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Lohnt es sich 5 Jahre einen Euro 6 Diesel-Pkw (EZ: 01.03.18) zu finanzieren?

Das Auto das ich die Tage finanzieren möchte ist ein BMW X5 mit Erstzulassung 01.03.2018.

Es ist meine erste Autofinanzierung und bin mir wegen den Dieselfahrverboten jetzt doch nciht mehr sicher ob sich das lohnt, da nach 5 Jahren ein Restwertbesteht - ich also das Auto abkaufen kann, weiter finanzieren oder abgeben könnte. Aber was ist wenn nach 5 Jahren Dir Dieselregeln noch weiter verschärft sind und das Auto praktisch noch weniger wert ist. Muss ich dann beim abgeben des Autos draufzahlen oder übernimmt BMW den Wertverlust.

Und rüstet BMW von EURO 6 auf EURO 6-Temp auf eigene Kosten nach falls Fahrverbote schon 2020-2021 auftreten könnten?

Was ratet ihr mir?

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41 Antworten

Kommt drauf an, ob es garantierter Restwert ist, oder nicht. Wenn nicht, trägst Du das Risiko.

Euro 6 auf 6d Temp nachrüsten, ist zumindest aktuell nicht möglich.

Ich rate Dir die Finanzierung so zu gestalten, dass das Fahrzeug nach spätestens 5 Jahren vollständig bezahlt ist. Sollte dies nicht möglich sein, ein Fahrzeug kaufen, das ins Budget passt. Grund: die laufenden Kosten sind ebenfalls hoch und Du solltest alles bei BMW machen, damit Dir überhaupt noch jemand das Fahrzeug zu einem akzeptablen Preis abkauft.

Zitat:

@Autofahrer- schrieb am 5. Dezember 2018 um 14:23:35 Uhr:

 

Ich rate Dir die Finanzierung so zu gestalten, dass das Fahrzeug nach spätestens 5 Jahren vollständig bezahlt ist. Sollte dies nicht möglich sein, ein Fahrzeug kaufen, das ins Budget passt. Grund: die laufenden Kosten sind ebenfalls hoch und Du solltest alles bei BMW machen, damit Dir überhaupt noch jemand das Fahrzeug zu einem akzeptablen Preis abkauft.

Aber GERADE DANN trägt er doch das Restwertrisiko, das dann nämlich zu 100% bei ihm liegt.

Einziger Unterschied: Er hat den möglichen zusätzlichen Wertverlust bereits im Voraus bezahlt.

@TE: Was sagt denn das Angebot?

(Von BMW) garantierter Restwert, oder zu deinen Lasten?

Generell: Wie Du an der aktuellen "Dieselkrise" siehst haben die Hersteller KEIN Interesse an Nachrüstungen.

Eigentlich kaum anzunehmen, dass sich das ändern wird (selbst wenn es denn irgendwann möglich wäre).

Das ist korrekt, aber es kommt keine ungeplante / unsichere Zahlung auf ihn zu. Wenn die Finanzierung schon 5 Jahre läuft und es immer noch einen Restwert gibt, habe ich angenommen, das eine ungeplante Zahlung von bspw. 5.000 Euro dem TE weh tut.

Keiner hat zu Hause eine Glaskugel herumstehen die einem die Zukunft voraussagt.

Vor 3 Jahre konnte man noch EU5 Neufahrzeuge bestellen, die werden z.Zt. vertäufelt und kommen ab Sept. 19 in versch. Dörfer nicht mehr rein. Wenn du ein Diesel über 4-5 Jahre halten willst, würde ich dir zu einem mit EU6d-Temp raten, da bist du auf der sicheren Seite.

Zitat:

@Autofahrer- schrieb am 5. Dezember 2018 um 15:09:54 Uhr:

Das ist korrekt, aber es kommt keine ungeplante / unsichere Zahlung auf ihn zu. Wenn die Finanzierung schon 5 Jahre läuft und es immer noch einen Restwert gibt, habe ich angenommen, das eine ungeplante Zahlung von bspw. 5.000 Euro dem TE weh tut.

Hast schon Recht, ich weiss ja was Du meinst.

In der Summe ist es egal, aber im einen Fall kann mans halt durch Ratenzahlung in der Tat besser planen.

Und psychologisch besteht ja erst Recht ein riesiger Unterschied zwischen "beim Verkauf weniger bekommen" und "bei Rückgabe noch Geld drauf legen".

Zitat:

@kuasi schrieb am 5. Dezember 2018 um 14:04:58 Uhr:

Was ratet ihr mir?

6d Temp kaufen/finanzieren oder 6d Gebrauchtwagenleasing, evtl. mit der Option, das Fahrzeug nach Leasingende zu übernehmen.

Das von dir skizzierte Angebot würde ich nur nehmen, wenn

- das Fahrzeug sehr, sehr günstig ist,

- du planst, das Auto länger als die 5 Jahre zu fahren, und

- du nicht auf Gedeih und Verderb in Fahrverbotszonen musst

Wenn einer dieser Punkte nicht zutrifft, ist das Risiko schlicht unkalkulierbar.

