Limousine mit Wunschausstattung bis 25.000 Euro, 40.000 km p.a.
Hallo Leute,
ich fahre zur Zeit einen Golf 5 GTI mit DSG seit 11 Jahren. Dieser hat mich bisher nicht im Stich gelassen, jedoch hat sich meine Arbeitsstelle geändert und nun muss ich insgesamt 150 km Fahrtstrecke bewältigen - mit etwas Puffer für einen Urlaub ca. 40.000 km im Jahr. Mit dem Auto jedoch nicht so komfortabel, wie ich das gerne hätte.
Deshalb muss nun ein komfortabler Diesel her. Ich versuche hier mal soviel Infos wie möglich zu geben.
Fahrdaten
Strecke: 15% Stadt, 85% BAB, größtenteils flaches Land.
Fahrprofil: Eher vorausschauend (lasse zur Zeit viel ausrollen und vermeide unnötiges Bremsen), hab aber auch mal meine 5 Minuten mit 180 km/h, ansonsten eher zwischen 110-130 km/h.
Wunschausstattung
- AHK für einen Fahrradträger
- Schiebedach
- gutes Licht (hab zur Zeit Xenon und wollte nicht downgraden)
- Abstandstempomat
- vernünftige Sitze (war von der Alcantara / Leder Kombination sehr angetan)
- Limousine
- Innenraum gut gedämmt
Ziel ist es, das Auto lange zu fahren. Deshalb würde ich auch am liebsten ein Auto ohne DSG nehmen, da das DSG in meinem GTI auch schon anfängt zu ruckeln und meinem Empfinden nach nicht mehr so agil schaltet. Ich hab mich jetzt mal auf den 184 PS 2.0 TDI Diesel im Passat B8 / Octavia III / Superb festgelegt. Den Octavia habe ich schon Probe gefahren, jedoch nur mit DSG. Vom Motor war ich überzeugt, konnte ihn jedoch nur 1 Stunde testen.
Ich hab mich nun einfach mal auf folgendes festgelegt:
- Baujahr ab 2015
- Laufleistung bis 80.000
- Preis bis 25.000
- 150 PS - 190 PS
In Frage kommen die beiden Skodas und der Passat, MB und BMW wäre ich auch offen gegenüber, aber da kenne ich mich nun überhaupt nicht aus (Wartungskosten, Reparaturen, ...).
Meine Fragen wären:
- Gibt es am Passat / Skoda was auszusetzen bzgl. Mängeln oder Fehlern ?
- Würde der 150 PS TDI eventuell auch ausreichen? Vllt. könnt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen. Mit dem Passat würde ich max. 180 km/h auf längere Zeit fahren und nicht wie in Berserker auf der Landstraße wüten und jeden und alles überholen, was nicht spurtet 😁
- Da oftmals wohl das DSG mit bestellt wird, ist meine Auswahl in Kombination mit der Wunschausstattung schon sehr rar im Norden (komme aus Hannover). Was ich bisher gesehen habe, ist
im Passat B8 das 6-Gang DSG verbaut. Wie sind da so die Langzeit-Erfahrungen?
- Gibt es eventuell bei der Konkurrenz auch noch gute Kandidaten? Bin um jeden Geheimtip dankbar 🙂
- Wie ist der Qualitätsunterschied von den 3 genannten Modellen? Was ich bisher gelesen habe war Octavia < Superb <= Passat.
- Eventuell sogar einen sparsamen Benziner à la 1.5 TSI nehmen? Wie ist der Verbrauch bei dem Motor? Mit dem GTI verbrauche ich bei max. 130 km/h und vorausschauendem Fahren (ø 90 km/h) ca. 8 l / 100 km.
Ich hoffe mal, dass ich alle nötigen Infos gegeben habe und freue mich auf eure Antworten und Erfahrungsberichte 🙂.
Gruß
Daniel
58 Antworten
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DSG echt so schlecht? Dachte auch an nen Superb
Ja, leider ist hier sehr viel Offtopic entstanden 🙁. Gute Tips oder Rat liest man gerne aber ich suche nunmal eine Limousine und nichts anderes.
