Licht Mondeo Serienmässig (kein LED)
Hallo, ich hab jetzt mal ne ganz blöde Frage...
Was hat denn der neue Mondeo für ein Fahrlicht, wenn man das LED-Licht NICHT bestellt? Da ist serienmässig schon Xenon verbaut, oder? Keine H-irgendwas?
Gruß, Markus
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@akkonmba schrieb am 1. November 2014 um 00:11:47 Uhr:
Mist, also hat man echt nur die wahl zwischen uralt-technik und (teurer) LED....aber danke trotzdem
Noch gibt's ja auch die alten Preise zu sehen.
Xenon hatte 960,-- Euro gekostet beim MK4
LED nun 1250,-- wobei da ja nicht nur die Hauptscheinwerfer (wie bei Xenon) bezahlt werden, sondern auch die Sequenziellen Blinker mit drin sind.
Ich würde also sagen, man hat in etwa die gleiche Wahl wie früher auch.
Halogen, oder gegen Aufpreis was besseres.
Nachdem die LED ja nicht nur moderner sind, sondern auch adaptiv die Ausleuchtung anpassen ist der Aufpreis schon gerechtfertigt.
Und wenn die LED teuer sind, dann waren es im Umkehrschluss die Xenons auch.
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Zitat:
@Touran_123 schrieb am 17. November 2014 um 20:07:35 Uhr:
Habt ihr euch mal in der Bedienungsanleitung angesehen, wie man in den Frontleuchten Glühlampen tauscht?
Man muss dazu den ganzen Scheinwerfer ausbauen. Dazu muss man nur etwa 30 Plastikpinne und Schrauben entfernen und die halbe Stoßstange ausbauen!
Ist ja mal wieder echt nutzerfreundlich! Somit kann der Durchschnittsfahrer auch bei diesem Modell zum Lampenwechsel in die Werkstatt fahren.Wie gut, dass ich LED bestellt habe!
Ja das ist echt eine Sauerei, ich dachte da gab's mal ne Richtlinie, dass sowas einfach machbar sein muss.
Beim Fiesta kommt auch der Scheinwerfer raus, aber den hat man in gut 10 Minuten raus und wieder drin. Wenn man es kompliziert macht, dauerts ewig 😠
@6502: Oh toll, wie günstig. Dagegen ist ja ne kaputte Xenon-Birne günstig 🙁
Hier der Gesetzestext bzgl. der Selbsthilfe bei Leuchtmitteltausch:
Aus: Regelung Nr. 48 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen
5.23 Leuchten müssen in einem Fahrzeug so eingebaut sein, dass die Lichtquelle entsprechend den Hinweisen des Fahrzeugherstellers fehlerfrei ausgetauscht werden kann, ohne dass die Unterstützung durch einen Experten und die Verwendung von Spezialwerkzeugen nötig sind, außer jenen, die mit dem Fahrzeug durch den Hersteller geliefert werden. Der Fahrzeughersteller stellt zusammen mit dem Fahrzeug eine genaue Beschreibung des Verfahrens für den Austausch bereit. Dieser Absatz gilt nicht für:
a) Einrichtungen, die mit einer nicht auswechselbaren Lichtquelle genehmigt wurden;
b) Einrichtungen, die mit Lichtquellen nach der Regelung Nr. 99 genehmigt wurden.
Da ist nicht die rede davon, ob der Austausch ggf. 1:30h in Anspuch nimmt und man dafür den halben Vorderwagen demontieren muss. Na toll, da hat uns die EU Richtlinie mal wieder so richtig weitergeholfen.
Zitat:
@Touran_123 schrieb am 18. November 2014 um 11:33:53 Uhr:
Hier der Gesetzestext bzgl. der Selbsthilfe bei Leuchtmitteltausch:Aus: Regelung Nr. 48 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Fahrzeuge hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen
5.23 Leuchten müssen in einem Fahrzeug so eingebaut sein, dass die Lichtquelle entsprechend den Hinweisen des Fahrzeugherstellers fehlerfrei ausgetauscht werden kann, ohne dass die Unterstützung durch einen Experten und die Verwendung von Spezialwerkzeugen nötig sind, außer jenen, die mit dem Fahrzeug durch den Hersteller geliefert werden. Der Fahrzeughersteller stellt zusammen mit dem Fahrzeug eine genaue Beschreibung des Verfahrens für den Austausch bereit. Dieser Absatz gilt nicht für:
a) Einrichtungen, die mit einer nicht auswechselbaren Lichtquelle genehmigt wurden;
b) Einrichtungen, die mit Lichtquellen nach der Regelung Nr. 99 genehmigt wurden.Da ist nicht die rede davon, ob der Austausch ggf. 1:30h in Anspuch nimmt und man dafür den halben Vorderwagen demontieren muss. Na toll, da hat uns die EU Richtlinie mal wieder so richtig weitergeholfen.
