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Max. Reifendruck

Themenstarteram 11. April 2016 um 19:49

Hallo zusammen,

welchen Reifendruck würdet ihr mir für den Opel Corsa C empfehlen, um möglichst Sprit sparend zu fahren? Mir wurde mal vom ADAC gesagt man könne auch ohne Probleme über 3 bar rein lassen. Fahre zu 90% alleine ohne Gepäck. Anbei die Angaben im Tankdeckel.

20160411-112409
Beste Antwort im Thema

Der Spritspareffekt beruht eher auch der verringerten Walkarbeit als auf der Verkleinerung der Aufstandsfläche.

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Zitat:

@Reachstacker schrieb am 12. April 2016 um 14:06:45 Uhr:

PS: echtes Spritsparen erreichst Du wohl durch weniger rasantes Beschleunigen. Da liegt der wahre Verbrauch.

Oder der wahre Spaß, je nach dem, wie man es betrachtet.

am 12. April 2016 um 16:51

@flat_D

Genau, entweder Spritsparen oder Fahrspaß, beides zugleich geht nicht ^^

Die Kunst sein Auto trotzdem wirtschaftlich gut betreiben zu könne liegt im passenden Wechsel. Morgens auf dem Weg zur Arbeit im Halbschlaf braucht und sollte man den Hobel nicht treten, dafür auf dem Heimweg (besonders Freitags) umso mehr xD

Zitat:

@Reachstacker schrieb am 12. April 2016 um 14:06:45 Uhr:

Zitat:

@Provaider schrieb am 12. April 2016 um 11:38:52 Uhr:

Der Spritspareffekt beruht eher auch der verringerten Walkarbeit als auf der Verkleinerung der Aufstandsfläche.

Die meisten haben es im Geist aber noch nicht zu Guertelreifen geschafft. ;) Die fahren in Gedanken noch mit Diagonalreifen rum. :D

-----

Davon ab: wie hart sollen die Reifen denn noch sein? Man spart 2 Cent an Sprit und gibt 99'000 an Bandscheibenschaeden aus? Wo ist da die Logik? Fahr 10 km/h langsamer, das spart auch... :)

PS: echtes Spritsparen erreichst Du wohl durch weniger rasantes Beschleunigen. Da liegt der wahre Verbrauch.

 

Pete

Falsch.

Zügig beschleunigen bei 80% Gaspedalstellung und niedriger Drehzahl. (ganz grob Diesel 1500-2200, Benziner 2000-2500) Bei Motoren ohne Vollastanfettung auch mit Vollgas beschleunigen.

Der Fehler liegt eher im nicht vorausschauenden Fahren und dem unnötigem Bremsen.

Bremsen = vernichtete Energie

Zitat:

 

Falsch.

Zügig beschleunigen bei 80% Gaspedalstellung und niedriger Drehzahl. (ganz grob Diesel 1500-2200, Benziner 2000-2500) Bei Motoren ohne Vollastanfettung auch mit Vollgas beschleunigen.

Der Fehler liegt eher im nicht vorausschauenden Fahren und dem unnötigem Bremsen.

Bremsen = vernichtete Energie

Das seh ich genauso. Und va den Schubbetrieb nutzen beim Verzögern oder Bergabfahren, gerade bei modernen Fahrzeugen mit intelligenter Generatorregelung und dergleichen werden in den Schubphasen die Nebenaggregate verstärkt betrieben weils dann ja nichts kostet. Da kann man den Motor auch ruhig etwas höher drehen lassen.

So falsch ist das nicht. Langsam beschleunigen(wie im NEFZ) senkt die Durchschnittsgeschwindigkeit und das senkt auch den Verbrauch, auch wenn es weniger Effizient ist.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 13. April 2016 um 09:08:49 Uhr:

senkt auch den Verbrauch, auch wenn es weniger Effizient ist.

Effizienz ist Verbrauch pro km. Was den Verbrauch senkt, ist effizient. Insofern widersprechen sich Deine beiden Aussagen. ;)

Zitat:

@flat_D schrieb am 13. April 2016 um 09:28:20 Uhr:

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 13. April 2016 um 09:08:49 Uhr:

senkt auch den Verbrauch, auch wenn es weniger Effizient ist.

