Kreuzgelenk überprüfen und ggf. ersetzen

Volvo V70 1 (L)

Hallo Leute. Ich hätte da mal ein Problem. 😉 Leider scheint mein Volvi die Spur manchmal nicht halten zu wollen. Gelegenheit möchte er nach links, manchmal auch etwas mehr nach rechts. Das Lenkrad hat etwas Spiel. Ein "Klonk" in wiederholter Geschwindigkeitsabhängiger Frequenz ist ebenfalls zu hören. Und Vibrationen ab 80.

Die ganze Vorderachse samt Lager ist erneuert. Auch der Stabi. Ich hätte daher nur noch "irgendwas" am Lenkgetriebe in Verdacht. Dicht ist es. Die inneren Spurstangen haben eher kein Spiel, wurden aber als einzige noch nicht erneuert.

Wie ich das Kreuzgelenk testen kann wüsste ich auch nicht. Zudem es ja auch etwas schlecht erreichbar ist. Zudem: Wie komme ich an ein neues Gelenk, sollte das fritte sein?
Das für den 850 scheint es noch zu geben. Passt das auch an meinen V70 von 97? (106 kW Automatik)

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen. Ich bin etwas ratlos.

Liebe Grüße Frank

31 Antworten

Von hinten nach vorne hatte ich bereits versucht. Schwer zu sagen ob sich da überhaupt etwas verändert hat.

Also danke euch erstmal für die Tips. Die Buchsen im Hilfsrahmen schaue ich mir auf jeden Fall an.

Zwei Dinge jedoch noch aus Interesse und zur Absicherung:

a. Wie macht sich eine innere Spurstange bemerkbar
b. Wie macht sich das Kreuzgelenk bemerkbar und wie kommt man da ran um es zu prüfen? (ggf. Bilder? 🙂 )
- ist das Kreuzgelenk mit der Nr 9140998 auch für den V701?
c. Die Zahnstange sitzt im Lenkgetriebe, könnte die auch Spiel haben?
d. Wenn man den Motorrahmen etwas ablässt und das Lenkgetriebe noch am Rahmen verschraubt ist, kann dabei etwas an der Lenkung beschädigt werden?

- Hintergrund: Das hintere untere Hydrolager habe ich in einer Selbsthilfewerkstatt wechseln wollen und bekam es nicht in seinen Sitz (war das korrekte Lager, das alte war nur um einiges platter, vorderes Hydrolager und Getriebestütze unten waren gelöst sowie das Getriebe leicht angehoben), dann kam ein etwas schlecht gelaunter und etwas ruppiger "Mechaniker" von der Werkstatt und fragte ob er helfen solle (wurde mir auch später in "Rechnung" gestellt). Daraufhin löste er vorne wie hinten den Motorrahmen und schraubte den Halter am Getriebe ab um das Lager zu positionieren. Sah für mich zwar heftig aus aber irgendwie auch plausibel. Leider hat er den Halter sowie den Rahmen mit dem Schlagschrauber auch ziemlich an-gedonnert. Jedenfalls hat er dabei nicht das Lenkgetriebe gelöst.

Das sind ein paar Dinge die mir vielleicht noch helfen könnten. Ansonsten wäre ich auch für zwei zusätzliche Augen und Ohren im Umkreis von Potsdam/Berlin dankbar. 🙂

Liebe Grüße Frank

Das Lenkgetriebe muss vom Rahmen gelöst werden, ein bisschen kann man es auch ohne es zu lösen ablassen. Aber um das Lager zu tauschen muss es definitiv gelöst werden. Ansonsten verzieht es sich, ist ja fest mit der Lenksäule verbunden.
Du kommst hier nach und nach mit Info um die Ecke die jeweils ein völlig anderes Bild abgeben. Wie soll man da gezielt Hilfe geben.
🙄

Das ist nur ein Umstand den ich seit einer Weile mit mir rumtrage. Ich finde es sowieso schwierig durch das Schreiben zu einer Lösung zu kommen.

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Was würde es denn genau bedeuten wenn es sich verzieht?

Verstehe. Habe nochmal über Deinen Beitrag drübergelesen. Deine Aussage bezieht sich auf das ablassen des Motorrahmens. Der wurde lediglich gelöst. Also die Schrauben waren noch drin.

Ich verstehe das jetzt mal so: der Hilfsrahmen wurde hinten abgelassen ohne die Schrauben vollends zu entfernen. Das lenkgetriebe wurde nicht gelöst, Motor wurde von oben nicht gesichert, Motorkissen Beifahrerseite wurde nicht gelöst und untere Drehmomentstütze und hydraulik Leitungen des Lengetriebes auch nicht.
Wenn man so das hintere Motorlager reinbekommen hat, grenzt das an ein Wunder oder es wurde brachiale Gewalt angewandt…
Hinzu kommt dass man die beiden Hydro- Lager leicht verwechseln kann, weiß aber nicht mehr genau wo da die kleinen Unterschiede waren.
Du solltest das noch mal überprüfen (lassen) ob wirklich alles richtig zusammen gebaut wurde oder doch eventuell am lenkgetriebe was beschädigt wurde.