So funktioniert Lobbyismus. Baue ein Gesetz, höle es aus, so dass der Grenznutzen minimal ist, dann verkaufe es als nützliche sinnvolle Arbeit für Papierverbrauch.
Na toll, das klang damals echt nach: "das muss schnell und relativ einfach gehen". Und Regel 99 und Ausnahmen, wo gibt's die? :/
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Ich finde die Diskussion über Ersatzteilkosten von den LED-Scheinwerfern schon etwas abstrus. Das Auto ist noch nicht auf dem Markt, und schon wird über Ausfall der LEDs diskutiert. Es ist allgemein bekannt, dass LEDs die Lebensdauer aller sonstigen Leuchtmittel weit übertreffen. Man rechnet mit mindestens 25000 Stunden. Hier mal ein Rechenbeispiel: Selbst wenn man nur 40 km/h im Durchschnitt fahren würde und das Licht immer eingeschaltet hätte, wären dies über 200.000 km gerade einmal 5000 Stunden Leuchtzeit. Das heißt im Umkehrschluss, wie auch von den Herstellern angegeben, sie halten im Normalfall ein Autoleben lang. Die kompletten Scheinwerfer kommen auch nicht von einem chinesischen Billighersteller, sondern von dem renommierten französischen Autozulieferer Valeo. Natürlich wird es Einzelfälle geben, bei denes es Probleme gibt, aber freuen wir uns doch lieber an dem guten Licht. Meine Xenon-Scheinwerfer des Mondeo haben bis jetzt auch beim zweiten Fahrzeug über insgesamt 270.000 km keine Probleme gemacht, und die sind generell sicher anfälliger als LEDs.
Zitat:
@Touran_123 schrieb am 18. November 2014 um 11:33:53 Uhr:
Da ist nicht die rede davon, ob der Austausch ggf. 1:30h in Anspuch nimmt und man dafür den halben Vorderwagen demontieren muss. Na toll, da hat uns die EU Richtlinie mal wieder so richtig weitergeholfen.
Wie willst du es sonst regeln / formulieren?
"Es dürfen max. 4 Schrauben und 5 Clipse zur Befestigung zu nutzen sein"?
--> und wenn der sichere Halt nun mal 5 Schrauben und 7 Clipse erfordern?
"Das Wechseln darf max. 00:15 dauern"?
--> Wen nimmst du da als Referenz? Dich, mich, deine Mutter, einen Mitmenschen mit Behinderung (der ja durchaus Autofahrer sein kann)?
Es geht nur über "greifbare", "definierte" Dinge wie "mit Bordwerkzeug und Anleitung"...
Die Ersatzteilpreise interessieren gerade die gewerblichen 3-Jahres-Leaser oft nicht die Bohne. Die haben 2 Jahre Neuwagengarantie und oft eine Garantieverlängerung.
Ich zahle z.B. bei dem einem Fahrzeug (15 TKM/Jahr) 14 EUR netto im Monat für Wartung, Verschleiß und Garantieverlängerung. Beim anderen (30 TKM/Jahr) sind es ca. 41 EUR netto. Solange die Autos nicht dauernd ausfallen, darf da auch mal ein Xenon oder LED kaputt gehen...
Auch beim Mondeo ist ja auch der gewerbliche Anteil sehr hoch, meiner Erinnerung nach. Gut möglich, daß es dann später trotz zunächst ungewisser Ersatzteilkosten viele Fahrzeuge mit LED auf dem Gebrauchtmarkt geben wird....
... und erst die Gebrauchtwagenkäufer werden sich dann diese Frage des Risikos stellen müssen...
Zitat:
@martini-tier schrieb am 18. November 2014 um 14:44:47 Uhr:
So funktioniert Lobbyismus. Baue ein Gesetz, höle es aus, ...
Das Unterlaufen der EU-Richtlinien ist schon mal ein Vorgeschmack auf TTIP.
Zitat:
@6502 schrieb am 18. November 2014 um 18:01:06 Uhr:
Wie willst du es sonst regeln / formulieren?"Es dürfen max. 4 Schrauben und 5 Clipse zur Befestigung zu nutzen sein"?
--> und wenn der sichere Halt nun mal 5 Schrauben und 7 Clipse erfordern?
"Das Wechseln darf max. 00:15 dauern"?
...
