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Landrover Erfahrungsaustausch

Themenstarteram 18. März 2002 um 11:28

Hallo Leute,

ich möchte an dieser Stelle gerne Erfahrungen austauschen – positive wie negative. Dies richtet sich an alle, die mal einen Landy gehabt haben (warum gehabt), die die gerne einen erwerben möchten, die die glücklich sind und die die absolut unglücklich sind.

Ich mache damit den Anfang und erzähle Euch in kurzen Worten, wie sich Land Rover Deutschland und später auch Herr Dr. Reitzle (Oberboss, PAG – Jaguar, Volvo, Land Rover und Aston Martin) gegenüber einem, der schlussendlich deren Gehälter bezahlt – oder bezahlen könnte – verhalten haben.

Vorletztes Jahr habe ich mir einen lang gehegten Jugendtraum erfüllt und einen gebrauchten (1Jahr alt, 19.000 km auf der Uhr) 90 Tdi Defender gekauft. Nach kurzer Zeit entstand ein Leck im Dach, was sich (immer noch) als Sturzbach entpuppte, das Original-Land Rover-Glasdach zersprang in tausend Stücke, das mitgelieferte Handbuch war das eines Benziner Sondermodells und sowohl die Instrumente innen als auch einige der Beleuchtungsteile außen beschlagen immer noch.

Nachdem mir mein Tank-/Türschlossdeckel abgebrochen war, rief ich den Notfalldienst an, nette Leute am anderen Ende: „...wir rufen Sie zurück...“ auf diesen Anruf warte ich jetzt, fast 2 Jahre später, noch.

Das die Scharniere bzw. die Schrauben rosten (serienmäßig), die Hecktür überall Blasen wirft (serienmäßig), sich ab zu mal die eine oder andere Schlauchschelle löst (ebenfalls serienmäßig) und trotzdem kein Handbuch „Wie restauriere ich meinen brandneuen Land Rover“ beigefügt war, hat mich dann doch bewogen zu versuchen mit Land Rover Kontakt aufzunehmen.

Wer hat das schon mal versucht? Über die Website – keine Chance, über Magazine – nur wenn man einen verständnisvollen Redakteur findet.

Tja, dann meldete sich plötzlich Land Rover Deutschland bei mir per Mail (!!!), damit nahm eine schaurige Geschichte mit vordefiniertem Ende Ihren Anfang, die sich über mehrere Monate (Februar bis Oktober) hinzog. Manchmal ist man als Verbraucher auch wirklich zu blöd sich auf so etwas einzulassen...

Wir vereinbarten nach mehreren Mails einen Termin bei einem autorisierten Händler (etwas arroganteres habe ich selten erlebt), der eine Beurteilung der Mängel vornahm – die habe ich im Übrigen trotz mehrfachen Anmahnens wohlweislich nie zu Gesicht bekommen – und dann entschied man sich, dass man leider keinem Kulanzanspruch nachkommen könne. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich lediglich um eine Stellungnahme gebeten, die ich nie erhalten habe. Man hat sich immer sehr geschickt um konkrete Aussagen herummanövriert bzw. Anfragen diesbezüglich einfach ignoriert.

Dann unternahm ich einen letzten Anlauf und packte den ganzen Schriftverkehr in eine dicken Umschlag und schickte ihn an Dr. Reitzle (als obersten Markenchef der PAG) in England persönlich – mit der Bitte um Stellungnahme.

Wollt Ihr wissen mit welchem Ergebnis?

Nicht ein Wort, dass der Brief angekommen war, keine Stellungnahme, kein nichts.

Nach vier Wochen kam dann ein „Abschiedsbriefbrief“ von Land Rover Deutschland mit den Worten „... Sie haben uns unsere Grenzen aufgezeigt, obwohl wir versucht haben auf dem Kulanzweg...“

Ich kann nur sagen: „Caveat Land Rover Emptor“ – auch das ein Zitat (leicht abgewandelt) von den lieben Land Rover Deutschland Leuten.

Das war nur in kurzen Worten, was passiert ist.

