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Klappern und Nageln bei halber Fahrt voraus

Themenstarteram 11. Januar 2008 um 19:57

Guten Abend,

mein Z12XE (12/2003) hat jetzt 88000km runter. Das Öl ist ein Castrol (Magnatec Professional oder so) 10W-40 und ist erst ein paar Monate und 13000km alt. Der Ölstand am Peilstab ist knapp unter Maximum.

Seit diesem Winter fing der Motor an, im kalten Zustand zu klappern bzw. zu nageln. Das dauert eins zwei Minuten und dann ist es weg. Kein Problem, denke ich: der Öldruck muss ja erst aufgebaut werden, damit die Hydros ordentlich arbeiten. Das kann man jedenfalls hier öfter nachlesen.

Nun ist es aber seit einiger Zeit auch so, dass der Motor im warmen Zustand (auch nach hunderten Kilometern) bei ziemlich genau 2000rpm und Teillast genau die selben Geräusche macht (nicht ganz so laut, aber trotzdem deutlich hörbar). Etwas mehr oder weniger Drehzahl (200-300rpm), und das Geräusch wird dumpfer bis es verstummt. Auch Vollast bzw. kein Gas lässt das Geräusch verstummen.

Was ist da los? Was kann das sein? Muss ich mir Sorgen machen oder ist es nur das Alter? In ca. 2000km (2 Wochen, Langsteckenfahrer) muss ich zur Inspektion, denke ich. Kann das noch so lange warten oder sollte ich lieber gleich zum FOH fahren?

 

Ich hoffe, ihr könnt mir nen guten Rat geben. Danke und schönes WE!

Gobble-G

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15 Antworten

hallo

als ich gerade deinen beitrag gelesen habe, habe ich gedacht "hä? fährt der mit meinem corsa?":D

die gleichen sympthome habe ich auch alle, besser hätte ich es nicht beschreiben können.

 

schau mal hier da habe ich bereits einen beitrag verfasst, und ein soundfile angehängt.

lad es dir mal runter, und hör es dir an, du wirst diese geräusche kennen.

 

mein FOH meint, es seien die hydros, die leergelaufen sind, klar verstehe ich, aber

dieses geräusch ist eher ein klopfen, und das nageln der hydros sollte vom geräusch her

heller klingen. klingt eher wie ein lager der kurbelwelle oder so, allerdings sollte

es dann auch im fahbetrieb deutlich zu hören sein, denn dein beschriebenes nageln

höre ich im leerlauf bei ca. 2000U/Min auch, zwar ganz leise aber es ist da.

das würde ich auf die hydros schieben, aber das anfängliche klopfen bei kaltem

motor nicht.

 

er kann mir dazu nichts sagen, und er meint, solange der motor rund läuft,

und diese klopfgeräusche nicht im fahrbetrieb auftreten, kann ich

damit bedenkenlos fahren.

 

mir ist der fehler auch das erste mal aufgefallen, nachdem der wagen 8 stunden

bei ca. -1°C draussen stand. danach klang der wie ein sack nüsse.

 

wenn du was neues weisst, lass es mich hier wissen.

 

mfg dj

Themenstarteram 12. Januar 2008 um 10:23

Guten Morgen,

das ist leider nicht ganz dasselbe (das Soundfile passt aber). Bei mir tritt das Geräusch ja nun auch im Fahrbetrieb bei warmem Motor auf. Und das macht mir Sorgen.

Ich lasse ihn jetzt schon bewusst etwas höher oder niedrieger drehen (!=2000rpm), damit es nicht so nagelt.

Hm, gesund klingt das nicht. Noch Ideen? Haltet ihr es für schädlich, noch 2000km damit zu fahren (nur AB)? Bei Umdrehungen von über 4000 pro Minute ist eh alles i.O..

Gobble-G

Hallo,

also im Grunde würde ich mal sagen das das nichts mit Öl oder fehlender Schmierung zu tun hat sondern klingt nach einem beginnenden Lagerschaden.

Was vorher 88000 km nicht war sollte auch jetzt nicht sein.

Nimmt er denn im Schiebebetrieb dann ruckelfrei ganz sachte Gas an ?

Oder komtm dann der Schub abrupt ??

Denn das würde dann auf Nockenwelle hindeuten....

Wenn geht würde ich an deiner Stelle die Inspektion vorziehen.

Gruß

Sprockytown

Themenstarteram 12. Januar 2008 um 16:27

Oh je, das klingt so, wie ich es schon befürchtet hatte. :(

Also die Gasannahme ist sehr gut. Da ruckelt nichts und gleichmässig zieht er hoch. Auch die Leistungsabgabe ist i.O.. Da fehlt nichts.

Hm, dann fahr ich besser mal beim FOH vorbei.

Themenstarteram 29. Januar 2008 um 9:09

Guten Morgen,

nachdem ich auf Anraten eines Kumpels noch etwas Öl nachfüllte (bis Maximum), wurde das Nageln deutlich weniger und verschwand teilweise ganz. Auch das Kaltlaufverhalten war ganz anders. Im Leerlauf klappert da nichts mehr. Da liegt die Vermutung nahe, dass es ein Problem (wenn es denn eins ist) mit dem Öl(druck) geben könnte.

