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Leasing für Kleingewerbe

Themenstarteram 15. April 2016 um 9:16

Das Thema ist bei mir nicht brand aktuell, da wir unser Auto noch 2 jahre lang abbezahlen und so lange werden wir den natürlich auch noch fahren.

Generell drängt sich mir aber die folgende Frage auf:

Ich bin ganz normal angestellt in Vollzeit.

Nebenbei habe ich ein Gewerbe angemeldet, mit dem ich pro Jahr um die 1.500 bis 3.000 Euro verdiene.

Nun gibt es ja was die Leasingraten angeht oft relativ hohe Unterschiede zwischen privat und gewerblich.

(Ja ich habe bedacht, dass gewerbliche Preise i.d.R. netto ausgewiesen werden).

Die Frage ist, ob ich bei einem Leasing Anbieter wie Sixt als Gewerbetreibender ein Auto leasen kann das wir dann in der Familie zu 99,8% privat nutzen?

Muss man bestimmte Anforderungen erfüllen um ein Auto als Firma zu leasen, oder reicht es einen Gewerbeschein vorzulegen?

Da meine "Firma" keine juristische Person ist, wäre das Auto ohnehin auf mich anzumelden und nicht auf die Firma. Ich würde das Auto natürlich nicht als Geschäftsausgabe angeben und würde auch die MwSt nicht absetzen (was ich eh nicht kann/darf, da ich Steuerbefreit bin).

Jemand ne Ahnung wie das läuft?

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12 Antworten

Ich habe als Freibreufler vor kurzen einen Ford bei Sixt geleast und brauchte hierfür eine Bestätigung vom Steuerberater, das ich "hautpberuflich selbständig" bin.

So wie ich das aber verstanden habe, lag das hierbei an Ford, die den Nachweis für einen weiteren Rabatt wollten. Somit ist es wohl unterschiedlich, je nach Marke/Modell/Verkaufsaktion...

Themenstarteram 15. April 2016 um 9:49

@kaburs

Hmm, ok klingt verständlich.

Meine Mutter hat vor ein paar Jahren einen Neuwagen bei Renault gekauft, der Händler fragte ob sie denn einen Gewerbeschein hätte. Hatte sie nicht, aber ihr Freund hat einen, die Firma existiert gar nicht mehr, aber es gab alleine durch Vorlage des Gewerbescheins 20% Rabatt.

Klingt unglaubwürdig, ist aber so gelaufen, ich war dabei.

ist natürlich die Frage, ob das beim Leasing genau so ablaufen würde.

Zitat:

@menirules schrieb am 15. April 2016 um 09:49:46 Uhr:

@kaburs

Hmm, ok klingt verständlich.

Meine Mutter hat vor ein paar Jahren einen Neuwagen bei Renault gekauft, der Händler fragte ob sie denn einen Gewerbeschein hätte. Hatte sie nicht, aber ihr Freund hat einen, die Firma existiert gar nicht mehr, aber es gab alleine durch Vorlage des Gewerbescheins 20% Rabatt.

Klingt unglaubwürdig, ist aber so gelaufen, ich war dabei.

ist natürlich die Frage, ob das beim Leasing genau so ablaufen würde.

Wie kaburs bereits schrieb, gibt es keine allgemein gültige Antwort. Es kommt im Einzelfall immer darauf an, welche Voraussetzungen der Hersteller an die Gewährung besonderer Vorteile knüpft. Somit gibt es hier erhebliche Abweichungen. Dem einen reicht die Vorlage eines Gewerbescheins einer im Haushalt lebenden Person, der andere verlangt den Nachweis einer hauptberuflichen gewerblichen bzw. freiberuflichen Tätigkeit.

Hier kann man nur dazu raten, die Voraussetzungen beim Händler der Wunschmarke konkret zu erfragen.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 15. April 2016 um 10:12

@Chaosmanager

Ja, das werde ich mal machen.

Ich ging jetzt davon aus, dass die Leasinganbieter das selbst in der Hand haben, darum die Frage.

Wenn die Hersteller aber den Ausschlag geben ist das natürlich was anderes.

Dann werde ich mal ganz unschuldig bei Renault und Citroen anfragen :)

Danke!

Zitat:

@menirules schrieb am 15. April 2016 um 10:12:39 Uhr:

Ich ging jetzt davon aus, dass die Leasinganbieter das selbst in der Hand haben, darum die Frage.

Wenn die Hersteller aber den Ausschlag geben ist das natürlich was anderes.