Was ist Euch so passiert?

Mit freundlichen Grüßen an die Leidengenossen und ebenfalls Land Rover Geschädigten

Hartmut Sieg

Hsieg99@aol.com

P.S.

Wen wundert es dann, das die Zulassungzahlen letztes Jahr um 33% zurückgegangen sind???

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 18. März 2002 um 11:28

Hallo Leute,

ich möchte an dieser Stelle gerne Erfahrungen austauschen – positive wie negative. Dies richtet sich an alle, die mal einen Landy gehabt haben (warum gehabt), die die gerne einen erwerben möchten, die die glücklich sind und die die absolut unglücklich sind.

Ich mache damit den Anfang und erzähle Euch in kurzen Worten, wie sich Land Rover Deutschland und später auch Herr Dr. Reitzle (Oberboss, PAG – Jaguar, Volvo, Land Rover und Aston Martin) gegenüber einem, der schlussendlich deren Gehälter bezahlt – oder bezahlen könnte – verhalten haben.

Vorletztes Jahr habe ich mir einen lang gehegten Jugendtraum erfüllt und einen gebrauchten (1Jahr alt, 19.000 km auf der Uhr) 90 Tdi Defender gekauft. Nach kurzer Zeit entstand ein Leck im Dach, was sich (immer noch) als Sturzbach entpuppte, das Original-Land Rover-Glasdach zersprang in tausend Stücke, das mitgelieferte Handbuch war das eines Benziner Sondermodells und sowohl die Instrumente innen als auch einige der Beleuchtungsteile außen beschlagen immer noch.

Nachdem mir mein Tank-/Türschlossdeckel abgebrochen war, rief ich den Notfalldienst an, nette Leute am anderen Ende: „...wir rufen Sie zurück...“ auf diesen Anruf warte ich jetzt, fast 2 Jahre später, noch.

Das die Scharniere bzw. die Schrauben rosten (serienmäßig), die Hecktür überall Blasen wirft (serienmäßig), sich ab zu mal die eine oder andere Schlauchschelle löst (ebenfalls serienmäßig) und trotzdem kein Handbuch „Wie restauriere ich meinen brandneuen Land Rover“ beigefügt war, hat mich dann doch bewogen zu versuchen mit Land Rover Kontakt aufzunehmen.

Wer hat das schon mal versucht? Über die Website – keine Chance, über Magazine – nur wenn man einen verständnisvollen Redakteur findet.

Tja, dann meldete sich plötzlich Land Rover Deutschland bei mir per Mail (!!!), damit nahm eine schaurige Geschichte mit vordefiniertem Ende Ihren Anfang, die sich über mehrere Monate (Februar bis Oktober) hinzog. Manchmal ist man als Verbraucher auch wirklich zu blöd sich auf so etwas einzulassen...

Wir vereinbarten nach mehreren Mails einen Termin bei einem autorisierten Händler (etwas arroganteres habe ich selten erlebt), der eine Beurteilung der Mängel vornahm – die habe ich im Übrigen trotz mehrfachen Anmahnens wohlweislich nie zu Gesicht bekommen – und dann entschied man sich, dass man leider keinem Kulanzanspruch nachkommen könne. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich lediglich um eine Stellungnahme gebeten, die ich nie erhalten habe. Man hat sich immer sehr geschickt um konkrete Aussagen herummanövriert bzw. Anfragen diesbezüglich einfach ignoriert.

Dann unternahm ich einen letzten Anlauf und packte den ganzen Schriftverkehr in eine dicken Umschlag und schickte ihn an Dr. Reitzle (als obersten Markenchef der PAG) in England persönlich – mit der Bitte um Stellungnahme.

Wollt Ihr wissen mit welchem Ergebnis?

Nicht ein Wort, dass der Brief angekommen war, keine Stellungnahme, kein nichts.

Nach vier Wochen kam dann ein „Abschiedsbriefbrief“ von Land Rover Deutschland mit den Worten „... Sie haben uns unsere Grenzen aufgezeigt, obwohl wir versucht haben auf dem Kulanzweg...“

Ich kann nur sagen: „Caveat Land Rover Emptor“ – auch das ein Zitat (leicht abgewandelt) von den lieben Land Rover Deutschland Leuten.