Ich würde grundsätzlich kein Auto auf 5 Jahre finanzieren (zu lang) und du fragst bei der aktuellen Diesel-Debatte ernsthaft, ob ein Hersteller für dich kostenlos evtl. Nachrüstungen bezahlt???

 

Aber GERADE DANN trägt er doch das Restwertrisiko, das dann nämlich zu 100% bei ihm liegt.

Einziger Unterschied: Er hat den möglichen zusätzlichen Wertverlust bereits im Voraus bezahlt.

@TE: Was sagt denn das Angebot?

(Von BMW) garantierter Restwert, oder zu deinen Lasten?

Generell: Wie Du an der aktuellen "Dieselkrise" siehst haben die Hersteller KEIN Interesse an Nachrüstungen.

Eigentlich kaum anzunehmen, dass sich das ändern wird (selbst wenn es denn irgendwann möglich wäre).

@Matches

Ich hab das Angebot direkt von BMW, aber es nicht offensichtlich Restwert zu meinen Lasten, es steht jedenfalls auch keine Kilometer pauschale pro Jahr. Ich ruf da morgen nochmal an. Das Angebot ist jedenfalls kein Leasing sondern eine Finanzierung. Ich kann mir vorstellen dass Auto nach 5 Jahren zu kaufen, daher habe ich mich für Finanzierung entschieden, aber ob meine Meinung kurz vor Ablauf ändert dass weiß ich nicht :D Deswegen meinte der Verkäufer dass BMW auch den Wagen kaufen muss falls der Käufer ihn nicht weiter übernimmt.

Zitat:

@kuasi schrieb am 5. Dezember 2018 um 17:33:08 Uhr:

 

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Aber GERADE DANN trägt er doch das Restwertrisiko, das dann nämlich zu 100% bei ihm liegt.

Einziger Unterschied: Er hat den möglichen zusätzlichen Wertverlust bereits im Voraus bezahlt.

@TE: Was sagt denn das Angebot?

(Von BMW) garantierter Restwert, oder zu deinen Lasten?

Generell: Wie Du an der aktuellen "Dieselkrise" siehst haben die Hersteller KEIN Interesse an Nachrüstungen.

Eigentlich kaum anzunehmen, dass sich das ändern wird (selbst wenn es denn irgendwann möglich wäre).

[/quote

@Matches

Ich hab das Angebot direkt von BMW, aber es nicht offensichtlich Restwert zu meinen Lasten, es steht jedenfalls auch keine Kilometer pauschale pro Jahr. Ich ruf da morgen nochmal an. Das Angebot ist jedenfalls kein Leasing sondern eine Finanzierung. Ich kann mir vorstellen dass Auto nach 5 Jahren zu kaufen, daher habe ich mich für Finanzierung entschieden, aber ob meine Meinung kurz vor Ablauf ändert dass weiß ich nicht :D Deswegen meinte der Verkäufer dass BMW auch den Wagen kaufen muss falls der Käufer ihn nicht weiter übernimmt.

Also wie alle hier schon sagten, wenn du so lange finanzieren möchtest, sollte es definitiv ein EU6d-Temp sein. Nur ein EU6 würde ich mir jetzt nicht mehr ans Bein binden. In einigen Jahren wird da auch ein Fahrverbot für EU6 Fahrzeuge kommen...also Obacht

Zitat:

@kuasi schrieb am 5. Dezember 2018 um 14:04:58 Uhr:

Das Auto das ich die Tage finanzieren möchte ist ein BMW X5 mit Erstzulassung 01.03.2018.

Es ist meine erste Autofinanzierung und bin mir wegen den Dieselfahrverboten jetzt doch nciht mehr sicher ob sich das lohnt, da nach 5 Jahren ein Restwertbesteht - ich also das Auto abkaufen kann, weiter finanzieren oder abgeben könnte. Aber was ist wenn nach 5 Jahren Dir Dieselregeln noch weiter verschärft sind und das Auto praktisch noch weniger wert ist. Muss ich dann beim abgeben des Autos draufzahlen oder übernimmt BMW den Wertverlust.

Und rüstet BMW von EURO 6 auf EURO 6-Temp auf eigene Kosten nach falls Fahrverbote schon 2020-2021 auftreten könnten?

Was ratet ihr mir?

Wieso nicht 3 oder max. 4 Jahre? 5 Jahre ist doch absurd.

Zurzeit macht die 3 Wege Finanzierung für einen Diesel absolut keinen Sinn. Die Restwerte werden im Vergleich zu den Benzinern extrem niedrig angesetzt. Mit der Folge, dass man bei gleichem Kaufpreis für einen Diesel mehr zahlt, als für einen Benziner.

Mein letzter Euro 5 Diesel hätte diesen Monat lt. Schwacke und DAT einen ca.3000 EUR geringeren Einkaufspreis gehabt, als der verbriefte Restwert, welches vor 4 Jahren vereinbart wurde.

