Kleinwagen für hohe Laufleistung --> welcher?

Hallo zusammen,

ich pendle derzeit mit dem ÖPNV und werde aber ab Herbst wegen neuer Arbeitsstelle mit dem Auto fahren müssen. Einfache Strecke ca. 80 km, d.h. hin und zurück 160 km jeden Werktag (ca. 35.000 km pro Jahr).
Entsprechend möchte ich mir ein Auto kaufen. Da ich es nur für den Arbeitsweg benutze, reicht mir ein Klein-/Kleinstwagen völlig aus. Allerdings brauche ich einen, der wirtschaftlich im Betrieb/Unterhalt ist und der auch hohe Laufleistungen (ca. 200.000 km) ohne große Probleme schafft.

Markt und Typ sind mir völlig egal, mir ist nur wichtig, dass mich der Wagen zuverlässig und wirtschaftlich ans Ziel bringt. Das Auto wird moderat gefahren, d.h maximal 120 km/h, da mehr auf den Autobahnen, die ich benutze, eh kaum zulässig ist.

Könnt ihr mir da Tipps geben, welcher Klein-/Kleinstwagen unter Berücksichtigung obiger Punkte zu empfehlen ist?

Vielen Dank!

31 Antworten

😁 "das Gesicht einschläft" => der ist nicht schlecht, aber man muß nicht von sich auf andere schließen. Der eine braucht Softtouch-Oberflächen im Auto wie die Luft zum atmen, der andere will nur von A nach B rollen und das möglichst günstig. Nebenbei war hier auch genau das gefragt.

@ Grasoman: die Smart CDI generell als zuverlässig und haltbar zu bezeichnen ist schon grenzwertig.

@ jacky cola: gabs da nicht eine "aktuelle" Diskussion zum Dieselabgas und Fahrverboten etc pp? 😁
Diesel ohne SCR Kat werden in Zukunft völlig "draußen" sein, davon kann man mal ausgehen, auch wenns bis dahin vielleicht noch 1-2 Jahre dauert.

Für 10.000.- kriegst Du diverse Neuwagen.
Mit Garantie.
KIA/Hyundai sind sehr zuverlässig.
Fabia auch.
Kleiner Vorteil dabei: ein paar Jahre garantiert keine Reparaturkosten.

Dacia Sandero mit LPG ab Werk bzw. jeden anderen Hersteller, der Autogas oder CNG anbietet.

Der einzige Nachteil sind die meist kleinen Gastanks. Ich muss bei knapp 200km Arbeitsweg pro Tag alle drei Tage LPG tanken; aber mein Tank ist mit 63l Brutto auch weitaus größer als das was die Hersteller wie Dacia oder Ford für ihre LPG Modelle verbauen.

Zitat:

@spacechild schrieb am 1. Juli 2017 um 08:55:20 Uhr:


LPG Tank fasst 27 Liter (plus die üblichen 20% Inhalt, die nicht verbraucht werden können), bei konstant 120 kommst du damit an die 400 km weit ohne Klimaanlage.
Etwas ärgerlich sind die 15 000 km Wartungsintervalle für LPG, das sind zusammen rund 650 EUR pro Jahr Wartungskosten für den Erhalt der Garantie - LPG Fz Wartung ist etwas teurer als reiner Benziner.

Nichts gegen den i10 oder LPG (bin selbst mal ein paar Jahre ein Auto mit LPG-Umbau gefahren).
In diesem Fall wird die Tankgröße sicherlich lästig: 160km am Tag bedeutet dann alle 2 Tage tanken!

Kleinstwagen wie ältere Smart würde ich bei dem Fahrprofil nicht wählen. Ich würde im Bereich Kleinwagen, z.B. Ford Fiesta als Diesel schauen. Der Verbrauch bleibt dort unter 5l/100km. Selbst mein Ex-Fiesta (12 Jahre alter MK6 1.6 Tdci) hatte dank Euro4 die grüne Plakette.
Da dann nochmal überlegen ob Umweltzonen und Fahrverbote ein Problem werden könnten. Wenn das Budget da ist würde ich eher zum Fiesta MK7 greifen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Fiesta_%E2%80%9909

Der Tipp Neuwagen wie Hyundai mit langer Garantie zu nehmen hat nicht nur Vorteile:
- hoher Wertverlust durch die vielen KM, den muss man halt am besten "zu Ende" fahren
- für 10.000 Euro bekommt man keinen Diesel

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Ich würde ebenfalls als Kleinwagen einen "Neuwagen" im gesetzten Budget von ca. 10T € empfehlen.
In diesem Fall den Ford Fiesta Mk7 FL. Der läuft jetzt aus und wird vom Mk8 ersetzt.
Am besten mit dem "alten" 1,25er-Motor (82PS). Den würde man in diesem Preissegment bekommen inkl. 7 Jahre Herstellergarantie.
Der Motor an sich ist sehr robust und wartungsarm. Auf Langstrecke kann man ihn mit ca. 6l bewegen, wenn man den (Gas)fuss ruhig hält.
Bei guter und regelmäßiger Wartung hält das Triebwerk ewig.
...wäre mein Vorschlag als Lösung 😉.