Das war nur in kurzen Worten, was passiert ist.

Was ist Euch so passiert?

Mit freundlichen Grüßen an die Leidengenossen und ebenfalls Land Rover Geschädigten

Hartmut Sieg

Hsieg99@aol.com

P.S.

Wen wundert es dann, das die Zulassungzahlen letztes Jahr um 33% zurückgegangen sind???

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Wenn wir dabei sind wollte ich nochmal was zu Landrover zuverlasigkeit sagen:.

Seit uber funfzig jahren fahren Landys durch den gegend!! ja 50 jahre..

Vom alle landys die in die funfzig plus jahren gebaut geworden sind, fahren immer noch 75%.

drei viertel alle Landys laufen und fahren noch. Kann ergendein andere auto hersteller das behaupten?????

Nein!!

Und die, die nicht mehr fahren werden teilweise benuzt um die anderen am laufen zuhalten!

Also konnte man behaupten das so um die 80-85% noch herrum fahren

Da hat aber Toyota, BMW, Daimler, Audi, Opel und die anderen schrott autos was zulernen.

Ich meine wer baut seit funfzig jahren mit alu karosserie :-)

Geile tatsache oder. :-)

Dan kommt auch dazu das tatsache das ich in 2000 ein neuen TD5 110 SW gekauft haben. Der wagen wird in Mai drei jahre alt, ud hat schon 95000km runter ohne pause, und da vom war bestimmt 30000km abseits der strasse. Und ich hab nie probleme gehapt.

ander seits had ich ein suzuki vitara neu gekauft der nach dire monate aufenhalt bei der werkstatt verkauft werde mit 1 jahr.

Oder der BMW 750iger wo der "fach" werkstat der koffer raum nicht dicht kriegen konnten.

Oder der Peugot 205 der nach 1,5 jahren getriebe schaden hatte.

Oder der Audi 80 der nach 3 jahren heftige rost stellen hatte.

Landys sind nicht schlecht,

Das problem is ganz einfach das die leute das ruhiger laufen und bequeme sitze vom "normale" autos gewohnt sind.

Die kaufen dan ein Landy, benutzen es uberhaupt nicht fur das wofur er gebaut werde, und dan mecken wen es kaput ist!!

Ich stehe zu Landrover, ich hab alle gefahren und auser der HSI und Freelander hab ergend wen ein bei mir zuhause stehen gehapt, und bin mit die alle zufrieden, ob SII 88, SIIA88, SIII109, Defender 90, Range Rover Vogue Classic, Discovery, Defender 110 TD5.

oder miet auto als Range Rover HSI, und Freelander TD4.

Hi,

die Tatsache, das wirklich so viele alte Landrover

weltweit noch fahren, teils unter den widrigsten

äußeren Umständen, gibt mir wirklich zu denken;

steht sie doch irgendwie im Widerspruch zu den

in diesem Forum geschilderten Erfahrungsberichten.

Dieses Phänomen läuft im Prinzip wirklich auf die

Frage hinaus, ob hier nicht von einem eigentlich

als "Arbeitsgerät" entworfenen Fahrzeug (ich

denke da speziell an den Defender) der Komfort

einer Limousine erwartet wird.

Ein Auto, das wirklich nichts taugt, würde sicher nicht

in etlichen Armeen dieser Welt sowie in anderen

Einsatzgebieten, wo es auch besonders auf die

Zuverlässigkeit ankommt (z.B. Expeditionen), gefahren

werden.

Bin noch nie guenstiger gefahren

 

Mein Mitleid gilt denen, die sich echt Gedanken um ein kleines Leck im Dach machen.

Ich hatte schon zwei Toyotas, dort konnte ich nur in Shorts fahren. Gerostet haben sie auch und der eine schoepfte aus seine 4 Litern weniger Kraft als ein Landrover Serie 1 aus 1600 ccm.

