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Lichtausbeute H7-Linsenscheinwerfer vs. H7-Klarglasscheinwerfer

Themenstarteram 9. Dezember 2018 um 15:13

Hallo zusammen,

mich würde einmal interessieren ob man sagen kann ob ein H7-Linsenscheinwerfer genauso gut in Lichtausbeute ist wie ein H7-Klarglasscheinwerfer.

Hat da jmd. Erfahrung oder kann Bauartbedingt schon etwas dazu sagen ?

Im Voraus Vielen Dank !

Beste Antwort im Thema

Im Neuzustand gibt sich das nicht viel. Je älter der Scheinwerfer, desto mehr lassen Projektionsscheinwerfer nach, wegen Schmutzanhaftungen auf Reflektor und Linse.

Schön zu beobachten z.B. bei Mercedes W211, die sind mittlerweile oft auf Teelicht-Niveau.

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Zitat:

@hk_do schrieb am 9. Dezember 2018 um 18:44:01 Uhr:

Grundsätzlich wird beim Linsenscheinwerfer die Lichtverteilung des Abblendlichts dadurch geregelt, dass ein Teil des Licht mit einer (beweglichen) Blende abgeschattet wird (die für Fernlicht mechanisch weg geklappt wird). …

Das ist nicht grundsätzlich so. Mein A6 hat Linsenscheinwerfer ohne Blende, weil das Fernlicht extra ist. Das Licht finde ich wesentlich besser als alle anderen H7-Scheinwerfer, die ich kenne.

Zitat:

@birscherl schrieb am 10. Dezember 2018 um 13:38:51 Uhr:

Zitat:

@hk_do schrieb am 9. Dezember 2018 um 18:44:01 Uhr:

Grundsätzlich wird beim Linsenscheinwerfer die Lichtverteilung des Abblendlichts dadurch geregelt, dass ein Teil des Licht mit einer (beweglichen) Blende abgeschattet wird (die für Fernlicht mechanisch weg geklappt wird). …

Das ist nicht grundsätzlich so. Mein A6 hat Linsenscheinwerfer ohne Blende, weil das Fernlicht extra ist. Das Licht finde ich wesentlich besser als alle anderen H7-Scheinwerfer, die ich kenne.

und wie wird dabei die Hell-Dunkel-Grenze realisiert und geschieht das ohne jegliche Abschattung?

Zitat:

 

Das ist nicht grundsätzlich so. Mein A6 hat Linsenscheinwerfer ohne Blende, weil das Fernlicht extra ist. Das Licht finde ich wesentlich besser als alle anderen H7-Scheinwerfer, die ich kenne.

Stimmt, bei meinem 626 waren auch extra Fernlichter verbaut. Und die Linsen für das Abblendlicht waren echt 1A. Super Licht.

Zitat:

@birscherl schrieb am 10. Dezember 2018 um 13:38:51 Uhr:

Zitat:

@hk_do schrieb am 9. Dezember 2018 um 18:44:01 Uhr:

Grundsätzlich wird beim Linsenscheinwerfer die Lichtverteilung des Abblendlichts dadurch geregelt, dass ein Teil des Licht mit einer (beweglichen) Blende abgeschattet wird (die für Fernlicht mechanisch weg geklappt wird). …

Das ist nicht grundsätzlich so. Mein A6 hat Linsenscheinwerfer ohne Blende, weil das Fernlicht extra ist. Das Licht finde ich wesentlich besser als alle anderen H7-Scheinwerfer, die ich kenne.

Welche Baureihe?

Ich hatte den C4 und den B5 jeweils mit den DE Scheinwerfern, beides konnte man eher als Notlicht bezeichnen und beide hatten die entsprechenden Blenden in den Scheinwerfern.

Diese hatte ich nämlich beide zerlegt zum reinigen, beim C4 gings gut, beim B5 eine Qual.

Meine anderen Autos mit Halogen hatten immer Reflektor Scheinwerfer, Beim BMW in H7 beim Suzuki in H4, beide waren wesentlich besser als die Linsenscheinwerfer der Audis.

Grüße

Alexander

Zitat:

@navec schrieb am 10. Dezember 2018 um 13:42:38 Uhr:

… und wie wird dabei die Hell-Dunkel-Grenze realisiert und geschieht das ohne jegliche Abschattung?

Wie die Hell-Dunkel-Grenze realisiert wird, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass keine bewegliche Blende verbaut ist, weil das Fernlicht eben extra ist.

Ahh, du beziehst dich nur auf das "beweglich", das waren sie im C4 und B5 auch nicht, ändert aber nichts dran das diese (unbewegliche) Blende Licht klaut.

Grüße

Alexander

Zitat:

@birscherl schrieb am 10. Dezember 2018 um 14:19:59 Uhr:

Zitat:

@navec schrieb am 10. Dezember 2018 um 13:42:38 Uhr:

… und wie wird dabei die Hell-Dunkel-Grenze realisiert und geschieht das ohne jegliche Abschattung?

