Kfz-Batterie-Ladegerät Aldi Süd ab 17.10.2011
Hallo,
es wird folgendes angeboten, sieht ähnlich ctek aus:
- 3 Jahre Garantie
- Mikroprozessorsteuerung
- für alle 6/12 V Batterien
- 1,2 bis 120Ah
- 4 Ladestufen
- Überhitzungs- und Verpolungsschutz
- Wiederbelebungsmodus 12 V Batterien
Taugt das Ding oder sollte man besser ctek kaufen?
Gruß
Beste Antwort im Thema
Ich stimme dir voll und ganz zu, dass das Aldi-Ladegerät nicht "billiger" ist, sondern allenfalls günstiger in der Anschaffung. 😁
Und bei mir tut das Aldi-Ladegerät genau das, was es soll für einen Bruchteil der Kosten. 🙂
590 Antworten
Ich nutze seit Jahren schon von CTEK Ladegeräte und bisher hat es mir noch kein Steuergerät zerschossen.
Wie gesagt hab ich an meine Batterie das CTEK Ladekabel dran gebaut und der Stecker hängt vor dem Kühler, so kann ich die Batterie laden ohne die Motorhaube zu öffnen.
Ab und zu wird der Säurestand der Batterie getestet, notfalls korrigiert, mehr brauch man nicht machen.
Im Winter wenn die Standheizung viel genutzt wird, wird alle 2 Wochen über Nacht nachgeladen.
Gruß
SVEAGLE
Zitat:
@sveagle schrieb am 21. Oktober 2014 um 21:40:18 Uhr:
Im Winter wenn die Standheizung viel genutzt wird, wird alle 2 Wochen über Nacht nachgeladen.
Bei einer Standheizung hilft es zusätzlich statt einer reinen Starter-Batterie eine zu verwenden die auch zyklischen Betrieb gut verkraftet. Starter-Batterien sind auf hohen Start-Strom und die Betriebsart "Immer Voll" optimiert, wenn man die zyklisch verwendet reduziert das die Lebensdauer ggf. deutlich, aber das hängt natürlich von den genauen Umständen ab. Direkt kaputt geht sie sicherlich nicht.
Zitat:
Bei einer Standheizung hilft es zusätzlich statt einer reinen Starter-Batterie eine zu verwenden die auch zyklischen Betrieb gut verkraftet. Starter-Batterien sind auf hohen Start-Strom und die Betriebsart "Immer Voll" optimiert, wenn man die zyklisch verwendet reduziert das die Lebensdauer ggf. deutlich, aber das hängt natürlich von den genauen Umständen ab. Direkt kaputt geht sie sicherlich nicht.
In meinem Sharan TDI von 97 hat die Batterie 9 Jahre gehalten und das mit täglich Standheizung im Winter, was will man mehr.😉
Muss dazu sagen das ich an allen Batterie seit 95 schon immer den Megapulse nutze, ob er was bringt steht in den Sternen, aber defekte Batterien hatte ich noch keine.
Gruß
SVEAGLE
Zitat:
@Rainer.D schrieb am 21. Oktober 2014 um 19:35:10 Uhr:
Insbesondere Pulse können bei einfach gebauten Netzgeräten (Trafo + Gleichrichter) über das Ladegerät auf das Board-Netz gelangen. In einer typischen "Industrie-Umgebung" besteht dieses Risiko, in einer typischen Wohn-Umgebung ist es geringer.
Mit Pulsen meinst du vermutlich Störungen aus dem 230-Volt-Netz. Die sind aber, wie du schon schreibst, in privaten Bereichen zu vernachlässigen. Da sind eher Blitzeinschläge ins öffentliche Netz als möglicher Störfaktor anzutreffen.
Zitat:
@Rainer.D schrieb am 21. Oktober 2014 um 19:35:10 Uhr:
Anzumerken ist aber das die Elektronik im Auto nicht so ganz furchtbar empfindlich ist, da es diverse Prüf-Normen gibt, die Komponenten werden dabei mit diversen Spannungs-Pulsen, Überspannung, elektrostatischer Entladung, etc. beaufschlagt und müssen dies verkraften können.
Da hat sich die Situation aber sehr verändert. In modernen, höherwertigen Kfz sitzen heute derart viele Steuergeräte mit Microprozessor, die z.B. Überspannungen überhaupt nicht mögen und ganz schnell - wenn man noch Glück hatte - mit Fehlermeldungen aufwarten.