Meine zwei Landrover sind 22 und 26 Jahre alt, etwas anderes habe ich nicht. Der juengere laeuft mit 8 Zylindern auf Gas, das kostet hier in Frankreich 48 Cents!

Ich kann alles selbst reparieren, mach das mal bei einem modernen Mitsiwishi.

Und keine Hilfe? Wir helfen jedem, gratis. Nur die Finger muesst ihr euch schon selber dreckig machen, ich als Frau kann das ja auch.

www.landroverclub.net

Abeer vielleicht ist das ja ein deutsches Problem, hier gibt es sicher mehr Liebhaber.

Hallo,

fahre seit 5 Jahren ne`n 110 Station

(damals neu gekauft) und kann nur schreiben überlegt es Euch gründlich bevor Ihr so ein Wagen kauft.

Wenn Ihr damit leben könnt das der Wagen schon bei der Auslieferung deutliche Gebrauchs - Patina in Form von Rost an Schanieren besitzt, nach kurzer Zeit aus allen erdenklichen Löchern, Öffnungen, Verschraubungen etc. ölt (wußte garnicht das es so viele Möglichkeiten gibt ),das Sonnenglasdach Aufgrund extremer Durchfeuchtung raus muß und am besten durch eine Aluplatte ersetzt wird, das die Hecktür sich in seine Atome auflöst, die Fußmatten gegen geruchsfreie Dauerfeuchtigkeitsbeständige austauscht, und sich nicht daran stört das die Batterie hier und da aus unerklärbaren Ursachen de öfteren leer ist ...........

habt Ihr das ideale Auto gefunden.

Das ganze heißt nicht das ich das Auto schlecht machen will man sollte sich nur darüber im klaren sein das ein kleiner Werkzeugsatz und ein großzügiges Gemüt von Nutzen sind.

Ich fahre trotzdem weiter.

Obwohl diverse Reperaturen anstehen ( nach 90tkm)

Als Werkstatt - Tip sucht Euch ne`n kleinen Händler mit einem Tick für solche Exoten .

Große Werkstätten haben gar keinen Bock auf solche Karren geschweige Ahnung und Gefühl.

Gruß Roger

PS. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Werkstatt? Braucht man die?

 

Ich denke wer Land Rover fŠhrt, braucht selten eine Werkstatt. Ausser wenn der Land Rover fast neu ist, voll Elektronik (die hŠtten sie WIRKLICH besser den Japanern Ÿberlassen) und noch unter Garantie steht.

Wenn es nicht gerade klirrendkalt ist oder wirklich die Einspritzung eines Diesels (geht mich nichts an mit meinen Gas/ Benzinern) eingestellt werden muss, dann braucht ein Land rover n bestimmt keine Werkstatt. aber60 Kilo Werkzeug habe ich immer an Bord!!

Muss dann wirklich nach 30 Jahren ein Getriebe Ÿberholtt werden, dann brAuchst Du eben einen Club mit Kran. Obwohl mein Mann schon mal einen RangeRover Motor mit Hilfe eines Pflaumenbaums und eines Flaschenzuges ausbaute, hatte das doch bei in KŸstennŠhe schnell einsetzendem Regen seine Nachteile.

Es ist eben auch eine Art zu leben, mit dem guten GefŸhl dass ich auch mit leicht nassen FŸssen einem 26 Jahre alten Kleinlaster auf und abseits der Strasse trauen kann.

http://www.landroverclub.net/Club/HTML/howdoyouknow.htm

am 3. August 2003 um 21:11

Discovery

 

Als um es vorweg zu nehmen, ich habe bisher noch keinen LR mein eigen nennen können. Habe mich aber trotz aller Berichte auf dieser Site dazu entschlossen mir einen Dicovery TD5 SE MY2004 zu bestellen. Einfach schon aus dem Grund heraus das dieser Wagen noch ein Auto ist. z. Zt fahre ich einen Mazda Tribute davor einen 626 davor 2x 323 davor Jetta und 2x Audi 80. in 14 Tagen fahre ich den Disco probe. Mein Frau erkennt auf der Straße nur 2 Autos Defender und Discovery weil sie aus der Masse halt abstechen. Die Mängel die er evtl hat werden hoffentlich während der Garantiezeit abgestellt sein und erst dann werd ich mir wohl mein eigenes Urteil über diesen Wagen und der Marke Landrover erlauben können.

