Kraftstoff der zukunft, in 50 jahren....
hi,
mich würde mal interessieren was wir in 50 jahren tanken werden, da ich schon seit jahren höre das der ölvorrat zu ende geht, was ich aber nicht glaube, da noch etliche qkm der meere nicht untersucht wurden.
aber mich würde es trotzdem interessieren was ihr glaubt, oder vielleicht einige unter euch sich befinden, die in einer firma oder institut an der zukunft basteln.
werden wir weiter benzin verbrennen, oder mit lpg oder erdgas fahren, oder wird was ganz neues entwickelt.
was denkt/wisst ihr???
Beste Antwort im Thema
Noch ein Jahr mehr und der Thread hätte 10-jähriges Schweigen geschafft. Eigentlich müsste das unter "Störung der Totenruhe" fallen.
54 Antworten
ich mache mir keine sorgen über zu wenig öl , sondern über zu viele menschen 2050 sollen nach hochrechnungen 9 Millarden menschen auf dieser welt sein , na dann gute nacht ! den alle wollen energie und soviel haben wir nicht.
"Durchgehende" Atomreaktoren "funktionieren" auch ohne Sauerstoff, d.h. die Kernspaltung läuft auch unterirdisch weiter.
Deshalb gibt es auch unterirdische Kernwaffentests.
nun die sogenannten fossilen Brennstoffe werden in 50 jahren wahrscheinlich nur noch den Oldiefans intressieren ,ich tippe mal das unsere Fahrzeuge von Gravitationswellen getragen werden bzw. Schwerkraftfelder genutzt werden und die Energiegewinnung nunja da gibt es ja so einige gutdurchdachte Ideen wie zum Beispiel Geothermalkraftwerke ,Fusionskraftwerke welche nahe der Sonne stationiert werden und die gewonnene Energie drahtlos zur Erde weiterleiten oder die Aktivierung von Elementarteilchen deren Ruhegeschwindigkeit sich bei Lichtgeschwindigkeit befindet u.s.w. ,also ich sehe eigentlich frohen Mutes in die Zukunft .Der Mensch ist ein neugieriges Individium und der sogenannte Technik und Forscherdrang wird in den nächsten Jahren gewalltige Sprünge vollführen denn dafür ist der Mensch ja auch da ....
Vorrausgesetzt man sprengt die Erde nicht selbst in die Luft , Massenexitus ...
Tschau Kartakis
träumt gerade vom Gravimobil ....
@kartakis: zu viel science fiction gesehen? 😁
naja, die akkutechnologie ist ja schon relativ weit, da wird sich auch einiges tun. dann gibt es ja noch biokraftstoffe und syntethische kraftstoffe. kurzfristig haben wir ja auch noch auto- und erdgas.
fusionskraftwerke werden noch eine weile dauern, genauso brutreaktoren, die mit den heutigen uranvorkommen einige hundert (oder sogar tausend) jahre auskommen.
für stromerzeugung werden wohl solar/windkraft noch eine größere rolle spielen, in ein paar jahren wird solarstrom in spitzenlasten günstiger sein wie heutige spitzenlastkraftwerke - im moment sind die preise für solarzellen durch rohstoffknappheit und dem damit verbundenen geringen angebot viel zu hoch. mit der zeit wird sich das aber relativieren.
für uns werden in den nächsten jahren dann aber vor allem dinge wie kraft-wärme-kopplung, dezentrale energieversorgung, virtuelle kraftwerke und "vehicle to grid" eine immer größere rolle spielen. dadurch kann man teure und ineffektive spitzenlastkraftwerke verringern und erneuerbare energien effektiver einsetzen.
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Zitat:
Original geschrieben von Wealox
@kartakis: zu viel science fiction gesehen? 😁
.....für uns werden in den nächsten jahren dann aber vor allem dinge wie kraft-wärme-kopplung, dezentrale energieversorgung, virtuelle kraftwerke und "vehicle to grid" eine immer größere rolle spielen. dadurch kann man teure und ineffektive spitzenlastkraftwerke verringern und erneuerbare energien effektiver einsetzen.
