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Kfz-Meister o. Techniker o.beides?

Themenstarteram 26. September 2011 um 19:56

Ich würde mich über verwendbare Infos zu den beiden Berufen bzw. Ausbildungen freuen.Bin sehr interessier und bald fertig mit der Kfz-Mechatroniker Ausbildung. Aber bitte keine Mutmaßungen oder Spam-Einträge.

Meine Interessen liegen im Bereich(en):

-Datenverarbeitung(s)/-logiken

-Sensorik/Aktorik (Mechatronik)

-Motorentechnik

-Entwicklung von Neuer Technik (habe noch k.A. was man Techniker o.Meister alles machen kann)

-Fahrwerkstechnik

...eigendlich alles aus der Kfz-Ausbildung nur viel detailierter und einen Abschluss mitdem man konstruieren/entwickeln kann.

Ich weiß die Frage/Bitte ist sehr speziell aber vllt. gibt es hier Jemanden der etwas darüber weiß.

Danke im Voraus :)

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38 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von The Dude777

ich an deiner Stelle würde den staatlich geprüften Techniker machen FR Maschinenbau.

Vorteile: an staatlichen Schulen kostenlos

Hallo,

 

ist meines Wissens nach nicht überall so. Die staatl. Technikerschule hier kostet soweit ich weiß pro Halbjahr so ne Art Studiengebühr von ~500,- Euro.

 

Grüße

am 6. Oktober 2011 um 8:50

Zitat:

Original geschrieben von Doggy

Zitat:

Original geschrieben von The Dude777

ich an deiner Stelle würde den staatlich geprüften Techniker machen FR Maschinenbau.

Vorteile: an staatlichen Schulen kostenlos

Hallo,

ist meines Wissens nach nicht überall so. Die staatl. Technikerschule hier kostet soweit ich weiß pro Halbjahr so ne Art Studiengebühr von ~500,- Euro.

Grüße

Moin Moin,

ich habe nat. nur von meiner Schule gesprochen, die war zumindest kostenlos, war aber auch schon vor 5 Jahren, vielleicht kostet es da mittlerweile auch einen Obolus ;-)

Bestimmt aber günstiger als nen Meistertitel....

Gruss

am 6. Oktober 2011 um 9:07

Zitat:

Original geschrieben von GTInjection

maschinenbautechniker gibts wie sand am meer....

techniker sind zuarbeiter der ingenieure!das wird sich auch nie ändern...

als meister hat man wenigstens noch einen geschützten titel...

techniker darf sich jeder nennen......

lieber etwas arbeit investieren und akademisch abschliessen....

klingt hart ist aber so!!!

mfg

Maschinenbautechniker gibt’s wie Sand am Meer, stimmt, ich kenn aber keinen der arbeitslos ist.

Was ich allerdings kenne sind Stellen in der Entwicklung die unbesetzt sind und bei denen steht nicht Ingenieur / Kfz-Meister gesucht sondern eher Ingenieur/ Techniker gesucht. Techniker kann sich jeder nennen? Da will ich den aber mal im Vorstellungsgespräch sehen wenn er dann kein Technikerzeugnis vorlegen kann.

Ich glaube du verwechselst das mit Kfz-Servicetechniker den man mit ein paar Kursen während seinem Job im Autohaus parallel dazu macht und dann vorne in der Annahme steht...

Wenn er in die KFZ Entwicklung will braucht er mind. nen Techniker, besser nat. Studium ob Uni oder FH wäre dann egal...

Ich arbeite in der Entwicklung und sehe hier weit und breit keinen Kfz-Meister, auch wenn er einen tollen Titel hat ;-)

Ich will das nicht ausschließen das es vereinzelt mal nen Meister in der Entwicklung gibt ist aber eher die Ausnahme...

