese Sonden auch Sprungsonden (Schmalband) oder Nernstsonden (nach dem Erfinder glaube ich) genannt. Wenn du nach diesem Prinzip richtig messen und einstellen willst, brauchst du Breitbandsonden. Machen viele aus dem Käferforum so, um z.B. ihre Versageranlagen optimal bis perfekt bei verschiedenen Lastzuständen einzustellen bzw. abzugleichen.
Ich denke eher, daß ist ein subjektives Empfindungsproblem mit dem "kaum Mehrverbauch auf Gas", weil wohl einige dann gerade auf Gas sparsamer fahren, als vorher auf Benzin oder gerade dann austesten, wie "wenig" sie auf Gas verbauchen, rumprobieren etc. Deshalb ist auch so vieles "möglich" von 0-50% Mehr- oder Minderverbrauch bei vielen 😉
Das liegt auch oft eher am Fahrstil als an der Gasanlage selbst, wobei die natürlich auch einen Defekt haben kann, das ist klar.
Zitat:
@dirki1600 schrieb am 23. Oktober 2014 um 12:17:46 Uhr:
Ich denke eher, daß ist ein subjektives Empfindungsproblem mit dem "kaum Mehrverbauch auf Gas", weil wohl einige dann gerade auf Gas sparsamer fahren, als vorher auf Benzin oder gerade dann austesten, wie "wenig" sie auf Gas verbauchen, rumprobieren etc. Deshalb ist auch so vieles "möglich" von 0-50% Mehr- oder Minderverbrauch bei vielen 😉
Das liegt auch oft eher am Fahrstil als an der Gasanlage selbst, wobei die natürlich auch einen Defekt haben kann, das ist klar.
Das kann aber auch an der Einstellung der Gasanlage liegen ohne das im Gasbetrieb zu mager gefahren wird.
Einfach dann wenn eine Anlage so programmiert ist das sie bei höheren Drehzahlen auf Benzin umschaltet (aus Angst vor Motorschäden?). Das drückt den durchschnittlichen Gasverbrauch lässt aber den Benzinverbrauch steigen. Aber meistens redet niemand darüber wieviel Benzin er zusätzlich zum Gas noch verbraucht.
Ich fahre einen Lexus V8 (4300 ccm) mit Gas. Vor dem Umbau betrug mein Benzinverbrauch im Schnitt 12,27 L/100 km. Nach dem Umbau benötigt der Motor nun 13,99 L/100 Autogas. Das entspricht einem Mehrverbrauch von rund 14 %. Eigentlich ein bisschen wenig aber dazu kommt ja auch noch der Benzinverbrauch und der beträgt 1,13 L/100 km weil ich Benzin zur Additivierung nutze.
Ich könnte jetzt als auch mit niedrigem (Gas-)Mehrverbrauch protzen was aber nur die halbe Wahrheit ist.
Und was die Motorwahl betrifft:
Ich weiß nicht wie die Mercedesmotoren sind aber bestimmt auch nicht anders als mein V8. Unverwüstlich, laufruhig, souveräne Kraftentfaltung dank hohem Drehmoment, niedrige Drehzahlen (100 km/h mit 1.200 U/min; 200km/ mit 3.200 U/min). Einfach ein Genuss in Perfektion.
Und die Unterhaltskosten?
Ausser Kraftstoff und einmal im Jahr einen Ölwechsel und hin und wieder mal neue Bremsbeläge braucht mein V8 nichts.
Ich ziehe einen V8 jedem anderen Motor vor.
An alle hier mal eins vorweg!
Ich lese immer, daß eine zu magere Einstellung Grund ist für zu geringem Gasverbrauch, Leute, das stimmt nicht!
Die Erfahrung zeigt uns immerwieder, daß auch eine zu magere Einstellung einen höheren Verbrauch verursacht und zwar aufgrund der geringeren Leistungsausbeute, um gleiche Fahrwerte zu haben muß das Gaspedal dann weiter durchgetreten werden, was aber einen höheren Verbrauch zur Folge hat!
Geringere Verbrauchswerte sind einzig und allein mit der Einstellung des rechten Fusses zu erklären und einer gut eingestellten Anlage! Gaser, die günstige Verbräuche fahren, werden dadurch nur verunsichert und Adaptionsabweichungen sorgen für ein Aufleuchten der Fehlerindikationslampe!