Lohnt noch ein XC60 aus 2015 mit Euro 6?
Ich möchte ja noch einen schönen Verbrenner zum Reisen erwerben und schau gerade nach einem XC60 Diesel 190PS und 8 Gang Automatik. Die haben alle Euro6 und ich fange erst jetzt an mich damit zu beschäftigen ob das noch Sinn macht. Mein letztes Fahrzeug war ein Kilometerleasing Auto von Citroen weil ich schnell was brauchte und das günstig und ohne Verpflichtung war. Davor hatte ich eine Menge V70 mit bis zu 400000KM und würde gerne nochmal einen schönen XC60 kaufen, da ich jetzt auch mehr Zeit zum Reisen hab und mit Volvo immer glücklich war. Jetzt frag ich mich ob ich nochmal 25000 Euro auf den Tisch lege oder wieder so eine Kilometerleasinggeschichte mache. Beim Volvo wäre das allerdings erheblich teurer.
19 Antworten
Tatsächlich wird man diese Diskussion nicht zu einem Ende bringen können, denn ständig ändert sich etwas. Ich habe einen Volvo Diesel Euro 5 vor zwei Jahren gekauft und habe mich ähnliches gefragt.
Jedoch es ist bislang nicht so gekommen, wie ursprünglich geahnt.
Es gibt in meinen Augen stets ein großes ABER, denn die Politik macht meines Erachtens vieles unplanbar.
In unserer Stadt fallen mir zum Beispiel neuerdings Messapparaturen im Nahbereich der Fahrbahn auf, die möglicherweise die Umwelt-/Gesundheitsbelastungen messen.
Das ist natürlich auch gut.
Aber der Autokäufer muss schließlich die Konsequenzen tragen. Und das könnte in meiner Stadt bedeuten, dass Strassenzüge für alte Diesel gesperrt werden.
Das kann dazu führen, dass ich mein Auto möglicherweise ein Paar Strassenzüge weiter parken muss (je nach Parksituation auch weiter weg) und den Rest nach Hause laufen darf.
Das war bei uns schonmal angekündigt, ist bislang aber nicht so gekommen. Wie mit Anliegern umgegangen wird, wird sich dann zeigen.
Das hat mich damals vor dem Kauf des Autos beschädigt. Und dann dachte ich mir: Sei Mal etwas mutig.
Und das Auto, was früher als "umweltfreundlicher" als ein Benziner verkauft wurde, wird nun gebrandmarkt und entwertet.
Den Hersteller kann ich nicht Belangen, den Verkäufer auch nicht und eine wirkliche Entschädigung gibt es auch nicht.
Bis Heute gibt es dieses Fahrverbot nicht. Es sagt auch niemand ob, wann und wie es kommen wird.
Schlussendlich ist es nicht absehbar und irgendwie auch unkalkulierbar.
Kaufst Du Dir ein E-Mobil, wirst Du es vielleicht gar nicht richtig laden können, weil das Stromnetz nicht ausreicht, wenn zu viele ihr Auto laden.
Schließlich wird man in ein Paar Jahren möglicherweise feststellen, das E-Autos ja gar nicht so umweltfreundlich sind, wie gedacht. Die Rohstoffgewinnung könnte als unmenschlich empfunden werden. Und auf einmal ist der Hype vorbei.
Nichts erscheint sicher vorhersehbar. Alles ist scheinbar irgendwie ein wenig Orakeln.
Hast Du Dich schon Mal mit den Thema PRIVAT LEASING auseinandergesetzt?
Auch hier gibt es Vor- und Nachteile. Aber ein Vorteil erscheint mir, das Auto nach einer gewissen Zeit einfach wieder zurückgeben zu können. Die Kosten sind kalkulierbar. Risiken mit Versicherungen verringerbar.
Vielleicht ist das eine Lösung für Dich.
Schließlich kommt es aber meiner Meinung nach oft nicht so, wie es angekündigt wird. Einen Diesel wird man noch eine Zeitlang fahren können. Den Planungshorizont stecke ich persönlich jedoch nicht über 10 Jahre.