Gruß

nein,techniker ist kein geschützter titel!!

um in der entwicklung/konstruktion detailzeichnungen zu erstellen reicht auch ein technischer zeichner...

auf den thread bezogen,wenn man schon was will,dann steht man nachher mit einem abgschlossenen studium halt besser da...

vom kfz bereich brauchen wir garnicht reden,ist doch ein witz was man da als meister bekommt!!

mfg

Wer was kann macht sich als echter Meister sowieso selbstständig. Du kannst gerne mal überlegen, was man als Lehrling/Geselle/Meister so bis zum 25sten verdient und was ein Maschbau-Student mehr verlangen muss um überhaupt diesen Vorsprung aufzuholen.

Bei BASF & Co haben die meisten Laboranten bereits Ihr Haus geplant bevor der "Herr Doktor" an der Uni fertig ist. Der Kohle wegen sollte man kein technisches Studium anfangen. Es sei denn man wird man Arzt, Betriebswirt oder Jurist. Siehe http://www.faz.net/.../...irtschaft-und-jura-rechnen-sich-1463477.html als Beleg.

Im technischen Bereich ist die FH das attraktivste. Kurze Studienzeit, praxisnah und nach spätestens 10 Jahren nebst Berufserfahrung kaum schlechter bezahlt wie Uniabsolventen. Gegenüber "Techniker" ist die FH nach meinem dafürhalten klar im Vorteil.

am 6. Oktober 2011 um 13:48

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Wer was kann macht sich als echter Meister sowieso selbstständig. Du kannst gerne mal überlegen, was man als Lehrling/Geselle/Meister so bis zum 25sten verdient und was ein Maschbau-Student mehr verlangen muss um überhaupt diesen Vorsprung aufzuholen.

Bei BASF & Co haben die meisten Laboranten bereits Ihr Haus geplant bevor der "Herr Doktor" an der Uni fertig ist. Der Kohle wegen sollte man kein technisches Studium anfangen. Es sei denn man wird man Arzt, Betriebswirt oder Jurist. Siehe http://www.faz.net/.../...irtschaft-und-jura-rechnen-sich-1463477.html als Beleg.

Im technischen Bereich ist die FH das attraktivste. Kurze Studienzeit, praxisnah und nach spätestens 10 Jahren nebst Berufserfahrung kaum schlechter bezahlt wie Uniabsolventen. Gegenüber "Techniker" ist die FH nach meinem dafürhalten klar im Vorteil.

Wenn man Familie hat und das Einkommen des Weiterbildungswütigen aber braucht ist die FH keine Alternative, eher dann noch BA (50% Betrieb, 50% Akademie) mit Nebenjob, Dauer 3 Jahre???

Techniker Teilzeit bleibt alles wie es ist, also 100% Einkommen, aber nur weniger Freizeit.

Dem Themenstarter seine Frage kann man eigentlich nicht beantworten, es ist bei jedem anders.

Als Techniker FR Maschinenbau kann ich mich als Kfz-Betrieb auch selbstständig machen insofern ich eine abgeschlossene Ausbildung zum Kfz-Mechaniker oder Mechatroniker habe, glaube ich jedenfalls.

Ich möchte noch mal darauf hinweisen ohne klugzu....en das er als Techniker Maschinenbau in so gut wie jeder Bude arbeiten kann die etwas herstellt, mal vom Bäcker und Fleischer abgesehen, haben ja fast alle eine AV und ne Fertigung, da gibt’s immer Jobs.

Falls aber in der Automobilindustrie mal wieder ne Bombe platzt stehen auch Studierte Ingenieure auf der Strasse die in Richtung KFZ studiert haben...