Wie die Hell-Dunkel-Grenze realisiert wird, weiß ich nicht.

ist aber bei der Frage, wie viel Licht der Lampe im Nirwana verschwindet, entscheidend...

Am Ende kommt es wie schon jemand gesagt hat weniger auf die Scheinwerferart sondern auf den jeweilige Ausführung/Qualität und das Alter an.

Das fängt schon bei den heute gängigen Kunststoffabdeckscheiben an. Die sitzen vor allen Scheinwerferarten, bekommen Steinschläge ab, altern durch UV-Licht und werden zunehmend trüber. Das klaut allen Scheinwerfern erheblich Licht, manche Fahrzeuge sind von ihrer Materialwahl her dafür anfälliger als andere. Fahrzeuge die dauerhaft draußen stehen anfälliger als Garagenfahrzeuge (weniger UV von der Sonne).

Ausdünstungen von Kunststoffen und den Lampen selber legen sich auf den Reflektoren nieder. Das macht Projektorscheinwerfern etwas stärker zu schaffen als Freiflächenreflektoren - schlicht von der Größe her.

Bei Projektionsscheinwerfern sieht man von außen nicht ob es DE oder Super-DE ist. Beides sind Projektionsscheinwerfer. Bei Super-DE ist jedoch ein Freiflächenreflektor verbaut so dass weniger Licht durch die Blende für das Abblendlicht abgeschattet werden muss. Bei Fernlicht aus gleichem Projektor unterscheiden sich beide kaum, bei Abblendlicht ist Super-DE deutlich im Vorteil.

Bei Freiflächen- und klassischen Streuscheibenscheinwerfern hängt die Qualität sehr stark von der Größe ab. Wenn man noch alte Bilder von Hella-Zubehörscheinwerfern und ihrer Lichtverteilung sieht merkt man wie extrem dieser Faktor ist. Designmäßig werden heute die Scheinwerfer eher kleiner und sollen tunlichst noch schwenkbar sein. Da führt kaum ein Weg an Projektionssystemen vorbei.

Die Qualität der Auführung steht dann auf einem anderen Blatt.

Leider kann ich zu H7 Scheinwerfern Nichts sagen,

Doch zu dem Unterschied zwischen "Lupenscheinwerfern" und

Klarglasscheinwerfern schon, allerdings eine Nummer niedriger

mit H4 und H1 Leuchtmitteln.

Beim RAV4.1 sind Serie Riffelglas Scheinwerfer H4,meine Nacht-

tischlampe ist heller. Also Mayr-Tuning Linsen Scheinwerfer mit

H1 Lampen, Abblendlicht rechts fast 200m (4 Baken auf der Auto-

bahn, ohne Blendung des Gegenverkehrs. Anschließend RAV4.2

Klarglasscheinwerfer mit H 4 (gut eine Bake auf der Autobahn rechts)

Linsenscheinwerfer, zwar anderes Leuchtmittel gleicher Stärke,

bei weitem besser. H4 allerdings Bilux Lampe, H1 solo ein Leucht-

faden. Nun kann jeder alleine urteilen.

Wenn es denn für RAV4.2 auch Linsenscheinwerfer gäbe, ich würde

Sie sofort wieder kaufen.

Ich bin 2006- 2015 mit dem H7"Linsenscheinwerfer" gefahren.

Das Abblendlicht empfand ich als gut die Straße ausleuchtend!

Dann 2015 bin ich zu den normalen H7 Klarglas aus dem Hause VW gekommen.

In der ersten Nachtfahrt war ich der Meinung, daß da eine Lampe kaputt sein muss.

Leider war alles i.O.

Mein Fazit:

Die Linsenscheinwerfer leuchten besser!

Zitat:

@navec schrieb am 9. Dezember 2018 um 19:28:39 Uhr:

Zitat:

@hk_do schrieb am 9. Dezember 2018 um 18:44:01 Uhr:

Grundsätzlich wird beim Linsenscheinwerfer die Lichtverteilung des Abblendlichts dadurch geregelt, dass ein Teil des Licht mit einer (beweglichen) Blende abgeschattet wird (die für Fernlicht mechanisch weg geklappt wird). Damit kommt ein Teil des von der Lichtquelle abgestrahlten Lichts nicht auf der Fahrbahn an.

Das Abschatten durch eine bewegliche Blende bei Abblendlicht, was im übrigen auch für jeden Bi-Xenon-Scheinwerfer gilt, würde aber meist nur dann zutreffen, wenn für Fernlicht kein Extra-Scheinwerfer vorhanden ist.

Die Formulierung "grundsätzlich" lässt ja gerade Ausnahmen zu ;)

Aber auch mit starrer Blende geht beim Abblendlicht (die gleiche Menge) Licht verloren.

