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Kleiner Steinschlag Deep Black Metallic

Themenstarteram 8. April 2010 um 12:11

Hi Leute!

Habe nun seit gut einer Woche meinen neuen 6er GTI in Deep Black Metallic. Als ich heute auf der Bundesstraße fahre passierts - *peng* machte es am Dach. Ich mit einem mulmigen Gefühl nach Hause, Auto inspiziert und den Schaden gefunden. Es ist nun ein Steinschlag in der Größe eines größeren Staubkornes (weiß) das man als Außenstehender vermutlich nicht sehen würde - jedoch kennt ihr das auch bestimmt - wenn man weiß das da was ist, muss man gezwungener maßen IMMER drauf schauen....bei jedem putzen, polieren, einsteigen :) Mit polieren fruchtets nicht - da der Lack zu sehr beschädigt ist....

Hat jemand eine Idee wie ich das los werde? Gibt es irgendwelche guten Tricks?

Beste Antwort im Thema

Im Idealfall sollte die Reperatur so aussehen.

 

Erkan

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Im Idealfall sollte die Reperatur so aussehen.

 

Erkan

Bewaffne Dich mit Tupflack und nem Zahnstocher oder einer Nadel.

Setz den Zahnstocher/Nadel mit der Spitze in die Kerbe und lass dann Tupflack daran runterlaufen.

Trocknen lassen und wiederholen...bis die Macke geschlossen ist.

Wieder Trocknen lassen und anschließend beipolieren.

Themenstarteram 8. April 2010 um 12:41

ok danke erstmal :) Werd heut Nachmittag mal einen Lack besorgen!

Zitat:

Original geschrieben von r-k-i

Im Idealfall sollte die Reperatur so aussehen.

---

Ich habe diesen Beitrag gerade schon im Golf VI-Forum geschrieben, dachte mir dann aber, daß meine Frage hier eigentlich viel besser aufgehoben ist. Sorry für's crossposten!

---

 

Da ich auch fand, daß es in dem Video recht einfach aussieht, habe ich mir mal die entsprechenden Komponenten besorgt, d.h.:

- Reinigungsbenzin

- Set mit feinen Pinseln (Größen 00, 0 und 1)

- 2000er Schleifblock

- Polierpaste von Rot-Weiss

- Lackstift von VW

- Klarlack (habe ich noch nicht; gibt's auch als Stift bei VW, oder? Ansonsten Baumarkt?)

- Lackverdünner aus dem Baumarkt

 

Wie in dem Video dargestellt, wäre mein Plan folgender:

1. Lackdefekt mit Benzin gründlich reinigen.

2. Schwarzen Lack aus Lackstift mit Verdünner mischen.

3. Lack mit feinem Pinsel vorsichtig auftragen, trocknen lassen (24 Stunden ausreichend?).

4. Klarlack mit feinem Pinsel auftragen, trocknen lassen (evt. mehrfach, bis ursprüngliche Lackhöhe erreicht).

5. Stelle mit 2000er Schleifblock in eine Richtung abschleifen, bis Lackhöhe angeglichen ist.

6. Mit Polierpaste von Hand, quer zur Schleifrichtung polieren bis die stumpfe Stelle wieder glänzt.

 

Jetzt habe ich das ganze Zeug da und... trau mich nicht. :o

Besonders Punkt 5 macht mir Sorgen, da damit ja der umliegende Lack erst einmal in Mitleidenschaft gezogen wird und die Stelle zunächst katastrophal schlimmer aussieht, als vorher mit dem kleinen Steinschlag.

 

Frage jetzt: hat jemand von euch das schon mal genau so gemacht, wie in dem Video dargestellt (ohne Poliermaschine) und ist es tatsächlich so einfach, wie es dort aussieht?

 

Ich mache mir wirklich Sorgen, ob ich damit nicht alles verschlimmbessere und überlege, nur die Punkte 1-3 auszuführen und mir die Klarlack- und Abschleif-Aktion zu sparen.