Techniker Maschinenbau ist eine echte Chance, das zu machen was er will also Entwicklung KFZ irgendetwas und wenns in der Automobilrichtung mal wieder schlecht läuft geht er z.B. zu ner Firma die medizinische Geräte entwickeln/herstellen, die haben seltener Konjunkturschwankungen, oder einer die Kondome produzieren, die haben auch einen Maschinenpark ;-)

Gruß

am 6. Oktober 2011 um 13:58

Zitat:

Original geschrieben von GTInjection

nein,techniker ist kein geschützter titel!!

um in der entwicklung/konstruktion detailzeichnungen zu erstellen reicht auch ein technischer zeichner...

auf den thread bezogen,wenn man schon was will,dann steht man nachher mit einem abgschlossenen studium halt besser da...

vom kfz bereich brauchen wir garnicht reden,ist doch ein witz was man da als meister bekommt!!

mfg

Er ist doch aber schon Mechatroniker, soll er jetzt nochmal ne Ausbildung zum technischen Zeichner machen???

Ich weiss das ein technischer Zeichner reicht, sitzen 2 neben mir ;-) und die arbeiten auch unter dem Oberbegriff Entwicklung.

Ist aber auch nicht entwickeln, sondern aus 3D Modellen 2D Strichzeichnungen respektive Vektorgrafiken meist im Schnitt erstellen, das hat mit Entwicklung wenig zu tun.

Sie verarbeiten schon entwickeltes ...

Ja ja der KFZ- Bereich, gut dass ich da raus bin ...machs nur noch zum Ausgleich...also schrauben meine ich..

Das darf man auch nicht unterschätzen die Umstellung von KFZ-Betrieb zu Bürojob, liegt auch nicht jedem...und kann auch nicht jeder...

Gruß

am 6. Oktober 2011 um 15:07

Zitat:

Original geschrieben von The Dude777

Zitat:

Original geschrieben von Doggy

Hallo,

ist meines Wissens nach nicht überall so. Die staatl. Technikerschule hier kostet soweit ich weiß pro Halbjahr so ne Art Studiengebühr von ~500,- Euro.

Grüße

Moin Moin,

ich habe nat. nur von meiner Schule gesprochen, die war zumindest kostenlos, war aber auch schon vor 5 Jahren, vielleicht kostet es da mittlerweile auch einen Obolus ;-)

Bestimmt aber günstiger als nen Meistertitel....

Gruss

Kommt aufs Bundesland an, in NRW sind die staatlichen Fachschulen für Technik kostenlos. Privatschulen kosten natürlich überall.

In einer Entwicklungsabteilung mitarbeiten und selbst entwickeln sind zwei paar Schuhe.

Zitat:

Wer was kann macht sich als echter Meister sowieso selbstständig. Du kannst gerne mal überlegen, was man als Lehrling/Geselle/Meister so bis zum 25sten verdient und was ein Maschbau-Student mehr verlangen muss um überhaupt diesen Vorsprung aufzuholen.

Ich bitte zu bedenken, dass nur richtig Geld verdient, wer auch was kann und können tut nur der etwas, der es mit Spass und Hingabe macht.

Die hier angesprochenen Berufsfelder sind völlig unterschiedlich.

Der Lehrling / Geselle schraubt aufm Boden.

Der Meister schraubt von oben.

Der Ing. / Bcl. / Master schraubt garnicht.

Merkst du den Unterschied?

Als Kraftfahrzeugtechnikermeister (so heißen die heutigen KFZ Meister) konstruierst du garnix. Du lernst da nicht mal zeichnen, also was willst du schon konstruieren? Das kannst du so alles vergessen, wenn du da rein willst, musst du eigentlich über ein Studium gehen.

Das macht aber nur Sinn, wenn das auch dein Berufswunsch ist.

Was du hinterher an Geld in der Tasche hast, ist erst einmal recht nebensächlich.

Ich kann dir zu den Verdiensten leider nur die Nettolöhne sagen, weil die Kollegen (Ledig, ohne Kinder Steuerklasse 1) ihre Bruttolöhne ja alle nicht kennen, aber ich kann dir sagen das im KFZ-Gewerbe stark über Bedarf ausgebildet wird.

