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Klein(st)wagen für viele Kilometer im Jahr

Themenstarteram 25. Januar 2015 um 20:44

Hallo Motor-Talker,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug für mich, wahrscheinlich bin ich relativ früh dran mit der Suche aber bei der Auswahl eines Fahrzeugs für das ich so viel Geld ausgebe möchte ich gründlich sein.

Zur Zeit fahre ich einen smart fortwo coupé 450 grandstyle mit 61 PS und 46800 km von 12/2006. Ich fahre im Jahr >30000km und werde mein Auto deshalb auch "bald" verlieren (smart typischer Motorschaden im Bereich von 80-100 tkm).

Deshalb denke ich über ein neues Fahrzeug nach. Allerdings sollte ich vielleicht erwähnen das ich mein jetziges Auto auf jedenfall "zu schrott" fahren möchte, soll heißen bis es den Geist aufgibt, an der einen oder anderen Stelle und es sich nicht mehr lohnt dieses zu reparieren.

Der smart gefällt mir überhaupt nicht, meine größten Kritikpunkte sind der unheimlich schreckliche Fahrkomfort, es fühlt sich fast so an als wäre der smart überhaupt nicht gefedert.

Desweiteren der hohe Verbrauch für ein Auto das so winzig ist (Spritmonitor!). Noch dazu kommt dann die Geschwindigkeitsbeschränkung bei 135 km/h und die Sitzplatzanzahl sowie der geringe Platz.

Das soll nicht heißen das ich gerne schnell fahre, meine Reisegeschwindigkeit auf der BAB liegt bei 90 km/h, aber ich möchte ab und zu mal ein bisschen heizen da es mir auf deutschen Autobahnen schließlich gestattet ist.

Mein neues Auto soll definitiv ein Neuwagen sein, Wertverlust hin oder her, ich habe nicht vor das Auto in 4 Jahren wieder zu verkaufen und mir dann ein neues zu kaufen, das halte ich für wirtschaftlichen Unsinn. So wie mein jetziges Auto möchte ich mein neues Auto "zu schrott" fahren. (Ich schätze erst dann geht es etwas in die Richtung das ein Neuwagen sich lohnt)

Ich gehe wirklich sehr sorgsam mit meinem Auto um, 10-20 Minuten warm fahren ist Regel, Kurzstrecken finden fast nie statt, Drehzahlen über 3000 gibts nur wenn ich mit dem Motor bremse und schalten tu ich so früh wie möglich, untertourig fahren wäre mein Traum, Automatik lässt mich leider nicht.

Dem Spritmonitor-Link ist zu entnehmen das ich sehr sparsam fahre.

Bisher interessiere ich mich nur für deutsche Hersteller (außer smart! :D), bei anderen Herstellern müsste man mich sehr überzeugen. Wahrscheinlich liegts an meinem Ingenieursstudium - an einer hiesigen Hochschule...

Mit einem Klein(st)wagen bin ich glücklich.

Mein Traumwagen hat:

  • ein manuelles Getriebe,
  • einen niedrigen Verbrauch,
  • und hält (solange ich ihn sehr sorgfältig behandle) sehr lange, meine Vorstellungen wären *träum* 300tkm (Benzin) und 700 tkm beim Diesel - in Jahren von mir aus 20,
  • mindestens 4 Sitzplätze,
  • Kofferraumgröße ist weniger wichtig - Tetris spielen kann ich seit dem ich smart fahre, :)
  • Höchstgeschwindigkeit ist auch relativ unwichtig aber ich hätte es gerne das es an der Motorleistung scheitert, nicht an der elektronischen Motorsteuerung,
  • Leistung ist auch nicht unbedingt wichtig, früher waren Autos mit 21 PS in Ordnung, warum nicht heute auch! Insbesondere mit Hinsicht auf die Lebensdauer des Fahrzeugs, Turbolader verringern diese ja bspw.,
  • einen Tempomat(!)

