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Machen kalte Temperaturen und das winterliche Wetter dem Auto eigentlich etwas aus?

Themenstarteram 6. Febuar 2012 um 8:04

Hallo, liebe Pflege-Jünger!

Schon alleine der Thread-Titel klingt zugegebenermaßen etwas seltsam. Wer mich jedoch kennt, weiß, dass ich mein Auto über alles liebe und diese Liebe oft in übertriebene Pingeligkeit und gar Paranoia ausartet, so, wie dieses mal wieder.

Eigentlich hatte ich ja vor, meinen neuen Schatz über den Winter in der Garage einzuwintern. Schlussendlich hat dann aber doch die Faulheit gesiegt. Aus der beheizten Garage geht es hinaus ins -10°C kalte Freie, 2km ins Büro. Während der Fahrt knarzt kältebedingt alles vor sich hin. Dann steht er erst einmal 8 Stunden in dieser unwirtlichen Umgebung. Zumindest nach dem Dienst geht es dann in den meisten Fällen auf eine mindestens 20km lange Ausfahrt, um nicht nur Kurzstrecke zu fahren und den Motor einmal ordentlich warm werden zu lassen.

Aktuell herrschen bei uns draußen -13°C, klitzekleine, eisige Schneeflöckchen formieren sich mit dem auf trockener Straße gestreutem Salz zu salzigen Eiswehen und wehen mir so permanent über das komplette Auto in alle Ritzen.

Besonders Sorgen mache ich mir um meinen neuen Endschalldämpfer mit 90mm-Rohr, in dass es mir nun die ganze Zeit diesen Salzdreck hineinweht.

Natürlich wird mein Auto dadurch während dem Winter nicht gleich auseinanderfallen, dennoch mache ich mir aus unerdenklichen Gründen permanent Sorgen.

Was sagt ihr dazu und wie handhabt ihr das? Wie befriedigt ihr euer Gewissen, wenn es euch ähnlich geht, wie mir?

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17 Antworten

Hallo,

ich kenn das Gefühl sehr gut.

Mein Auto muss auch immer geputzt, gewachst und sauber in der Garage stehen. Mein Auto dreckig gibt es eigentlich nicht. Zur Zeit ist es aufgrund der Witterung (-15 bis -25 Grad) jedoch dazu vedammt, das es nun mal ein paar Tage / Wochen verdreckt/salzig sein muss. Du kannst nichts daran ändern, denn waschen wäre jetzt die falsche Alternative. Dein Auto gefriert gleich nach em Waschen zusammen, selbst wenn du in eine Waschanlage fahren würdest, wäre das Wasser weiterhin in allen Dichtungen etc...

Ich lasse mein Auto versalzt bis es wieder wärmer wird. Ein Vorteil haben die Minus Temparaturen. Bei dieser Kälte greift auch kein Salz mehr d.h. es macht deinem Auto/Lack nichts aus. Stell dein Auto am besten unter ein Caport oder ähnliches, sodass es nicht in der Wärme steht und das Salz bzw. das Eis zum tauen beginnt und es sich an deinem Lack zuschaffen macht. Das schlimmste ist ein vereistes/versalztest Auto, welches in Tiefgaragen steht und vor sich hin frisst....

Moin,

2Km zur Arbeit? Das könnte man doch laufen. Dann steht Dein "Schatz" nicht im dreckigen kalten.

Themenstarteram 6. Febuar 2012 um 9:17

Zitat:

Original geschrieben von Nesastor

Moin,

2Km zur Arbeit? Das könnte man doch laufen. Dann steht Dein "Schatz" nicht im dreckigen kalten.

Ich könnte, wobei ich dies mittlerweile ernsthaft in Erwägung ziehe.

Die Frage, die sich mir jedoch eher stellt, ist, ob die niedrigen Temperaturen

(< -10°C) dem Auto allgemein Schaden zufügen kann (Ausdehen, Zusammenziehen der Materialien, Motor, Abgasanlage, etc.). Oder ob es etwas ausmacht, wenn es mir die Schnee-/Salzkacke bei starkem Wind in den Auspuff weht.

Der Schmutz ist jetzt nicht gar so schlimm, sobald es wieder wärmer wird, steht eben wieder eine Großwäsche an.

Hi,

früher galt mal die die Faustregel ein kaltstart bei 0° belastet den Motor wie 1000km Autobahn.

