Kleine Basteleien
Hallo MT!
Ich hatte mir schon mal überlegt, einen Fred über Motorradtechnik aufzumachen,
in dem jeder das beschreibt, was er am und um das Mopped so schraubt.
Ein paar Bilder wären nett, "vorher-nachher" oder so. Im Winter steht das Möpp ja meist,
da bereitet man es auf die kommende Saison vor.
Nur bitte folgendes sagen, wenn es um ein spezielles Motorrad geht:
Marke, Typ, Typenbezeichnung, Baujahr.
Selbst Ölwechsel oder Lufi ausklopfen welcome!
Viel Spass!
Beste Antwort im Thema
Tschö.
14433 Antworten
Ja eben, Lew... "sollte"! 😉
Lambda natürlich mit mit entsprechenden Gewindestopfen, evtl. noch Teflonband.
Motorseitig mit Gummistopfen, die mithilfe der... ääh... "Krümmerflanschringe"? Keine Ahnung wie die heißen... gesichert werden. Also Blech mit 2 Löchern über die Stopfen und dann mit den Ringen verschrauben.
ESD-Seitig? Keine Ahnung... dort wollte ich dann auch irgendeinen Stopfen machen, der außerdem den Druckluftanschluss aufnimmt. Also irgendwas Massives mit Bohrung+Gewinde.
Gesichert per Schelle, oder vielleicht doch schweißen. Die Stelle wird dann eh später vom ESD-Verbindungsrohr überdeckt.
Wobei man den Druckluftanschluss auch als Adapter für das Lambdagewinde machen könnte.
Abgesichert wird der Versuchsaufbau dann am besten so ähnlich wie bei den Mythbusters... 😉 😁
Irgendwo war noch ein Luftschutzbunker aufm Dachboden - originalverpackt...
Zeig doch mal ein Foto von der Delle. Ist es nur eine kleine Wölbung nach innen, so lässt sich da was machen. Ist es eine Delle mit scharfen Knickkanten, so kannst Du Dir die Mühe sparen.
mit Wasser füllen, verschließen und erhitzen, da baut sich von ganz allein jede Menge Druck auf. Ob es mit Wasser füllen und tieffrosten geht wäre auch ein Versuch wert.
Den Gedanken mit dem Wasser füllen und erhitzen hatte ich ganz kurz einmal. Sollte normales Erhitzen nicht reichen und man kommt in den Bereich der Dampfbildung und dann wird es richtig gefährlich. Wenn dann was platzt, dann gibt es einerseits schöne Verbrennungen und es fliegen einem die Brocken um die Ohren. Das ist so ziemlich das gefährlichste was man machen kann. Niemals ganz geschlossene Behälter mit Wasser erhitzen. Ein Überhitzen des Wasser ist durch den entstehenden Überdruck in Bereiche von 120-200°C möglich, je nachdem wann der Behälter platzt. Anschliessend wird sich das komplette Wasser durch den spontanen Druckverlust in Dampf verwandeln. Da möchte ich noch nicht einmal im Nebenraum stehen.
Das wäre wirklich was für die Mythbusters 😰
Ach nebenbei:
Mein Keller IST ein Luftschutzbunker. Bis vor einigen Jahren musste jedes grössere Haus in der Schweiz einen solchen Luftschutzraum haben. Die zusätzliche 30cm dicke Stahlbetontür macht schon Eindruck 😁
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Zitat:
Original geschrieben von Vulkanistor
Zeig doch mal ein Foto von der Delle. Ist es nur eine kleine Wölbung nach innen, so lässt sich da was machen. Ist es eine Delle mit scharfen Knickkanten, so kannst Du Dir die Mühe sparen.
Foto von der Delle ist auf Seite 168.
Die Biegekanten am Rand der Delle sind schon recht krass. So aus meinem Ingeniuersbauch heraus würde ich sagen, dass man das mit nem Garagenaufbau nicht mehr schadfrei ausgedellt bekommt. Eventuell gibts Profis, die das können. Darauf Wetten würde ich aber nicht.
Die Fotos habe ich wohl übersehen. Da dürfte gar nichts mit Überdruck gehen, die Delle ist schön tief drin und fast Halbkugelförmig und damit druckstabil.