Um meinen Traumwagen zu konkretisieren:

VW Polo BlueMotion (Diesel) - toll deshalb: ACC, ein unheimlich niedriger Verbrauch, nicht zu groß, nicht zu klein, einfach toll!

Dummerweise zu teuer so wie ichs gern hätte... (21.000€)

Realistische Vorstellungen:

VW Up! high up! mit 60PS - toll deshalb: relativ niedriger Verbrauch, 4 Sitzplätze, tolle Federung (schon Probe gefahren, aber ich fürchte nach dem smart begeistert mich alles), umklappbare Rückbank -> großer Kofferraum für nen Kleinstwagen!, Geschwindigkeit wenn ich sie möchte, Helix Soundupgrade einfach zu kaufen und zu installieren.

Weiter Gedanken hab ich mir keine gemacht.

Würde ich mich nicht weiter informieren würde ich mir einen up! kaufen, allerdings höre ich von nicht sehr haltbaren Getrieben die ungerne Schalten und es wird relativ viel gemeckert - hier und da.

Das bringt mich zum Zweifeln, kann auch sein das an jedem Auto rumgenörgelt wird - ich habe mir nie Gedanken zu einem Autokauf gemacht, mein jetziges ist mein erstes und das war ein unschlagbares Angebot meiner Eltern - also kaufen!

Noch kurz zu meinem Fahrstil:

Ich fahre sehr sparsam, wenn die Liter/100km Zahl nach dem nächsten Tanken ein bisschen weiter unten ist freu ich mich tierisch. Geschaltet wird sofort wenn's geht - beim Schaltwagen würde das untertourig heißen. Beschleunigt wird somit mit Volllast (was wiederum Sprit spart). Wenn ich abends nach Hause fahre und es frei ist würde ich aber auch ab und zu mal etwas schneller fahren als die typische Reisegeschwindigkeit.

Ich hoffe das ich euch hier nicht erschlage, ich habe leider wenig Erfahrung bei der Autowahl und würde mich über eine Beratung freuen, deshalb hoffe ich hier auf Hilfe! Ich hoffe ich konnte euch umfangreich informieren was ich mir vorstelle und das ich mich wenigstens etwas strukturiert ausdrücken konnte!

Ich bedanke mich für jegliche Antworten!

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntagabend!

- Daniel

EDIT: Bei allem Erzählen vergaß ich folgendes:

Was ich vielleicht nochmal zum Ausdruck bringen sollte ist das ich nur Langstrecke fahre, also wenn das Auto nicht warm wird dann wirds nicht gefahren (wieder im Sinne der Haltbarkeit).

Und das Budget natürlich: also 21000€ für den Polo sind zu viel. Ein VW Up! für 14000€ ist in Ordnung. :) Ich hoffe das sagt genug aus...?

Beste Antwort im Thema

Ein Verbot für Fahrzeuge mit Direkteinspritzung?? Ist etwa schon der 1. April?^^

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Nein, eben nicht.

Mit einem Diesel hat man zwar geringere Spritkosten als mit einem Benziner (und etwas höhere als mit einem CNG- oder LPG-Auto), dafür wird es in der Werkstatt, beim Finanzamt und bei der Versicherung statistisch gesehen deutlich teurer - so deutlich, daß sich ein Diesel bei Kleinwagen nur bei deutlich über 40.000 km im Jahr gegenüber einem Benziner lohnt. Gegenüber einem Gaser gar nicht.

Was sich hier anbieten würde, wäre entweder ein Benziner oder ein Gaser. Jeweils am besten mit langer Übersetzung im letzten Gang.

Moin,

Ob Benziner oder Diesel muss man ausrechnen. Kommt auf die Rahmenbedingungen an und KANN man nicht pauschal sagen. Es gibt Fälle, da ist kostengleichheit bei 9000 km erreicht und welche da braucht es 50.000 km ... das kann niemand mal so eben sagen.

Nein - es ist Blödsinn den Smart auf Null abzuschreiben, wenn du das Auto bereits jetzt kaufen kannst. Jetzt ist der Smart noch einen Betrag x wert - defekt nicht d.h. du zerstörst schlicht einen Wert, für den du nicht mehr zusätzlich arbeiten musst.

