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LKW Bremssysteme

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 3:58

Könnt ihr mir bitte einen Überblick über die ganzen Bremsen verschaffen? Es gibt so viele Bremsen von der normalen Betriebsbremse, Steckbremse, Motorstaubremse, Wirbelbremse bis zu der sogenannten "dritten Bremse" des Anhängers...usw.

Das hört sich alles so kompliziert an. Ist es für einen Anfänger schwierig sich da zurechtzufinden oder ist es so leicht wie das kleine Einmaleins?

Mfg

Beste Antwort im Thema

Zuerstmal gibt es drei Bremsen die ein Fahrzeug über 9t nach StVZO (§41) haben muß

-Betriebsbremse

-Feststellbremse

-Dauerbremse

Die Betriebsbremse ist die ganz normale Bremse die auf dem Bremspedal liegt. Ob jetzt hydraulisch, pneumatisch, elektronisch oder über Seile betätigt ist erstmal egal.

Die Feststellbremse ist die Handbremse. Hält das Fahrzeug mechanisch am Berg. Bei LKW's sind wir da schon bei Federspeichern.

Bei den Dauerbremsen gibt's Motorbremse und Retarder. Die müssen das vollbeladene Fahrzeug nach der StVZO auf einem 6km langem 7%-Gefälle bei 30km/h halten.

Bei der Motorbremse gibt's verschiedene Möglichkeiten die Bremsleistung zu verstärken.

Auspuffklappenbremse: mittels einer Klappe verkleinert man den Auspuffdurchmesser =>höherer Abgasgegendruck => höhere Bremsleistung

Konstantdrossel, Nockenwellenverstellung: gezieltes öffnen der Auslassventile am Ende des Verdichtungstakts. entweder über das "normale" Auslaßventil und ein andere Nockenwelle (Volvo VEB, MAN EVBec) oder über ein zusäztliches Auslassventil (Konstantdrossel)

Beim Retarder wird mittels Flüssigkeit (normalerweise Öl, selten Wasser) mittel hydrodynamik/Verwirbelung gebremst. Im Prinzip wie beim Drehmomentwandler einer Automatik.

In selten sind in europäischen LKW's Wirbelstrombremsen; sprich Bremskraft über Induktion (Telma). Dazu einfach den User Rudiger fragen, der kann dir sowas verkaufen.

 

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Hi,

ich vermute das du den Führerschein machen willst. Ich fand damals, dass es im Lehrbuch relativ gut verständlich beschrieben ist. Kannste dir bei Gelegenheit ja mal anschauen...

Gruß

Julian

Zuerstmal gibt es drei Bremsen die ein Fahrzeug über 9t nach StVZO (§41) haben muß

-Betriebsbremse

-Feststellbremse

-Dauerbremse

Die Betriebsbremse ist die ganz normale Bremse die auf dem Bremspedal liegt. Ob jetzt hydraulisch, pneumatisch, elektronisch oder über Seile betätigt ist erstmal egal.

Die Feststellbremse ist die Handbremse. Hält das Fahrzeug mechanisch am Berg. Bei LKW's sind wir da schon bei Federspeichern.

Bei den Dauerbremsen gibt's Motorbremse und Retarder. Die müssen das vollbeladene Fahrzeug nach der StVZO auf einem 6km langem 7%-Gefälle bei 30km/h halten.

Bei der Motorbremse gibt's verschiedene Möglichkeiten die Bremsleistung zu verstärken.

Auspuffklappenbremse: mittels einer Klappe verkleinert man den Auspuffdurchmesser =>höherer Abgasgegendruck => höhere Bremsleistung

Konstantdrossel, Nockenwellenverstellung: gezieltes öffnen der Auslassventile am Ende des Verdichtungstakts. entweder über das "normale" Auslaßventil und ein andere Nockenwelle (Volvo VEB, MAN EVBec) oder über ein zusäztliches Auslassventil (Konstantdrossel)

Beim Retarder wird mittels Flüssigkeit (normalerweise Öl, selten Wasser) mittel hydrodynamik/Verwirbelung gebremst. Im Prinzip wie beim Drehmomentwandler einer Automatik.