Die Leasinganbieter - egal ob herstellergebunden oder nicht - kalkulieren ja auf der Grundlage der Konditionen, die sie von den Herstellern erhalten. Und wenn der Hersteller z. B. eine Sonderkondition für Gewerbetreibende anbietet und bestimmte Bedingungen daran knüpft, muss der Leasinggeber sich logischerweise daran halten. Das ist genau so bei Sondernachlässen für Behinderte, aber auch bei Aktionen wie sog. "Fangprämien", bei denen der Besitz eines Fremdfabrikats nachzuweisen ist.

Gruß

Der Chaosmanager

Du wirst auf jeden Fall Probleme mit dem Finanzamt bekommen! Zumindest wird die 1% Regelung greifen. Bedeutet dass jeden Monat 1% vom Brutto Listenpreis des Autos (egal ob du Neuwagen oder Gebrauchten fährst) als Gewinn verbucht werden muss. Somit steigt deine Steuerlast massiv an!

Zitat:

@DonnerStier schrieb am 15. April 2016 um 10:49:24 Uhr:

Du wirst auf jeden Fall Probleme mit dem Finanzamt bekommen! Zumindest wird die 1% Regelung greifen. Bedeutet dass jeden Monat 1% vom Brutto Listenpreis des Autos (egal ob du Neuwagen oder Gebrauchten fährst) als Gewinn verbucht werden muss. Somit steigt deine Steuerlast massiv an!

Wieso sollte er Probleme mit dem FA bekommen? Er hat selbst geschrieben, dass er das Auto nicht als Firmenwagen nutzt und auch nicht über die Firma laufen lässt.

Es geht ihm nur darum, beim Leasing Gewerbekonditionen zu erhalten.

Gruß

Der Chaosmanager

Hallo,

wenn jemand ein Nebengewebe hat und diese Leasingkosten aber nicht in seiner EÜR auftauchen dann verstoße ich doch nicht gegen das Steuerrecht oder ?

Ich möchte ja nur an die günstigen Konditionen kommen.

Dann ist es halt Privatvermögen

Zitat:

@Kronkorken78 schrieb am 23. Mai 2016 um 19:31:13 Uhr:

Hallo,

wenn jemand ein Nebengewebe hat und diese Leasingkosten aber nicht in seiner EÜR auftauchen dann verstoße ich doch nicht gegen das Steuerrecht oder ?

Ich möchte ja nur an die günstigen Konditionen kommen.

Dann ist es halt Privatvermögen

Das steht in meinem Beitrag vom 15.04.16.

Gruß

Der Chaosmanager

Es stellt sich aktuell bei mir auch die Frage ein solches Leasing Angebot anzunehmen.

Ich könnte den Wagen ohne Problem mit einer monatlichen Leasingrate von 350,-€ inkl. Steuer

aus meinen Einnahmen des Nebengewerbes bezahlen. Da ich aber für meine Tätigkeit keinen Firmenwagen benötige würde hier das FA mir bestimmt Probleme machen.

Meinen Fahrzeughändler ist nur wichtig ob ich ein Gewerbe angemeldet habe.

Wenn ich den dann mal Betriebliche Fahrten habe kann ich die ja über die 0,30€7km über die EÜR abrechnen.

Der Firmenwagen würde zu 95% Privat genutzt werden also kann ich auch hier nicht alle Kosten gelten machen.

Kommt wirklich auf die Angebote an.

Bei Sixt bringt der Gewerbeschein unterschiedlich viel:

Tiguan ist teurer

Q3 ist nur 4 EUR billiger

X3 wäre dagegen 20 EUR billiger

Evoque ist sogar 50 EUR billiger

Jeweils brutto im Monat.

Themenstarteram 24. Mai 2016 um 8:48

@Kronkorken78

Dann schlag doch zu.

Der Leasinganbieter meldet dein Auto ja nicht an, du kannst das Auto ohnehin nur auf dich anmelden, da deine Firma keine juristische Person ist.

Dem Finanzamt ist das piep egal unter welchen Bedingungen dein Auto kaufst. Da du das Auto privat nutzt, hat es auch nichts in deiner EÜR verloren.

Was du für Absprachen mit dem Händler triffst, in diesem Fall zeig mir einen Gewerbeschein und ich gebe dir ??% dann ist das ja ne tolle Sache.

Meine Mutter hat sich bei Renault ein Nagelneues Auto geholt und 30% vom Kaufpreis reduziert bekommen, weil ihr Freund (also nicht mal sie selbst) eine Gewerbeanmeldung vorgelegt hat. Von einem Gewerbe das zu diesem Zeitpunkt übrigens gar nicht mehr existiert hat.

Meine Mutter selbst hat kein Gewerbe und hatte auch noch niemals eins. Nützt das Auto zu 100% privat.

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