MfG Kester

Schau dir mal den neuen Hyundai i20 an. Sieht ähnlich gefällig/unauffällig aus wie ein Polo, ist preiswert, gut ausgestattet und hat 5 Jahre Ganratie ohne km-Begrenzung - in deiinem Fall also bis 150000km.

Du solltest halt deine "Fehler" vom smart-Kauf nicht wiederholen. Denn ich nehme mal an, den Wagen hattest du mit dem gleichen Vorhaben gekauft.

Deine eigenen Aussagen:

Zitat:

Zur Zeit fahre ich einen smart fortwo coupé 450 grandstyle mit 61 PS und 46800 km von 12/2006. Ich fahre im Jahr >30000km und werde mein Auto deshalb auch "bald" verlieren (smart typischer Motorschaden im Bereich von 80-100 tkm).

Der smart gefällt mir überhaupt nicht, meine größten Kritikpunkte sind der unheimlich schreckliche Fahrkomfort, es fühlt sich fast so an als wäre der smart überhaupt nicht gefedert.

Und daher: schau mal, ob du deinen neuen Wunschwagen (was auch immer es ist) als Mietwagen für 1-4 Wochen bekommst. Und dann über den Testzeitraum probefahren, um das nachhaltig zu bewerten. Komfort, Langstreckenverbrauch, Federung, Geräusche was du willst. Vom Vermieter kannst du da doch einmal die ganze Palette durchtesten. Manche lassen sich auf ein konkretes Fahrzeug festlegen. Die Testerei (nach deinen ganz subjektiven Kriterien) kann mal 1000 EUR kosten, aber du sicherst einen größeren Kauf ab, dass du auf längere Sicht vermutlich zufrieden sein wirst.

An sich wäre dein Vorhaben auch mit einem Smart umsetzbar. Du hast halt noch einen Smart Fortwo Baureihe 450. Aber wer 20 Jahre in einem Auto schaffen will, muss es reparieren lassen, wenn es kaputt ist. mobile.de hat auch einen Benziner Smart 450 von 1998 mit über 300.000 km auf der Uhr. Und 2 Diesel-Smart 450 über 300.000 km.

Also wenn dein befürchteter Motorschaden kommen sollte (und das ist unsicher), dann lässt man den Motor eben wieder richten. Was hindert dich: der fehlende Fahrkomfort. Und da frage ich mich: warum ist dir das erst jetzt aufgefallen und nicht schon bei Kauf?

Zitat:

Also lieber mehr sparen und den smart etwas länger peinigen und sich dann einen Polo/Fabia/Ibiza o.Ä. zulegen?

Ja, wegen Fahrkomfort und Variabilität. Man muss ein Auto eben auch 20 Jahre fahren **wollen**.

Und eigentlich: noch besser Kompaktklasse für diese Langstrecken nehmen. Die finde ich den besten Kompromiss aus Komfort, Preis, Langzeitqualität, Ausstattung, Sicherheit. Die nächsten 20 Jahre werden viel bringen: Kinder kommen (und gehen), Arbeitsplatz plötzlich näher oder weiter weg, Familienstand kann sich ändern, all sowas. Wer für 20 Jahre ein Auto plant, sollte schon was universelleres nehmen. Die Kosten verteilen sich immerhin auf 20 Jahre und 300.000 bis 700.000 km aufgeteilt.

Außerdem ändern sich die "Design-Kilometer": Kleinstwagen für etwa mittlere 100.000 km, Oberklasse für etwa mittlere 300.000 km, mal vereinfacht, dazwischen geht es stufenweise rauf. Bei Verbrennungsmotoren oft in Betriebsstunden. Da stecken Ingeniersvorgaben dahinter. In Realität natürlich komplexer als dickes Heft mit Bedingungen, Definitionen, was ein Ausfall denn überhaupt ist, Messverfahren, Stichprobengrößen, Kostenlimits und so.

am 26. Januar 2015 um 15:45

Ich empfehle so etwas in der Richtung: http://ww3.autoscout24.de/classified/251874299?asrc=st|as

Zitat:

@ralfkoenig schrieb am 26. Januar 2015 um 06:39:51 Uhr:

Zitat:

Sandero 1.5 dCi

Ist das wirklich so? Das wären ja nur 3676 U/Min bei Tempo 200Km/h bzw 3180U/Min bei Vmax (173 Km/h).

