M3 E92 mit diesem Gehalt machbar? Alternativensuche inklusive..

BMW 3er E92

Hi,
hab mich jetzt extra hier angemeldet, war bislang immer nur kräftig am mitlesen. Bin BMW Fan und brauche Eure Meinungen..

Fahre nen Z4 3.0i die Kiste langweilt/nervt mich irgendwie und es muss was schnelleres her. Platz ist mir egal, mehr Komfort könnte muss aber nicht zwingend. Schalter zwingend, Automatik oder DKG ist nichts für mich. Kilometer könnte ich mit 100tkm leben.

Alternativen die sich bislang aufgetan haben, geordnet nach meiner bisherigen eigenen Rangliste mit Vor/Nachteilen:

- BMW M3 E92 Coupe 420PS (Plus: Der Sound ist zum Niederknien, jedes Mal wenn ich einen sehe brennen mir die Sicherungen durch, mein absoluter Traumwagen vor Ferrari und Co; Negativ: Hohe Kosten, nur als Sommerauto und zudem wenn überhaupt dann nur als 2. Wagen für 1-2 Tage zur Arbeit und am WE tragbar) Preise aktuell vom Händler (nicht BMW) ab 27k

- BMW 335i Coupe 306PS (Plus: Durchzug, N54 Motor Super tunbar; 360 PS ohne viele Modifikationen mit wenig Geld möglich Negativ: evtl. viele Probleme mit den ersten Baujahren, kaum Emotionen) LCI Facelift gefällt mir nicht) Preise ab 18k +1-2k für Leistungssteigerung mit TÜV; +ggbf. 1-2k für M-Paket Optik Nachrüstung

- BMW M3 E46 343PS (Plus: Sound, Emotion Negativ: Wartungsintensiver Motor, viele hatten früher wohl Probleme ab BJ 2003 gehts wohl) Preise ab 18k

- BMW Z4M 343PS (Plus: Sound, Emotion, Seltenheit; Negativ: Kein Restkomfort, Preise ab 22k)

- Porsche Carrera 911 (996) 300-320PS (fällt mir nicht viel zu ein, Image nervt viell. etwas, Thema Sozialneid) Preis ab 18k

- Audi S5 333PS (Plus: Allrad, Komfort, Negativ: Verbrauch ähnlich wie M3 bei fast gleichen Fahrleistungen wie 335i; Audis sehen mir aber fast alle zu gleich aus) Preise ab 23k

- Subaru Impreza/Mustang/Camaro SS irgendwie im Hinterkopf aber hmm weis auch nicht..

So jetzt zum nächsten spannenden Teil, hat bestimmt den ein oder anderen in diesen Thread gelockt..Über das Gehalt spricht man in D ja nicht.. Hier kann ichs ja anonym machen..
Nach ner ersten Beförderung nach dem Studium komme ich auf 4,5k brutto (x13,5 Gehälter) was die nächsten Jahre festgelegt auf ca. 5,5k ggbf. auch mehr ansteigen wird.

Versicherung für den M3 E92 würde mit meiner Einstufung bei monatlich ca. 110-130 Euro/Monat liegen. Würde ein Saisonkennzeichnen für 8 Monate holen.
Fahrtweg täglich 65km Landstraße, müsste also hier auf nen Zweitwagen gehen. Wohne in Miete (500 Euro/Monat) Müsste die Kiste in der Anschaffung finanzieren (ca. 22k)

Was denkt ihr? Im Z4 verharren und auf weiteren Preisverfall des M3 und steigendes Einkommen warten? Oder eine der Alternativen in Erwägung ziehen? Könnt mir auch gerne weitere Alternativen vorschlagen, sollten 300PS+ haben..

Beste Antwort im Thema

Über Fakten zu schreiben ist relativ einfach. Wenn sachliche Frage gestellt werden, können die auch sachlich und klar beantwortet werden.
Doch schwer und meist ausufernd wird es, wenn emotionale Fragen gestellt werden.