Heute morgen war ich beim FOH und habe einen Termin für die Inspektion vereinbart. Nachdem ich ihm mein Problem schilderte, schlug er vor, ein dünneres Öl (0W-30) einzufüllen. Momentan fahre ich mit 5W-30 (hab mich im ersten Post geirrt).

Meint ihr, es ist eine gute Idee, ein 0W-30 einzufüllen?

Ich habe keine Ahnung, welche Auswirkungen dessen Eigenschaften haben und welche Nachteile es gibt. Ich fahre überwiegend Langstrecke und lass alle 15000km das Öl wechseln.

 

MfG

Das 0W-30 ist im kalten Zustand etwas dünnflüssiger. Dadurch kommts bei kaltem Motor schneller an die entsprechenden Stellen. Der Unterschied zum 5w ist aber unwichtig und betrifft unsere Breitengrade eher weniger. Ich würd bei der Originalsort bleiben. Meine Meinung....

Themenstarteram 29. Januar 2008 um 11:42

Hm, also nachdem, was ich gelesen habe, beschreibt der Wert 5W eher die Viskosität im kalten Zustand. Da ich beim Kaltlaufverhalten eigentlich nichts auszusetzen habe, sollte man sich vielleicht eher auf den Wert 30 konzentrieren.

Laut verschiedener Quellen im Internet kann mit minderer Viskosität die Pumpbarkeit des Öls abnehmen. Sollte man in meinem Fall also folglich lieber ein 5W-40 probieren? Oder ist das dann wieder zu dick? Der Z12XE dreht dank des kurzen Getriebs ja doch ziemlich hoch...

Oder ist es vielleicht möglich, dass das aktuelle Öl (Castrol) einfach schon in der Viskosität abgenommen hat und in Folge dessen, die Pumpbarkeit und der Öldruck abgenommen haben? Laut dem FOH wird dieses Öl auch für die 30000km-Intervalle verwendet. Da es bei mir aber nur 15000km drinwar, wäre das keine gute Werbung für das Öl...

@rob_zombie: Hast du vielleicht noch eine andere Idee?

Ich würd die Ölwanne runter nehmen, alles ordentlich sauber machen und das 5w-40 nehmen. Kann durchaus sein, das die Ansaugung aus der Ölwanne teilweise verstopft ist.Wenns beim Fahren schon Geräusche von sich gibt, sollte mans mit Priorität behandeln, sonst könnte "sprockytown" noch Recht haben. ;)

Themenstarteram 29. Januar 2008 um 12:00

Also wenn, dann müsste ich es machen lassen. Klingt teuer, oder?

Wenner eh beim Ölwechsel ist, kostet das ne neue Dichtung und Arbeitszeit extra. Das gehört aber eher noch zu den billigen Maßnahmen. Wenns danach immer noch Geräusche macht, dann wirds erst teuer....

Themenstarteram 29. Januar 2008 um 12:57

OK, ich werde es mal ansprechen.

Obwohl mir das schon komisch vorkommt - was soll sich denn da absetzen? Die meiste Zeit, dreht der mit 4000rpm oder mehr. Die Ölwechsel habe ich immer regelmäßig (alle 15000km mit Markenöl) durchführen lassen und Kurzstrecken kommen so gut wie nie vor. Sogar das flexible Intervall hat sich auf über 30000km verlängert.

Verbrennungsrückstände (Ruß) wird z.B. aus dem Zylinder mitgenommen, verkoktes Öl usw.Bei der Kilometerleistung und dem Alter ist es zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. ;)

Und du hättest das ruhig in einer andern Farbe schreiben können. :D

hurra ich lebe noch :-)

habe eure beiträge gelesen und tief in meinem gedächtnis mal gekramt :-)))

seinerzeit hatte ich ja mal einen manta GT/E, dieser hatte zum Glück einen Öldruckmesser, welcher eines Tages trotz Leitungsabruf vom Motor soeben über dem roten Bereich stehen blieb, Normal waren so knapp 3 - 4 bar.

 

Beim Blitzspezi :o) stellte sich heraus das die Ölpumpe unten in der Ölwanne verstopft war. So ist meine Erinnerung.

Könnte sein das dies auch bei Deinem Blitz zutrifft.

Ölviskosität, wie von Euch bisher beschrieben stimmen zwar aber alle liegen im grünen Bereich um Schmierung zu gewährleisten. Meiner Meinung nach brauchen Langstreckenfahrzeuge eine Zahl mit höherem zweiten Wert und Kurzstreckenmotoren danken für beste Kaltlaufeigenschaften.

Ich bin nur ein dusseliger Tiefbautechniker, Kanal und Strassenbau :O)

Brainstorming hier hilft aber.. :cool:

Gruß

Sprockytown

Themenstarteram 6. Februar 2008 um 8:58

Moin,

also ich habe mein Auto zur Inspektion gebracht. Die beiden Verantwortlichen haben sich das Nageln angehört und haben die Hydros als Ursache indentifiziert. Allerdings sei das unbedenklich, da es nur sehr leise wahrzunehmen ist. Von weiteren Maßnahmen (wie der Ölwannengeschichte) riet man mir ab, da sie sehr aufwendig/kostenintensiv sind und nur wenig Aussicht auf Erfolg geben.

Zumindest konnte ich das Nageln nach dem Ölwechsel selbst nicht mehr eindeutig ausmachen, da der Motor deutlich ruhiger läuft. Ich denke, ich werde damit erstmal weiterfahren und lauschen.

MfG

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