Ist das Lenkgetrieb denn noch original? Ein "leichtes" Spiel in der Lenkung ist jedenfalls nicht normal.

Hallo Leute. Das Lenkgetriebe wurde nicht gelöst
Motor wurde von unten gestützt/gesichert. motorkissen, u. Drehmomentstütze wurden gelöst.

Das Lenkgetriebe dürfte noch original sein. Ich habe unter dem Lenkrad mal die Abdeckung abgemacht. Wenn ich das Lenkrad bewege, im Stand, bei Zündung an, dann dreht sich die Lenkstange direkt mit, die Räder nicht, daher müsste das Spiel weiter unten sein und ggf. Auch am Kreuzgelenk unter der Manschette. Hatte mich noch nicht getraut diese zu lösen. Ein bis zwei Finger breit dürften das Spiel links/rechts schon sein.

Ich bin mir nicht sicher ob ich mir das einbilde, aber zumindest die Vibrationen sind weniger. Ich habe mir heute mal das obere Motorlager angesehen, welches ich vor 2 Monaten samt Halter ersetzt habe. Da ist echt schon wieder ein Riss drin. Habe es mal gelöst und wieder befestigt. Irgendwie ist es jetzt besser. Vor allem im Stand auf D deutlich ruhiger. Über 100kmh bin ich heute aber nicht gefahren. Hatte das Lager beim Wechsel des Hydrolagers hinten/unten nicht gelöst. Offenbar gab es dadurch Verspannungen. Darauf hatte mich ein Thread aus einem englischen Forum gebracht. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen. Ich weiß allerdings nicht ob sich dieses Lager in Form von geschwindigkeitsabhängigen Vibrationen auswirken kann. Wechseln muss ich das Lager auf jeden Fall. Vielleicht dann auch gleich das an der Spritzwand.

Die Lenkung hat immernoch Spiel. Und es scheint so als ob das Kreuzgelenk kein Spiel hat. Habe es gefilmt und dabei am Lenkrad gedreht ohne die Reifen zu bewegen. So wäre es wohl das Lenkgetriebe oder die innere Spurstange (?). Beim anhalten an der Ampel ist mein Lenkrad auch nach links gezogen. Alles irgendwie mysteriös. Vielleicht geht's auch nur mir so und es liegt am Schlafmangel. Also wäre mein 10 Tage alter Sohn schuld. 😉

https://www.dropbox.com/.../PXL_20240420_141119123.TS.mp4?...

Schau mal ob dein Axiallager Spiel hat. Das merkst du sofort wenn das aufgebockte Rad beim links und rechts anpacken ein gewisses Spiel hat. Das Axialgelenk ist die " innere" spurstange unter der langen Manschette am Ende des lenkgetriebes

Wie ist denn der Zustand der Querlenker? Musst du beim Bremsen oder bei Lastwechseln „nachkorrigieren“?

Edidt: Sorry, hast ja geschrieben dass alles erneuert ist…

Danke für Eure Rückmeldungen. Das mit der inneren Spurstange werde ich dann am besten vom Volvo-Mensch Mitte Mai checken lassen. Zumindest konnte ich es eingrenzen. Könnte denn die innere Spurstange ebenfalls an diesem "wegziehen" beim anhalten beteiligt sein?

Querlenker sind neu. Die habe ich auch noch mal begutachtet. Sah unauffällig aus.

Merkt man bei dem Gewackel nicht eher ein defektes Radlager? Oder wie kann man das differenzieren?

Bei Lastwechsel und Bremsen muss ich ansich nicht korrigieren. Beim anfahren fährt er auch Schnur gerade. Irgendwie bin ich an die Ampel heute auf die linke Spur, also leicht nach links gelenkt und dann dabei angehalten. Das Lenkrad ging dann richtig nach links weg.

Achja und das Video ist erst ab etwa 0:40 interessant. Hatte vorher noch die Räder gerade gestellt. Auf weichem Sandboden.

Wenn das Axiallager, das ist einfach ne Kugel in einem Bett, ein Spiel hat, dann merkst du das beim radwackeln. Wenn das Rad beim radlagerspiel so wackeln würde, wäre das radlager vermutlich so fertig, du würdest keinen Meter mehr mit dem Auto fahren. Ich habe jetzt erst ein Axialgelenk beim v70 gewechselt, das der TÜV beanstandet hatte. Im ausgebauten Zustand läßt es sich zwar leicht bewegen, aber ein Spiel merkt man nicht. Ich würde sogar sagen ein Axialgelenk stellst du defekt sogar schneller fest, als ein kaputtes traggelenk, welches zu 90° verdreht ist

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