Oft liest man Sachen wie "der Umbau lohnt nicht". Was soll so etwas genau heißen? Sehr viele Forenuser sehen im Auto ja nicht nur eine Maschine, die zur Fortbewegung dient, sondern es ist vielmehr ein Hobby, an dem man Freude hat. Hierbei kann man nicht von "lohnen" sprechen. Wenn ein Fuhrunternehmer auf Gas umbaut und ermitteln will, wann sich die Investition amortisiert, ist die Sache klar.

Doch wenn sich ein Autonarr überlegt, ob er sich einen M3 leisten kann, muss anders gewichtet werden. Klar, das Geld muss da sein - es sollte im Idealfall auch so viel übrig bleiben, dass man nicht in einem Dreckloch hausen muss. Wenn ein M3-Besitzer sagt: ich fahre nicht 3-4 mal im Jahr in Urlaub, so wie mein Nachbar. Mir genügt 1-2 mal - und hab dafür einen M3. Die Mehrkosten für so ein Spaßmobil verbuche ich unter "Freizeit, Lebensfreude, etc." und nicht unter "KFZ-Kosten".

Schon sieht die Rechnung anders aus. Obwohl sich weder Kosten noch Einkommen verändert haben.
Nur würde ich darüber wirklich nicht im Forum diskutieren. Die einen sind neidisch, wenn Sie M3 hören und wollen es kaputt reden, weil sie es sich selber nicht getraut haben. Lieber jedes Jahr einen neuen 316i kaufen und so viel Geld beim Wertverlust verbrennen, dass sie sich nach 10 Jahren 316i fahren locker nen M3 hätten kaufen können. Die anderen sehen in einem Auto einen Gebrauchsgestand und sind irritiert, wie man so viel Geld für ein so unvernünftiges Auto ausgeben kann. Leider haben diese Leute nie erlebt, wie glücklich so ein Spielzeug machen kann.

Wenn Du Dir den Wagen leisten kannst, ohne dass Dein Lebensstandard zu leiden hat und Du nicht pleite bist, wenn ne neue Kupplung anliegt: Kauf Dir den Wagen, wenn Dein Herz dran hängt! Auch wenn eine seelenlose Sache nichts ist, was man lieben soll - Lebensfreude ist unersetzbar und kostbar. Wenn Dir der M3 Glücksgefühle beschert, machs. Viele kommen im Leben an den Punkt, wo sie viel mehr bereuen, was sie NICHT getan haben, als das, was sie getan haben.

Schöne Grüße

Bert

350 weitere Antworten
350 Antworten

Das wäre dann aber bitte in einem anderem Forum besser aufgehoben.
Hier geht es schon an die Grenze des Erträglichen, wie Enrico schon schrieb.

Wird in die Richtung 3000€-3600€ gehen

~2300 Euro. Und ich finde, das ist komplett On Topic. Die Bewertung des Threads an sich ist ein anderes Thema.

Zitat:

Original geschrieben von Blue346L


~2300 Euro. Und ich finde, das ist komplett On Topic. Die Bewertung des Threads an sich ist ein anderes Thema.

Holy Fuck 😰😰😰

Das is mal ne Hausnummer. Gibts da kein V Leasing 😁

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von dyonisos911



Zitat:

Original geschrieben von Blue346L


~2300 Euro. Und ich finde, das ist komplett On Topic. Die Bewertung des Threads an sich ist ein anderes Thema.
Holy Fuck 😰😰😰

Das is mal ne Hausnummer. Gibts da kein V Leasing 😁

... sicher, mit 250€ im Monat Versicherungsanteil.😉😉😉

Die Idee mit dem 2. Wagen finde ich sinnvoll. Mache ich auch so.

Viele der aufgeführten Kosten hängen eben auch mit der Laufleistung zusammen.
Direkt sichtbar, sogar fast linear steigend, bei:
• Sprit
• Reifen
• Versicherung
• Bremsen
• etc

Auch die Servicekosten sind natürlich geringer.

Der TE sagte, dass er 8tkm im Jahr damit fahren möchte.
Ich fahre mit meinem 2. Wagen ca. 4 tkm (330ci Cabio) im Jahr. Und trotzdem (oder gerade deswegen) macht es immer wieder Spaß.

