Lohnt sich ein Hybrid gegenüber Benziner?

Ford Kuga DFK

Hallo zusammen,

wir möchten uns einen neuen Ford Kuga zulegen, doch ist die Frage, welche Version.

Wir fahren viel Stadt aber auch 1-2 wöchentlich längere Strecken über Land/Autobahn, und haben keine Möglichkeit, den Wagen zuhause zu laden. Sprich, nur an öffentlichen Säulen, was im Moment 0,59€/kWh kostet.

Ich würde mich freuen, wenn hier jemand Tipps geben oder Erfahrungen teilen kann. Das Gebiet ist für mich Neuland und ich weiß nicht, wie ich einen Vergleich ausrechnen könnte.

Danke vorab und MfG.
FordFan76

42 Antworten

Zitat:

@aper1 schrieb am 29. August 2023 um 14:44:31 Uhr:


Als ein PHEV ohne zu Hause günstig kaden zu können, rentiert sich bei den aktuellen Strom- und Benzinpreisen nicht.

.. Bei V-Markt gibt's neulich Möglichkeit für 0,19€/kW zu laden.
Viele Arbeitgeber bieten auch günstig laden.
Es muß nicht immer heißen, zu Hause lädt man günstig. Was aber auch wichtig ist, ist Zeit-Faktor und Entfernung zur Ladesäule.

PHEV hat sich vor einem Jahr rentiert, bzw. Mehrpreis hat der Steuerzahler bezahlt..

Interessant ist auch:
Wann muss beim Verbrenner der Tank erneuert werden und was kostet der Austausch?

Ein FHEV ist schon mit 2x4 fast 4000€ teurer. Diese Mehrkosten muss man erst einmal wieder amortisieren.
Es ist richtig, die Inspektions-, Wartungs- und Reparaturkosten müsste man ebenfalls vergleichen, weil z.T. unterschiedlich hoch oder unterschiedlich oft.

Zitat:

@rp-orion schrieb am 18. September 2023 um 14:59:14 Uhr:


Interessant ist auch:
Wann muss beim Verbrenner der Tank erneuert werden und was kostet der Austausch?

Ein Hybrid hat mit seinem Tank das Problem nicht?

Ähnliche Themen

Im Fall eines FHEV mit Frontantrieb und unter der Annahme, dass die Werkstattkosten irgendwie ähnlich hoch sind, ergeben sich bei den derzeitigen Benzinkosten über 2000 Liter Benzin, die einzusparen wären. Wenn man 2 Liter auf 100 km weniger Verbrauch beim Hybriden annimmt, dann hat man also 100.000 km zu fahren, ehe man die 4000€ Mehrkosten bei der Anschaffung wieder drin hat. Beim noch teureren FHEV mit Allradantrieb sind es wegen des höheren Preises noch mehr als 100.000 km. Für Wenigfahrer lohnt sich ein FHEV also kaum.

Zitat:

@Amigo3 schrieb am 18. September 2023 um 23:49:14 Uhr:


Im Fall eines FHEV mit Frontantrieb und unter der Annahme, dass die Werkstattkosten irgendwie ähnlich hoch sind, ergeben sich bei den derzeitigen Benzinkosten über 2000 Liter Benzin, die einzusparen wären. Wenn man 2 Liter auf 100 km weniger Verbrauch beim Hybriden annimmt, dann hat man also 100.000 km zu fahren, ehe man die 4000€ Mehrkosten bei der Anschaffung wieder drin hat. Beim noch teureren FHEV mit Allradantrieb sind es wegen des höheren Preises noch mehr als 100.000 km. Für Wenigfahrer lohnt sich ein FHEV also kaum.

Naja, ohne jetzt auf die Details der Berechnung einzugehen, ist das nur richtig, wenn beide Autos den gleichen Restwert haben. Dann wären beide Fahrzeuge aber am Lebensende und hätten wahrscheinlich deutlich mehr als 100kkm auf der Uhr. Wenn man die Autos aber früher verkauft z.B. nach fünf Jahren, wird man wohl für den FHEV mehr erlösen, also sinkt auch die zu fahrende Kilometerleistung um die Mehrkosten auszugleichen.
Dummerweise kann natürlich niemand sagen, wieviel die Autos in den z.B. den genannten 5 Jahren Wert sind, weil sich auch die Rahmenbedingungen ändern, wie Benzinpreis, Steuern und Abgaben etc.
Für eine Betrachtung der Wirtschaftlichkeit ist es IMO geeigneter die Leasing Rate oder 3-Wege-Finanzierung minus der Benzinkosten zu betrachten.