 

M.E. ist die o.a. Prozedur nicht schlecht, aber für vereinzelte Steinschläge zu aufwendig/materialintensiv und teilw. auch zu 'großflächig'.

Ich bin immer gut gefahren mit

- Standard-Lackstift

- Zahnstocher (früher habe ich Nagel genommen) zum Auftragen

- Drüberpolieren zu 'Tarnen'

Das 'große Geheimnis' dabei ist m. E. die Dosierung:

Nimmt man einen Pinsel (der viel Lackfarbe aufnehmen kann), hat man schnell zu viel aufgetragen und auch die unbeschädigten Randbereiche des Kraters 'beglückt' : Sichtbarer Auftrag, viel Beipolieren notwendig, mit der Hand sogar manchmal nicht mehr ganz glatt zu kriegen.

Mit dem Zahnstocher dagegen kann es im ersten Durchgang zu wenig sein: zwar ist wieder Farbe im Krater und die Grundierung schimmert nicht mehr durch, aber man sieht immer noch ein 'Loch'. Hier muß man manchmal 3 bis 4 mal mit dem Zahnstocher an einen Krater ran, um ihn durch mehrere Schichten (zum Schluß durch Klarlack) zu 'füllen'. Dabei zwischen jedem Auftrag, je nach Temperatur, bis zu 20 Minuten warten! Ein weiteres Ärgernis ist, daß scheinbar gefüllte 'Löcher' nach dem Trocknen des Lackes wieder 'einfallen'.

Aber mit dieser Methode kann es 'perfekt' werden, insbesondere, wenn man später nochmal mit der Poliermaschine drüberrutscht, die den nachgebesserten Bereich optisch an die gesunden Bereiche angleicht.

Euer Nachtupfer

Celsi

am 15. April 2010 um 12:30

Zitat:

Original geschrieben von r-k-i

Im Idealfall sollte die Reperatur so aussehen.

 

Erkan

Leider musste ich mir das Video ohne Ton auf Arbeit grad ansehen :)

Kann mir jmd sagen, was der Kerl da benutzt?

Ich hab auch 2 kleine Steinschläge (auf der Motorhaube)

wollte mir dafür eig. ein Lackstift besorgen.

Hatte das jmd schon damit probiert??

LG

@ Celsi

Grüss dich -

mit dem Zahnstocher reinigst du nur das Loch oder wofür braucht man sonst den ZS* :confused:

LG

Grüss Dich :)

der ZS dient als Pinsel!

Im Gegensatz zu einem echten Pinsel nimmt er nicht soviel Lack auf, und hat eine stabile, spitze ... Spitze. Minimale Lackmengen zielgenau in kleine Krater einbringen, ohne, wie mit einem Pinsel, die unbeschädigten Bereiche drumherum mit zu 'lackieren'. Mit dem ZS kann man auch einen kleinen Tropfen Lack, der an der Spitze hängt, zielgenau im Krater platzieren, wo er im Idealfall perfekt verläuft und ihn ausfüllt.

Probier mal den ZS, dann weißt Du, was ich meine!

Gruss,

Celsi

am 15. April 2010 um 12:58

Zitat:

Original geschrieben von Celsi

Grüss Dich :)

der ZS dient als Pinsel!

Im Gegensatz zu einem echten Pinsel nimmt er nicht soviel Lack auf, und hat eine stabile, spitze ... Spitze. Minimale Lackmengen zielgenau in kleine Krater einbringen, ohne, wie mit einem Pinsel, die unbeschädigten Bereiche drumherum mit zu 'lackieren'. Mit dem ZS kann man auch einen kleinen Tropfen Lack, der an der Spitze hängt, zielgenau im Krater platzieren, wo er im Idealfall perfekt verläuft und ihn ausfüllt.

Probier mal den ZS, dann weißt Du, was ich meine!

Gruss,

Celsi

Super,

vielen lieben Dank.