Als Daily Driver ist mir jedoch der e36 mit Automatik lieber: die „Kaffeehand“ ist frei, Spurrillen jucken mich nicht und eine kleine Lenkbewegung wird nicht sofort mit einem Spurwechsel quittiert.

Zusätzlich würde ich das Kotzen bekommen, wenn ich regelmäßig bei 300 km bereits an die nächste Tanke denken müsste.
Natürlich ist es mir schade um die Kohle, für 400 km 100 Euro für Sprit drauf gehen. Mindestens genauso schlimm es aber, ständig daran „erinnert“ zu werden, da man ja so oft tanken muss.

Ich kann es schlecht beschreiben aber für mich funktioniert die Kombination von 3xx km und 3stelligen Tankbeträgen auf Dauer nicht.
Muss jeder für sich sehen schauen, ob er gut damit klar kommt. Dauerhaft sind für mich nur 9,x noch akzeptabel.

Als 2. Wagen mit bisserl Spaßfaktor sind 15,X Liter für den E90 M3 normal. Mit dem 330 ci verbrauche ich weniger (10,x), jedoch habe ich letztens auf der AB den Tank in einer Stunde auch halb leer geballert. Mal eben 45 Euro.

Das alles spielt beim 2. Wagen aber kaum eine Rolle. Bei 8 tkm (und 15 l/100 km) pro Jahr sind es 1800 Euro Sprit, nur ein Satz Reifen, etc.
Angenommen, man fährt zusätzlich 30 tkm mit dem 2. Wagen (bei 8 Liter), so wären das immerhin 3.000 Euro Benzin-Kosten Unterschied zum M3. Mal in Opportunitätskosten gesprochen: dafür kann man einen sehr schön Urlaub machen.

Ich willst selbst, wenn ich mal groß bin, einen V8. Am liebsten einen Ami V8 in einer europäischen Karosse. Ja ich weiß, gibt es nicht. Aber ist ein anderes Thema :-).
Würde jedoch nicht 2.500 Euro allein für die Versicherung zahlen. Dafür würde ich lieber eine schönen Urlaub machen. Aufgrund dieser aufgerufenen Zahlen hier (2.300 Euro bis 3.500 Euro) für Versicherung habe ich vor Schreck mal einen Online-Rechner bemüht, ob ich meinen Langfrist-Plan begraben muss.

Ergebnis meiner Recherche (bei allsecure):
E90 M3 Cabrio. Als 2. Wagen angemeldet. Es fahren nur meine Perle (wenn es sich nicht vermeiden lässt) und ich. Großartig Prozente sind beim 2. Wagen nicht nötig (besteht eine andere Versichuerng mit beliebiger SF? ? Ja).
Versicherungsart: Haftplicht + Teilkasko mit 150 € SB.
Saisonkennzeichen von 04 bis 10.
Kosten:
Bei 6.000 km im Jahr: 623 Euro
Bei 8.000 km im Jahr: 698 Euro
Bei 10.000 km im Jahr: 709 Euro

Bei Anmeldung über das ganze Jahr sind es direkt 1.200 Euro (bei 8tkm). Braucht man aber nicht, ist ja ein 2. Wagen.

Ich würde mir nen vernünftigen 1. Wagen holen. Für 13.000 – 17.000 Euro gibt es sehr schön E90 330i. Die haben 258 bzw. 272 PS. Der 272 PS ist der Direkteinspritzer. Fährt bei dezenter Fahrweise mit ca. 8 Liter. Der 258 PS fährt mit knapp 9 Liter. Die fahren „schön“, haben Sound und mehr als genug Reserven für die Autobahn. Aber selbst die 2,5 Liter 218 PS reichen, dass einem kein Boxter (wem es wichtig ist) davon fährt.

Zusätzlich dann als 2. Wagen (ggf. etwas später?) den M3. Das ist von den initialen Kosten höher, von den dauerhaften Kosten jedoch viel günstiger. Jedoch ist diese Rechnung auch „ehrlicher“: besser, Du wirst gleich mit den Kosten konfrontiert, als dann dauerhaft pro Monat nichts mehr „auf Tasche“ zu haben.