Sehe ich ähnlich
Es Werden Heute schon wieder Fehler gemacht in der Energieversorgung bzw verteilung
Bestes Beispiel ist der Bau von Biogasanlagen zur gewinnung von Strom
Nach meiner Meinung sollte Biomasse in Biogas und dann in Autos verwendet werden da dies leicht umsetzbar ist
zum Heizen und Strom sollten lieber Geoenergie genutz werden also Erdwärme Solar usw da ein Gebäude ohne hin an sein standort gebunden ist udn somit leicht an Geoenergie angeschlossen werden kann
vieleicht gibt es in 50 Jahren eine Art Katalytischen Motor (Brennstoffzelle) der mit Biogas in Strom umwandeln kann
Wasserstoff stellt keinen richtige Alternative dar da es nur ein Energieträger sein wird
Ambesten wir warten mal die nächsten 40 Jahre dann läst sich das leichter Sagen 😁
Zitat:
Original geschrieben von frankenelbe
Wasserstoff stellt keinen richtige Alternative dar da es nur ein Energieträger sein wird
Ein Energieträger ist auch Diesel, Benzin, Battarie, usw.
Wenn du es schaffst, dass sich dein Auto bewegt nur weil du dran denkst, dann hast du die Umwelt wirklich entlastet, fährst günstig usw.
Aber soweit ist die menschliche Transzendenz noch nicht...
Deswegen ist Wasserstoff schon ein interessanter Energieträger. Auch Methan ist so einer. Aber auch Ethanol.
Der Knackpunkt ist nur immer: Wir stelle ich Energie aus regenerativen Quellen in ausreichender Menge bereit.
Wie auch immer das passiert. Wichtig ist:
- Regenerative Energie
- Dabei schonend mit der Umwelt umgehen
- Wirkungsgrade sind dann erst mal egal
Zitat:
Original geschrieben von country
das mit den atomreaktoren wird wohl auch nicht funktionieren. denn bei der derzeitigen menge an reaktoren+der geplanten reicht der uran noch ca 50-60 jahre.
wenn die politik einer wiederaufbereitung nicht so erzkonservativ gegenüberstehen würden.
die schätzungen bei optimaler ausnutzung gehen gen 1000 jahre.
wenn wir die allgemein hysterie/angst vorm atom überwunden haben steht doch einer wasserstofferzeugung durch kernenergie nix entgegen. oder wir fahren direkt elektrisch.
graviatationsfelder und fliegende autos wurden vor 50 jahren auch schon vorhergesagt.
genau...bedenkt mal wieviel energie in einem atomkraftwerk vergeudet wird!!!
sicherlich ist die lagerung der ausgedienten radioaktiven brennstäbe ein problem.....andererseits - die erde selbst ist radioaktiv und strahlt.
ich finde man sollte die atomgegner (radioaktivitätgegner) mal zum mond schiessen...selbst dort entkommen die der radioaktivität nicht 😁
....wo kommt die energie der sonne her......?
die sonne ist eigentlich nix anderes als ein riesengrosses fusions/atomkraftwerk..... und ist auch nicht regenerativ - irgendwann ist der ofen aus....aber keiner kann es verhindern...auch nicht die atomkraftgegner 😉
Ich vermute bisher eher die zukunft in elektrofahrzeugen - denn die infrastruktur, also das "tankstellennetz" steht zu einem grossen teil ja schon (muss natürlich noch ausgebaut werden)
doch stellen die alternativen energien (biogas, algen) ein nichtzuverachtendes potential dar.
ein riesiger komposthaufen ---> biogas - kann ins vorhandene erdgasnetz eingespeist werden (ist ja im prinzip dasselbe...auch methan)
flächendeckende algenplantagen im offenen meer, diese auf den komposthaufen...und hat man noch mehr gas....
und das beste - die CO2 bilanz bleibt gleich - reiner energiegewinn! :-)
das mit der dezentralisierung kann man recht einfach lösen...in der theroie jedenfalls:
kleinere siedlungen à 10 bis 20 häuser...oder ein appartmentblock - haben einen gasmotor/turbine im keller.
diese läuft mit biogas - produziert strom + wärme (für heizung & warmwasser)....
es gibt viele ideen was man machen kann/könnte...leider bleibt man bei vielen möglichkeiten an behörden hängen.....
Zitat:
wenn wir die allgemein hysterie/angst vorm atom überwunden haben steht doch einer wasserstofferzeugung durch kernenergie nix entgegen. oder wir fahren direkt elektrisch.
was gegen kernenergie spricht, ist die tatsache das alleine ein riesiger energieaufwand betrieben werden muss um sowas am laufen zu halten.
-ewig weite urantransporte als grundlage
-zu grosser technischer aufwand zur energieerzeugung & sicherheit
-aufwändige inbetriebhaltung der endlagerstätten
heute ist das noch nicht entscheidend, aber mit der rohstoffknappheit, der überbevölkerung und dem bevorstehendem klimakollaps hat der weltmarkt gar keine andere möglichkeit als sich extremst der logik der effizienz zu fügen. d.h. dem wirkungsgrad von erzeuger und verbraucher. da wird man für 'gorleben' schon sehr tief in die tasche greifen müssen...
und:
ES WIRD IN 50 JAHREN WIEDER MEHR FAHRRAD GEFAHREN !