Schon richtig, aber wenn man da erst mal das halbe Auto demontiert...
Gab's ja bei einem US Modell, wo zunächst die Frontschürze ab musste.
Zitat:
@gobang schrieb am 18. November 2014 um 19:34:55 Uhr:
Das Unterlaufen der EU-Richtlinien ist schon mal ein Vorgeschmack auf TTIP.Zitat:
@martini-tier schrieb am 18. November 2014 um 14:44:47 Uhr:
So funktioniert Lobbyismus. Baue ein Gesetz, höle es aus, ...
Lobby-Bingo 🙂
Musste ja fallen der Begriff. Ist aber übrigens ein bidirektionaler Weg. Die EU-Bankenlobby möchte die stärkeren Auflagen brechen. Angesichts der immer noch nicht vollständig überwundenen Krise ein Witz. All diese Leute, die sowas absegnen, haben mal geschworen Schaden von ihrem Volke abzuwenden.
Frau M. und Herrn G. ist das natürlich egal, wenn die Autorep. schwieriger wird. Man lässt sich von unseren Steuern fahren. Wen interessiert der Pöbel 😁
Bei den LED Frontscheinwerfern würde ich mir auch keine Gedanken machen. Bei den hinteren Bremsleuchten wird es jedoch etwas schwieriger. LED halten zwar generell recht lange, jedoch können sie ein ständiges An- und Ausschalten wie beim Bremsen nicht so gut ab. Daher dürfte der ein oder andere sicherlich mal hinten LEDS in der Bremsleuchte kaputt haben. Da die nicht einzeln getauscht werden können, ist gleich das ganze Rücklicht fällig.
Im Moment sieht man vermehrt Autos mit defekten LED-Rücklichtern. Gestern hatte ich einen Golf Plus vor mir. Da waren aber die Rückleuchten generell hinüber. Beim Golf Plus leuchten die LED Ringe in den Heckleuchten rot, wenn man blinkt wird die entsprechende Leuchte zum gelben Blinker. Bei dem Modell gestern leuchtete ein Teil der LED weiter rot, der andere Teil blinkte rot, ein paar LED blinkten gelb und der Rest war einfach aus. Hatte was von Kirmes und wird beim Tausch richtig schön teuer.
Zitat:
@RotorBlatt schrieb am 19. November 2014 um 10:04:14 Uhr:
Bei den LED Frontscheinwerfern würde ich mir auch keine Gedanken machen. Bei den hinteren Bremsleuchten wird es jedoch etwas schwieriger. LED halten zwar generell recht lange, jedoch können sie ein ständiges An- und Ausschalten wie beim Bremsen nicht so gut ab. Daher dürfte der ein oder andere sicherlich mal hinten LEDS in der Bremsleuchte kaputt haben. Da die nicht einzeln getauscht werden können, ist gleich das ganze Rücklicht fällig.
Also was die Verträglichkeit des ein- und ausschaltens betrifft, möchte ich da schon mal widersprechen.
Generell haben LED´s keinerlei Probleme damit ständig und auch in schneller Folge ein- und ausgeschalten zu werden. Im Gegensatz zu "normalen" Leuchten mit Glühwendel.
Das ist eher eine Frage der Qualität der kompletten Baugruppe.
LED´s mögen es lediglich nicht, wenn z.B. bei einschalten der Stromfluss zu hoch wird.
Daher ist bei guter Qualität der LED-Treiber nicht die Spannung geregelt sondern der Strom.
Wenn hierbei die Spezifikation des LED-Herstellers eingehalten wird, dann ist es der LED eher lieber sie wird ständig ein- und ausgeschalten, als ständig zu leuchten.
2. Kriterium ist die Wärmeabfuhr. Wenn da geschlampt wird in der Konstruktion dann können LED´s schon mal vorzeitig sterben.
Wird der Stromfluss sauber geregelt und begrenzt und die Wärmeabfuhr ordentlich gelöst geht eine LED nur vorzeitig (vor ca. 25000-40000 Stunden) kaputt, wenn sie einen Produktionsfehler hat.
Das wiederum wird den Kunden nicht interessieren, da solche LED´s innerhalt weniger Wochen, maximal weniger Monate "sterben". Und das ist dann ein Garantiefall.
Auch bedeutet bei einer LED eine Lebensdauer von z.B. 25000 Stunden nicht, dass sie dann durchschnittlich ausfällt, sondern lediglich dass sie dann einen definierten Wert an Helligkeit erreicht hat, ab dem sie die Spezifikationen nicht mehr einhält. (LED´s werden immer im Laufe der Zeit ganz langsam etwas weniger Hell.)