Zu der Zeit als ich das Auto gekauft habe, kam dabei heraus, das ich für den FHEV im Monat 20Euro weniger zahle als für den Benziner.

Zusätzlich sollte man beachten, dass 1.) der 2,5L Sauger im Hybrid wesentlich robuster ist als die anderen Motoren bei Ford und 2.) Wenn beide 100.000Km auf der Uhr haben ist der Benziner diese gefahren, beim Hybrid ist der Verbrenner aber nur zwischen 40 und 60 Tsd gefahren.

Außerdem ist ein Autokauf oft emotional. Wenn man einmal die Ruhe und das ruckelfreie Beschleunigen beim Hybrid erlebt hat, will man einfach kein Auto 1.0 mehr haben.

Zitat:

@Amigo3 schrieb am 18. September 2023 um 15:28:47 Uhr:



Zitat:

@rp-orion schrieb am 18. September 2023 um 14:59:14 Uhr:


Interessant ist auch:
Wann muss beim Verbrenner der Tank erneuert werden und was kostet der Austausch?

Ein Hybrid hat mit seinem Tank das Problem nicht?

Die Haltbarkeit des Tanks wird beim Hybrid und Nicht-Hybrid ähnlich sein (ca. unendlch).

Aber wie sieht es beim Elektrotank (Batterie) aus?

Ca. 15 Jahre.

Zitat:

@thalhom schrieb am 21. September 2023 um 00:13:07 Uhr:


Zusätzlich sollte man beachten, dass 1.) der 2,5L Sauger im Hybrid wesentlich robuster ist als die anderen Motoren bei Ford und 2.) Wenn beide 100.000Km auf der Uhr haben ist der Benziner diese gefahren, beim Hybrid ist der Verbrenner aber nur zwischen 40 und 60 Tsd gefahren.

Außerdem ist ein Autokauf oft emotional. Wenn man einmal die Ruhe und das ruckelfreie Beschleunigen beim Hybrid erlebt hat, will man einfach kein Auto 1.0 mehr haben.

Also der 2,5L Sauger ist ein wunderbarer Motor, aber anscheinend doch nicht so robust - wie der Rückruf wegen drohendem kapitalen Motorschaden zeigt. Die gefahrene Strecke sagt nur begrenzt etwas darüber aus, wie verschlissen der Motor ist. Stichwort Kaltstarts.
Außerdem verschieben sich deine Zahlen schnell von 40-60 tkm auf bis zu 90 tkm, z.B. wenn der FHEV viel auf der Autobahn gefahren wurde.

Selbstverständlich ist das Fahren in einem Hybrid ein Erlebnis. Von daher habe ich es nie bereut, zu einem FHEV gegriffen zu haben.

Man muss bei einem Verbrenner den Tank wechseln?
Seit wann ist das so?
Habe ich noch nie von gehört.
Wir haben noch einen 1999er Fiesta, aber niemals was davon gehört.

Zitat:

@thalhom schrieb am 21. September 2023 um 00:13:07 Uhr:


Zusätzlich sollte man beachten, dass 1.) der 2,5L Sauger im Hybrid wesentlich robuster ist als die anderen Motoren bei Ford und 2.) Wenn beide 100.000Km auf der Uhr haben ist der Benziner diese gefahren, beim Hybrid ist der Verbrenner aber nur zwischen 40 und 60 Tsd gefahren.

Außerdem ist ein Autokauf oft emotional. Wenn man einmal die Ruhe und das ruckelfreie Beschleunigen beim Hybrid erlebt hat, will man einfach kein Auto 1.0 mehr haben.

Deswegen hab ich mir nen 2.0 gekauft.

Zitat:

@Oetschi68 schrieb am 21. September 2023 um 15:32:19 Uhr:


Man muss bei einem Verbrenner den Tank wechseln?
Seit wann ist das so?
Habe ich noch nie von gehört.
...

Richtig.

Deine Antwort
Ähnliche Themen