kommt mir auch so vor als wäre das ein thread der landy gegner.

also mein alter herr fäht einen td4 110 er baujahr 98

so. landy fahren ist kult. besser gesagt defender ist kult.

ist gibt keinen besseren seriengeländewagen im gelände als den defender (und der mercedes g...der kostet ab das doppelte)

den orginalen defender fahrern machen diesen ganze problemchen nichts aus, sie wissen das bevor sie so ein auto kaufen. ein defender hat eine enorm hohe lebenserwartung, dieses auto ist einfach unkaputtbar. deswegen haben z.b. gebrauchte defender mit 100.000 km auch noch einen sehr hohen preis, nur wenig wertverlust.

defender fahrer sind ein lustiges und geselliges volk, sie grüßen sich wie motorradfahrer wenn sie einen anderen defender sehen. das gibts wohl bei keiner anderen marke.

defender werden geliebt wegen ihres ursprünglichen aussehens, wegen der hohen zuverlässigkeit (wir waren mit dem ding schon 2 in auf der errimel rally in afrika duch die sahara und ein dutzend mal auf offroad turnieren.) nie hat er uns im stich gelassen. sie werden geliebt für ihre einfachheit, für den verzicht auf unnötigen schnickschnack sowie alles was elektrisch ist wird verachtet.

fahrer von SUV`s und anderen halbgeländewagen werden belächelt.

es gibt zahlreiche defender spezialisten und auch werkstätten die sich gut auskennen. man muss nur suchen, sehr viel kann man auch als unbedarfter selbst machen.

das die scheiben anlaufen es blasen gibt von der korrosion und vieles mehr ist ganz normal. sowas weis man aber bevor man so ein auto kauft.

Themenstarteram 4. August 2003 um 13:36

Bestätigung

 

Das bestätigt ja nur meine Meinung.

Wenn die Schüssel, die ich damals dummerweise gekauft hatte, so alt gewesen wäre, hätte ich diese Problem nie gehabt. Darauf kann man sich einstellen, evtl. hätte ich in der tat sogar noch das Schrauben angefangen, aber mit 1.5 Jahren auf dem Buckel erwartet man solche Sachen weiß Gott nicht.

Trotzdem, ich bleibe: wer meint unbedingt einen fahren zu müssen (zur Werkstatt und zurück), dem ist nicht zu helfen, hat zuviel Geld oder kann schrauben. All diesen wünsche ich viel Glück.

Ich werde in diesem Leben von diesem selbstherrlichen "Premium-Hersteller" (da lachen ja die Hühner!!) nichts mehr unter mein Sitzkissen schieben!

Viel Spass beim Schrauben!

Cardhu

Themenstarteram 4. August 2003 um 13:54

Zitat:

Original geschrieben von RoadRunnerZ28

kommt mir auch so vor als wäre das ein thread der landy gegner.

also mein alter herr fäht einen td4 110 er baujahr 98

so. landy fahren ist kult. besser gesagt defender ist kult.

ist gibt keinen besseren seriengeländewagen im gelände als den defender (und der mercedes g...der kostet ab das doppelte)

den orginalen defender fahrern machen diesen ganze problemchen nichts aus, sie wissen das bevor sie so ein auto kaufen.

Werden die so geboren? Muss man dazu eine besondere Veranlagung haben?

ein defender hat eine enorm hohe lebenserwartung, dieses auto ist einfach unkaputtbar. deswegen haben z.b. gebrauchte defender mit 100.000 km auch noch einen sehr hohen preis, nur wenig wertverlust.

defender fahrer sind ein lustiges und geselliges volk, sie grüßen sich wie motorradfahrer wenn sie einen anderen defender sehen. das gibts wohl bei keiner anderen marke.