Da sie nahe an der Krümmeröffnung ist, kann ein Experte sie eventuell mit einem speziellen Eisen noch herausdrücken, was ich aber nicht wirklich glaube.
Na Ihr macht mir Hoffnung... 😉
Im schlimmsten Fall muss halt doch die Chromschicht dran glauben und ich versuch's mit der Zughammer-Methode.
Oder meint Ihr die Delle ist selbst dafür zu heftig?
Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
@dessie und ka-ruffi: Bilder zur PN.
Omg..da is ja sogar das org. Schloss im Rahmen vorhanden.
Gut gemacht!
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Ich habe nach "Ventilhebelaushubwerkzeug" mal gegoogled ...Zitat:
Original geschrieben von BMW K100RS16V
Sollte mal wer nen K Ventilhebelaushubwerkzeug brauchen - ich hab eines!Null Treffer.
Das könnte damit zusammenhängen, dass dieses knapp 50 Euro teure tool "Tassenstößel-Niederhalter" heißt. Man findet es auch mit "Ventileinstellwerkzeug BMW".
Aushubwerkzeuge kenne ich vom Hausbau.
Das Prinzip des Tassenstößelniederhalters ist genau dasselbe wie bei dem Suzuki - Tool. Man hängt es an der Nockenwelle ein, dreht es um die Nockenwellenachse und drückt damit die Stößeltasse oder den Tassenstößel - wie man will - gegen seine Feder mitsamt dem Ventil in Richtung Brennraum. Dadurch wird der oben auf dem Stößel liegende shim frei und kann herausgenommen und getauscht werden.
Der Anbieter "Sausenthaler" schreibt aber in seinen Auktionen auch Widersinniges, denn neben "Tassenstößel-Niederhalter" steht "Zum Abheben des Tassenstößels"
Um die Stößel abzunehmen, muss man die Nockenwellen ausbauen. Das ist schon mal bei den 1100ern erforderlich, weil dort keine shims mehr verwendet werden, sondern der komplette Stößel getauscht wird.
Zitat:
Original geschrieben von Dessie
Omg..da is ja sogar das org. Schloss im Rahmen vorhanden.Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
@dessie und ka-ruffi: Bilder zur PN.
Gut gemacht!
Ich dachte erst, da hätte jemand ein altes Schloß vergessen.
Bis ich merkte, dass der Zündschlüssel passt. 😁
Die XJ wurde gestern abgeholt. Der Besitzer war begeistert.
Jetzt habe ich eine GS 500 und warte noch auf eine CB 450S
Es gibt ein schönes Video bei youtube, in dem gezeigt wird, wie man das Ventilspiel an 8V-K-Modellen prüft. Am Besten gefällt mir der Satz des Schraubers nachdem er alle 16V K-Modelle aufgezählt hat:
"If you're doing this, you're wasting your time. I've never in my life seen a 16Valve K-engine with tight valves. They get loose, if they're loose, leave them -the fuck - alone."
das habe ich auch festgestellt, als wir bei km 85.000 die Ventile meiner 1100er LT gecheckt haben. Zwei hatten ein geringfügig zu großes Spiel und wir haben sie -the fuck - in Ruhe gelassen. 😁
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Klugscheißer an: Es gibt keine Verbrennungen, sondern Verbrühungen.
KS aus.
[Klugscheisser hoch zwei]
Verbrühungen entstehen durch heisse Flüssigkeiten. Schädigungen durch heisse Gase oder Dampf, wie in diesem Fall, sind ebenfalls Verbrennungen. Medizinisch zählt beides zu den Verbrennungen.
[/Klugscheisser hoch zwei]
Aber lassen wir das lieber, ich glaube das Thema ist durch 😉
Könnte man auf die Delle nicht eine Art Vakuumsauger aufsetzen? Also von außen? Müsste dann aber sicherlich ein spezielles Gerät mit einem Sauger aus Gummi sein, um sich dem Krümmer anzupassen.
Jep, Verbrühungen entstehen durch heiße Flüssigkeiten bzw. durch Dampf, Verbrennungen durch offene Flammen oder Strahlungshitze.
Ich dachte bei obigem Versuchsaufbau eher an Wasserdampf bzw. heißes Wasser.