Zitat:

- hoher Wertverlust durch die vielen KM, den muss man halt am besten "zu Ende" fahren

Diese 1000fach wiederholte Falschbehauptung wird durch weiteres Wiederholen ja nicht richtiger.
Richtig praktiziert, gibt es keine günstigere Methode, Auto zu fahren als mit einem Neuwagen.

Zitat:

@Katharin a schrieb am 1. Juli 2017 um 17:39:13 Uhr:



Zitat:

- hoher Wertverlust durch die vielen KM, den muss man halt am besten "zu Ende" fahren

Diese 1000fach wiederholte Falschbehauptung wird durch weiteres Wiederholen ja nicht richtiger.
Richtig praktiziert, gibt es keine günstigere Methode, Auto zu fahren als mit einem Neuwagen.

Erkläre das mal etwas genauer 😉
...denn ich fahre mit meinem 11 Jahre alten Octavia unterm Strich etwas günstiger als meine Frau mit ihren damals neugekauften Fiesta.
Warum?
...weil sie jedes Jahr die kostenintensiven Wartungen nach Herstellervorschrift durchzuführen hat und ich meine Wartungen selber erledige 😁
Ok, sie hat 5 Jahre Garantie auf das Auto - aber nicht auf Verschleissteile 🙂.
...zumal man dazusagen muss, dass im steigenden Alter die Mängel kommen - auch bei einem (damaligen) Neuwagen 😉
Achso, ganz wichtig: Mein Auto ist bezahlt, das Auto meiner Frau läuft auf eine mtl. Belastung (Ratenzahlung).

Ungern, weil "gefühlt" zum hundertsen Male.
In aller Kürze: Es gibt "Jahreswagen"käufer. Viele.
Musst Du mir einfach mal glauben.
Man kauft also ein Auto, dass der JW-Markt sucht.
Als Neuwagen.
Zum JW-Preis.
Und verkauft ihn als JW.
Wertverlust 0. Oder sehr wenig.
Reparaturkosten. 0.
Einer unserer Kunden hat vorletzte Woche seinen Fabia als JW für 10.600.- verkauft.
Und holt nächste Woche seinen neuen ab. Für 10.890.-.
Wartung: 0. Oder sehr wenig.

@spacechild
Ich wette mit dir das die Diesel ohne scr kat nicht völlig draussen sein werden. Wie soll man Millionen von Fahrzeugen komplett aus Städten ausschließen, sollen die jetzt alle stillgelegt werden?das kommt niemals durch, dann wird es sammelklagen gegen die Hersteller geben.Wird doch jetzt schon diskutiert das die Fahrzeuge ein sw Update bekommen sollen damit die wieder auf die 0,1% Strassen die in Deutschland für die Diesel gesperrt werden auch befahren dürfen.

Zitat:

@Katharin a schrieb am 1. Juli 2017 um 17:55:25 Uhr:



Einer unserer Kunden hat vorletzte Woche seinen Fabia als JW für 10.600.- verkauft.
Und holt nächste Woche seinen neuen ab. Für 10.890.-.
Wartung: 0. Oder sehr wenig.

Ok. Ich will jetzt auch keine hitzige Diskussion beginnen.
Aber... der Kunde verkauft einen Jahreswagen gleichen Modells für knapp 11 Mille und bekommt dafür einen Neuwagen fürs selbe Geld 😕.
...entweder hat er Abstriche in der Ausstattung gemacht oder Euer Buchhalter war in Mathematik nicht anwesend 😁
Sorry, aber bissl Spaß muss sein 😉.

Wie gesagt: Es gibt "Jahreswagen"käufer. Viele.

@Katharin a Ich sage ja nichts gegen Neuwagen, denke jedoch, dass der Wertverlust eines Hyundai's (5 Jahre alt, Garantie gerade abgelaufen, mindestens 175000km gelaufen - um die Fahrleistung geht's ja hier) für eine Privatperson nicht zu unterschätzen ist! Daher müsste man konsequenter Weise so einen Wagen noch deutlich länger fahren. Dann macht das Sinn.