In selten sind in europäischen LKW's Wirbelstrombremsen; sprich Bremskraft über Induktion (Telma). Dazu einfach den User Rudiger fragen, der kann dir sowas verkaufen.

 

am 22. Juli 2008 um 12:43

Hallo, ich schon wieder !

Folgendes hab ich 1979 miterlebt bzw. die Folgen damliger Bremsen an alten LKW:

Ich habe zu dieser Zeit hin und wieder Aushilfe bei einer Sped. in Essen gefahren. War selber beim Bund. Egal.

Diese Spedition hat einen neuen Fahrer eingestellt der auf eine SZM Typ Henschel gesetzt wurde.

Gegen Abend kommt der neue Fahrer mit seinem beladenen Zug auf den Hof und setzt den Zug rückwärts in seine

vorgesehene Abstellzone. Ich denke es war ein Gefälle von ca. 3 oder 4 Grad vorhanden. LKW abgestellt, Luftdruckhandbremse rein und ab in den Feierabend und WE.

Am Samstag bin ich vormittags zur Firma um noch etwas zu erledigen. Was sah ich dort ? Der Henschelzug hat sich nach Verlust der Druckluft langsam selbständig gemacht und ist durch das Gefälle auf einen etwa 20 Meter vor ihm stehenden Autokran aufgelaufen. Ins Heck. Autokran wurde nur wenig beschädigt. Henschelführerhaus Matsche. Ich denke der Henschel war Bj. 1965 oder so.

Das waren die Folgen ohne Federspeicher an der Hinterachse des Henschel. Hatte der noch nicht. Dieses alte Henschelsystem war Brandgefährlich. Flog einem während der Fahrt mal eine Druckluftleitung weg, hätte man nur noch eine Chance : Das Gebetbuch zur Hand nehmen oder schnell ein "Vater unser" beten.

Der o.g. Fahrer hat einfach den Fehler gemacht, den Zug nicht gegen ein Wegrollen zu sichern. Unterlegkeile und die Seilzugbremse am Auflieger zu straffen. Dann wäre das Missgeschick nicht passiert. Hätte der Autokran nicht dort geparkt, wäre der Zug noch etwa 30 Meter weiter gerollt und gegen eine Hausmauer gekracht.

Das waren die Bremsen an damaligen LKW.

Der Fahrer wurde natürlich entlassen, da er bei Einstellung vorgab den Henschel auf dem FF zu kennen.

Uwe

am 22. Juli 2008 um 14:46

Zitat:

Original geschrieben von Kunstbanause

Zuerstmal gibt es drei Bremsen die ein Fahrzeug über 9t nach StVZO (§41) haben muß

-Betriebsbremse

-Feststellbremse

-Dauerbremse

Die Betriebsbremse ist die ganz normale Bremse die auf dem Bremspedal liegt. Ob jetzt hydraulisch, pneumatisch, elektronisch oder über Seile betätigt ist erstmal egal.

Die Feststellbremse ist die Handbremse. Hält das Fahrzeug mechanisch am Berg. Bei LKW's sind wir da schon bei Federspeichern.

Bei den Dauerbremsen gibt's Motorbremse und Retarder. Die müssen das vollbeladene Fahrzeug nach der StVZO auf einem 6km langem 7%-Gefälle bei 30km/h halten.

Bei der Motorbremse gibt's verschiedene Möglichkeiten die Bremsleistung zu verstärken.

Auspuffklappenbremse: mittels einer Klappe verkleinert man den Auspuffdurchmesser =>höherer Abgasgegendruck => höhere Bremsleistung

Konstantdrossel, Nockenwellenverstellung: gezieltes öffnen der Auslassventile am Ende des Verdichtungstakts. entweder über das "normale" Auslaßventil und ein andere Nockenwelle (Volvo VEB, MAN EVBec) oder über ein zusäztliches Auslassventil (Konstantdrossel)

Beim Retarder wird mittels Flüssigkeit (normalerweise Öl, selten Wasser) mittel hydrodynamik/Verwirbelung gebremst. Im Prinzip wie beim Drehmomentwandler einer Automatik.

