Lohnt sich ein MB E300de bei meinem Fahrprofil
Moin,
Ich würde gerne mal von euch wissen ob sich ein e 300de bei meinen Fahrprofil lohnen würde. Ich fahre zweimal die Woche zur Arbeit (eine Strecke 110km) und davon 90% Autobahn/Bundesstraße. Rest ist Stadtverkehr oder Landstraße. Insgesamt Fahrstrecke in einer Woche sind gut und gerne mal 800km.
Auf der Arbeit kann ich kostenlos laden und zuhause laden über Hausstrom ist auch kein Thema.
Lohnt sich hierbei ein Hybrid Auto zu kaufen, mit dem Ziel einen geringen Verbrauch zu haben und im Endeffekt geringe Kosten (gerade mit dem kostenlosen laden zwischendurch)?
Ich denke dass ich den vor der Autobahn nur auf Diesel laufen lasse würde um den Motor warm zu fahren und auf der Bahn den Motor selber entscheiden lassen. Geschwindigkeit ist nicht mehr als 140 km/h.
Die Überlegung ist einen gebrauchten mit ca. 70-80.000km zu holen.
Teilt gerne eure Meinungen und am besten natürlich von e 300de Fahrer :)
Liebe Grüße
Eli
10 Antworten
Zitat:
@Ferengi schrieb am 6. August 2025 um 16:48:16 Uhr:
Erklär mal den Begriff "lohnt" es sich. Was willst du? Möglichst billig fahren?
Hab ich ja erwähnt 🙂: lohnt es sich mit dem Ziel geringe Kosten zu haben...
Ist der Verbrauch trotz der langen Strecke immer noch gut bis sehr gut oder schießt er dann in die Höhe wenn der Akku leer ist.
Mit 70.000 - 80.000km wirst du wohl nur einen 213er finden. Der hat aber nur eine e-Reichweite von rund 30km. Das ist in deinem Fall etwas knapp um den Vorteil des kostenlosen Ladens am Arbeitsplatz auszunutzen.
Sinnvoller wäre da ein 214 mit über 100km e-Reichweite. Das würde für dein Fahrprofil besser passen.
Allerdings wird der aber sicher um einiges teurer sein.
Ich bevorzuge einen V8 gegenüber einem Elektroauto.
Für Ihr Profil wäre ein EQC passend – er fährt elektrisch bis zu 400 km.
Die Produktion ist eingestellt, doch einige Modelle sind noch beim Händler erhältlich, zu stark reduzierten Preisen. Der EQC 400 kostete ursprünglich über 100.000 CHF, nun beispielsweise ein Modell von 2023 unter 40.000.
Hier ein Beispiel:
Nur als Vorschlag.
LG Brummbär
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Ich denke auch das sich da ein Reines EV lohnender bewegen lassen sollte. Habe selber einen 300de 213 . Der fährt aber nur 18km einfache Strecke. Die 36 km macht er im Sommer immer. Allerdings rein über Land. Hätten wir nicht noch einen Wohnanhänger würde ich wohl auch zum EV greifen. Und wenn mann dann auch noch kostenlos auf Arbeit laden kann wird man ja quasi dazu gezwungen zich ein EV zuholen. 😅
Zitat:
@eli04 schrieb am 6. August 2025 um 16:53:30 Uhr:
Hab ich ja erwähnt 🙂: lohnt es sich mit dem Ziel geringe Kosten zu haben...
Ist der Verbrauch trotz der langen Strecke immer noch gut bis sehr gut oder schießt er dann in die Höhe wenn der Akku leer ist.
Geringe Kosten - geringe Betriebskosten (Diesel/Strom) oder geringe Gesamtkosten von Kauf bis Verkauf? Und "lohnt es sich" im Vergleich zu welchem Alternativfahrzeug? Was ist für Dich ein guter bis sehr guter Verbrauch? Um da eine halbwegs sinnvolle Vergleichsrechnung durchzuführen fehlen noch ein paar Angaben.
Gruß Hagelschaden
Hallo @eli04
mit stumpfen Bleistift gerechnet: Du bekommst Durch E-Laden beim Arbeitsplatz ca. 2x40 km = 80 km geschenkt, also 80 km von 800 km pro Woche, macht 10% Ersparnis. Die verbleibende Strecke fährst Du hybrid, da sind die Kosten pro km etwas niedriger als mit einem reinen Verbrenner (Stromanteil ist etwas günstiger, Rekuperation macht es günstiger, höheres Gewicht machts teuerer). Aber es sind keine deutlichen Kostenvorteile.
Also WENN Du primär nach "geringen Kosten" schaust, und ich interpretiere das als Verbrauchskosten deutlich geringer ggü einem reinen Verbrenner, DANN ist der Hybrid in Deiner Situation nicht zielführend. Anders wäre es wenn Du den Strom zum Fahren geschenkt bekommst und den größten Anteil rein elektrisch fährst. Das führt zur Schlussfolgerung einiger Beiträge zuvor: Wenn der Strom beim Arbeitsplatz gratis ist, dann kauf Dir ein E-Auto, günstiger geht es nicht. Muss natürlich ansonsten passen.