Übrigens gibt es auch Fahrzeuge, bei denen die Projektionsscheinwerfer eine bewegliche Blende haben, obwohl es zusätzliche Optiken für Fernlicht gibt. So hatte das mein Focus: Xenon-Projektoren mit klappbarer Blende und zusätzliche Halogen-Fernscheinwerfer. Das beste Fernlicht, das ich bisher erleben durfte!

Zitat:

@Matsches schrieb am 10. Dezember 2018 um 07:42:14 Uhr:

Ich fand unabhängig davon die alten großflächigen Streuscheibenscheinwerfer prinzipbedingt im Vorteil gegenüber den ins Design einbezogenen mickrigen Klarglaslämpchen die später kamen.

Bei diesen war der Reflektor optimal auf Lichtausbeute geformt, den Lichtkegel formte die Streuscheibe.

Bei den Klarglaslampen muss der Reflektor bewusst "schlecht" geformt sein, weil dieser den Lichtkegel formen muss.

Eigentlich ist es doch glatt umgekehrt:

Die alten H4-Scheinwerfer haben doch den Abschatter gleich im Leuchtmittel eingebaut, da geht rund die Hälfte des vom Glühfaden abgegebenen Lichts schon verloren. (die Reflektoren sind da mehr oder weniger einfacher Elipsoiden, wenn man ein Blatt Papier vor die Streuscheibe hält bleibt bei Abblendlicht die untere Hälfte dunkel!). Dafür versaut dann die für das Abblendlicht benötigte Streuscheibe die Lichtverteilung beim Fernlicht.

Dagegen wird beim Freiformreflektor nur nach vorne abgeschattet, alles andere Licht wird über den Reflektor auf die Straße verteilt. Fernlicht braucht aber eine eigene Optik.

Dann wird's wohl so sein.

War sicher nur Einbildung.

Bestimmt könnte man auch mit Klarglaslampen brauchbare Scheinwerfer bauen.

Aber warum auch immer (ich vermute um die Kunden zum Kauf von XENON Lampen zu animieren) wird's halt nicht gemacht.

Zitat:

@hk_do schrieb am 11. Dezember 2018 um 23:09:26 Uhr:

Zitat:

@navec schrieb am 9. Dezember 2018 um 19:28:39 Uhr:

 

Übrigens gibt es auch Fahrzeuge, bei denen die Projektionsscheinwerfer eine bewegliche Blende haben, obwohl es zusätzliche Optiken für Fernlicht gibt. So hatte das mein Focus: Xenon-Projektoren mit klappbarer Blende und zusätzliche Halogen-Fernscheinwerfer. Das beste Fernlicht, das ich bisher erleben durfte!

Xenon-Projektoren mit klappbarer (oder irgendwie anders beweglicher Blende) = Bi-Xenon....

Das habe ich im Yeti ja auch und zusammen mit den ebenfalls vorhandenen H7-Fernscheinwerfern ist das Fernlicht tatsächlich sehr gut.

Der durch die entfernte Klappe frei gesetzte Fernlichtanteil des Bi-Xenons ist aber eben nur ein Teil (vielleicht die Hälfte) der Gesamtleistung. Der Rest bleibt für das unverändert vorhandene Abblendlicht.

Beim reinen Bi-Xenon hat man daher (relativ) schwaches Abblendlicht und relativ schwaches Fernlicht.

Reines Bi-Xenon hatte ich im ehemaligen Octavia 3 und das finde ich, trotzdem ich dort die NBU-Brenner verwendet hatte, nicht gerade berühmt. Weder beim Abblendlicht, noch beim Fernlicht.

Beim Umstieg auf den Yeti war das Abblendlicht dann (erwartungsgemäß) ähnlich bescheiden, wie beim octavia 3, aber das Fernlicht war eine ganze Ecke besser. H7 macht beim Fernlicht den größten Teil aus, was man gut daran erkennen kann, dass die Lichtfarbe des Fernlichtbereiches definitiv gelblich ist, während die Lichtfarbe der CBI-Brenner, die ich im Yeti verwende, deutlich weißer ist bzw. eher ins bläuliche tendiert.

Einen kleinen Vorteil hat der zusätzliche H7-Fernscheinwerfer noch:

Bei Lichthupe muss tagsüber der Xenon-Brenner nicht extra gezündet werden.

Das schlechte Abblendlicht liegt bei Linsenscheinwerfern aber auch daran, dass in der Regel die DOT Ausleuchtung verwendet wird. Dadurch wird nach rechts oben wenig Streulicht generiert. Bei den Freiflächenreflektoren wird die Ausleuchtung nach rechts in der Regel lediglich durch das Leuchtmittel begrenzt und verläuft dazu noch fließend.

Im Superb III hat Skoda hervorragendes Xenon verbaut, das eine schöne Ausleuchtung und auch genügend Streulicht bietet, trotz dessen, dass es Linsenscheinwerfer sind.

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