Wird heute nicht mehr ganz so schlimm sein aber die tendenz geht schon in die Richtung. Selbst wenn dein Wagen in der Garage steht sobald du raus fährst erkennt der Motor die kalte Ansaugluft und solange der Motor nicht ausreichend warm ist geht er in die Kaltlaufanreicherung. Das heißt es wird zusätzlich Kraftstoff eingespritzt.

Das wird gemacht weil ein teil des kraftstoffs an den kalten Metallteilen kondensiert und nicht für die Verbrennung zu verfügung steht. Beim Benziner kann dieser kondensierte Sprit auch den Schmierfilm von den Zylinderwänden abwaschen.

Für den verschleiß alles andere als optimal ;)

man muß die kirche aber im Dorf lassen. Unter optimalen Bedingungen sollte ein fahrzeug heute locker 500tkm und mehr aushalten (auch Benziner) Selbst wenn man diese Lebendauer durch ungünstige Umstände um die hälfte reduziert sind das immer noch 250tkm die kaum ein Durschnittsautofahrer jemans erreicht. Schon gar net mir 2km Kurzstrecke zu arbeit:D

Also keine übertrieben Panik,wobei man ganz klar sagen muß wirtschaftlich gesehen sind 2km Arbeitsweg mit dem Auto ne katastrophe und wenn du hinterher extre spazieren fährst macht es die sache auch net besser,jedenfalls aus wirtschaftlicher sicht gesehen:D

Gruß Tobias

Themenstarteram 6. Febuar 2012 um 9:36

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

wobei man ganz klar sagen muß wirtschaftlich gesehen sind 2km Arbeitsweg mit dem Auto ne katastrophe und wenn du hinterher extre spazieren fährst macht es die sache auch net besser,jedenfalls aus wirtschaftlicher sicht gesehen:D

Aber es mach Spaß! :D

Also muss ich nicht befürchten, dass durch einen oder ein paar durchfahrenen Wintern das Auto Schaden nimmt oder langfristig an Leistung einbüßt?

Ich denke, es gibt so viele Autos da draußen, die tagtäglich auch bei diesen Witterungsverhältnissen über die Straßen gescheucht werden, teilweise sogar kaltgetreten, dass es einem die Nackenhaare aufstellt und sogar 24/7 draussen stehen. Denen scheint das auch nichts auszumachen, aber nur wenige Fahrer scheinen bei einem "Alltag-Butterbrot-Auto" so pingelig zu sein wie ich, was auch an der Vorgeschichte liegen mag. Mit 15 Jahren habe ich damit begonnen, auf dieses Auto zu sparen und wenn ich noch bedenke, was alleine seit der Arbeit noch an Geld und Arbeit in diesen Swift geflossen sind.

es gibt in der Fahzeugentwicklung auch

Kaltlanderprobung - da wird Wintertauglichkeit getestet

ansonsten wenn dein Schätzchen für dich so wertvoll ist -

Winterauto fahren...

lg

wolfmuc

Zitat:

Original geschrieben von Kruegerl

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

wobei man ganz klar sagen muß wirtschaftlich gesehen sind 2km Arbeitsweg mit dem Auto ne katastrophe und wenn du hinterher extre spazieren fährst macht es die sache auch net besser,jedenfalls aus wirtschaftlicher sicht gesehen:D

Aber es mach Spaß! :D

Also muss ich nicht befürchten, dass durch einen oder ein paar durchfahrenen Wintern das Auto Schaden nimmt oder langfristig an Leistung einbüßt?

Ich denke, es gibt so viele Autos da draußen, die tagtäglich auch bei diesen Witterungsverhältnissen über die Straßen gescheucht werden, teilweise sogar kaltgetreten, dass es einem die Nackenhaare aufstellt und sogar 24/7 draussen stehen. Denen scheint das auch nichts auszumachen, aber nur wenige Fahrer scheinen bei einem "Alltag-Butterbrot-Auto" so pingelig zu sein wie ich, was auch an der Vorgeschichte liegen mag. Mit 15 Jahren habe ich damit begonnen, auf dieses Auto zu sparen und wenn ich noch bedenke, was alleine seit der Arbeit noch an Geld und Arbeit in diesen Swift geflossen sind.

Wenn das fahren für sich spaß macht ist es ja Hobby und von daher ok. Es gab aber hier bei MT aus schon Spezis die sind zur arbeit den doppelten Weg gefahren weil die verbrauchanzeige dann statt 12l, nur 10l oder 9l angezeigt hat haben sich aber gewundert warum sie viel mehr für Sprit ausgeben müssen :D

Und natürlich ist der Verschleiß im Winter höher als im Sommer,aber wirklich bemerkbar macht sich sowas erst weit jemseits der 200tkm,solange der wagen gut gepflegt ist und es keine akuten probleme gibt wie z.B. eingefrohrenes Kühlwasser brauchst du dir keine übermäßigen gedanken machen.

