Kumpel wurde geblitzt. Folgen?
Tach zusammen,
wie der Titel schon sagt wurde mein Kumpel eben geblitzt. In der 30er Zone mit ca. 52 (Tacho), sagen wir mal 25 über.
Ist an sich ja nicht soooooo schlimm nur ist mein Kumpel noch 2,5 Jahre in der Probezeit. Ja, er hat schon ein Aufbausiminar hinter sich, wegen einer blöden Aktion wo er 3 Punkte kasierte.
Er hat sofort seine Fahrlehrerin angerufen und die meinste der Lappen sei für ca. 3~4 Monate weg und MPU könnte sehr wahrscheinlich drin sein.
Was glaubt ihr kommt auf ihn zu?
Kann man die Folgen vllt auf seine Eltern abwälzen? Der Wagen ist auf die Eltern zugelassen. Wenn man nix sagt und einfach bezahlt ohne Murren könnten die Eltern die Folgen auf sich nehmen?
mfg Micha
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von oink
Was einige hier nicht zu verstehen scheinen ist die Tatsache das, es nicht ausschließlich um die Fahrtüchtigkeit geht, sondern vielmehr um die charakterliche Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs...
Und wer an Alkohol gewöhnt ist, ist dazu nich geeignet...
Genauso ist es. Das Gefahrenpotential im Straßenverkehr ist viel zu komplex, als daß man Personen, die ein gewisses Maß an Charakterstärke eindeutig unterschreiten, die Möglichkeit gibt, mit einem motorisierten Fahrzeug an ebendiesem teilzunehmen. Das ist im Berufsleben nicht anders. An hochkomplexe Maschinen wird kein Unternehmer eine Person arbeiten lassen, deren charakterliche Eignung das Gefahrenpotential unangemessen erhöhen würde.
170 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von chris9487
Hi!
ich grad nen fetten hals.
Meiner Meinung nach gehört sowas von der Strasse genommen.
WEr schon eine Probezeitverlängerung hat und immer noch über 20km/h zu schnell fährt gehört von der Strasse genommen.
Und ich frag mich immer noch, wieso es kein Schwein interessiert hätte, wäre ihm das ganze 2 Jahre später passiert. Wer außerhalb der Probezeit regelmäßig 30 bzw 40 km/h zu schnell fährt, riskiert (bei der Kontrolldichte auch nicht mehr) zwar Punkte, aber an Fahrverbot oder MPU brauch er nicht mal im entferntesten zu denken.
Oder sind die Motive bei "älteren" Fahrern besser, als bei Führerscheinneulingen?
bei 30 km/h zuviel wirst auch du ein fahrverbot bekommen....
Es ist egal ob ob Führerscheinneuling oder nicht, es wurde dort mit sicherheit nicht umsonst eine 30km/h Zone gemacht
Zitat:
Original geschrieben von chris9487
bei 30 km/h zuviel wirst auch du ein fahrverbot bekommen....
Erst bei 31 km/h. 😉
Ich will auch keine solchen Tempoverstösse in 30er Zonen rechtfertigen. Es wundert mich nur, dass die die Beurteilung sowohl beim Gesetzgeber als auch in der Bevölkerung sooo sehr davon abhängt, ob Probezeit oder nicht.
Vielleicht sollte man darüber nachdenken, den Bußgeldkatalog flexibler zu gestalten. Also ansatzweise nach % zuviel bestrafen, 30er Zonen schon ab 21 zuviel Fahrverbot o.ä. Aber wie so oft würde eine höhere Kontrolldichte schon viel bringen, denn wer lässt sich schon gerne wöchentlich mit 15-30 zuviel blitzen?
weil ich nur leute kenne die in der probezeit sind und heizen wie die bekloppten also kein wunder dass da solche vorurteile entstehen
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Weil eine Probezeit, genau wie im Berufsleben dazu dient, festzustellen ob derjenige in der Lage ist mit seinen Aufgaben/seiner Verantwortung umzugehen...
Wenn das nicht der Fall ist, ist der Lappen halt weg, oder das Arbeitsverhältnis ohne Frist beendet, so einfach ist das...
Wer nichtmal in der Lage ist sich über 2 Jahre zu beherrschen, wird das wohl kaum ein Leben lang tun können...
Zitat:
Original geschrieben von oink
Weil eine Probezeit, genau wie im Berufsleben dazu dient, festzustellen ob derjenige in der Lage ist mit seinen Aufgaben/seiner Verantwortung umzugehen...
Wenn das nicht der Fall ist, ist der Lappen halt weg, oder das Arbeitsverhältnis ohne Frist beendet, so einfach ist das...
Wer nichtmal in der Lage ist sich über 2 Jahre zu beherrschen, wird das wohl kaum ein Leben lang tun können...
da kann ich nur zustimmen
Zitat:
Original geschrieben von razor23
Erst bei 31 km/h. 😉
Bei 26 km/h wenn er es zweimal macht.
Der "Kumpel der geblitzt wurde" hat ja auch zwei Verstöße innerhalb kürzerer Zeit.
Zitat:
Original geschrieben von golf_v_tdi_66kw
[...]Zumindest finde ich es nicht angebracht, Fahrradfahrer genauso zu bestrafen wie Autofahrer.
In diesem Punkt sind wir offenbar unterschiedlicher Meinung. Ich bin sehr dafür, Radfahrer, motorisierte Fahrer, Fußgänger usw für das gleiche Vergehen gleich hart zu bestrafen. Das gilt für Rotlichtverstöße und Tempoverstöße genauso wie für Alkohol oder andere Rauschmittel im Straßenverkehr.
