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Kupplungsflüssigkeitswechsel K 1200 GT Baujahr 2006 K44

BMW K 1200
Themenstarteram 16. August 2019 um 23:05

Hallo!

 

Kann mir jemand Hilfestellung geben zum Wechsel der Kupplungsflüssigkeit an einer K 1200 GT Baujahr 2006 K44.

Befindet sich im System DOT4?

Am Druckzylinder des Kupplungsgehäuse befindet sich einer Blindschraube. Dort soll mit Sicherheit was für ein Entlüftungsnippel rein. Sprich M8 oder M10? Ist bei der Steigung des Gewinde etwas zu beachten?

Und wird von unten nach oben entlüftet oder über den Kupplungshebel von oben nach unten.

 

Viele Fragen, hoffentlich kann jemand helfen.

 

Danke, Jörg aus Halle/Saale !

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15 Antworten

Das Ding nennt sich im BMW- Deutsch Befüllschnittstelle.

Es passt ein Nippel von der Bremse hinein, soll angeblich nicht optimal sein. Bei meiner ging es aber immer.

Ich habe die alte Flüssigkeit aus dem Behälter abgesaugt, neue rein und dann durchgepumpt.

Bei meiner K16 ist kein DOT irgendwas drin, sondern ein Öl!

Themenstarteram 17. August 2019 um 11:00

Ok, danke für die Info. Weißt du zufällig die Größe(z.B M8x1,0 oder M10x1,25) von dem Gewinde an der Befüllschnittstelle?

1. Es kommt definitiv DOT4 rein!

2. Schraub diese "Befüllschnittstelle" komplett ab und ein Entlüftungsnippel M10x1,25 drauf, dann hast du es zukünftig einfacher!

https://manuals.bmw-motorrad.com/.../K_0587_RM_0606_K1200GT_00.pdf

 

Handbuch kann nicht schaden. DOT 4 wie der Andreas sagt.

Themenstarteram 17. August 2019 um 14:39

Cool! Danke. Die Befüllung dann von oben und Pumpen über den Handkupplungshebel oder von unten mit Befüllspritze und oben absaugen?

Ich würde von oben nach unten entlüften, wie bei der Bremse.

Wenn Du es einfach haben willst, besorg Dir den Entlüfternippel.

Gibt´s wahrscheinlich bei Louis, Polo, etc. um die Ecke.

Viel Erfolg.

Themenstarteram 17. August 2019 um 15:09

Danke für den Hinweis.Hab bei Louis schon am Ständer verschiedene Ausführungen gesehen. Mir fehlte eben die entsprechende Gewindegröße. Habe die die K1200 GT erst seit 6 Wochen privat gekauft. Daher will ich nach und nach alles auf Stand bringen, was man nicht unbedingt durch BMW machen lassen muss. Euch ein schönes Wochenende!

Mir wird es sich nie erschließen, warum man Hydrauliksysteme von oben nach unten befüllt/entlüftet ... entgegen jeglicher physikalischen Gesetze!

Luft will im System nunmal nach oben, während jede Hydraulikflüssigkeit dagegen nach unten fallen will... ist irgendwo in einem solchen System also eine Luftblase, pumpe ich die mit jedem Hub des Zylinders nach unten, vor dem nächsten Hub wandert diese Blase wieder etwas nach oben ... also im Prinzip 3 Schritte vor, einer zurück!

Ich befülle alle Hydrauliksysteme grundsätzlich von der tieften Stelle aus, sofern technisch und baulich möglich ...

Servus Andreas,

diese Gedanken beschäftigen mich auch!

Im Pkw-Sektor haben wir am Bremsausgleichsbehälter einen speziellen Verschlussdeckel mit einem Anschluss für das Bremsentlüftergerät. Damit wird die Bremsflüssigkeit zu den Entlüfternippeln gepresst, das Pedal nicht betätigt und die evtl. Luft kann nicht nach oben aufsteigen!

Dabei werden die Manschetten im Hauptbremszylinder nicht beschädigt, weil beim entlüften mit dem Hand-, bzw. Fußbremshebel wie z.B. beim Motorrad, die Manschetten einen weiteren Weg gehen, den sie so nicht gegangen sind. Die winzig kleine Kante im Zylinder, die so entsteht, kann die Manschette beschädigen und zu Undichtigkeiten in den Zylindern führen!

Ein selbst angefertigter Deckel mit einem Anschluss und ein „Druckgerät“ wäre das Nonplusultra!

Aber jeder so, wie er es schon immer gemacht hat und bis jetzt noch kein Problem hatte.

Gruß Sigi

@AndreasDU

Klingt vernünftig. Aber wie pumpst Du Flüssigkeit nach oben, wenn da ein Entlüfternippel mit Rückschlagventil drauf sitzt? :D

Kannst ja Dein Setup mal erklären. Würde mich interessieren. Ich hab an einer "normalen" Bremse ohne ABS mal versucht, die Bremsflüssigkeit vom Sattel zum Handbremszylinder zu drücken. Mit Spritze und Schlauch.

Da ging einiges daneben. Ich dachte auch, dass das besser funktioniert, weil die Leitung neu und voller Luft war.

Klar, bei Nippeln mit Rückschlagventil (z.B. Stahlbus) funktioniert das nicht ... ansonsten 200ml-Spritze, Pneumatikschlach mit 6mm Innendurchmesser, unten auf den Nippel am Sattel ansetzen, Nippel 1/2Umdrehung auf, vorher am Vorratsbehälter den Deckel Lösen (nicht abnehmen), so daß kein Überdruck entsteht, und dann langsam mit der Spritze die Flüssigkeit blasenfrei von unten reindrücken! Beim IABS der K12GT, die 4 Kreise hat, drücke ich 2x vom Sattel zum Aggregat und danach vom Aggregat zur Handbremseinheit bzw. zum Vorratsbehälter des hinteren Regelkreises ...

Da es sowohl im IABS- als auch im ABS2-Modul ein paar kleine verwinkelte Stellen gibt, entlüfte ich abschliessend noch einmal kanz kurz am jeweiligen Aggregat!

Themenstarteram 17. August 2019 um 19:19

Eure Gedanken sind alle nicht schlecht. Vor allem von Andreas. Du hast mir ja geschrieben, dass ich ein M10×1,25 verwenden soll. Der eigentliche Anschluss sieht aber ehr nach M5 aus (siehe Bild). Daher die Frage wie und welch einen Nippel setzte ich wie auf. Bei leebmann24.de gibt es von BMW dafür einen eigenen M5x1 zur Bestellung. Eigentlich hatte ich vor mit einer 50ml Kateterspritze mit Schlauch von unten nach oben das System mit DOT4 auszutauschen und gleichzeitig eventuelle Luftblasen dadurch nach oben zu drücken. Ist mein Ansatz daher Richtung und Andreas wo sollte deiner Empfehlung nach der Befüftungsnippel angebracht werden?

 

Gruß Jörg!

20190817_190041.jpg

Arrrg ... K44 ... ich war bei der K41! Sorry!

Da bekommt die Kupplung kein DOT4, sondern Vitam LS, BMW Nr. 81 39 2 150 020, Kosten: ca. 12€ für 250ml.

Die Entlüfterschraube ist M5x1, BMW Nr. 32 72 7 695 221, die Staubkappe dazu 32 72 7 695 222, kosten zusammen rund 12€!

Anleitung dazu: https://drive.google.com/open?id=1ftPzC6_wdJva7-mlXbTZ0o6_zJqHq-NY

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