Als Geselle, wenn du nicht grade zu denen gehörst die in einer großen Firma übernommen werden (BMW, Mercedes, Opel, VW, Toyota, etc.) hast du zumindest hier im Ruhrgebiet keine guten Einstiegschancen.

Wenn so frische Gesellen hier überhaupt und das zumeist mit Vitamin B überhaupt eingestellt werden, dann liegt im freien Bereich der Nettoverdienst irgendwo bei 1000-1300€.

Auch die Meister heut zu Tage sind von den Fähigkeiten nicht mehr mit den Meistern von früher zu vergleichen. Die gehen teilweise direkt nach der Gesellenprüfung zur Meisterschule und sind 9 Monate später Meister, aber eben nur auf dem Papier. Die stehen dann als 22/23 jährige vor einem und haben keinen Plan, können nix, wissen nix aber sind Meister.

Früher musste man dafür wenigstens Berufserfahrung vorweisen.

Dem entsprechend fallen auch hier die Löhne aus.

Um 2 Mille haben die Meister in der Tasche, die sich nach der Schule dann weiter die Finger dreckig machen.

Original geschrieben von Mark-86

Zitat:

[...]

Die hier angesprochenen Berufsfelder sind völlig unterschiedlich.

Der Lehrling / Geselle schraubt aufm Boden.

Der Meister schraubt von oben.

Der Ing. / Bcl. / Master schraubt garnicht.

Es kommt drauf an. Die massenhafte Fertigung von Teilen bzw. wiederkehrende Aufgaben in der Produktion (außer QS etc.) ist natürlich kein Ing.-Metier. In der Prototypen-Entwicklung müssen Ings. bei kleineren einfacheren Sachen aber IMHO oft selber schrauben, löten, etc., insb. bei kleineren Firmen. Insofern ist "schraubt garnicht" falsch bzw. diese Arbeit ist sehr abwechslungsreich.

notting

PS: Ing. ist IMHO der Übergriff für Dipl.-Ing. (univ./FH/BA/etc.), B.Eng., M.Eng., etc. Nicht alle Bachelor/Master sind Ings., genauso wie andere "Diplomer" ohne Ing. dahinter früher.

der diplom- ingenieur ist "tot",das ist eigentlich noch viel schlimmer......

mfg

Es ist aber etwas gänzlich anderes, ob ich als Ingenieur in einer F&E Abteilung sitze und meinen Prototypen bastel oder als Meister die etwas schwierigeren Reparaturen in einer KFZ Werkstatt ausführe.

Nur das mit dem Geld, das wird all zu oft überbewertet.

Entweder man kommt mit dem einen zur Verfügung stehenden Geld aus, oder nicht.

Viel wichtiger ist, das der Job Spass macht.

Oh ja. Wenn ich überlege, was manche "Kaufleute" (gleich Human-SAP Interface) einstreichen und wie die in Ihrem Büro langsam mit "Prozessen" nebst Zuständigkeiten verblöden und Organigramme zeichnen ... Zufriedenheit kann man nicht kaufen. Wer sein Gehalt als Schmerzensgeld sieht, der sollte frühzeitig gehen bevor er am Ende sich selbst kaputtmacht. Und so eingerostet, verbittert und unflexibel ist, dass er keinen anderen Job mehr bekommt.

Ansonsten gilt immer noch die goldene Regel:

Hauptsache Mann ist gesund und Frau hat Arbeit *duck*

das ist richtig was du sagst...in erster linie muss der job ein leben lang spass machen!!

dann ist es eigentlich egal,ob man bandarbeiter,meister,techniker oder ingenieur ist!

wobei in der heutigen welt der meister in der industrie mit ziemlich komplexen dingen zutun hat und teilweise deutlich mehr verdient,als ein einfacher konstrukteur....

kommt auch immer darauf an wieviel verantwortung einem übertragen wird...(personalführung,ausbildung etc.)

fakt ist,das meister und die ings.hand in hand arbeiten müssen,sonst läuft nämlich garnix....:)

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