MfG Meehster
Zitat:
Original geschrieben von oink
Wir sollten vielleicht mal betrachten wann überhaupt ne MPU verlangt wird. In Sachen Alkohol muss man ab 1,6Promille zur MPU und da wird man den Lappen dann, völlig zu Recht, nicht wiederkriegen wenn man sich nicht GRUNDLEGEND ändert...
Wer mit 1,6Promille noch in der Lage ist, sich in sein Auto zu setzen und es zu bedienen, der muss zwangsläufig Alkohol gewohnt sein...
Einer der wenigen Wege eine grundlegende Verhaltensänderung nachzuweisen ist sich vom Arzt über ein Jahr lang die Leberwerte nehmen zu lassen und in diesem Jahr natürlich völlig auf Alkohol zu verzichten. Ohne Beweise nur auf die Aussage "Herr Dr. ich trinke nix mehr, ehrlich" wird man seinen Lappen nicht wiederbekommen...
War mal lange weg.
Aber ich bin mal mit 4 oder 5 Whiskey/Cola ins Auto gestiegen und habe mich NICHT angedüdelt gefühlt. Aber ich würde auf einen ähnlichen Wert tippen. Desweiteren lassen sich die Atemalkoholtester etwas bescheißen.
Hatte mal nach einem halben Glas WC und zwei kleinen Weizen (0,3L glaub ich) nur 0,05%o.
Ich hatte kräftig ein- und ausgeatmet und dadurch wahrscheinlich die Lunge mit Frischluft gespült.
Zitat:
Original geschrieben von Mitsumichi
Das ist Übungssache, manch einer macht noch mit 2Promille einen guten Eindruck und lässt sich nix ansehen, der nächste torkelt schon bei 0,3Promille. Wir sind alle verschieden.
Das ein MPU angeordnet werden kann, obwohl man nix mit dem Straßenverkehr gerade nix zu tun hat höre ich grad zum ersten mal...
mfg Micha
Leider kann manch einer erst ab 2%o ein Auto unauffälig steuern.
Zitat:
hierbei reicht jedoch auch wie gesagt, wenn man zu Fuß betrunken auf der Kreuzung ausrutscht.
Wenn ich aber nichts über einen Führerscheinbesitz sage, macht sich doch kein Polizist die Arbeit, genau dieses erst einmal heraus zu finden.
Man kann ja nicht jedem x-bveliebigem ne MPU aufdrücken.
(Sorry für den Tripple-Post)
Zitat:
Original geschrieben von oink
Taxi fahren ist auch besoffen möglich und recht sicher...
Und wer sich so dermaßen zuballert, das er auf der Straße rumtorkelt oder sich auf ner Kreuzung schlafen legt, sollte mit Recht eine MPU durchlaufen...
"Ey Droschkenkutscher! Fahr mir mal die 5 Meter uff die andere Sraßenseite. Ick will meenen Führaschein nich valieren weil ick im Suff anne Ampel umkippe!"
Übrigens kann ein besoffener Fahrradfahrer oder Fußgänger gefährlicher sein als ein besoffener Autofahrer.
Sollte der besoffene Radfahrer auf der Straße durch Verlust der Selbstkontrolle nach links ziehen und der Busfahrer hinter ihm zieht deswegen auch nach links, prallt mit einem aus dem Gegenverkehr zusammen, haben wir uU schon ein paar Tote während der besoffene Autofahrer evtl alleine nur gegen einen Baum gefáhren ist.
Die Atemalkoholtester geben einen Anhaltspunkt, keiner wird aufgrund dieses Ergebnisses bestraft, sondern aufgrund der folgenden Blutuntersuchung...
Wer mit 1,6%o noch nicht angetüddelt ist, muss schon schwerer Alkoholiker und extrem an das Zeug gewöhnt sein...
Ich habe mal spaßeshalber unter Realbedingungen, also nach dem letzten Bier ca. 20 Minuten gewartet in so ein Ding reingepustet und hatte 1,2. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf einer Linie entlanggehen, geschweige denn Fahrradfahren.
Und ich bin weder klein, noch ein Leichtgewicht, noch konditionsschwach und wenig gegessen hatte ich auch nicht 😉
Ab einem gewissen Wert MUSS ja auch die Blutuntersuchung gemacht werden. Und bei diesen Geräten helfen keine Tricks mehr.
Ich persönlich wurde nur einmal im Zusamenhang mit einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu meinem Alkoholkonsum dieses Abends befragt und habe dann freiwillig gepustet.
Ich habe dann noch mal meine ca 7,5 L Lunge "gespült" (das wahr mir aber erst danach bewußt) und habe 0,05 Promille in das Gerät gepustet.
Ich hatte nur noch den gut gemeinten Hinweis bekommen "bitte fahren sie nirgendwo gegen"
"Das werd ich im eigenen Interesse nicht machen" hab ich gesagt.
Was ist so unrealistisch an 0,05%o? 0,6l Weizen und ein halber Whiskey über einen Abend verteilt, sind wenn man halbwegs ordentlich gegessen hat nun wirklich nicht Welt...
Hab mal nen Bericht gesehen übers Oktoberfest, da hatten die TestkandidatINNEN nach 3,5 Litern Bier um die 0,8-1%o, weils über den Abend verteilt und mit Essen gepaart war...
Zitat:
Original geschrieben von 400.000km
Wieso Fahrradfahrer werden doch schon weniger bestraft, oder sollen sie noch weniger bestraft werden?
Wieso werden Fahrradfahrer weniger hart bestraft?
Gibt da im Gesetz nur einen einzigen Unterschied: Beim KFZ bekommste ne Sperrfrist, bist also etwas früher den FS los...