Lenkrad trotz mehrmaliger Spureinstellung noch schief
Hallo Leute,
bin etwas ratlos. War jetzt bereits 3 mal beim Reifenhändler vor Ort (mit einer anderen Niederlassung der selben Kette immer gute Erfahrungen gemacht) zur Spureinstellung. Gut, beim ersten Mal hatte der Kollege wirklich Mist gemacht, so dass das Lenkrad deutlich nach rechts schief stand. Sofort reklamiert und am selben Tag nachgebessert. Danach war wieder das Lenkrad etwas schief, was man aber nur sieht, wenn man tatsächlich auf dem Fahrersitz sitzt. Wieder reklamiert und zwei Wochen später einen Termin vereinbart. Diesmal sollte ich das Lenkrad sogar selbst ausrichten. Danach wurde die Spur aber bei laufendem Motor eingestellt. Das gleiche Ergebnis. Das Lenkrad steht etwas schief nach rechts.
Ich bilde mir das auch nicht ein. Bin zwar recht pingelig, was das angeht, war aber ansonsten auch immer zufrieden bei früheren Autos.
Angehängt seht ihr das Protokoll. Fällt euch etwas auf?
Edit: Wagen fährt aber normal geradeaus. Die Spur ist also in Ordnung.
Gruß
Andrej
35 Antworten
Die Niederlassung, in der ich zuletzt war, hat das sofort festgestellt und wollte eigentlich auch keine Vermessung machen. Diese wurde dann dennoch auf meinen Wunsch umsonst durchgeführt, weil ich bis zur Reparatur nicht mit einem schiefen Lenkrad fahren wollte. Die Erfahrung mit dieser Niederlassung ist immer gut gewesen.
Wie dem auch sei, gestern hatte ich den Bremssattel abgenommen. Der Kolben hängt ziemlich fest.
Habe jetzt insgesamt für 700 EUR eingekauft (Sachs Dämpfer, Meyle Spurstangen, TRW Sattel, ATE Bremsscheiben und Stützlager). Warte nun auf die Ware. Hoffe, danach ist ertmal Ruhe.
Darf ich mal fragen was ein fester bremssattel mit einem schrägen lenkrad zu tu hat?
Wenn spurstangen köpfe oder axialgelenke hin sind kann man ja nicht richtig einstellen, aber das merkt man beides bei dem wagen deutlich wenn man am lenkrad hin und her wackelt im stand
Zitat:
@Robmain schrieb am 27. Dezember 2016 um 21:14:46 Uhr:
Darf ich mal fragen was ein fester bremssattel mit einem schrägen lenkrad zu tu hat?
Wenn spurstangen köpfe oder axialgelenke hin sind kann man ja nicht richtig einstellen, aber das merkt man beides bei dem wagen deutlich wenn man am lenkrad hin und her wackelt im stand
Ich weiß es natürlich nicht, ob das der Grund dafür ist. In jedem Fall muss es behoben werden, bevor ich weiter etwas unternehme. Beim letzten Mal meinte man zu mir, dass interessanterweise hinten rechts die Spur wieder verstellt war. Ehrlich gesagt, bei dem Rubbeln/Schlagen, was ich teilweise höre, kann ich mir gut vorstellen, dass da ordentliche Kräfte entstehen. Wenns nicht hilft, muss ich weiter schauen. Mir fällt es allerdings mittlerweile schwer, zu glauben, dass zwei Nierderlassungen es nicht schaffen, das Lenkrad vernünftig einzustellen.
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Zitat:
@Tl-01a schrieb am 27. Dezember 2016 um 21:38:40 Uhr:
Der Wagen zieht auf eine Seite und man muss gegenlenken um gerade zu fahren.
Ist logisch wenn eine Seite durch festen Bremssattel etwas bremst must du gegenlenken
Update:
Es war viel Arbeit an den letzten drei Wochenenden:
Erneuert:
Bremssattel + Bremsscheiben/-Belege hinten
Stoßdämpfer hinten
Stoßdämpfer + Domlager vorne
Spurstangen
Koppelstangen + beide Querlenker
Tipp für den Stossdämpferwechsel:
Man kriegt den Stoßdämpfer nicht aus dem Achsschenkel, wenn man die Querlenker nicht ebenfalls abschtaubt. Ich hatte erst den Fehler gemacht und versucht, die Querlenker am Achschenkel abzuschrauben. Da jedoch die Mittern schon so fest saßen, mussten am Ende auch die Querlenker erneuert werden, weil die Muttern kaputt gingen. Es ist aber viel einfacher, die Querlenker an der Karosserieseite abzuschrauben. Dann kann man auch den Achsschenkel weit genug nach unten drücken, um den Stoßdämpfer herauszunehmen. Das aber nur nebenbei.
Heute war ich wieder beim Reifenhändler zur Spureinstellung. Das Ergebnis ist, dass das Lenkrad nun gerade steht.