Werd ich mal gleich morgen machen

Grüsse

Kerem

am 15. April 2010 um 21:31

Der Film ist gut, niemand wird den Steinschlag wieder finden. Nur Du selbst wirst es immer sehen. Ich nehme auch immer einen Zahnstocher.

Ist genau so, wie bei einer Steinschlag reparatur an einer Windschutzscheibe. Sieht man selber immer, aber kein anderer.

Viel Erfolg und wenn es mal knallt schreibt die Nummer des Vordermanns auf. Wer den Stein schmeist, muss für den Schaden haften........ und dann wird halt richtig lackiert.

KAX

 

am 15. April 2010 um 21:41

Zitat:

Original geschrieben von KAX

Der Film ist gut, niemand wird den Steinschlag wieder finden. Nur Du selbst wirst es immer sehen. Ich nehme auch immer einen Zahnstocher.

Ist genau so, wie bei einer Steinschlag reparatur an einer Windschutzscheibe. Sieht man selber immer, aber kein anderer.

Viel Erfolg und wenn es mal knallt schreibt die Nummer des Vordermanns auf. Wer den Stein schmeist, muss für den Schaden haften........ und dann wird halt richtig lackiert.

KAX

Als Versicherungsfachmann IHK muss ich leider mitteilen das dies ein absoluter Mythos ist.

Sorry aber das ist falsch. Der Vordermann haftet definitiv nicht für den Schaden.

am 15. April 2010 um 21:51

Zitat:

Original geschrieben von buggi85

Zitat:

Original geschrieben von KAX

Der Film ist gut, niemand wird den Steinschlag wieder finden. Nur Du selbst wirst es immer sehen. Ich nehme auch immer einen Zahnstocher.

Ist genau so, wie bei einer Steinschlag reparatur an einer Windschutzscheibe. Sieht man selber immer, aber kein anderer.

Viel Erfolg und wenn es mal knallt schreibt die Nummer des Vordermanns auf. Wer den Stein schmeist, muss für den Schaden haften........ und dann wird halt richtig lackiert.

KAX

Als Versicherungsfachmann IHK muss ich leider mitteilen das dies ein absoluter Mythos ist.

Sorry aber das ist falsch. Der Vordermann haftet definitiv nicht für den Schaden.

Sorry Quark, jeder haftet für den Schaden den man bei anderen anrichtet. Nennt sich Schadenersatzpflicht. Dabei ist es egal ob z.B ein LKW beim rangieren meinen Wagen gestriffen hat, er Ladung verloren hat oder ob er einen Stein aufwirbelt und den auf meine Scheibe knallt.

Das Problem ist der Moment, es knallt und man hat nix kommen sehen. Wenn ich hergehe und behaupte ich habe gesehen wie der Stein vom Vordermann aufgewirbelt wurde und auf mein Auto knallte, dann zahlt auch die VS.

Ok, behaupten hört sich nach Betrug an, aber:

Ist mir auch schon passiert, ich habe das Ding förmlich kommen sehen und den Trucker gestoppt. Der hat mich auch dämlich angeschaut, trotzdem die Daten gegeben von seiner VS und die hat ANSTANDSLOS die Scheibe bezahlt.

Gruß KAX

Aber bei LKW's als "Steinschleuder" war das doch so, oder irre ich mich da?

Bevor es hier ausartet ;), mal noch ganz kurz ein herzlicher Dank für eure Einschätzungen!

Ich werde dann auch erst einmal die Zahnstochermethode ausprobieren und das an der etwas unauffälligeren Stelle am Kotflügelrand.

 

Verdünnung des Lacks und abschließender Klarlack ist aber trotzdem empfehlenswert? Oder einfach Zahnstocher in Lackstift tunken, vorsichtig drüber und fertig?

Was genau bringt die Klarlackschicht noch, wenn die Stelle eh nicht mehr 100%ig glatt ist?

 

Auf halbwegs waagerechten Flächen wie Hauben oder Dach ist das Ausfüllen der Steinschlagkrater mit Lack mit dem ZS prima.

Hat jemand ne Idee für senkrechte Flächen?

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