In selten sind in europäischen LKW's Wirbelstrombremsen; sprich Bremskraft über Induktion (Telma). Dazu einfach den User Rudiger fragen, der kann dir sowas verkaufen.

Als Ergänzung könnte man dazufügen, falls du über Hilfsbremsanlage hören solltest: bei Versagen der Betriebsbremsanlage muss das Fahrzeug gebremst werden können. Für diesen Fall muss eine vom Fahrer zu betätigende Hilfsbremsanlage vorhanden sein. Dazu kann ein intakter Bremskreis der Zweikreisbremsanlage oder die abstufbare Feststellbremse dienen (beim langsamen Betätigen des Feststellbremshebels kann das Fahrzeug zum Stehen gebracht werden)...

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 15:31

@Vadim 75 Ist die Federspeicherbremse identisch mit der Feststellbremse?

Oder gibt es in einem LKW eine Festellbremse und eine Federspeicherbremse?

Vielen DANK an die bisherigen Antworten!!! ;):)

Moin,

vielleicht siehst Du Dir erst mal die üblichen Unterlagen an und stellst dann Deine Fragen, zum Beispiel unter

www.wabco-auto.com

gehst Du rechts auf "inform"

und suchst nach 8150200153. Da hast Du die Erläuterungen zu einer heute verbauten Lkw-Bremsanlage. Ähnliches findest Du unter

www.knorr-bremse.de dann weiter unter SfN (Systeme für Nutzfahrzeuge) und dort bekommst Du auch alle Gerätepläne und Gerätebeschreibungen. Die meisten sind leider größer als 1MB und man kann sie hier nicht anhängen.

gruß f

Die Federspeicherbremse wird sowohl als Betriebsbremse als auch als Feststellbremse genutzt.

-Die Feststellbremse nutzt Federdruck um eine Bremskraft zu bewirken. Zum lösen wird mit Druckluft ein Gegendruck erzeugt; die Feder wird zusammengedrückt und die Bremse so gelöst. Zum betätigen wird einfach die Druckluft nach außen abgeblasen, die Feder dehnt sich aus und die Bremsen werden angelegt. Jetzt interessiert die Feststellbremse nicht mehr, ob irgenwo im Druckluftkreis ein Leck ist; bzw. erst beim Lösen interessiert. Sprich: wenn keine Druckluft vorhanden ist (z.B. Motor, der erzeugt über den Luftpresser die Druckluft) ist nicht's mit Feststellbremse lösen. Deshalb gibt's in der Regel zum einen eine "Schnellöseeinrichtung" (mit Bordwerkzeug Bremsgestänge ausbauen) und zum anderen eine Anschluß um Druckluft von einem anderen Fahrzeug abzugreifen.

-Die Betriebsbremse wird mit Druckluft angesteuert, also hier wird die Bremskraft mittels Druckluft erzeugt. Was bei der Feststellbremse die Feder macht, wird hier durch Druckluft bewirkt. Also viel Druckluft =>hohe Bremskraft; keine Druckluft => keine Bremskraft.

Deshalb wird das Teil auch Kombizylinder ( bei Haldex) oder Tristopbremse (Wabco) genannt. Es vereint Feststellbremse und Betriebsbremse in einem Bauteil. Zumindest bei LKW's ist das der Standard (man möge mich berichtigen, wenn ich falsch liege).

Beid den Anhängern und Aufliegern gibt es auch welche, die nur mit Druckluft gebremst werden und keine Federspeicherbremsen haben. Die Feststellbremse darf aber nicht mit pneumatisch betätigt werden (StVZO §41), sondern muss mechanisch wirken.