Ich bin davon überzeugt, dass der festsitzende Bremssattel hinten letztendlich für das schief stehende Lenkrad verantwortlich war. Das Rubbeln ist im Übrigen auch verschwunden.
Was mich jetzt ein wenig stört, ist, dass der Wagen vorne recht hoch steht. Ist das immer so nach dem Wechsel der Stoßdämpfer? Eigentlich dürfte das nicht der Fsll sein oder? Ich hatte ja extra die alten Federn drin gelassen, weil mir die Höhe so gefiel.
Ich habe Sachs Stoßdämpfer eingebaut und diese nach der Nummer ausgewählt, die meinen alten Stossfämpfern (sportliche Fahrwerksabstimmung) entsprechen sollte. Rein optisch waren die alten und neuen Stoßdämpfer identisch.
Im Anhang aktuelle Bilder. Leider habe ich keine Verhleichswerte.
Die Zusatzdämpfer hinten sind aber schon neu und auch drin?
Hast du die Maße der Dämpfer mal verglichen? Also von Auge bis Rohrende?
Steht ne Nummer auf den alten Dämpfern?
Zitat:
@rommulaner schrieb am 21. Januar 2017 um 17:58:31 Uhr:
Die Zusatzdämpfer hinten sind aber schon neu und auch drin?
Hast du die Maße der Dämpfer mal verglichen? Also von Auge bis Rohrende?
Steht ne Nummer auf den alten Dämpfern?
Hinten sind oben die zusatzdämpfer auch neu (sind ja zwei oben). Bevor ich die neuen Dämpfer bestellte, habe ich mich auf der Homepage von Sachs erkundigt, welche Dämpfer meinen alten entsprechen sollten. Diese Nummern standen auch auf den Dämpfern drauf. Wie bereits geschrieben, rein optisch habe ich auch keine Unterschiede feststellen können.
Dann passts ja soweit, gut gearbeitet!
Vielleicht ist der Subwoofer hinten zu schwer.. 😉
Ne, Spaß...
Vorne vielleicht die falschen Dämpfer?
Federn sind alle augenscheinlich Original?
Zitat:
@rommulaner schrieb am 21. Januar 2017 um 18:14:01 Uhr:
Dann passts ja soweit, gut gearbeitet!
Vielleicht ist der Subwoofer hinten zu schwer.. 😉
Ne, Spaß...
Vorne vielleicht die falschen Dämpfer?
Federn sind alle augenscheinlich Original?
Vorne sind es:
310985 und 310986 von Sachs
https://webcat.zf.com/?SPR=1
Mal schauen, eventuell setzt es sich noch ein wenig. Ich werde jedenfalls nichts mehr tun...wäre aber schade, wenn nicht, da mir die Optik sehr gefiel.
Gibt es irgendwo offizielle Angaben, wie hoch der Abstand (sportl. FWA) zwischen Radmitte und Kotflügelkante sein sollte?
Kann es sein dass die Dämpfer hinten auf Zug vorgespannt waren, sich also selbst eingezogen haben? Oder sind die von selbst ausgefahren?
Wie war es vorne?
Zitat:
@rommulaner schrieb am 21. Januar 2017 um 23:46:27 Uhr:
Kann es sein dass die Dämpfer hinten auf Zug vorgespannt waren, sich also selbst eingezogen haben? Oder sind die von selbst ausgefahren?
Wie war es vorne?
Hinten konnte ich die Kolbenstange mit eigener Kraft herausziehen, um den Stoßdämpfer oben befestigen zu können. Vorne war die Stange eingefahren, man konnte sie auch nicht herausziehen. Deswegen musste die Feder auch über 4 Windungen völlig eingespannt werden, um den Stoßdämpfer mit dem Federteller bzw. Domlager verbinden zu können.
Ah ok. Dann drücken die vorderen Dämpfer schon mal nicht vorne mit hoch.
Wenn die Maße passen, wovon ich jetzt mal ausgehe wegen deinem Nummernvergleich, scheint das wohl normal zu sein. Die Zusatzdämpfer setzen sich vorne auch noch etwas.
Von den Zusatzdämpfern hinten gibt es verschiedene Varianten. Welche hast du verbaut?
Ich habe hinten pro Seite jeweils die beiden oberen zusatzdämpfer erneuert (Febi). Vorne sind das Domlager, die Querlenker, Koppel- und die Spurstangen von Meyle.
Habe ein wenig gegoogelt, scheint wohl öfter vorzukommen, dass der Wagen nach dem Wechsel der Stoßdämpfer höher steht. Bei manchen hat dich wieder alles gesetzt. Hängt eventuell damit zusammen, dass der alte ein Öldämpfer gewesen ist. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass da was hochdrückt. Ob die Federn sich noch setzen müssen...? Sind ja die alten originalen.
Mal abwarten...