Gruß Tobias

Ich würde eine Strecke von 2 km bei diesen Temperaturen nicht fahren. Könnte mir vorstellen, dass sich insbesondere im Auspuff Wasser ansammelt, das aufgrund der fehlenden Temperatur nicht richtig verdampfen kann. So gammelt der Auspuff heimlich still und leise vor sich hin. Denke mal, dass es auch in anderen beweglichen Teilen des Autos zu solchen Problemen kommen kann.

2 km Anfahrt mit dem Pkw sind immer unsinnig. Im Winter leidet das Auto mit Sicherheit und im Sommer macht es auf dem Rad viel mehr Spaß. Und wenn es dann regnet geht man eben so wie im Winter zu Fuß. Was sind denn 2 km? Flott geht man die doch in max. 15 Minuten.

Zur grundsätzlichen Frage: Plus 20°C und schön trockene Straßen hält ein Auto sicher langfristig besser aus als minus 15°C bei Schnee und Eis. Schätze ich mal...;)

 

Zitat:

Original geschrieben von outbackler

Ich würde eine Strecke von 2 km bei diesen Temperaturen nicht fahren. Könnte mir vorstellen, dass sich insbesondere im Auspuff Wasser ansammelt, das aufgrund der fehlenden Temperatur nicht richtig verdampfen kann. So gammelt der Auspuff heimlich still und leise vor sich hin. Denke mal, dass es auch in anderen beweglichen Teilen des Autos zu solchen Problemen kommen kann.

richtig wobei du das auch bei jeder normalen Kurzstreckenfahrt hast. Immer tritt Kondenzwasser im Auspuff auf, der bei Kurzstrecken einfach nicht verdampfen kann weil die Temparatur hinten am Endrohr fehlt folglich müssen Fahrzeuge die nur Kurzstrecke bewegt werden, ihren Auspuff öfters wechseln da dieser schön von Innen nach Ausen rostet

Wenn Du 2 km gefahren bist, ist der Verschleiß da und wird auch nicht geringer, wenn Du noch 10 km dranhängst.

Vielleicht solltest Du einmal im Monat richtig heizen, so 20km, damit der Auspuff warm wird.

Bei Mercedes gehen sie davon aus, dass ein Kaltstart dem Verschleiß von 34 gefahrenen Kilometern bei normaler Betriebstemperatur entspricht (Aussages eines Bekannten, der im praktischen Fahrversuch arbeitet).

Themenstarteram 6. Febuar 2012 um 12:30

Zitat:

Original geschrieben von Walter142

Wenn Du 2 km gefahren bist, ist der Verschleiß da und wird auch nicht geringer, wenn Du noch 10 km dranhängst.

Dann wäre der Verschleiss aber immer da, egal ob ich nur zwei Kilometer fahre, oder eine 500km-Langstrecke starte.

Auch eine Langstrecke beginnt schließlich als Kurzstrecke. Auch hier ist der Motor und das Öl anfangs kalt. Einzig und alleine das Kondeswasser bleibt nicht in der Abgasanlage stehen.

@Kruegerl: Habe das gleiche Problem: nur ca. 2 km zur Arbeit. Dabei fast immer eine Klappbox, ein Rucksack, eine Schultertasche und eine Damentasche dabei. Es ist schon der Weg vom Parkplatz zum Gebäude problematisch - zu Fuß kann ich es vergessen.

Zitat:

Original geschrieben von Kruegerl

Zitat:

Original geschrieben von Walter142

Wenn Du 2 km gefahren bist, ist der Verschleiß da und wird auch nicht geringer, wenn Du noch 10 km dranhängst.

Dann wäre der Verschleiss aber immer da, egal ob ich nur zwei Kilometer fahre, oder eine 500km-Langstrecke starte.

Auch eine Langstrecke beginnt schließlich als Kurzstrecke. Auch hier ist der Motor und das Öl anfangs kalt. Einzig und alleine das Kondeswasser bleibt nicht in der Abgasanlage stehen.

o.k., missverständlich ausgedrückt.

Wollte sagen, dass der Verschleiß natürlich nach dem Warmfahren geringer ist. Der besonders hohe Anfangsverschleiß bleibt.

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