Macht eine Hohlraum-/Unterbodenversiegelung Sinn an der Limo?

Mercedes C-Klasse W204

Ich habe in drei Wochen ein Auto in der Werkstatt zur Hohlraumversiegelung. Jetzt drängt sich mir natürlich die naheliegende Frage auf meinen Benz auch gleich mit zu machen wenn ich sowieso die Sonde und Pistole dreckig mache. Auf einen Liter Wachs kommts auch nicht drauf an. Nur die Frage, lohnt es sich überhaupt? Oder Ist die Rostschutzvorsorge von Werk aus schon top? Das Auto wird übrigens nur von April bis Oktober gefahren und steht November bis März abgedeckt in einer trockenen Halle. Sonst auch immer in der Garage.

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Ca 5 Liter. Davon sind bestimmt ein halber Liter in meinen Haaren gelandet. Grins

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Ich habs bei mir gemacht, schaden kann es nicht.

Ja schaden mit Sicherheit nicht, das denke ich auch. Dann werd ichs wohl auch mit machen.

Ich habe knapp 5 Liter wachs verjubelt. Ich bin da etwas Bekloppt.
Verschlechterung ist mir nicht bekannt.

Naja ich würde nur Unterboden machen. Hab zwar den W204 noch nie von unten gesehen, könnte mir aber jetzt nicht vostellen wo ich da 5 ganze Liter reinhaun soll :-D

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Ich habe alles komplett zerlegt. Unterbodenbleche aus Alu usw.. Alles weg gebaut. Hinterachse Differential usw.. Ausgebaut.
War zwei Tage abends dran.Hat sich aber gelohnt. Habe ich bei meinem s203 von meiner Frau auch gemacht.

Zumindest würde ich den Hinterachsträger aussen an den Lenkeraufnahmen und den Hinterachsträger innen absprühen. Dann zusätzlich noch im Bereich der Achsaufnahmen an die Karosserie. Hier entstehen über die Jahre bedingt durch die Schwingungen des Fahrwerks Mikrorisse im Lackaufbau der Selbsttragenden Karosserie. Kommt halt immer darauf an wie lange man das Fahrzeug halten möchte.
Bei mir im die Ecke ist ein Benz-Oldtimer-Instandsetzer. In seiner Scheune liegen Berge von durchgegammelten Hinterachsträgern. Und die Achsaufnahmen an die Karosserie sind bei älteren Benzen immer ein Thema.

Sagt mal Männer ihr sprecht doch von einem Auto das in den letzten 5 bis 6 Jahren gebaut wurde? Und keins was 30 Jahre oder älter ist? Warum sollte man da was konservieren zudem der TE nur ein paar Monate mit fährt? Ist Mercedes wirklich so schlecht in der Rostvorsorge? Ein Mechaniker sagte mir beim letzten Ölwechsel,das die Verkleidungen am Unterboden großer Mist ist,weil es da darunter nicht richtig trocken wird und die Bremsleitungen rosten. Ich hab noch ein Audi 80 BJ 1992 ,der steht nur im Freien wird das ganze Jahr bewegt,bekommt keine Pflege,und da ist an den Hinterachsträgern nur ein bisschen Flugrost. Das einzige was der TÜV bemängelt hat,sind die Bänder die den Tank halten,die sind stark verrostet. Aber nach über 20 Jahren kein Wunder.

Zitat:

@hurbaldi schrieb am 10. Juli 2015 um 10:09:02 Uhr:


Sagt mal Männer ihr sprecht doch von einem Auto das in den letzten 5 bis 6 Jahren gebaut wurde? Und keins was 30 Jahre oder älter ist? Warum sollte man da was konservieren zudem der TE nur ein paar Monate mit fährt? Ist Mercedes wirklich so schlecht in der Rostvorsorge? Ein Mechaniker sagte mir beim letzten Ölwechsel,das die Verkleidungen am Unterboden großer Mist ist,weil es da darunter nicht richtig trocken wird und die Bremsleitungen rosten. Ich hab noch ein Audi 80 BJ 1992 ,der steht nur im Freien wird das ganze Jahr bewegt,bekommt keine Pflege,und da ist an den Hinterachsträgern nur ein bisschen Flugrost. Das einzige was der TÜV bemängelt hat,sind die Bänder die den Tank halten,die sind stark verrostet. Aber nach über 20 Jahren kein Wunder.

ich hatte vorher auch einen audi a4 b6 aus 2002. der hatte bis zum verkauf null rost.

der gesammte unterboden sah aus wie neu. auch türkanten oder koferdeckel nichts.

jetzt habe ich einen w204 aus 2007. am unterboden habe ich schon mehrere koststellen entdeckt.