Bzgl. der Finanzierung des ganzen:
Auch das ist Typ abhängig. Du musst das machen, was für Dich ok ist.

Ich würde so ein Hobby nicht auf Pump machen. „Keine Kredite für bewegliche Güter“ wie oben bereits angemerkt, finde ich einen schönen Satz. Die Peter Zwegarts würden es wohl so formulieren: „Konsumkredite gehen gar nicht.“

Weiterer Gedankenanstoss: ich leihe mir ab und zu mal nen Wagen, auf den ich Lust habe. Dafür zahlst Du die Leihgebühr und den Sprit. Alles andere kümmert Dich nicht. Wenn Dir das jedoch zu „teuer“ ist, so solltest Du davon Abstand nehmen, so eine Auto zu kaufen, das wird viel teurer. Natürlich werden die Autos nicht aus Nächstenliebe sondern aus Gewinnstreben verliehen, jedoch haben die großen Vermieter einen ganz anderen Hebel beim Fahrzeugkauf.

Auch kannst Du Dich dann mal „rein“ fühlen: wie ist es, einen M3 zu haben? Dabei wirst Du auch merken, dass es nicht nur Vorteile hat.
Einparken ist so ein Thema. Der Lenkeinschlag von einem Sportwagen wie dem M3 ist eben um einiges geringer als einem normalen Wagen. Auch läuft er etwas unwillig, etwas hölzern, etwas rau auf die ersten Kilometer. Ich habe mir sagen lassen, das wäre nichts im Vergleich zu alten Sportlern: das waren Zicken bis sie warm waren.
Man merkt einfach, dass sie für extreme (thermische) Belastungen ausgelegt sind und wenn sie kalt sind, noch etwas unwillig. Bei dem M3, den ich hatte, war das Rangieren eine Katastrophe: das DKG hat zwischen Rückwärts und Vorwärst fahren jeweils gefühlt ein paar Sekunden gebraucht. Soll jetzt mit einem „Patch“ behoben worden sein.
Mein Stellplatz ist komplett ausgefüllt mit dem M3 (der M ist echt breit). Bei den anderen Wagen war da noch dicke Platz.
All diese Dinge können Dir Schnuppe sein oder es können sich andere ergeben. Wie dem auch sei, die 400 Euro für ein WE bei Sixt für einen M3 sind äußerst günstig. Bevor Du 35.000 Euro ausgibst solltest Du das zuerst mal machen.

Cool, ich bin schon kurz davor, bei Sixt anzurufen 😁

Meine Zwei-Wagen-Strategie habe ich wieder verworfen, da ich meistens mit der Emma unterwegs war. Diese Strategie funktioniert erst, wenn man einen zweiten M3 als Hauptfahrzeug fährt. 😁

Der Tarif von Blue ist in meinen Augen noch "günstig", aber wahrscheinlich hat er bedeutend weniger Prozente. Ich liege jetzt bei 2800 €. 🙄

@Kiddo
Du hast wirklich nur Teilkasko gewählt? Bei dem Fahrzeugpreis und damit auftretenden Fahrstil mutig...

Die Zweitwagen-Taktik mag zwar rechnerisch auf lange Sicht aufgehen, vorerst braucht man aber auch mal das Kapital dafür, und abgesehen davon gibt’s auch einen Haufen Nachteile, mit denen man sich abfinden muss.
Habe zwar keine persönliche Erfahrung damit, habe das aber immer öfter im Freundeskreis durchdiskutiert und auch einen guten Freund der eine Zeit lang unterschiedliche Autos gleichzeitig hatte, unter anderem eben aus finanziellen Gründen einen Seat Leon Diesel neben einem Mustang GT V8. Nach einem Jahr war er genervt von den laufenden Kosten die beide Autos verursachen (da eine kleine Reparatur, hier ein Service, Begutachtung etc.). Es entsteht auch ein zeitlicher Mehraufwand dadurch.
Abgesehen davon sitzt man das halbe Jahr in einer Gurke und denkt an das Geld das in der Tiefgarage schlummert und vom Stehen auch nicht besser wird…

Zitat:

Original geschrieben von Bartman


Meine Zwei-Wagen-Strategie habe ich wieder verworfen, da ich meistens mit der Emma unterwegs war. Diese Strategie funktioniert erst, wenn man einen zweiten M3 als Hauptfahrzeug fährt. 😁

Man, warum bin darauf nicht gekommen? Soll ich mir nen M3 holen. Hm, bisserl teuer im Unterhalt. Dann halt als 2. Wagen.