Zitat:
@Rainer.D schrieb am 21. Oktober 2014 um 19:35:10 Uhr:
Wenn man mit einem Labornetzgerät lädt sollte man aber wissen was man macht, ein dediziertes Ladegerät ist sicherlich etwas Idioten-Sicherer. Wichtig ist es auch ein Netzgerät zu verwenden was echten Konstantstrom-Betrieb beherrscht, einfache Geräte haben einen "Überstrom-Schutz", die sind nicht zum Laden geeignet.
Da sagst du ein wahres Wort, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.🙂 Gerade mit einem Labor-Netzgerät ist es mir gelungen, beim Akkuladen solche Warnmeldungen von St.Geräten zu provozieren. Seitdem bin ich vorsichtig geworden, und nutze nur noch Ladungen, welche letztlich über ein spezielles Bleiakku-Lade-IC laufen, oder aber seit dem jüngsten Kauf bei Aldi gleich ein spezielles Auto-A-LG. Das befreit von der sonst nötigen Kontrolle.
Grüße, lippe1audi
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Zitat:
@lippe1audi
Mit Pulsen meinst du vermutlich Störungen aus dem 230-Volt-Netz. Die sind aber, wie du schon schreibst, in privaten Bereichen zu vernachlässigen. Da sind eher Blitzeinschläge ins öffentliche Netz als möglicher Störfaktor anzutreffen.
Das ist generell richtig. Bei einfachen Geräten besteht das Risiko halt generell, in vielen Fällen wird es aber dennoch vernachlässigbar sein.
Zitat:
@lippe1audi
Da hat sich die Situation aber sehr verändert. In modernen, höherwertigen Kfz sitzen heute derart viele Steuergeräte mit Microprozessor, die z.B. Überspannungen überhaupt nicht mögen und ganz schnell - wenn man noch Glück hatte - mit Fehlermeldungen aufwarten.
Wobei auch die moderne Elektronik recht hart beim Test ran-genommen wird, diverse Pulse, ESD-Entladungen, etc. muss die nach wie vor verkraften. Richtig ist aber das die Anfälligkeit generell mit mehr Computertechnik zunimmt.
Zitat:
@lippe1audi
Da sagst du ein wahres Wort, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.🙂 Gerade mit einem Labor-Netzgerät ist es mir gelungen, beim Akkuladen solche Warnmeldungen von St.Geräten zu provozieren. Seitdem bin ich vorsichtig geworden, und nutze nur noch Ladungen, welche letztlich über ein spezielles Bleiakku-Lade-IC laufen, oder aber seit dem jüngsten Kauf bei Aldi gleich ein spezielles Auto-A-LG. Das befreit von der sonst nötigen Kontrolle.
Grüße, lippe1audi
Bei "Labornetzgeräten" gibt es auch extrem große Unterschiede, das einfache Geräte ungeeignet sind ist sicher richtig und ein Laie sollte damit auch nicht laden.
Was man z.B. verkehrt machen kann: Netzgerät mit herkömmlichen Trafo und Längsreglung anschließen und es dann einschalten. Schwupps hat man einen Peak von mehren hundert Volt am Ausgang und die Elektronik flippt aus oder geht kaputt. (Kann passieren, muss aber nicht).
Das Gerät was ich benutze hat potentialfreie Ausgänge, die Spannungen gleiche ich zusätzlich vor dem Verbinden an (wenn der Akku also 12,4 Volt hat stelle ich das Gerät vor dem Verbinden auf 12,4 Volt ein), dann schließe ich den Stromkreis auch nicht am Akku sondern am Gerät, da ich zunächst das Ladekabel Spannungslos anschließe, etc, das ist dann insgesamt schon optimal.
Konstant-Strom / Konstant-Spannungs-Laden geht halt super mit einem Labornetzgerät, da verzichte ich gerne auf Mikroprozessor gesteuerte Programme, zumal ich wie schon gesagt die Ladespannung und den Strom genau einstellen kann. Ladegeräte haben oft als Ladespannung einen Kompromiss-Wert fest eingestellt, der ist dann für Nass-Akkus etwas zu hoch und für moderne AGM-Akkus eigentlich etwas zu gering. Auch wenn das nicht optimal ist, ist das auch nicht so kritisch, jedenfalls besser als wenn es in einem größeren Bereich einstellbar ist und der Anwender es völlig falsch bedient.
Mit einem guten Automatik-Ladegerät macht man jedenfalls nichts verkehrt. 🙂
Wie ist das überhaupt mit AGM-Akkus? Teilweise liest man, dass die auf 14,7 V geladen werden sollten, andere sagen aber auch, nicht über 14,4 V.