Die haben dann einen Hebel oder ein Handrad am Anhänger/Auflieger um mechanisch (über Seilzug/Gestänge) die Bremse anzulegen. Sollte man auch machen. Wenn der Anhänger abgehängt wird und die Versorgungsleitung (rot) abgehängt wird, geht die Druckluftbremse in Vollbremsstellung, der Anhänger steht. Jetzt fällt aber der Druck im System ab (irgendwo gibt's immer ein Leck). Irgenwann ist keine Druckluft mehr da, um die Bremse zu betätigen...

Prüfstellung und Abriss von Leitung erspar ich mir jetzt erstmal. Ich vermute mal, dass du noch einiges in dieser Richtung lernen musst. Dazu sind die Quellen die trailerman gepostet hat sehr gut. Einfach fragen, z.B. @trailerman ist da auch wieder der richtige Mann ,auch wenn er manchmal eine sehr bremsenbeanspruchende Fahrweise hat :D und zur Kloft Retarder bzw. Wirbelstrombremse kann dir @rudiger die Quellen geben.

Ach so

Steckbremse sagt mir jetzt nichts. Hat da vielleicht ein r gefehlt. Streckbremse gibt/gab es teilweise. Beispielsweise bei manchen Traktoren oder älteren LKW's und die LKW's in Amerika haben auch sowas. Dort Brems man nur mit den Anhänger/Aufliegerbremsen. Hat den Sinn, dass verhindert wird, dass ein (schwerer) Anhänger/Auflieger die Zugmaschine aushebelt/wegschiebt.

dritte Bremse sagt mir auch nichts. Anhänger/Auflieger haben keinen Retarder oder Dauerbremse. Das einzige was es früher gab, war eine Ansteuerung der Anhängerbremse (0,8bar???) bei Betätigung der Dauerbremse des Zugfahrzeugs.

Zitat:

Original geschrieben von Kunstbanause

 

In selten sind in europäischen LKW's Wirbelstrombremsen; sprich Bremskraft über Induktion (Telma).

in österreich und der schweiz sind Telma-Bremsen in kleinlastern sehr oft verbaut!

gruß

Zitat:

Original geschrieben von Kunstbanause

Zuerstmal gibt es drei Bremsen die ein Fahrzeug über 9t nach StVZO (§41) haben muß

-Betriebsbremse

-Feststellbremse

-Dauerbremse

Die Betriebsbremse ist die ganz normale Bremse die auf dem Bremspedal liegt. Ob jetzt hydraulisch, pneumatisch, elektronisch oder über Seile betätigt ist erstmal egal.

Die Feststellbremse ist die Handbremse. Hält das Fahrzeug mechanisch am Berg. Bei LKW's sind wir da schon bei Federspeichern.

Bei den Dauerbremsen gibt's Motorbremse und Retarder. Die müssen das vollbeladene Fahrzeug nach der StVZO auf einem 6km langem 7%-Gefälle bei 30km/h halten.

Bei der Motorbremse gibt's verschiedene Möglichkeiten die Bremsleistung zu verstärken.

Auspuffklappenbremse: mittels einer Klappe verkleinert man den Auspuffdurchmesser =>höherer Abgasgegendruck => höhere Bremsleistung

Konstantdrossel, Nockenwellenverstellung: gezieltes öffnen der Auslassventile am Ende des Verdichtungstakts. entweder über das "normale" Auslaßventil und ein andere Nockenwelle (Volvo VEB, MAN EVBec) oder über ein zusäztliches Auslassventil (Konstantdrossel)

Beim Retarder wird mittels Flüssigkeit (normalerweise Öl, selten Wasser) mittel hydrodynamik/Verwirbelung gebremst. Im Prinzip wie beim Drehmomentwandler einer Automatik.

In selten sind in europäischen LKW's Wirbelstrombremsen; sprich Bremskraft über Induktion (Telma). Dazu einfach den User Rudiger fragen, der kann dir sowas verkaufen.