Der Diesel ist in meinen Augen bereits Tot.

Zitat:

@lemonshark schrieb am 5. Dezember 2018 um 15:49:20 Uhr:

 

6d Temp kaufen/finanzieren oder 6d Gebrauchtwagenleasing, evtl. mit der Option, das Fahrzeug nach Leasingende zu übernehmen.

Das von dir skizzierte Angebot würde ich nur nehmen, wenn

- das Fahrzeug sehr, sehr günstig ist,

- du planst, das Auto länger als die 5 Jahre zu fahren, und

- du nicht auf Gedeih und Verderb in Fahrverbotszonen musst

Wenn einer dieser Punkte nicht zutrifft, ist das Risiko schlicht unkalkulierbar.

Ist ohnehin unkalkulierbar, wenn wir von 5 Jahren reden.

Selbst mit Euro 6d temp ist es nur eine Frage der Zeit, für den läuten bereits die Totenglocken:

Der Diesel ist tot!

Länger als eine Leasingperiode kann man heute leider nicht mehr planen.

Wobei man halt wie Du schon sagst selbst wissen muss, ob einen eventuelle Fahrverbote überhaupt tangieren.

-------

@F10ler

Wie meinst du das mit dem Restwert bei Benzinern und Dieselfahrzeugen?

Zu mir ich bin Selbständiger und werde den Wagen als Firmenwagen anmelden. Das Modellvariante ist die X5 M50d Variante. Ich fand das Angebot eben deswegen so attraktiv weil der Zins gut war und eben auf 5 Jahre eine niedriege Rate ensteht als wie bei 3-4 Jahren. Restwert nach 5 Jahren ist nach Papier noch 35.000 €

 

Zitat:

@F10ler schrieb am 5. Dezember 2018 um 19:28:33 Uhr:

Zitat:

@kuasi schrieb am 5. Dezember 2018 um 14:04:58 Uhr:

Das Auto das ich die Tage finanzieren möchte ist ein BMW X5 mit Erstzulassung 01.03.2018.

Es ist meine erste Autofinanzierung und bin mir wegen den Dieselfahrverboten jetzt doch nciht mehr sicher ob sich das lohnt, da nach 5 Jahren ein Restwertbesteht - ich also das Auto abkaufen kann, weiter finanzieren oder abgeben könnte. Aber was ist wenn nach 5 Jahren Dir Dieselregeln noch weiter verschärft sind und das Auto praktisch noch weniger wert ist. Muss ich dann beim abgeben des Autos draufzahlen oder übernimmt BMW den Wertverlust.

Und rüstet BMW von EURO 6 auf EURO 6-Temp auf eigene Kosten nach falls Fahrverbote schon 2020-2021 auftreten könnten?

Was ratet ihr mir?

Wieso nicht 3 oder max. 4 Jahre? 5 Jahre ist doch absurd.

Zurzeit macht die 3 Wege Finanzierung für einen Diesel absolut keinen Sinn. Die Restwerte werden im Vergleich zu den Benzinern extrem niedrig angesetzt. Mit der Folge, dass man bei gleichem Kaufpreis für einen Diesel mehr zahlt, als für einen Benziner.

Mein letzter Euro 5 Diesel hätte diesen Monat lt. Schwacke und DAT einen ca.3000 EUR geringeren Einkaufspreis gehabt, als der verbriefte Restwert, welches vor 4 Jahren vereinbart wurde.

Der Diesel ist in meinen Augen bereits Tot.

Ist doch ganz einfach. Da niemand weiss, ob die Euro 6 Diesel nicht auch von den Fahrverboten betroffen sein werden, wird der verbriefte Restwert sehr niedrig angesetzt. Der Verlierer ist in diesem Fall der Kunde der den Wagen später zurückgeben möchte. Denn der Kunde zahlt für den Händler den hohen Wertverlust ab. Dieser kauft das Fahrzeug für unter Realrestwert zurück und verkauft es mit Gewinn für den üblichen Marktwert.

Einfaches Beispiel an einem Jahreswagen Passat. Selbst mehrfach erlebt.

Diesel und Benziner, beide mit 150PS, beide mit Euro 6 Norm, ähnlich ausgestattet, beide sind mit 29.000EUR ausgeschildert.

Der Diesel hat einen verbrieften Restwert von 11.000EUR, der Benziner 14.000EUR. Das spätere Risiko überträgt der Händler damit auf den Kunden. Und der Kunde stottert ordentlich ab.

In deinem Fall soll der Wagen nach 5 Jahren einen verbrieften Restwert von 35.000EUR haben. Mal angenommen, die Euro 6 Diesel werden ebenfalls aus den Städten ausgeschlossen. Der Realrestwert beträgt lt. Schwacke/DAT nur noch 30.000EUR oder gar niedriger. Würdest Du den Wagen für 35.000EUR herauskaufen?

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