Machen kalte Temperaturen und das winterliche Wetter dem Auto eigentlich etwas aus?
Hallo, liebe Pflege-Jünger!
Schon alleine der Thread-Titel klingt zugegebenermaßen etwas seltsam. Wer mich jedoch kennt, weiß, dass ich mein Auto über alles liebe und diese Liebe oft in übertriebene Pingeligkeit und gar Paranoia ausartet, so, wie dieses mal wieder.
Eigentlich hatte ich ja vor, meinen neuen Schatz über den Winter in der Garage einzuwintern. Schlussendlich hat dann aber doch die Faulheit gesiegt. Aus der beheizten Garage geht es hinaus ins -10°C kalte Freie, 2km ins Büro. Während der Fahrt knarzt kältebedingt alles vor sich hin. Dann steht er erst einmal 8 Stunden in dieser unwirtlichen Umgebung. Zumindest nach dem Dienst geht es dann in den meisten Fällen auf eine mindestens 20km lange Ausfahrt, um nicht nur Kurzstrecke zu fahren und den Motor einmal ordentlich warm werden zu lassen.
Aktuell herrschen bei uns draußen -13°C, klitzekleine, eisige Schneeflöckchen formieren sich mit dem auf trockener Straße gestreutem Salz zu salzigen Eiswehen und wehen mir so permanent über das komplette Auto in alle Ritzen.
Besonders Sorgen mache ich mir um meinen neuen Endschalldämpfer mit 90mm-Rohr, in dass es mir nun die ganze Zeit diesen Salzdreck hineinweht.
Natürlich wird mein Auto dadurch während dem Winter nicht gleich auseinanderfallen, dennoch mache ich mir aus unerdenklichen Gründen permanent Sorgen.
Was sagt ihr dazu und wie handhabt ihr das? Wie befriedigt ihr euer Gewissen, wenn es euch ähnlich geht, wie mir?
Beste Antwort im Thema
Hi,
früher galt mal die die Faustregel ein kaltstart bei 0° belastet den Motor wie 1000km Autobahn.
Wird heute nicht mehr ganz so schlimm sein aber die tendenz geht schon in die Richtung. Selbst wenn dein Wagen in der Garage steht sobald du raus fährst erkennt der Motor die kalte Ansaugluft und solange der Motor nicht ausreichend warm ist geht er in die Kaltlaufanreicherung. Das heißt es wird zusätzlich Kraftstoff eingespritzt.
Das wird gemacht weil ein teil des kraftstoffs an den kalten Metallteilen kondensiert und nicht für die Verbrennung zu verfügung steht. Beim Benziner kann dieser kondensierte Sprit auch den Schmierfilm von den Zylinderwänden abwaschen.
Für den verschleiß alles andere als optimal 😉
man muß die kirche aber im Dorf lassen. Unter optimalen Bedingungen sollte ein fahrzeug heute locker 500tkm und mehr aushalten (auch Benziner) Selbst wenn man diese Lebendauer durch ungünstige Umstände um die hälfte reduziert sind das immer noch 250tkm die kaum ein Durschnittsautofahrer jemans erreicht. Schon gar net mir 2km Kurzstrecke zu arbeit😁
Also keine übertrieben Panik,wobei man ganz klar sagen muß wirtschaftlich gesehen sind 2km Arbeitsweg mit dem Auto ne katastrophe und wenn du hinterher extre spazieren fährst macht es die sache auch net besser,jedenfalls aus wirtschaftlicher sicht gesehen😁
Gruß Tobias
17 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Kruegerl
Hallo, liebe Pflege-Jünger!Schon alleine der Thread-Titel klingt zugegebenermaßen etwas seltsam. Wer mich jedoch kennt, weiß, dass ich mein Auto über alles liebe und diese Liebe oft in übertriebene Pingeligkeit und gar Paranoia ausartet, so, wie dieses mal wieder.
Eigentlich hatte ich ja vor, meinen neuen Schatz über den Winter in der Garage einzuwintern. Schlussendlich hat dann aber doch die Faulheit gesiegt. Aus der beheizten Garage geht es hinaus ins -10°C kalte Freie....
Original geschrieben von alfajo
Hallo,
wenn du dein Auto so liebst, dann willst du es wahrscheinlich in 30 Jahren noch als Oldtimer fahren.
In diesem Fall kein Salz an das Auto kommen lassen, also im Winter in der Garage stehen lassen!