Lenkrad Vibration bis Fahrerhaus schütteln
Hallo Leute,
denke ich bin hier richtig im Kuriositätenkabinett der Sonderfälle ??.
Habe ein LKW NG 1219 (ehemals s nun Wohnmobil Kasten hinten drauf) von 1978 mit H-Zulassung. Komplett Blattgefedert.
zum Problem: hin und wieder flatterndes Lenkrad ab ca. 70 km/h was sich aufschaukelt bis Fahrerhauswackeln. Wenn es soweit ist muss man das Fahrzeug verlangsamen bis ca. 40 km/h bis es sich beruhigt Wenn es mit dem Lenkrad anfängt und man dann absichtlich „schlingert“ fährt fängt es sich und man kann normal weiterfahren.
Nun zur Kuriosität:
Macht er nicht immer, eher selten und wenn, dann nur einmal am Tag. Dann die ganze Fahrt nicht mehr. Also nicht wirklich reproduzierbar.
Fahrweise: Fahrzeug wird wenig benutzt,“H“halt, für ein LKW auf Kurzstrecken. 20 - 30 km hin und wieder auch längere Fahrten.
War auch schon beim „freundlichen MB“ wo die Räder stationär gewuchtet hat und gedreht von links auf rechts. Neue Reifen drauf. Nicht runderneuerte. Spiel der Lenkung und der Gelenke auf der Vorderachse mehrmals geprüft. Auch beim TÜV angesprochen und geprüft und für gut empfunden. Spiel des Lenkgetriebe eingestellt.
Besserung hat sich eingestellt als ich den Luftdruck minimiert habe da mir das Fahrzeug zu „hart“ lief. HA zwillingsbereifung auf 5,5 bar von 7,5 und. Vorne auf 7. da das Fahrzeug ja auch leer fährt.
Suche hier den „alten Fuchs“ wo mir den Tip geben kann.
41 Antworten
Was in dem Beitrag gemeint ist, ein 90° V6 mit einem Hubzapfen hat einen Unrunden lauf da die Zündabstände nicht gleich sind, normalerweise hat das Zweite Pleul ein um 30° gedrehten Hubzapfen, was immer noch "Ein" Hubzapfen auf einer Seite ist, aber eben nicht auf der gleichen Höhe.
Hier die Kurbelwelle mit einem Hubzapfen
https://www.sagecrank.com/product.php?id=239
und hier Die Kurbelwelle mit 30° versatz
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 25. April 2021 um 21:06:19 Uhr:
Ah ok, das kannte ich noch nicht.
Falls es jemanden interessiert, über Bankwinkel und Zündabstände von Motoren.
https://www.e31.net/engines.html
Ist relativ einfach. Da dass ein 4Takt Motor ist, 720° durch Zylinderanzahl. Das gibt den gewünschten Zündabstand für eine gleichmäßige Zündfolge. Beim V8 sind das 90° beim V6 wären es 120° (enspricht einem 60° V), das sollte dann dem Bankwinkel entsprechen, wenn nicht, muss man den Hubzapfen versetzten damit man den Zündabstand zum Bankwinkel ausgleichen kann, der Kolben ist einfach noch nicht oben wenn er Zünden sollte, damit der Motor rund läuft. Also 90° + 30° = 120°. Den 90° V6 und auch V10 gab es ja nur aus Kostengründen da man den Block auf der gleichen Fertigungsstraße Bearbeiten kann wie den V8. Wurde auch im PKW Bereich so gemacht. Dazu braucht man aber eine andere Fertigungsstraße für die Kurbelwelle, die Hubzapfen gehen dann nicht mehr auf einer Maschiene zum Bearbeiten, was man am Anfang aber wohl so geplant hatte,.. . Bei einem 60° V Motor sieht das dann schon wieder anders aus, ein 120° V6 wäre ja richtig breit daher teilt man das, und daher funktioniert auch ein 180° V8
Zoker,
da must Du mal den V6 im Signum hören,
als 54 Grad V6 und Zündfolge 1-2-3-4-5-6 .
https://de.wikipedia.org/wiki/GM_54%C2%B0_V6-Motor
mfg
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OK da hab ich mich vertan mit dem V6 mit er gekröpften Kurbelwelle. Dieser ist ruhiger gelaufen stimmt.
Gruß
Chris
Hallo allerseits,
Den Motor würde ich ausschließen da es nicht immer ist.
Meine Augenmerk liegt auf Buchsen oder Lager, der Kardanwelle und Stoßdämpfer. Der Laster fährt, es schüttelt und ist dann wieder weg. Das bei einer fahrt zw. 20 und sagen wir 50 km. Dann kommt es auch nicht mehr.
Es müsste etwas sein wo in dieser Zeit sich verändert (durch Bewegung).
Ich denke es geht Richtung Gummi. Angefangen bei den Reifen (vorne 9 Jahre, hinten sieht man nicht), Lagerungen ob Vorderachse oder Kardan bis hin zu Dichtungen im Stoßdämpfer.
Heute hat es geklappt mit dem Termin in der Werkstatt.
Halte euch auf dem laufenden.
Wenn de nicht selber schaust .....
Kugelköpfe an der Spurstange links und rechts leichtes Spiel.... naja...
Großes Spiel am Kugelkopf der Lenkschubstange wo am Hebel des Lenkgetriebes befestigt ist und die Gummimanschette eingerissen.... Oje.
Großes Spiel an der Koppelstange vom Stabi links und rechts.
Sagte noch zweimal beim TÜV „aber bitte schaut genau“. Und der freundliche hatte auch alles geprüft.
Werden das Zeug mal richten und dann nochmal aufsieht Piste.... mal schauen ob es das war.
Fazit: Vibrationen VOLLSTÄNDIG behoben
Getätigte arbeiten: Spurstangen-Köpfe erneuert, Lenkschubstange erneuert, Stabikoppelstangenlagerung am Stabilisator erneuert, Spur eingestellt und Spiel am Lenkgetriebe eingestellt laut Betriebsanleitung ( glaub damit kannst die komplette Kiste zerlegen und zusammenbauen). War etwas zu stramm.
Achja den Luftdruck nochmals herabgesetzt vorne auf 5,5 und hinten (Zwilling) auf 5 bar.
Denke das dieses seltsame „ab-und-zu“ und nur in einem bestimmten Zeit/Temperatur-Fenster vibrieren vom Lenkgetriebe herrührte. Das vlt. das leichte vibrieren mehr ein pulsieren der Kugelumlaufgetriebe war. Verstärkt durch den restlichen Spiel wurde es aufs Fahrerhaus übertragen.
Hinterher kann man leicht sagen..... egal, wech isses
Danke nochmals für eure Unterstützung