Ich denke, der erreicht dann v_max nicht im 5. Gang, sondern im 4. Gang näher an der Nenndrehzahl des Motors für P_max. Mit ein bisschen Getrieberechnerei kann man das ausrechnen.

Im vierten Gang dreht der Motor schon deutlich über 4000U/min.

Zwischen der Leistung bei 3180U/min und der Nennleistung bei 3750U/min ist der Unterschied auch nicht wirklich groß.

Vermutlich wird der Sandero mit 90PS dCi auch mehr als die angegebenen 173km/h laufen.

Nicht ohne Grund gibt es bei Dacia einen Speedcutter, der bei GPS 185/186km/h abregelt.

Dci-90-200nm
Themenstarteram 26. Januar 2015 um 17:40

Also der Smart-Kauf war kein Fehler, das Auto finde ich Mist, habe es allerdings bei 20 tkm für 2000€ bekommen, im Moment ist es laut ADAC Liste noch 4000€ Wert, schätze also das war ein Schnäppchen, das ich den Wagen nicht so toll finden werde wusste ich vorher bereits... Aber er war günstig und wie sagt man so schön - zur Not frisst der Teufel auch Fliegen :)

 

Also euren konkreten Vorschläge sind bisher alles Dieselfahrzeuge, dann zu sagen nein eben kein Diesel verwirrt mich leicht. Entschuldigt falls ich hier was missverstehe :)

 

Natürlich erwarte ich von einem Auto nicht das es von 0 auf 500 tkm kommt ohne eine einzige Wartung/Reparatur daran durchzuführen, nur so Dinge wie ein Austauschmotor sind meines Erachtens nach schon größere Reparaturmaßnahmen die ich ungerne habe wenn ich mir ein Auto zulege, zumindest solange ich damit gut umgehe und schön brav zum Service fahre. Bei einem Fahrstil ala Krankenwagen (Kaltstart + Vollgas) erwarte ich keine hohen Kilometerzahlen.

 

Bezüglich des Kaputtfahrens vom smart, wenn ich bei dem smart eine Lebenszeit von 300tkm erreiche dann müsste mich das doch günstiger kommen als den Smart mit 100 tkm zu verkaufen und dann einen neuen Wagen zu fahren?

 

Also ich bin mit dem, wahrscheinlich geringen, Angebot eines up! zufrieden, alles darüber wäre für mich nur mehr Luxus den ich gerne habe aber nicht haben muss...

 

Allerdings würde ich dann bei dem gewählten Fahrzeug die Ausstattungsmöglichkwiten ausnutzen, welche bei einem Polo natürlich größer sind als bei einem up! (Massagesitze halte ich allerdings für Unsinn, nicht im Polo aber bspw. im Golf)

am 26. Januar 2015 um 17:51

Ich stand vor kurzem vor nem ähnlichen Problem wie du. Viele Kilometer und ein Kleinstwagen (Panda), der auf der Autobahn so gar keine Freude machte. Ich wollte eigentlich auch einen Kleinwagen, war dann aber doch sehr erstaunt, dass ein Klein und Kompaktwagen im VAG Konzern bei gleicher Ausstattung gleichviel kosten können. Also wurde es bei mir kein Polo sondern ein Leon, ich habs nicht bereut :)

Zu Diesel/Benziner: die Leute hier haben eben unterschiedliche Meinungen. Stratos und ich würden dir sehr zu einem Diesel raten, meehster halt gerade nicht, und Rotherbach würde rumrechnen. Die Meinungswelt ist hier so bunt wie am Stammtisch auch. Recht hat letztlich keiner - oder alle. Jeder für sich ist bestimmt in seiner Argumentation konsistent, aber hier liest man das ja vermischt - da gibt's keine "allgemeine abgestimmte" Forenmeinung und die Verwirrrung kommt eigentlich nur, wenn man eine solche erwartet.