Ansonsten hat @Hagelschaden völlig recht, da gibt es viele andere Kostenaspekte, die möglicherweise viel stärker ins Kontor hauen, insbes. Kauf/Verkauf.
Ich fahre übrigens einen E300e, bei meinem Fahrprofil passt er gut, viele elektrische km und das größtenteils mit günstigem eigenem PV Strom. Und ich bin Fan vom elektrischen Fahren :)
Zitat:
@sukram70 schrieb am 8. August 2025 um 13:09:03 Uhr:
Hallo @eli04
mit stumpfen Bleistift gerechnet: Du bekommst Durch E-Laden beim Arbeitsplatz ca. 2x40 km = 80 km geschenkt, also 80 km von 800 km pro Woche, macht 10% Ersparnis. Die verbleibende Strecke fährst Du hybrid, da sind die Kosten pro km etwas niedriger als mit einem reinen Verbrenner (Stromanteil ist etwas günstiger, Rekuperation macht es günstiger, höheres Gewicht machts teuerer). Aber es sind keine deutlichen Kostenvorteile.
Also WENN Du primär nach "geringen Kosten" schaust, und ich interpretiere das als Verbrauchskosten deutlich geringer ggü einem reinen Verbrenner, DANN ist der Hybrid in Deiner Situation nicht zielführend. Anders wäre es wenn Du den Strom zum Fahren geschenkt bekommst und den größten Anteil rein elektrisch fährst. Das führt zur Schlussfolgerung einiger Beiträge zuvor: Wenn der Strom beim Arbeitsplatz gratis ist, dann kauf Dir ein E-Auto, günstiger geht es nicht. Muss natürlich ansonsten passen.
Ansonsten hat @Hagelschaden völlig recht, da gibt es viele andere Kostenaspekte, die möglicherweise viel stärker ins Kontor hauen, insbes. Kauf/Verkauf.
Ich fahre übrigens einen E300e, bei meinem Fahrprofil passt er gut, viele elektrische km und das größtenteils mit günstigem eigenem PV Strom. Und ich bin Fan vom elektrischen Fahren :)
Danke für deine zusammenfassende Meinung!!!
Ich bin mittlerweile der gleichen Meinung.
Schlussendlich lohnt es sich erst, wenn man beim Verkauf des Fahrzeuges keine grossen Investitionen hatte. Was nützt es, über 8 Jahre Geld zu sparen mit Elektrontrieb und dann nach 8 Jahren einen massiven Schaden am E-System zu haben, der schnell zwischen 10-20K kostet? Das sehe ich bei BMW immer wieder. Schwere Hybridfahrzeuge, die nach 10 Jahren eine massiven Schaden an den E-Komponenten haben und dann einfach 15K kosten für eine Reparatur…. So eine Starkstromanlage kann man ja auch nicht einfach so selbst reparieren, da ist man dem Hersteller mehr oder weniger vollends ausgeliefert und der diktiert dann einfach den Preis. Ich mag die Hybridautos allen gönnen, aber mir ist das Risiko bei einem gebrauchten einfach zu gross. Mechanische Probleme kann ich selbst beheben, nicht aber Probleme von Hochvoltanlagen..
Zitat:
@eli04 schrieb am 6. August 2025 um 16:40:00 Uhr:
Moin,
Ich würde gerne mal von euch wissen ob sich ein e 300de bei meinen Fahrprofil lohnen würde. Ich fahre zweimal die Woche zur Arbeit (eine Strecke 110km) und davon 90% Autobahn/Bundesstraße. Rest ist Stadtverkehr oder Landstraße. Insgesamt Fahrstrecke in einer Woche sind gut und gerne mal 800km.
Auf der Arbeit kann ich kostenlos laden und zuhause laden über Hausstrom ist auch kein Thema.
Lohnt sich hierbei ein Hybrid Auto zu kaufen, mit dem Ziel einen geringen Verbrauch zu haben und im Endeffekt geringe Kosten (gerade mit dem kostenlosen laden zwischendurch)?
Ich denke dass ich den vor der Autobahn nur auf Diesel laufen lasse würde um den Motor warm zu fahren und auf der Bahn den Motor selber entscheiden lassen. Geschwindigkeit ist nicht mehr als 140 km/h.
Die Überlegung ist einen gebrauchten mit ca. 70-80.000km zu holen.
Teilt gerne eure Meinungen und am besten natürlich von e 300de Fahrer :)
Liebe Grüße
Eli
Für dich würde sich sogar ein reines E Fahrzeug lohnen. Aber greife ruhig zum Gybrid, den hab ich auch bei ähnlichen Profil. Denk aber dran das die Hybrid Batterie deinen Kofferraum massiv beschneidet