Ich habe mich nun auch mal nach dem C220 und dem 320/520 dA umgeschaut - die AHK und das Schiebedach grenzen die Auswahl natürlich sehr ein 😁. Der C220 gefällt mir schon sehr, er sieht mit der AMG Ausstattungslinie auch sehr sportlich aus und da ich auch noch nicht zum alten Eisen gehöre nehme ich das natürlich gerne mit 😁.
Bisher ist mir der hier ins Auge gefallen: Klick mich.
Über den Superb hab ich auch schon einiges gelesen. Der Innenraum soll schön groß sein, was ich sehr begrüßen würde. Bisher konnte ich keine Berichte über größere Mängel finden, lediglich beim VAG DSG gibt es viele unterschiedliche Meinungen.
Ich kann zumindest nach 165.000 km und regelmäßigem DSG-Ölwechsel berichten, dass das 6-Gang-DSG beim GTI die Gänge des Öfteren ziemlich ruppig rein knallt - sowohl im D/S als auch manuell mit Schaltwippen. Beim spontanen runter schalten mit den Schaltwippen braucht es oftmals 1-2 Sekunden bis es reagiert. Das sind meine persönlichen Erfahrungen - okay, dass Auto ist nun auch schon 14 Jahre alt aber ich verzichte da lieber auf den Komfort des DSG und greife zum Schalter. Zumal auch der Ölwechsel beim Autohaus mit 200-300 Euro zu Buche schlägt - ich habs am Ende mit der VCDS-Software selber gemacht.
Ich werde auf jeden Fall mal den C220 mit dem 7G-Tronic Probe fahren.
Bei dem Fahrprofil auf jeden Fall Diesel.
Zitat:
@Skoddic schrieb am 8. August 2020 um 15:35:24 Uhr:
Fahrprofil: Eher vorausschauend (lasse zur Zeit viel ausrollen und vermeide unnötiges Bremsen), hab aber auch mal meine 5 Minuten mit 180 km/h, ansonsten eher zwischen 110-130 km/h.
Dafür sind 150+ PS doch völlig sinnlos. Wozu so viel Leistung wenn du sie gar nicht nutzt? ~120 PS Diesel haben auch eine gute Kraftentfaltung und reichen dafür locker.
Mazda 6, Mazda 3 und Honda Civic (sieht als Limousine imo deutlich besser aus als der 5-türer) sind sehr gute Kandidaten. Zuverlässig und mit Wandlerautomatik.
Peugeot 508, Opel Insignia, Ford Mondeo, etc. sind auch einen Blick wert.
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Was mMn. bei der Jahresleistung nicht zu vernachlässigen ist:
Wohlfühlfaktor im Auto.
Also unabhängig von Motor, Marke etc. würde ich auch sehr viel Wert darauf legen das ich mich hinter dem Steuer direkt wohl fühle. Denn was bringt es dir wenn du rational “das beste” Auto hast (was es so an sich ja gar nicht gibt) du dich aber Emotional in dem Auto nicht wohl fühlst.
Ich beispielsweise würde mich in einem bspw. Civic nicht wohlfühlen da mir das Cockpit nicht gefällt auch wenn es ein sehr gutes Auto ist.
Es gibt noch eine Alternative zum Diesel, die bei den laufenden Betriebskosten am günstigsten ist: die Erdgasfahrzeuge (CNG).
Die Auswahl ist da nicht groß, aber Audi A4 und A5 Sportback gibt es mit dieser Antriebsart.
Wenn dann LPG.
CNG ist von dem Tankstellennetz ziemlich problematisch. Jedenfalls hier in meiner Region.
LPG gibt es fast an jeder Tankstelle.
Ich würde noch den Opel Insignia in den Raum werfen. 2l-Diesel, Wandler-Automatik, komfortables Schiff, oft mit hervorragenden Sitzen und gutem Licht am Markt. Bei der Fahrleistung würde ich nur Diesel in Betracht ziehen, grad wenn’s mal zügiger sein soll geht bei den Turbobenzinern einfach gut Saft durch.