nicht schlimmes aber deutlich. würde auch jedem emphelen die plastikverkleidungen rechts und links

unter dem koferdeckel mal abzubauen. da hatte er auch drei roststellen um die löcher von den klipsen.

ansonsten ist dieser deutlich besser bei der rostvorsorge als die ersten w203 oder die letzten 202

1992 waren die Autos auch noch in Ordnung bevor die grosse Sparwelle durch die Deutsche Autoindustrie ging und die Ingenieure noch das sagen in den Konzernen hatten. Sieht heute ganz anders aus! Heute bestimmen die BWLér wie ein Auto gebaut wird.
Unsere Autos werden in der Familie weitergerreicht bis sie auf dem Schrottplatz oder sonstwo landen. Da ist es sinnvoll etwas vorbeugende Maintenance zu machen um das Fahrzeug kostengünstig über die Jahre zu bringen.
Kraftfahrzeuge sind Investitionstechnisch sowieso das grösste Verlustgeschäft. Durch kostengünstige vorbeugende Maßnahmen kann man den zusätzlichen Kostendruck etwas eindämmen.
Aber ich muss zugeben das bei den heutigen Fahrzeugen es sich fast nicht mehr lohnt präventiv etwas zu tun. Nach spätestens 10 Jahren und 300tkm sollte man ein heutiges Fahrzeug spätestens abstossen. Es werden sich wohl eher die ganzen Kunstoffteile auflösen bevor die Karosse den Geist aufgibt.
Ein Benz der Baureihe W123 oder W124 oder auch W201 macht bei entsprechender Pflege und Präventivmassnahmen locker 30 Jahre und mind. 500tkm. Aber nicht mehr bei den neueren Baureihen wie W204 oder W211 etc. Hier ist spätestens nach 10 Jahren mit sehr kostenintensiven Ausfällen zu rechnen bevor der Rost das wirkliche Problem ist.

OK also ich lese für mich mal raus: Wenn ich schon dabei bin kann man es machen, unbedingt nötig ist es aber nicht. Ich werde es dann so halten das ich einfach die Stellen wo man gut hinkommt und nichts wegbauen muss mit versiegeln werde.

Zitat:

@XTino schrieb am 10. Juli 2015 um 10:43:30 Uhr:


1992 waren die Autos auch noch in Ordnung bevor die grosse Sparwelle durch die Deutsche Autoindustrie ging und die Ingenieure noch das sagen in den Konzernen hatten. Sieht heute ganz anders aus! Heute bestimmen die BWLér wie ein Auto gebaut wird.
.....

Ach wirklich? An der Spitze welches Automobilkonzerns steht denn ein "BWLer"?

Zitat:

@zicke330dTA schrieb am 10. Juli 2015 um 21:23:48 Uhr:



Zitat:

@XTino schrieb am 10. Juli 2015 um 10:43:30 Uhr:


1992 waren die Autos auch noch in Ordnung bevor die grosse Sparwelle durch die Deutsche Autoindustrie ging und die Ingenieure noch das sagen in den Konzernen hatten. Sieht heute ganz anders aus! Heute bestimmen die BWLér wie ein Auto gebaut wird.
.....
Ach wirklich? An der Spitze welches Automobilkonzerns steht denn ein "BWLer"?

Das problem ist doch das unsere autos immer komplexer und aufwändiger werden.

da kann es nach 10 jahren schnell passieren das ein defekt den wirtschaftlichen totalschaden

verursacht. bei einem golf 3 cabrio habe ich vor 15 jahren noch 240 dm bezahlt für ein

neues kombiinstrument. heute werden für so ein teil teilweise weit über 1000 € verlangt.

wenn dann die bremsen und der auspuff auch gerade dran sind kann es schon ein wirtschaftlicher

totalschaden sein bei einem c180 bj 2007 mit 220 000 km. obwohl der wagen noch toll aussieht.

ich hatte für 3000€ einen audi a4 b6 2.0 mit 187 000km anrechnen lassen. der wagen ist technisch 1a

gewesen. klima sitzheizung 100% rostfrei cd alu usw. der wertverlust ist mittlerweise eine katastrophe.

neue autos kosten 45t€ und nach drei jahren stehen sie mit 60000 km beim gleichen händler für 17 t

Hi!
so sah es bei mir aus. Natürlich in den Hohlräumen, Heckklappe Türen usw.. auch gewachst.

Dsc-0330
Dsc-0331
Dsc-0334
+5

Und der Vorteil war das ich direkt eine abschwenkbare Anhängerkupplung mit dem C63 Heck nachgerüstet habe.
wenn man einmal dran ist, fällt ein alles leichter.

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