Klar, weil jeder den anderen belächelt, erleichtert aufatmet, weil wieder ein neuer Depp (nicht nur man selber) so eine Schüssel gekauft hat.

defender werden geliebt wegen ihres ursprünglichen aussehens, wegen der hohen zuverlässigkeit (wir waren mit dem ding schon 2 in auf der errimel rally in afrika duch die sahara und ein dutzend mal auf offroad turnieren.) nie hat er uns im stich gelassen. sie werden geliebt für ihre einfachheit, für den verzicht auf unnötigen schnickschnack sowie alles was elektrisch ist wird verachtet.

Korrekt, hat auch keiner etwas gegen, wenn es dann funtkionieren würde - meiner wäre nicht bis Bayern gekommen. Eine Fahrt in die Geburtstätte dieses "Autos" und ich wäre beinahe mit Lenkungsschaden - eine lächerliche kleine Schraube am Querlenker! - dort geblieben

fahrer von SUV`s und anderen halbgeländewagen werden belächelt.

Ich glaube dass ist mehr Neid.

es gibt zahlreiche defender spezialisten und auch werkstätten die sich gut auskennen. man muss nur suchen, sehr viel kann man auch als unbedarfter selbst machen.

Wie weit muss man denn dann fahren, falls er's dann noch tut?

das die scheiben anlaufen es blasen gibt von der korrosion und vieles mehr ist ganz normal. sowas weis man aber bevor man so ein auto kauft.

Klar, man bekommt ja auch mitgteilt, dass man nach Abschluss des Kaufvertrags die Garantie-Bedingungen ausgehändigt bekommt - die werden schon wissen warum!

Faszinierend, wie manchmal der Mist, den man sich hat andrehen lassen, auch noch als Kult verteidigt wird! Wie einfach für LR sich nur um Neuwagenkäufer und den kleinen Kreis der Eingeweihten (hat das was mit Hörnern zu tun???), die ohnehin nur die ganz alten Kamellen kaufen und schätzen kümmern muss.

Na dann frohes Schrauben!

Ciao

cardhu

Themenstarteram 4. August 2003 um 14:07

Re: Discovery

 

Zitat:

Original geschrieben von amarok

Als um es vorweg zu nehmen, ich habe bisher noch keinen LR mein eigen nennen können. Habe mich aber trotz aller Berichte auf dieser Site dazu entschlossen mir einen Dicovery TD5 SE MY2004 zu bestellen. Einfach schon aus dem Grund heraus das dieser Wagen noch ein Auto ist. z. Zt fahre ich einen Mazda Tribute davor einen 626 davor 2x 323 davor Jetta und 2x Audi 80. in 14 Tagen fahre ich den Disco probe. Mein Frau erkennt auf der Straße nur 2 Autos Defender und Discovery weil sie aus der Masse halt abstechen. Die Mängel die er evtl hat werden hoffentlich während der Garantiezeit abgestellt sein und erst dann werd ich mir wohl mein eigenes Urteil über diesen Wagen und der Marke Landrover erlauben können.

Tja da kann ich nur viel Glück wünschen, such Dir schon mal einen guten Anwalt!

Lass Dir alles, was der Händler verspricht schrfitlich geben, lass Dich nicht auf irgendwelche 50:50 oder anders geartete Beteiligungen an Garantieleistungen ein, das Wort Kulanz streich aus dem Sprachgebrauch mit dem Händler, lass Dich nicht mit LR direkt ein (Dein Ansprechpartner ist der Händler, der hat auch das Gled kassiert), gehe rigoros mit jedem noch so kleinen Mangel zum Händler, vereinbare einen kostenlosen Ersatzwagen für die diversen Werkstattaufenthalte, halte Dicjh minutiös an alle Serviceintervalle, Ölwechsel etc., prüfe nach jedem Aufenthalt und Service, dass alles ordungsgemäss eingetragen ist......

Das sollen nur die wichtigsten sein - und eines noch um Gottes willen nichts aber auch gar nichts selber machen!!!

Ich kann nur warnen!!!!!