MOMENT, jetzt habe ichs: weder lasse ich es ganz bleiben noch nehme ich ihn als 2. Wagen, ich kaufe mir gleich 2 M3!!!!

:-) :-) dass ich da noch nicht früher drauf gekommen bin!

Zitat:

@Kiddo
Du hast wirklich nur Teilkasko gewählt? Bei dem Fahrzeugpreis und damit auftretenden Fahrstil mutig...

Ich war mir sicher, dass die Frage kommt. Schließlich sind wir Weltmeister. Also Fußball erst nähstes Jahr aber Versicherungsweltmeister schon dieses Jahr.

Versicherung habe ich, neben den obligatorischen (wie KFZ Haftpflicht) diejenigen, die ich für sinnvoll erachte:
Haftpflicht, Unfall, umfassende Rechtschutz und den Rest, was fürs Eigenheim obligatorisch ist.

Und Krankenversicherung. Dort zahle ich bspw. 650 € pro Monat. Ist ziemlich viel und würde günstiger gehen. Hier mache ich jedoch Null Abstriche, da ich nicht in den Konflikt zw. finanziellen Überlegungen und meiner Gesundheit kommen will. Ich reiche also alle Rechnungen ein, auch, wenn der Bonus der KV für nicht Einreichen der Rechnunge höher wäre als die Rechnungen selbst. Eben aus dem genannten Grund.

Zur Vollkasko beim KFZ:
1. Autokauf = Barkauf.
2. Die Prämie, die ich nicht zahle, lege ich bei Seite.
3. Bislang hatte ich in 20 Jahren Autofahrerkarriere einen Unfall. Der hat mich 2.000 Euro gekostet.

Somit hat sich das für mich finanziell allemal gelohnt.
Würde eine Vollkasko zusätzlich Effekte haben, sagen wir mal sie würde die Straße im Winter von Schnee und Eis befreien, dann würde ich ins Überlegen kommen.
Finanziell nicht.

Sollte ich wirklich mal einen schweren Unfall haben (Gott behüte), dann hoffe ich, dass ich klimpflich davon komme. Wenn dem so ist, trauere ich um meinen Wagen. Anschließend setzte ich mich in meinen 2. Wagen (;-)) und fahre weiter.
Parallel schaue ich mich nach einem neuen Wagen um, den ich u.a. mit der gesparten Prämie wieder bar bezahle.

Zitat:

Original geschrieben von mat_2


Die Zweitwagen-Taktik mag zwar rechnerisch auf lange Sicht aufgehen, vorerst braucht man aber auch mal das Kapital dafür

Ein paar Rechenbeispiele sind bereits eingefügt, weitere kannst Du ja selbst durchführen. Inhaltlich glaube ich, sagte Du das gleiche wie ich: 2. Wagen ist am Anfang "teurer", dann billiger.

Das ist auch sehr gut so. Wenn es anders herum ist, verleitet das den ein oder anderen, seine finanziellen Möglichkeiten DAUHERHAFT zu übersteigen anstatt es gleich erkennen zu können (und es dann zu lassen).

Zitat:

...einen Seat Leon Diesel neben einem Mustang GT V8.

Diese Kombination wäre überhaupt nichts für mich. Aber selbst wenn der 2. Wagen etwas für mich pasenderes (M3 oder C7) wäre, wäre die Kombination immer noch nichts.

Grund: ich will keinen Seat Leon Diesel fahren. Habe ich einmal gemacht. Gift und Galle, was für eine scheiß Kiste.

