Mehr Akkukapazität, Wärmepumpe und höhere Ladeleistung?

Volvo XC60 U

Audi legt vor und verbessert an den aktuellen PHEV-Modellen einiges:

"Bei der Reichweite profitieren sie von vornherein von der höheren Kapazität des unter dem Kofferraumboden untergebrachten Lithium-Ionen-Akkus. Dessen 104 prismatische Zellen können netto 14,4 Kilowattstunden (17,9 kWh brutto) Energie mit 381 Volt Spannung speichern. Auch die serienmäßige Wärmepumpe, die als Herzstück der Klimaanlage fungiert, steigert die Effizienz. Die maximale Ladeleistung beträgt 7,4 kW. Damit lässt sich ein leerer Akku in zweieinhalb Stunden komplett mit frischer Energie füllen."

Volvo könnte/müsste auch bei den aktuellen PHEV nachlegen.
Weder die 3,7 kW noch die nutzbare Akkukapazität sind noch Stand der Technik.
Eine Wärmepumpe verlängert die Reichweite bei kühlerem Wetter merklich (unser BEV hat eine).

23 Antworten

Die Erhöhung der Kapazität bedingt keine Bauraumvergrösserung (das schreibt Audi und bei den Renault ZOE ist das ebenfalls so).
Die Akkuchemie und das Packing sind verbessert.
Insofern ist eine grössere Akkukapazität in den Volvo-PHEV eigentlich problemlos möglich. Die Frage ist nur - will das Volvo auch umsetzen. An der Zeit wäre es jedenfalls.

Alle in den mir bekannten PHEV verbauten 7,4 kW-Lader sind 2-phasig.

In den hybriden solltet ihr nicht mit einer Wärmepumpe rechnen, Auch nicht zum neuen Modelljahr.
Ein hybrid ist und bleibt ein hybrid und es macht wenig Sinn diverses Thema redundant zu haben abhängig davon ob das Auto gerade auf Benzin oder elektro fährt. Wenn man elektrisch fahren will mit allen Konsequenzen und auch das Beiwerk darauf optimiert haben will sollte man zu einem BEV greifen Und eine Wärmepumpe mit ordern. Das geht im Volvo Umfeld aktuell nur mit dem XC 40 P8

Machen Audi oder Mercedes dazu technische Angaben?

Das Problem ist: 7.4kW bei 400V ergeben 18.5A

In der Schweiz, nach Werkvorschriften, ist eine asymmetrische Belastung nur bis 16A zulässig. Theoretisch darf man damit gar nicht mit voller Leistung laden. Zudem würde eine 11kW Wallbox auch nicht zulassen, mit voller Leistung laden zu können.

Die 2-phasigen 7.4kW Lader sind, meiner Meinung nach, sehr unglücklich gewählt. Es ist die Billig-Lösung, die der Zulieferer anbietet und die Hersteller dann verbauen.

Volvo wird es aber kaum anders machen, wenn es denn kommt.

Sinnvoll wären 7.4kW bei 3x400V. Da käme man auf 10.7A und symmetrische Netzbelastung.

Heisst nichts anderes als im Prospekt tönt das gut, in der Praxis lädt der Audi nicht schneller.

Mit den aktuellen Temperaturen von 7-15 Grad komme ich problemlos auf 45km. 50% mehr wäre natürlich schon cool. Schneller laden müsste er m. M. nach nicht einmal.

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Zitat:

@Gaspedalnutzer schrieb am 27. Februar 2021 um 15:34:14 Uhr:


Die reinen Volumenangaben sind aber wenig aussagekräftig, weil die Hersteller unterschiedlich messen. Von der möglichen Ausnutzung ganz zu schweigen

Anbei die Seitenansichten vom A6 PHEV und dem V60.

Daran lässt sich gut erkennen, dass der Kofferraum des V60 besser nutzbar ist. Der A6 hat ein zu flaches Heck.
Unser Hund hat im V60 mehr Platz als im Verbrenner A6 (565 l).

A6 Avant PHEV
V60 PHEV

Ja, ist quasi das gleiche Problem, wie zwischen V60 und V90

Der Kofferraum des V90, mit seinem flacherem Heck, ist mit 560 l gerade mal 31 l grösser (12 cm tiefer als beim V60).
Der bemerkbare Unterschied betrifft die Rücksitzbank (längerer Radstand).

V90

Das Konzept von Volvo erreicht ja, das der Platz für die Kardanwelle für den Akku zur Verfügung steht. Ich finde es recht bescheiden, wenn Hersteller statt dessen den Kofferraum verkleinern (müssen)

Das liegt daran, dass die Deutschen ihre klassische Verbrennerplattformen zwangselektrifiziert haben. Sonst hätten sie den Anschluss um weitere 10 Jahre verschlafen. Die Volvoplattformen sind explizit auch für PiH und BEV ausgelegt.

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