 

Ciao

cardhu

also mir scheint du hast das auto einfach zu schnell gekauft.

und davor z.b. nie in einem land rover forum nachgefragt oder einfach so mit defender fahrern geredet.

und womöglich ein "montagswagen" erwischt wo wirklich viel kaputt geht.

also, bei dem von meinem vater waren noch nie größere reperaturen. nur normale verschleißteile, wie bei jedem auto.

 

das du hier beleidigend wirst und land rover bzw. defender fahrer als deppen bezeichnest ist nicht okay.

jedem das seine.

 

neid auf SUV`s ?? ganz bestimmt nicht. das was ein defender kostet, dafür kannst dir 2 SUV`s kaufen...

Themenstarteram 4. August 2003 um 18:19

Beleidigend? Das war absolut nicht so gemeint!

Im Gegenteil, ich war ja selber einer.

Selbst wenn man sich vorher mit Defender-Fahern im Vorfeld austauscht, das Internet durchsurft und sich alle möglichen Foren anschaut, bekommt man mit Sicherheit keinen Einblick in das, was einen hinterher erwartet.

Irgendeiner schrieb hier: "...nie ganz kaputt, aber auch nie ganz ganz...".

Ich versuche es noch einmal, für den Fall, dass ich mich nicht richtig ausgedrückt habe: Ich hätte damit überhaupt kein Problem gehabt, ich hätte sogar diverse kleine Mängel akzeptiert, hätte evtl. auch noch mit der "blühenden" Tür leben können, WENN SICH LR NICHT SO ABSOLUT KUNDENUNFREUNDLICH VERHALTEN HÄTTE.

Ich bin selber bei einem guten Markenartikelhersteller beschäftigt, habe jeden Tag Kundenkontakt und denke ich weiss wovon ich rede/schreibe.

Ein kurzer Abstecher in die nähere Freundschaftsszene:

LR Defender 110 TD5, 3 Jahre - etwa die gleiche Geschichte wie meiner, Händler arrogant bis zum geht nicht mehr, beschuldigt den Fahrer nicht korrekt mit dem Fahrzeug umgegangen zu sein, um seine Fehlleistung beim Einbau der Webasto-Heizung zu vertuschen (kann leider an dieser Stelle nicht in's Detail gehen).

LR? Nein danke, LR-Händler? Darf ich hier nicht schreiben!!

Ciao

cardhu

Themenstarteram 4. August 2003 um 18:26

Re: Landrover Erfahrungsaustausch

 

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Hi,

die Tatsache, das wirklich so viele alte Landrover

weltweit noch fahren, teils unter den widrigsten

äußeren Umständen, gibt mir wirklich zu denken;

steht sie doch irgendwie im Widerspruch zu den

in diesem Forum geschilderten Erfahrungsberichten.

Dieses Phänomen läuft im Prinzip wirklich auf die

Frage hinaus, ob hier nicht von einem eigentlich

als "Arbeitsgerät" entworfenen Fahrzeug (ich

denke da speziell an den Defender) der Komfort

einer Limousine erwartet wird.

Ein Auto, das wirklich nichts taugt, würde sicher nicht

in etlichen Armeen dieser Welt sowie in anderen

Einsatzgebieten, wo es auch besonders auf die

Zuverlässigkeit ankommt (z.B. Expeditionen), gefahren

werden.

Och, ich weiss nicht, da spielt sicherlich der Preis auch 'ne Rolle - die US Armee fährt übrigens keine LR, und die britische Armee hat Sondermodelle - da kann dieser moderne Schnickschnack (Glasdach) ja auch kein Unheil anrichten.

Meiner war übrigens auch als Arbeitstier gedacht, aber selbst davon kann man doch erwarten, dass es funktioniert, oder?

Nach einer Probefahrt war mir schon klar, dass er etwas "coarse" und eben ein Fahrzeug für "richtige Männer" ist. Tja, ich habe festgestellt, ich bin eben doch keiner!

Ciao

cardhu

erfahrungen defender

 

guten abend

liebe defender defender

ich habe mich schon einmal mit meinen Erfahrungen bezügl. der Scheinwerfer zu Wort gemeldet.