Tatsächlich sprichst Du damit einen der "Erfolgsfaktoren" des "2. Wagen-Konzept" an:

Der 1. Wagen ist bei mir kein Verzicht. Das Auto ist genauso, wie es sein soll.

Zitat:

Nach einem Jahr war er genervt von den laufenden Kosten die beide Autos verursachen (da eine kleine Reparatur, hier ein Service, Begutachtung etc.). Es entsteht auch ein zeitlicher Mehraufwand dadurch.

Das stimmt. Zeitaufwand steigt. Vor allem, wenn man keinen 08/15 Fehler an der Karre hat. Das ist Pech, kann einem immer passieren und passiert bei wenig km statistisch auch weniger.

Jedoch gibt es auch eine gewisse Flexibilität: wenn mal eine größere Wartung ansteht oder eben besagter hinterlistiger Fehler, so kann man auf den 2. Wagen ausweichen.

btw: ein normaler EXX BMW ist auch ein besserer KM Fresser als ein EXX M3. Besser im Sinne von wartungsärmer (vgl. Serviceplan).
Damit ist der Aufwand in Summe mit den 2 Wagen gegenüber einem M3 zumindest mal nicht höher.

Ansonsten sehe ich einen weiteren großen Vorteil: der 2. Wagen sieht immer taco aus. Mit meinem 1. Wagen reiße ich viel km ab. Zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Die Farbe verzeiht den Dreck ziemlich großzügig. Dementsprechend wird er außen ab und zu mal gewaschen. Einmal im Jahr wird poliert. Der Innenraum ist nicht schmutzig. Jedoch auch nicht porentief rein: etwas Staub wird man schon finden und auch die Fußmatten werden nicht täglich gereinigt. Ein Alltags-Gebraucht-Gegenstand eben.

Der 2. Wagen sieht meist aus wie auf dem Prospekt. Das liegt daran, dass es viel mehr Spaß macht, einen Wagen zu wachsen, der auch im Detail (Steinschlag o.ä.) gut aussieht und man beim Grundreinigen vor dem Wachsen nicht alle Lackschwächen aufgezeigt bekommt.

Auch ist der zeitliche Aufwand dafür überschaubarer, da er ja nicht so dreckig wird.

Es ist eben nicht das alltägliche sondern das besondere. Ich finds super :-).

Folgende Situationen sehe ich heute mit großer Gelassenheit:
- Rollsplit auf der Fahrbahn.
- Rollsplit auf enger Fahrbahn UND es überholt mich jemand UND ich höre, wie die Steine gegen mein Auto schießen.
- Schnee der mit Split versetzt ist.
- Kieslaster vor mir
- Lautere Einschläge von irgendwelchem Zeug von der Fahrbahn.

Wenn ich daran denke, dass ich das mit dem 2. Wagen machen zu müssen, bekomme ich fast Stressprusteln.

ich hatte mal 3 Jahre diese 2-Wagen -Strategie....
Niewieder!

Du hast prinzipiell immer den falschen Wagen dabei.....
Die Fix-Kosten fressen dich auf
Du mußt dich um 2 Wagen kümmern
..........
mir hat´s dann gereicht 😰😛

Super, Danke!

Wollte mir den Aventator holen, nurn Gebrauchten mit Haftpflicht. Habe aber kein Geld.
Aber wenn ich mir den BMW jez als 2. Auto behalte, dann reichts.....

Peace

Letztlich kommt es auf soviele individuelle Umstände und Präferenzen an, dass sich eine Aussage dahingehend wohl kaum pauschalisieren lässt, außer dass man auf lange Sicht vllt. günstiger fährt.

Kam bislang noch nicht zum Antworten aber mir reicht es hier jetzt endgültig. Glückwunsch ihr habt mich vertrieben. Da macht man sich die Mühe hier Erfahrungen und Fragen einfließen zu lassen und es wird immer von den gleichen nur gemosert und man letztlich als Troll betitelt! 😠 Danke trotzdem an alle Anderen für die teilweise sehr interessanten und informativen Beiträge!

Ähnliche Themen