Deinen Smart hast du nach Schnäppchenfaktor ausgesucht - auch ein Weg. Der aber nicht glücklich machen muss. Austauschmotor - muss man nicht machen, man kann auch einen Motor überholen. Wie so typische Mercedes-Taxi km-Millionäre, wo dann groß steht: erster Motor und irgendwo klein: Motor das dritte mal überholt.

Dazu

Zitat:

Also ich bin mit dem, wahrscheinlich geringen, Angebot eines up! zufrieden, alles darüber wäre für mich nur mehr Luxus den ich gerne habe aber nicht haben muss...

ein kleiner Hinweis: das hast du beim Smart schon mal gedacht.

Zitat:

Bezüglich des Kaputtfahrens vom smart, wenn ich bei dem smart eine Lebenszeit von 300tkm erreiche dann müsste mich das doch günstiger kommen als den Smart mit 100 tkm zu verkaufen und dann einen neuen Wagen zu fahren?

Du schwankst halt in deinen Ziel: so billig wie möglich fahren von Gesamtkosten, so billig wie möglich von den Nur-Sprit-Kosten, und irgendein Kompromiss aus Kosten und Komfort, so schnäppchenhaft wie möglich fahren. Logisch, dass da je nach Stimmungslage andere Autos rauskommen.

Reparaturkostenversicherungen nehmen meist Autos über 150.000 km, 10 Jahre nicht mehr an (oder haben große Risikoaufschläge). Grund: keine ausrechende statistische Basis für die Reparaturkosten. Das heißt nicht, dass sie teuer sein müssen, sondern nur dass die Werte so weit schwanken (das kann wenig sein, das kann sehr teuer sein, wenn man es nicht durch den Fzg-Preis begrenzt), dass sie keinen Preis/Versicherungsbeitrag dranschreiben wollen.

Und damit: du bewegst dich in km-Regionen (hier hast du schon 300.000 bis 700.000 km, 20 Jahre ins Spiel gebracht), wo jede Aussage über Kosten/Gesamtkosten richtig oder falsch sein kann. Und das macht die Argumentation schwierig. Auch Kraftstoffkosten über 300.000 km oder 20 Jahre - weiß kein Mensch im vorhinein, wie sich die Kraftstoffpreise entwickeln. Oder die Ersatzteilpreise, oder die Arbeitslöhne für Reparaturen (ich denke hier übrigens, der Mindestlohn ab 2015 killt da einen unteren Bereich im Kfz-Sektor). Danach kann man sowas ausrechnen und rückrechnen, aber vorher ist jede Prognose wie ein Blick in die Glaskugel. Halt mit einigen Fixpunkten, die man als Aussagen treffen kann, gerade viele relative Aussagen.

Also zum einen würde ich wenn dein Smart noch 4000€ Wert ist diesen in Zahlung geben, das erhöht dein Budget ja somit schon einmal auf ca. 18000€ und wozu willst du 4000€ einfach mal so vernichten?

Dann würde ich mich mal nach Kompakten umschauen bei denen in kürze eine neue Modellreihe auf den Markt kommt, bei Auslaufmodellen kannst du sehr gute Konditionen aushandeln.

Ich denke für deine Belange ist ein Saugbenziner mit LPG/CNG optimal, da diese nicht so hohe "Nebenkosten" verursachen wie ein Diesel, und im Gasbetrieb teils noch weniger verbrauchen (in € gerechnet nicht in Liter).

Schau dich in Ruhe um, fahre die Fahrzeuge die gefallen ausgiebig Probe (wenigstens ein WE/Fahrzeug) und entscheide dann was dir am ehesten zusagt, möglichst ohne Abstriche an Komfort und Ausstattung zu machen die du vermutlich im nachhinein doch wieder bereuen würdest.