Leute, für wen schreibt Ihr hier eigentlich???
Denkt bitte mal an die Praxis!
Egal ob Billigheimer oder Cetek. Der Fortschritt für mich besteht schon darin, dass ich das rechtzeitige Abklemmen (bei einem einfachen Ladetrafo) vergessen kann.
Also das Thema ist durch. ...
Zitat:
.......
Muss dazu sagen das ich an allen Batterie seit 95 schon immer den Megapulse nutze, ob er was bringt steht in den Sternen, aber defekte Batterien hatte ich noch keine.Gruß
SVEAGLE
hab ich inzwischen auch wieder installiert den megapulse.
Zitat:
@Gedoensheimer schrieb am 22. Oktober 2014 um 13:46:55 Uhr:
Leute, für wen schreibt Ihr hier eigentlich???
Denkt bitte mal an die Praxis!
Danke für die Anregung, "Gedoensheimer". Den Praxistipp wollte ich gerne noch loswerden:
Beim Akkuladen sollte man sich stringend an ein bestimmtes Vorgehen halten, nämlich die Verbindung des Ladegerätes mit dem Akku nur dann vorzunehmen und auch nur dann zu lösen, wenn das LG nicht am 230 V-Hausstrom-Netz hängt. Anders formuliert: Die Klemmen des LGs nur dann am Akku anschließen und auch nur dann lösen, wenn das LG stromlos ist (also kein Stecker in der 230 V-Steckdose steckt). Ansonsten könnte es zu Funkenflug kommen, auch wenn man die F gar nicht sehen muss, und dabei zu extremen Spannungsimpulsen. Dem A ist das egal, aber die Auto-Elektronik kann leiden, und das kann sehr, sehr teuer werden. Außerdem kann man dabei gut das LG selbst abschießen.
Gruß, lippe1audi
Zitat:
@Aygo Club schrieb am 22. Oktober 2014 um 13:14:46 Uhr:
Wie ist das überhaupt mit AGM-Akkus? Teilweise liest man, dass die auf 14,7 V geladen werden sollten, andere sagen aber auch, nicht über 14,4 V.
Laden kann man einen 12V Bleiakku auch mit 13,8 Volt, das dauert etwa 24 Stunden, die höhere Spannung für den zyklischen Betrieb ist ein Kompromiss zwischen einer erträglichen Ladezeit und einer Spannung bei der die Zellen noch nicht oder minimal gasen. Die exakte Spannung verrät Dir die Dokumentation des Akkus. Bei nassen (herkömmlichen) Zellen ist 14,2 Volt eine passende Ladespannung, bei neueren Technologien kann diese höher sein, bis zu knapp 15 Volt. Man kann dies aber keinesfalls verallgemeinern. Man kann auch AGM-Akkus so bauen das diese "kompatibel" mit der üblichen Ladespannung von 14.2 bis 14.4 Volt sind. Solche Akkus kann man dann statt der bisherigen Nass-Zellen verwenden und sie werden dennoch völlig korrekt geladen. Wenn man einen AGM-Akku verwendet der z.B. für 14.7 Volt Ladespannung bei zyklischem Betrieb vorgesehen ist ist es schwieriger diesen voll zu laden, er würde nur bei tagelangem Dauerbetrieb des Fahrzeugs auf nahezu 100% kommen. Dennoch könnte man das Fahrzeug damit betreiben, die Komponenten sind dann nicht optimal aufeinander abgestimmt, was dann zu einer geringeren Lebensdauer das Akkus führen könnte.
Zitat:
@lippe1audi
Danke für die Anregung, "Gedoensheimer". Den Praxistipp wollte ich gerne noch loswerden:
Beim Akkuladen sollte man sich stringend an ein bestimmtes Vorgehen halten, nämlich die Verbindung des Ladegerätes mit dem Akku nur dann vorzunehmen und auch nur dann zu lösen, wenn das LG nicht am 230 V-Hausstrom-Netz hängt. Anders formuliert: Die Klemmen des LGs nur dann am Akku anschließen und auch nur dann lösen, wenn das LG stromlos ist (also kein Stecker in der 230 V-Steckdose steckt). Ansonsten könnte es zu Funkenflug kommen, auch wenn man die F gar nicht sehen muss, und dabei zu extremen Spannungsimpulsen. Dem A ist das egal, aber die Auto-Elektronik kann leiden, und das kann sehr, sehr teuer werden. Außerdem kann man dabei gut das LG selbst abschießen.