Effizienz ist Verbrauch pro km. Was den Verbrauch senkt, ist effizient. Insofern widersprechen sich Deine beiden Aussagen. ;)

Nein, das wäre zu einfach betrachtet. Effizient pro KM ist langsames Beschleunigen. Effizient im Sinne von Umsetzung in Bewegungsenergie ist kräftigere Beschleunigung. Beides verursacht aber am Ende unterschiedliche Verbräuche.Letztere höhre, dafür war man aber schneller.Im Endeffekt muss man es auch die Zielsetzung umsetzen. Will ich eine Strecke in Zeit X zurücklegen, muss man überlegen, ob man lieber schneller beschleunigt und geringere Konstantgeschwindigkeiten ansetzt oder andersrum.

Nein. Absolute niedrige verbräuche gibt es mit Gaspedal streicheln. Relativ zur abgerufen Leistung mit hoher Füllung im Zylinder d.h. Drosselklappe weit auf.

D.h. niedrige be Werte gibt es nur mit last d.h. frühes schalten. Sonst noch push und glide wenn man die last nicht halten kann.

Alle relativ sagte Einstein.

Moin

 

Zitat:

Zitat:

@Provaider schrieb am 12. April 2016 um 11:38:52 Uhr:

Der Spritspareffekt beruht eher auch der verringerten Walkarbeit als auf der Verkleinerung der Aufstandsfläche.

Die meisten haben es im Geist aber noch nicht zu Guertelreifen geschafft. ;) Die fahren in Gedanken noch mit Diagonalreifen rum. :D

Der Reifen fällt in der Mitte der Lauffläche "zusammen", wenn man mit zu wenig Druck fährt. Je breiter der Reifen ist, desto normaler ist die höhere Abnutzung der Außenflächen im Verhältnis zur Innenfläche. Das hängt unter anderem mit der Reifenflanke zusammen, welche immer steifer ist, und somit auch die Lauffläche hier, als es der Luftdruck im Reifen alleine kann.

 

Ein Reifen den ich stärker aufpuste hat weniger Auflagefläche, aber nicht weil er die Lauffläche von Flanke zu Flanke wölbt. (Wenn er das macht, dann hat er das, je nach Reifen, Stahl oder Kevlargewebe im Reifen zerrissen. Wird aber nur selten passieren....) Der Reifen wird mit höherem Druck, unter Last, an der Aufstandsfläche einfach nur Runder. Je weniger Druck, desto mehr Dellt die Kreisform ein, der Reifen liegt mit mehr Fläche auf der Straße, der Bodenkontakt wird besser. Je mehr Druck, desto mehr bleibt der Reifen unter Last rund, die Aufstandsfläche wird kleiner, der Bodenkontakt wird geringer.

Sehr deutlich ist dies bei Landwirtschaftlichen Maschinen, wenn der Fahrer mit dem Reifendruck umgehen kann. Ein auf Straßenniveau aufgepumpter Reifen (Bis zu 2-2,5 bar, je nach Reifen) steht nur mit wenigen cm² Flache auf, übertrieben haben immer nur 2 Stollen des Profiles Kontakt zum Boden.

Ein auf Arbeitsdruck abgelassener Reifen hingegen steht ohne Probleme auch mit 4-5 Stollen auf, was ein 4-5 fachen an Traktion bedeutet. Dabei knickt der Reifen (Heute auch R-Reifen) aber nicht über die Breite ein.

Auch wenn der ADAC das immernoch gerne so erklärt....

 

Moin

Björn

Moin

Provaider

Was denn nun? Gaspedal streicheln oder Drosselklappe voll auf?

Ich habe es damals mit dem Prius ausprobiert. Puls and Glide, die Technik. (angeblich) Einfach mal die Durchschnittsgeschwindigkeit der unterschiedlichen Fahrweisen ermitteln.

(Ohne Messung, als Beispiel)

Wir fahren 10 km.

Der eine fährt Pulse and Glide, der andere normal, der letzte streichelt sein Gaspedal und beschleunigt Schneckengleich.