Themenstarteram 26. Januar 2015 um 19:51

Danke für die zwei Posts, die bestärken mich in meinem jetzigen Gedanken das ganze nochmal anzugehen wenn es so weit ist...

@ralfkoenig Das ich hier keine einheitliche Meinung erwarten kann war mir klar, allerdings klang es etwas widersprüchlich :)

Was das schwanken betrifft, für mich erscheint es logischer den smart kaputt zu fahren, sollte er 300 tkm oder weiß Gott noch länger (wirtschaftlich) halten fahre ich damit ja noch >2020. Wenn ich mir allerdings jetzt ein neues Fahrzeug kaufe dann nage ich ja schon an der Lebensdauer des neuen Autos. Ich hoffe du verstehst was ich meine? :)

Wie schon gesagt, der Smart war ein reines Schnäppchenangebot, ich benötigte ein Auto weil ich für meinen Arbeitsweg drei mal die Woche 200km fahren muss und das mit der Bahn dann bis zu 4 Stunden pro Tag gedauert hätte. Ich gebe zu das ich mir den smart erst schöngeredet habe, aber ich fürchte das war dringend nötig, sonst würde ich noch mit der Bahn fahren :D - dennoch war ich mir klar das auch wenn er Sitzheizung und Klimaanlage (die ich verbrauchsbedingt sehr selten benutze) hat, nicht das tollste Auto sein wird...

Ich spielte zu der Zeit schon mit der Idee einen up zu kaufen, hatte allerdings kein Geld dafür. Den smart bin ich da schon gefahren, wie gesagt, von meinen Eltern. Als ich die Probefahrt antrat und ich das Lenkrad drehen konnte ohne Kraft aufzuwenden war ich schon hin und weg.

Ich fürchte, entgegen dessen was ich von diesem Thread erwartet habe, man kann nicht wirklich sagen welches Fahrzeug welches Herstellers lange hält und muss sich darauf verlassen das man Glück hat (?) Ansonsten bleibt wohl nur ein Fahrzeug mit hohen Zulassungszahlen zu kaufen um Ersatzteile für die (von mir geschriebene) Lebensdauer zu erhalten...?

Hatte mir das wohl zu einfach vorgestellt! :D

Aber auf jeden Fall kann ich mich bedanken, es hat mich sehr viel weiter gebracht!

am 26. Januar 2015 um 19:56

Je schneller man fährt, desto eher lohnt sich ein Diesel, ich hab dazu geraten, weil du weiter vorne mal geschrieben hast in Zukunft auf der Autobahn auch schneller fahren zu wollen.

Falls du jedoch gemütlich mit weniger als 130km/h dahincruist ist der Verbrauchsunterschied viel geringer und ich rate zu einerm Benziner.

Ich rate bei 30tkm im Jahr absolut zum Diesel (außer du fährst sehr viel Kurzstrecke). Das sollte sich auch rechnen wenn man mit unter 130 cruist.

V.a. weil es um Kleinwagen geht. Die haben bei 130Km/h häufig schon extreme Drehzahlen.

am 26. Januar 2015 um 20:03

Zitat:

@HalbesHaehnchen schrieb am 26. Januar 2015 um 19:59:58 Uhr:

Ich rate bei 30tkm im Jahr absolut zum Diesel (außer du fährst sehr viel Kurzstrecke). Das sollte sich auch rechnen wenn man mit unter 130 cruist.

V.a. weil es um Kleinwagen geht. Die haben bei 130Km/h häufig schon extreme Drehzahlen.

Sind die Getriebe inzwischen nicht auch bei Kleinwagen recht lang ausgelegt? Wie viel dreht euer Citroen DS3 mit 82PS denn ca. bei 130?

Der DS3 ist kaum länger übersetzt als mein Y. Bei 130Km/h dreht der Ds3 im 5. Gang mit ca. 4000U/Min.

Laut ist er aber nicht. Der Verbrauch liegt dann aber bei ca. 6,5l/100Km statt der üblichen 5,5l, die er im Schnitt braucht.

Grüße

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