Alternativ ein Auto kaufen, dass die ersten 100tkm bereits hinter sich hat. Viele KM kommen so oder so noch dazu. Bei entsprechender Wartung und keinem Montagsauto machbar.

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 1. Juli 2017 um 17:29:35 Uhr:



Zitat:

@spacechild schrieb am 1. Juli 2017 um 08:55:20 Uhr:


LPG Tank fasst 27 Liter (plus die üblichen 20% Inhalt, die nicht verbraucht werden können), bei konstant 120 kommst du damit an die 400 km weit ohne Klimaanlage.
Etwas ärgerlich sind die 15 000 km Wartungsintervalle für LPG, das sind zusammen rund 650 EUR pro Jahr Wartungskosten für den Erhalt der Garantie - LPG Fz Wartung ist etwas teurer als reiner Benziner.

Nichts gegen den i10 oder LPG (bin selbst mal ein paar Jahre ein Auto mit LPG-Umbau gefahren).
In diesem Fall wird die Tankgröße sicherlich lästig: 160km am Tag bedeutet dann alle 2 Tage tanken!

Ja, da hast du schon recht, der Tank ist etwas nervig klein - ich muß bei meinem eigenen Arbeitsweg auch alle 3 Tage tanken. Aber ich wollte Gas ab Werk und mich nicht auf die Unsicherheitsfaktoren einer Umrüstung einlassen.

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 1. Juli 2017 um 19:23:45 Uhr:


Ich sage ja nichts gegen Neuwagen, denke jedoch, dass der Wertverlust eines Hyundai's (5 Jahre alt, Garantie gerade abgelaufen, mindestens 175000km gelaufen - um die Fahrleistung geht's ja hier) für eine Privatperson nicht zu unterschätzen ist! Daher müsste man konsequenter Weise so einen Wagen noch deutlich länger fahren. Dann macht das Sinn.

Rechne doch einfach mal .... einen Koreaner Neupreis 15.000 € 5 Jahre alt mit 175 Tkm bekommt man für 4000 € verkauft.
Für einen vergleichbaren VW zahlt man 20.000 € N und nach 5 Jahren und 175 Tkm und bekommt den für 6000 € verkauft.
3000 € Gesamtkosten weniger bei gleichen Wartungskosten sind ein Argument.
Da Du auch noch die Zinsen für die 5000 € Preisunterschied über die Gesamtzeit mitrechnen musst kommst Du dann eher auf 4000 € zugunsten des Koreaners.

Wenn man einen 1 bis 2 Jahre alten Koreaner kauft sieht die Rechnung noch günstiger aus da der Wertverlust in den ersten 2 Jahren am höchsten ist.

Wir hatten ein ähnliches Fahrprofil für ein Familienmitglied mit etwas weniger Jahreskilometerleistung. Die Auswahl fiel auf einen gebrauchten MINI Cooper.

Ein älterer MINI verbraucht auf der BAB bei maximal 130 km/h unter 6 l/100 km. Die 1600 ccm3-Motoren entstammen noch nicht der Downsizingwelle und gelten als robust. Unser MINI wurde mit gut 120 tsd gefahrenen km wieder verkauft und er lief immer noch super und machte keine Probleme. Reparatur bis dahin waren lediglich: 1x Batterie, Bremsen vorne und hinten sowie der Auspuffendtopf.

Bei Fahrleistungen von > 30 tsd km pro Jahr sind für die Kostenermittlung zwei Faktoren Hauptentscheidend:

a) Wertverlust
b) Treibstoffkosten

Die anderen Kostenfaktoren (Versicherung, Steuer, Servicearbeiten etc.) fallen daneben deutlich weniger ins Gewicht.

Ich empfehle aufgrund unserer selbst gemachten Erfahrung ein älteres, unfallfreies, regelmäßig gewartetes Fahrzeug aus 1. Hand zu suchen, wie z.B. so einen:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Einen solchen Wagen sollte man nach 2-3 Jahren mit dann ca. 130 tsd km immer noch für 2000 € problemlos verkauft bekommen. Legt man noch 2000 € für Service-/Reparaturkosten für gefahrene 80 -100 tsd km auf die Seite, hat man insoweit Fixkosten von ca. 2000 € im Jahr bei ca. 35 tsd km Fahrleistung. Man bleibt flexibel (ändert sich das Fahrprofil wird der Gebrauchtwagen eben verkauft) und ist doch angemessen motorisiert mit ca. 6 l/100 km Benzin unterwegs. Ein Neufahrzeug - selbst mit 15% Rabatt auf BLP gekauft - verliert im 1. Betriebsjahr bei 35 tsd km oft mehr als 3000 €, käme also bei einem schnellen Verkauf eher teurer.

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