Resultat: Der erste fährt mit einer Schnittgeschwindigkeit von 40, der zweite schafft 50 und der letzte erreicht 30.

Würde ich, als zweiter Fahrer, kräftig beschleunigen und dann halten, auch mit 30 oder 40 im Schnitt fahren, dann verbrauche ich ungefähr das gleiche. (Im Vergleich zum P&G mal ausprobiert, es gab keinen Unterschied)

 

So zumindest meine Erfahrungen.

Moin

Björn

Zitat:

@flat_D schrieb am 12. April 2016 um 15:16:39 Uhr:

Zitat:

@Reachstacker schrieb am 12. April 2016 um 14:06:45 Uhr:

PS: echtes Spritsparen erreichst Du wohl durch weniger rasantes Beschleunigen. Da liegt der wahre Verbrauch.

Oder der wahre Spaß, je nach dem, wie man es betrachtet.

Er hat aber nicht nach Spass gefragt sondern nach Sprit sparen.

Der "wahre Spass" liegt in meiner Freiheit dahin fahren zu koennen wo ich will, wann ich will. :cool:

UND DAS schaffte schon mein 59er Lloyd als ich19 war ohne das Pedal aufs Bodenblech zu druecken. ;)

Verstehen muss man das allerdings nicht. ;)

 

Pete

Ein Prius ist das falsche gefährt für Push und Glide. Der Prius stellt sich selber die Last ein, da kannst du nicht spielen. Das ist ja das Geniale am Leistungsverzweigten Getriebe. Innerhalb Gewisser Grenzen kann man so in Bereiche mit dem besten Spezifischen Verbrauch gehen. Weil die Last eben nicht direkt vom Fahrzustand abhängt.

Und wie du fährst ist ein optimierungsproblem. Entweder dir ist die Zeit Wichtiger oder der Verbrauch. Je nach dem muss du deine Strategie wählen. D.h. Absoluter vs. Spezifischer Verbrauch.

Die Aufstandfläche ist für die Fahrwiederstandsgleichung sowas von egal. Am Ende zählt die Walkarbeit als Leistungsvernichter im Reifen wegen der Gummihysterese. Das bei mehr Walken der Latsch größer wird ist bekannt. Am Ende kommt es aber nicht darauf an wie groß dein Latsch ist für den Energieverbrauch(der macht nur Fahrdynamsich und Sicherheitstechnisch was aus) sonder wieviel Energie dein Reifen in Wärme verwandelt hat.

Der Tipp mit den 0,2bar mehr als empfohlen hat auch den Hintergrund, dass man doch oft bei etwas erwärmten Reifen misst, also z.B. nachdem man bereits einige km gefahren ist, das Auto in der Sonne oder im Winter in der beheizten Werkstatt stand. Ein weiterer Aspekt ist die Annahme, dass viele Leute eher selten den Reifendruck prüfen. Wenn die dann 0,2bar mehr einfüllen, fahren sie wenigstens im Mittel mit dem richtigen Druck.

Zu viel Reifendruck verschlechtert das Brems- und Lenkverhalten. Zu wenig erhöht den Verschleiß und die Defektanfälligkeit, Beides ist schlecht für die Sicherheit.

Die Werksempfehlungen für den Reifendruck sollte man maximal um 0,2 Bar überschreiten. Zuviel Druck ist auch nicht gut.

Zitat:

Die Werksempfehlungen für den Reifendruck sollte man maximal um 0,2 Bar überschreiten. Zuviel Druck ist auch nicht gut.

Natürlich ist zuviel Druck nicht gut. Nur pauschal zu sagen max. 0,2bar mehr als die Herstellervorgabe sollte man nicht ist zu kurz gedacht!

Mein KIA soll laut Handbuch 2,2bar rundrum bekommen. Egal ob 195/65R15, 205/55R16 oder 225/45R17. Und auch bei Vollast sind es nur 2,2 bar.

Nun bin ich schon immer mit mindestens 2,4 bar gefahren und dennoch hab ich an den Außenkanten mehr Profil verloren als in der Mitte des Reifens.

Also ist die Herstellerangabe + 0,2 bar auch noch zu wenig! Was mach in nun wenn das das Maximum sein soll?

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