Aber nicht wundern wenn es trotzdem knallt. Nahezu alle Ladegeräte haben Kondensatoren (Elkos) zur Glättung in der Schaltung, wenn das Gerät nicht in betrieb ist haben diese 0 Volt, beim Anschluss an den Akku werden diese dann "geladen" und dann funkt es bereits etwas. Meistens funkt es aber tatsächlich deutlich mehr wenn die Geräte mit Spannung versorgt werden, da die Leerlauf-Spannungen teils recht hoch sind.
Die Explosionsgefahr besteht allerdings auch eher bei offenen Zellen die kurz zuvor ordentlich geblubbert haben. Die wartungsfreien Akkus sind geschlossen und die Ventile öffnen nur bei falscher Behandlung, da wird unter normalen Umständen nichts explodieren, egal wie viel Feuerwerk Du veranstaltest.
Zitat:
@lippe1audi schrieb am 22. Oktober 2014 um 17:16:34 Uhr:
...
Beim Akkuladen sollte man sich stringend an ein bestimmtes Vorgehen halten, nämlich die Verbindung des Ladegerätes mit dem Akku nur dann vorzunehmen und auch nur dann zu lösen, wenn das LG nicht am 230 V-Hausstrom-Netz hängt. Anders formuliert: Die Klemmen des LGs nur dann am Akku anschließen und auch nur dann lösen, wenn das LG stromlos ist (also kein Stecker in der 230 V-Steckdose steckt). Ansonsten könnte es zu Funkenflug kommen, auch wenn man die F gar nicht sehen muss, und dabei zu extremen Spannungsimpulsen. Dem A ist das egal, aber die Auto-Elektronik kann leiden, und das kann sehr, sehr teuer werden. Außerdem kann man dabei gut das LG selbst abschießen.
...
Au weia. Ich bin hier raus.
MfG, Helmut
Zitat:
@Aygo Club schrieb am 22. Oktober 2014 um 13:14:46 Uhr:
Wie ist das überhaupt mit AGM-Akkus? Teilweise liest man, dass die auf 14,7 V geladen werden sollten, andere sagen aber auch, nicht über 14,4 V.
.
AGM bis 14,8 V max > Siehe Varta zB.
Zitat:
@amphore schrieb am 23. Oktober 2014 um 08:53:59 Uhr:
Au weia. Ich bin hier raus.
Dieser Kommentar von "amphore" beleuchtet ein typisches Verhalten Vieler:
Es steht in jeder Bedienungsanleitung - hier in dem des Aldi-Akku-Ladegerätes - wie solch LG zu handhaben ist und es wird auch begründet, warum das wichtig ist. Aber............ein sehr großer Teil von Nutzern hat keinerlei Lust, die zwei oder drei Seiten einer technischen Dokumentation zu lesen. Und so Mancher - wie offenkundig "amphore" - hält selbst eine gut gemeinte Erläuterung für eine Provokation. Entsprechend wird dann nach Lust und Laune mit solchen Geräten hantiert - und wenn dann ein Defekt auftritt......iss klar......läßt der mangelhafte Sachkundestand und vor allem das Ego ein Erkennen eines eigenen Fehlers nicht zu!
Da habe ich jahrelange Praxisbeobachtung im Umgang mit Notebooks. Für die Handhabung derer Netzteile gilt exakt das Gleiche und auch in jeder Dokumentation eines neuen NBs steht das drin. Aber wie man sieht - so sehr Viele wissen es dermaßen besser, und haben angebliche Belehrungen ja überhaupt gar nicht nötig.....wenns kracht, ist halt die Herstellerfirma schuldig, weil die angeblich mindere Qualität geliefert haben soll.
Wie heißt es in diesem Forum doch so manchmal?: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil"!🙂
Gruß, lippe1audi
Mein Eindruck ist ein anderer. Es gibt schon Mitglieder, die sich für Informationen interessieren und auch gerne eine Sachdebatte führen, rsp. verfolgen. Wenn ich mich nicht täusche, ist ein Forum wie dieses u.a. für sowas da. Diejenigen, welche an einzelnen Themen kein Interesse haben, dürfen gerne was anderes lesen oder schlicht nichts sagen. Abwertende Kommentare abzusondern oder überwiegend nur rumzulästern, das scheint mir überflüssig und nur geeignet zu sein, unnötige Aggressionen zu schaffen.
Gruß, lippe1audi