😎
naja, der technische aufwand wir eh immer grösser....
bedenke mal - früher hat man holz angezündet und hatte die energie die man brauchte.... - der aufwand war enorm klein... der nutzen ausreichend....
die effizienz ziemlich bescheiden 😉
wenn die effizienz steigen soll, wird der aufwand notgedrungen enorme ausmasse annehmen.
natürlich ist der nutzen/aufwand-faktor bzw. nutzen/kosten-faktor ausschlaggebend --- leider sind wir aber momentan soweit dass wir ohne grossen aufwand keine grossen effizienzsprünge mehr machen werden....
naja, wir werden keine endlager brauchen, wo atommüll mehrere tausend jahre lagern müssen.
es werden ja schließlich reaktoren und verfahren entwickelt, die den atommüll geringer werden lassen und wesentlich unschädlicher wird.
man kann aus wärme nur einen gewissen anteil in andere energieformen umwandeln... das ist einfachste thermodynamik. deswegen wird kraft-wärme-kopplung auch die einzige möglichkeit sein die energie eines kraftwerkes fast vollständig zu nutzen.
Wenn man mal den beschränkten Blick vom Auto abwendet könnte man mit sehr wenig Aufwand viel erreichen:
- Zieht Elektrogeräte aus dem Stecker!!! Stichwort Standbystrom
- Warum lassen so viele die Heizung an beim Lüften?
- Warum gibts immer noch soviele Häuser mit Einfachglas
- Wo ist der Aufwand ein Haus besser zu isolieren, das
rechnet sich sogar! Trotzdem wird da viel zu wenig gemacht
- Warum wird keine simple und effektive Solarwärmeerzeugung gefördert, stattdessen die weitaus ineffektivere Stromerzeugung
- Warum verheizen wir Unmengen Heizöl und regen uns über die paar Liter der Autos auf
- Warum gibt es noch Glühlampen?
- Warum blockieren viele Ampeln den Verkehrsfluss
- Warum werden Parkplätze oft so schlecht ausgeschildert und sind in ihrer Anzahl kaum ausreichend - Stichwort Parkplatzsuchverkehr
- Warum macht nicht jeder Autofahrer ein Spritspartraining?
Liesse sich noch lange fortsetzen ...
Gruß Meik
Zitat:
Original geschrieben von Wealox
es werden ja schließlich reaktoren und verfahren entwickelt, die den atommüll geringer werden lassen und wesentlich unschädlicher wird.
Mir ist ein AKW lieber als 3 Kohle-Kraftwerke.
Mir sind aber auch ein paar Offshore-Windparks lieber als ein AKW.
Ganz kriegt man die AKWs aber nie weg. Außer mit Fusionskraftwerken. Man braucht halt immer eine Grundlast im Stromnetz. Schaff diese Grundlast mal mit Windkraft :P
so weit mir bekannt geht das gar nicht dass windkraftwerke ein netz aufbauen können - diese müssen nämlich ein bestehendes netz haben worauf sie sich synchronisieren können - und wenn das nicht da -> keine windenergie
Zitat:
bedenke mal - früher hat man holz angezündet und hatte die energie die man brauchte.... - der aufwand war enorm klein... der nutzen ausreichend....
holz ist übrigens DER energieträger schlechthin. die menge an CO² die bei der verbrennung von holz entsteht, ist die gleiche der menge sauerstoff die die pflanze insgesamt produziert hat.
sozusagen ein klimaneutraler speicher von solarenergie. 😎
Zitat:
wenn die effizienz steigen soll, wird der aufwand notgedrungen enorme ausmasse annehmen.
übrigens, schon jetzt verbraucht die gesamte menschheit (!) ein gutes drittel mehr energie zum leben, als die erde auf dauer zur verfügung stellen könnte. ziemlich gruselig, wenn man bedenkt das die bevölkerung und die wirtschaft weiterhin wächst und wächst...
eigentlich befinden wir uns ja schon in der globalen sackgasse, es ist nur noch nicht im öffentlichen bewusstsein, da die fossilen brennstoffe noch nicht völlig ausgebeutet sind.
eigentlich ist das als bilanz ziemlich erbärmlich und traurig, wenn man mal genauer darüber nachdenkt.
gruß