By the way: unsere VEB (Volvo) kommt ohne zusätzliche Nockenwelle aus. gibt nur einen zusätzlichen Kipphebel, der den Auslasskipphebel durch Hydrostößel betätigt (Volvo FH), oder nur über den Hydrostößel des Auslasskipphebel durch Ventilspielverkleinerung.

@ LKW: Nicht verunsichern lassen, Im Groben ists so wie oben schon richtig...

Zitat:

 

Steckbremse sagt mir jetzt nichts. Hat da vielleicht ein r gefehlt. Streckbremse gibt/gab es teilweise. Beispielsweise bei manchen Traktoren oder älteren LKW's und die LKW's in Amerika haben auch sowas. Dort Brems man nur mit den Anhänger/Aufliegerbremsen. Hat den Sinn, dass verhindert wird, dass ein (schwerer) Anhänger/Auflieger die Zugmaschine aushebelt/wegschiebt.

dritte Bremse sagt mir auch nichts. Anhänger/Auflieger haben keinen Retarder oder Dauerbremse. Das einzige was es früher gab, war eine Ansteuerung der Anhängerbremse (0,8bar???) bei Betätigung der Dauerbremse des Zugfahrzeugs.

Dann ist die Streckbremse also sowas wie die Voreilung, die man an einer Zugmaschine am Bremsventil zum Anhänger einstellt? Die sorgt dafür, das der Auflieger/Anhänger beim Bremsvorgang mit höherem Luftdruck angesteuert wird. Somit bremst der Auflieger/Anhänger stärker, der Zug wird in die Länge gezogen...

Iveco hat das auch so ähnlich. Da wird auch die Stellung vom Kipphebel vom Auslassventil verstellt. Zusätlich wird über die Variable Turbinengeometrie der Ladedruck erhöht.

Eine Streckbremse ist in D verboten

Nicht so in Skandinavien dort gibt es diese Streckbremse Dies wird vom Zugfahrzeug aus gesteuert (extra Hebel ) und wirkt nur auf die Bremsen des Anhängers/Aufliegers dadurch kann bei Glätte der Zug "gestreckt"werden.

Zitat:

Dann ist die Streckbremse also sowas wie die Voreilung, die man an einer Zugmaschine am Bremsventil zum Anhänger einstellt? Die sorgt dafür, das der Auflieger/Anhänger beim Bremsvorgang mit höherem Luftdruck angesteuert wird. Somit bremst der Auflieger/Anhänger stärker, der Zug wird in die Länge gezogen...

Nein. Es wird nur die Anhängerbremse angesteuert. Gab's anscheinend früher zu vor-ABS-Zeit anno Henschel??? Heutzutage hat man EBS und Zugabstimmung (Einstellung der Voreilung). trailerman wird da genaueres wissen.

Die US-Trucks haben einen eigenen Hebel dafür. Entweder dort wo bei uns der Scheibenwischer oder Retarderhebel sitzt oder vorne im Amaturenbrett. Hier in D hab ich das nur mal bei einem Traktor gesehen, dort konnte man das Bremspedal teilen.

Streckbremse Saurer

 

Zitat:

By the way: unsere VEB (Volvo) kommt ohne zusätzliche Nockenwelle aus. gibt nur einen zusätzlichen Kipphebel, der den Auslasskipphebel durch Hydrostößel betätigt (Volvo FH), oder nur über den Hydrostößel des Auslasskipphebel durch Ventilspielverkleinerung.

Wie die genau funktioniern hab ich jetzt auf die Schnelle nicht rausgefunden. Hauptsache ist, dass man quasi die Nockenwelle bzw. die Ansteuerung der Ein- und Auslassventile verändert.

Im Grunde gibt's bei den Dauerbremsen nur drei Hauptsysteme

Jakobsbremse

Konstantdrossel

Auspuffklappe

 

Turbobrake gibt's natürlich auch. Allerdings m.W. nur bei Iveco und Mercedes Axor; benötigt halt einen Turbo mit variabler Geometrie und den haben die wenigsten. Scania könnte jetzt auch damit anfangen @scaniachris ???

am 22. Juli 2008 um 22:15
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