ICH fühle mich als > Depp < tituliert nicht beleidigt. Es schein wirklich eine besondere Sorte Mäuse zu sein, die sich mit den Unzulänglichkeiten dieses Fahr-zeuges herumschlägt. Man muß einräumen, daß man sich freiwillig darauf eingelassen hat. - Dabei gibt es Geräte, die ganz ohne Defekte laufen und das über jahrende, nach meinem Wissensstand sind die viel geschmähten Montags -produkte im Vereinigten Königreich Freitags fällig.

Bedenklich ist tatsächlich die BORNIERTHEIT und das technische UNVERMÖGEN der meisten Werkstätten und Vertreiber. Die Leute sind einfach hoffnungslos.

Zur Info ich wollte 98, als ich mir einen td4 " aus Überzeugung " gekauft habe, für meine Frau einen Range kaufen. Mein dahingehend geäußerter Wunsch dem Kundendienstberater gegenüber zeitigte doch schon immerhin den Hinweis " Dann müssen Sie sich dahinten mal einen Verkäufer suchen.

So geht man bei den Repräsentanten des Hauses Rover mit möglichen Kunden um. Diese Denkweise zieht sich aber ganz offensichtlich durch die gesamte Unternehmensstruktur.

Ich habe die beklagten feuchten Instrumenteauch bis zum Erbrechgen genossen und habe mich, nachdem mich der BMW-fahrende sogen. "aftersales engeneer" zum wiederholten Mal mit" dem Stander Technik "abgespeist hatte, auf den Weg nach Solihull gemacht um meinem Kummer dort Gehör zu verschaffen.

Ich bin jedoch nur bis zu Pförtner vorgedrungen. Nach dem ich dann meinem Unmut Nachdruck verschafft hatte, dürfte ich mit j e m a n d e m telefonieren.

Dieser verblendetre Zeitegenosse sagte mir dann "Originalton" " Hören Sie, wir sind hier 4.000 Angestellte und wir sind sehr beschäftigt. Ich habe ihn daraufhin wissen lassen " Hören sie hier steht ihr Arbeitgeber vor der Tür "- Ich war über dieses Überheblichkeit derartig verärgert, daß ich einfach aufgelegt habe.

Die Leute sind einfach hoffungslos, dafür kann aber das Fahrzeug nichts und ich denke, wenn sich dieses Gendankengut in den Köpfen der Geschäftsleitung einmal ausbreiten würde wäre das die halbe Miete, denn es gibt einen eingefleischten Stamm von hardboiled characters - diesen gilt es eigentlich zu pflegen.

ABER WAS SOLLS ich dächte es wäre einmal interessant an dieser Stelle Punkte festzuhalten, die wirkliche Verbesserungen darstellen würden.

Ich möchte gleich den Anfang machen und einige Wünsche zur Diskussion stellen.

a.) Hintertür auf der anderen Seite, für den Kontinent anschlagen

b.) Intervallschalter für den Heckscheibenwischer

c.) Lichtaus Warner

Ok,ok ich höre schon . ..Weichei und ähnliches.. aber dann hätte man auch bei Blattfedern etc bleiben sollen.

es grüßt für heute

 

joe

am 6. August 2003 um 18:47

Discovery

 

Schade das hier immer und immer wieder der Defender genannt wird. Mich persönlich interessiert der Discovery mehr da ich mir den ja kaufen werde. Welche Erfahrungen bitte auch positve habt ihr denn mit diesem Modell gemacht. Der Handler bei dem ich kaufen werde verkauft im Jahr allein an eine Firma die ich hier nicht nennen möchte ca. 40 Defender. Nicht etwa weil die von sich aus kaput gehen sondern weil sie leider Schrott gefahren werden bei dem Einsatzort kein Wunder. Ich denke jedoch dass diese Leute auch wissen was sie verkaufen.

 

Ach ja noch zu der Deppen - Bezeichnung. Ein Depp ist jemand der sich immer wieder an seine Probleme errinnert und sich daran erfreut!

Gruß

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