Bis dahin wird Autofahren stetig teurer und irgendwann ist man vermutlich gezwungen, ein anderes Antriebskonzept zu kaufen. Vielleicht sogar einen Wasserstoffantrieb.
Man weiß es nicht genau.
Ich fahre meinen Diesel, so lange es geht. Meine Investition war vor 2 Jahren 12.500 Euro. Wenn ich das Fahrzeug in 3 Jahren nicht mehr fahren darf, dann wären das Fahrzeugkosten von 2500 Euro pro Jahr (nur bezogen auf den Anschaffungspreis). Das tut irgendwie weh, aber das ist im Vergleich zum Wertverlust eines neuen Autos im ersten Jahr relativiert.
Ich weiß, dass der Vergleich hinkt. Aber Mobilität kostet leider in meinen Augen viel Geld.
Rechne doch einfach Mal mit einen Nutzungshorizont von 5-7 Jahren. Ist Dir der jährliche Betrag die Mobilität wert?
Es ist alles nicht ganz einfach und es bleibt immer ein Planungsrisiko und ich denke, dass Dir niemand verlässlich Deine Fragestellung beantworten kann.
Und zum Schluss gibt das Bauchgefühl den Ausschlag.
Oder!?
Zitat:
@thrusty schrieb am 03. Jan. 2022 um 01:40:37 Uhr:
Schließlich wird man in ein Paar Jahren möglicherweise feststellen, das E-Autos ja gar nicht so umweltfreundlich sind, wie gedacht
Habeck will jetzt 3x mehr Windräder pro Jahr bauen. Wie wir den Strom verteilen? Nebensache! Leitungen fehlen, das weiß man. Ist wie mit der Digitalisierung. Deutschland läuft unter Fernerliefen. Wir arbeiten noch mit Fax. Die Welt lacht sich kaputt über die BERLINER PAPPNASEN. Zum Thema Lithium: Warum steht der Lithiumabbau in der Kritik??
Zur Lithium-Gewinnung aus Salaren gibt es immer wieder kritische Berichte: In einigen Gegenden klagen Einheimische über zunehmende Trockenheit, die beispielsweise die Viehzucht gefährde oder zum Vertrocken von Bäumen führe. Aus Sicht von Experten ist bislang unklar, inwieweit die Trockenheit tatsächlich mit dem Lithiumabbau zusammenhängt. (Zweifellos stellt der Lithium-Abbau einen Eingriff in die dortige Umwelt dar. Durch das Abpumpen der salzhaltigen Sole sinkt der Grundwasserspiegel. Um eine Tonne Lithium zu erhalten, sei je nach Konzentration eine Menge von 0,4 Millionen bis 2,0 Millionen Litern Sole erforderlich, berichtete das Handelsblatt. Da für einen Akku wie beim Tesla Model S etwa 12 Kilogramm Lithium benötigt werden, sind dafür zwischen 4.800 und 24.000 Liter Sole hochzupumpen. Die ARD-Doku spricht hingegen von 80.000 Litern und beruft sich dabei offenbar auf ein Papier der Hilfsorganisation Brot für die Welt. (Lithium ist feuergefährlich. Viele Reaktionen können Feuer oder Explosionen verursachen. Es gibt reizende oder giftige Dämpfe (oder die Gase) im Feuer ab.
Lithium ist auch explosiv: die Brand- und Explosionsgefahr entsteht bei Kontakt mit brennbaren Substanzen und Wasser. Wenn Lithiumgase eingeatmet werden kann das zu brennenden Reizerscheinungen, Husten, erschwerter Atmung oder Kurzatmung und entzündetem Kehlkopf führen. WIE SCHWER MAN EIN E-AUTO LÖSCHEN KANN, HABT IHR SICHER SCHON IM TV GESEHEN.
Also wenn ich diese abgelesen und nachgeschriebenen Berichte lese....Ich wüsste nicht welche Firma noch mit Fax arbeitet. Meine nicht und unsere ganzen Kunden auch nicht mehr.
Baut mancerst die Leitungen meckert man das man garnicht genug Strom hat und eben anders rum.
Ist ja auch nicht relevant, hier geht es um einen xc60 diesel und kein Eleketro Tesla 😁