Bis auf vielleicht extreme Sonderfälle kann man also davon ausgehen, dass LED´s wie versprochen eine Autoleben lang halten.
Wenn das bei VW anders ist: Frage der Konstruktion 🙄
Na dann hoffe ich das der "renomierte französische Hersteller Valeo" aus der Vergangenheit gelernt hat.
Wenn nicht dann...................., wir werden sehen. Ausserdem würde ich mich garnicht wundern wenn die LED's wie Glühbirnen Seiten's Ford eingestuft werden, da gab es auch keine Kulanz etc.. Aber trotz allen Überlegungen dazu, ich würde mich immer für LED Lichter entscheiden.
mfg
Etzel88
Zitat:
@RotorBlatt schrieb am 19. November 2014 um 10:04:14 Uhr:
Bei den LED Frontscheinwerfern würde ich mir auch keine Gedanken machen. Bei den hinteren Bremsleuchten wird es jedoch etwas schwieriger. LED halten zwar generell recht lange, jedoch können sie ein ständiges An- und Ausschalten wie beim Bremsen nicht so gut ab. Daher dürfte der ein oder andere sicherlich mal hinten LEDS in der Bremsleuchte kaputt haben. Da die nicht einzeln getauscht werden können, ist gleich das ganze Rücklicht fällig.Im Moment sieht man vermehrt Autos mit defekten LED-Rücklichtern. Gestern hatte ich einen Golf Plus vor mir. Da waren aber die Rückleuchten generell hinüber. Beim Golf Plus leuchten die LED Ringe in den Heckleuchten rot, wenn man blinkt wird die entsprechende Leuchte zum gelben Blinker. Bei dem Modell gestern leuchtete ein Teil der LED weiter rot, der andere Teil blinkte rot, ein paar LED blinkten gelb und der Rest war einfach aus. Hatte was von Kirmes und wird beim Tausch richtig schön teuer.
klingt bunt und irritiert toll.
@messemann: Nicht unbedingt Konstruktion, eher Einsparung an den von dir genannten neuralgischen Punkten. Da macht man Millarden Gewinne und will sparen. Ein hoch auf den unbegrenzten Kapitalismus, ohne Deckel zahlen wieder mal alle zugunsten der Wenigen.
Zitat:
@martini-tier schrieb am 19. November 2014 um 21:56:36 Uhr:
@messemann: Nicht unbedingt Konstruktion, eher Einsparung an den von dir genannten neuralgischen Punkten. Da macht man Millarden Gewinne und will sparen. Ein hoch auf den unbegrenzten Kapitalismus, ohne Deckel zahlen wieder mal alle zugunsten der Wenigen.
Na aber irgendwie gehört die Materialauswahl auch zur Konstruktion. 😕
Klar kann man das dann nachträglich verwässern in dem man billige Teile verbaut oder die Toleranzen erhöht.
Aber grundsätzlich wird ein Ingenieur das erst einmal sauber berechnen und dimensionieren
Und wollen wir doch nicht schon im Vorfeld Ford unterstellen, dass die da aus Profitgier pfuschen.
Wäre ja auch ein Bärendienst an der eigenen Marke wenn in wenigen Jahren tausende LED-Einheiten am Mondeo getauscht werden müssten auf Kosten der Kunden. Nee so blöd sind die nicht.
Zitat:
@messemann schrieb am 19. November 2014 um 22:08:25 Uhr:
Na aber irgendwie gehört die Materialauswahl auch zur Konstruktion. 😕Klar kann man das dann nachträglich verwässern in dem man billige Teile verbaut oder die Toleranzen erhöht.
Aber grundsätzlich wird ein Ingenieur das erst einmal sauber berechnen und dimensionieren
Und wollen wir doch nicht schon im Vorfeld Ford unterstellen, dass die da aus Profitgier pfuschen.
Wäre ja auch ein Bärendienst an der eigenen Marke wenn in wenigen Jahren tausende LED-Einheiten am Mondeo getauscht werden müssten auf Kosten der Kunden. Nee so blöd sind die nicht.
Ne, das war jetzt auf ne Sparankündigung von VW bezogen.
Und ja, natürlich gehört die Materialauswahl dazu. Es ging mir weniger um das "können", denn da geht viel. Nur viel wird auch vom Zahlenmensch gestrichen, ohne über langfristige Auswirkungen nachzudenken. Da gab es schon genug Fälle, wo sich Hersteller selber ins Knie geschossen haben.
Da freu ich mich jedes Mal, wenn eine Cent-Einsparung mal nicht zum Kundennachteil ist, sondern den Knauserer selbst teuer kommen.