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Keramik Bremsen BMW M3

BMW M3 F80

Hallo liebes Forum,

Ich habe mich in einen BMW M3 Competition verliebt, möchte mir das Auto nächstes Jahr als 1 Jaheswagen kaufen.

Heute habe ich mir auf BMW Konfigurator mal den M3 zusammengestellt und habe eine Frage zu den Keramikbremsen, der Aufpreis kostet über 8.000€.

Optisch unterscheidet sich die Serie Bremsanlage mit ihren Blauen Bremssättel und bei Keramik in Gold.

Zu den Vor- und Nachteilen habe ich mich bereits schon informiert, jedoch ist die Frage ob es sich für normale Fahrweise (keine Rennstrecken) die Keramikbremsanlage lohnt ?

Was unterscheidet die Lebensdauer und Kostenfaktor beim Wechsel der kompletten Bremsanlage (Bremsscheibe und Bremsbeläge) sprich alle 4 Seiten ?

Gruß

Ju17

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26 Antworten

Eine Keramikscheibe vorne kostet einzeln 4.550 Euro im Ersatzteilhandel. Also 9.100 für beide Scheiben.

https://www.leebmann24.de/...cheibe-links-3er-4er-34112284805.html?...

Eine Stahlscheibe allein 310 Euro.

Ich sehe den Vorteil der Keramikbremse nicht, zumal diese deutlich spröder sind und damit eher anfällig für mechanische Schäden wie durch Steinschlag oder so.

Ich kenne das Fahrzeug mit Keramik und Stahl. Bei normal sportlicher Fahrweise (dem Vehikel entsprechend) merkt man gar nicht mal so viel davon. Schön ist die Tatsache, dass die Keramikbremse quasi nie quietscht, das können andere Hersteller nicht. Wenn die Bremse fast kalt und nass ist gibt es ein akustisches Feedback. Aber eine Bremse die von 15 min schnellem Stadtverkehr warm ist, quietscht nach der Waschstraße nicht. Zudem ist die Menge an Bremsstaub deutlich geringer.

Negativ ist allerdings der Preis (insb. bei Ersatzscheiben) und das spröde Material. Einmal beim Reifenwechsel nicht aufgepasst, leicht touchiert beim Abnehmen oder Aufsetzen der Felge und Zack Feddich ... teuer.

Wenn‘s im Budge ist würde ich es mir überlegen, aber ohne Rennstreckenambitionen lohnt es sich nicht unbedingt. Da würde ich mich eher nach einer Alternative umsehen (JP hat z.B. die große Stahlbremse vom 5er draufgeschraubt).

Wenn du die Scheibe nicht durch Unachtsamkeit zerstörst, hält sie länger als der Rest vom Auto. Das ist aber auch schon der einzige Vorteil.

Bei einzelnen Bremsungen, auch aus hoher Geschwindigkeit, gibt es keinen Unterschied. Den gibt es nur auf der Rennstrecke.

Ich fahre auf meinem F80 CP die Serienanlage mit den originalen Sportbelägen.

Quietschen zwar sehr, beißen aber genial.

Noch keine Nachteile in schnell gefahrenen serpent oder auf der NOS gemerkt. Absolut ausreichend.

Aber jedem seines. ;)

Die Keramikanlage hat schon seine Vorteile, dafür bräuchte ich aber mehr Zeit auf der Rennstrecke, sonst ist das dann nur ein teuer erkauftes Accessoire :)

Zitat:

@6N1 schrieb am 19. Oktober 2017 um 02:11:01 Uhr:

Ich kenne das Fahrzeug mit Keramik und Stahl. Bei normal sportlicher Fahrweise (dem Vehikel entsprechend) merkt man gar nicht mal so viel davon. Schön ist die Tatsache, dass die Keramikbremse quasi nie quietscht, das können andere Hersteller nicht. Wenn die Bremse fast kalt und nass ist gibt es ein akustisches Feedback. Aber eine Bremse die von 15 min schnellem Stadtverkehr warm ist, quietscht nach der Waschstraße nicht. Zudem ist die Menge an Bremsstaub deutlich geringer.

Negativ ist allerdings der Preis (insb. bei Ersatzscheiben) und das spröde Material. Einmal beim Reifenwechsel nicht aufgepasst, leicht touchiert beim Abnehmen oder Aufsetzen der Felge und Zack Feddich ... teuer.

Wenn‘s im Budge ist würde ich es mir überlegen, aber ohne Rennstreckenambitionen lohnt es sich nicht unbedingt. Da würde ich mich eher nach einer Alternative umsehen (JP hat z.B. die große Stahlbremse vom 5er draufgeschraubt).

Und nicht zu vergessen, dass man Scheiben (laut Hersteller) immer paarweise tauschen muss.

Also einmal mit der Felge gegen die Scheibe beim Reifenwechsel und dann ne Macke drin oder eine Ecke aus der Scheibe gebrochen und schon hat man an der VA 9110€ ausgegeben.

Selbst bei Rennstrecke seh ich die Dinger nicht wirklich.

Auf dem BMW M5 Ringtaxi sind die Stahlscheiben drauf. Hab mal einen der Fahrer darauf angesprochen, warum keine Keramik. Antwort: „wieso? Die reicht doch vollkommen aus“

Und die fahren immer ne schnelle Runde, dann runter und laden Passagiere ein und aus. Nix Abkühlrunde.

Selbst bei der VLN da, haben die GT3 Autos Stahlbremsen, halt mit entsprechender Kühlung.

Ich würde es mir nicht mal bei nem 911 GT3 RS holen

Wenn einem die Standard Stahlscheiben nicht genug Performance liefern, gibt es auch dort etliche Alternativen mit anderen Scheiben, Belägen, Kühlung etc. eine vergleichbare Performance zu erreichen.

Mich würde allein der fast 15-fache Preis der Scheibe abschrecken

@TE: Ganz einfach: Keramikbremsen sind dann von Vorteil, wenn das Haupteinsatzgebiet die Rennstrecke ist. Für alles andere sind Stahlbremsen eigentlich besser geeignet, v.a. aus wirtschaftlichen Gründen und eben, da sie im Alltag von der Leistung nicht schlechter sind. Beim M3 kenne ich die Keramikbremsen zu schlecht, aber es gibt Fahrzeuge, da sind die Stahlbremsen im Alltag fast schon besser.

Ganz klar :für den Alltag braucht niemand eine Keramik bremse. Sie hat dort eher noch Nachteile im Komfort.

Auf der Rennstrecke geht die blaue Bremse schon in die Knie.

Auf einer Bremsenmordenden Strecke wie der GP-Strecke in Hockenheim bist du mit der Stahlbremse nach ein paar Runden am Limit.

Aber die CCB hat eines : sie sieht absolut geil aus! Ich finde die Optik einfach hammer.

Eine Frage @alle die schreiben "auf die Rennstrecke werde ich nie fahren": warum kauft ihr euch dann so ein Auto?

Das Auto selber hat Einbußen im Komfort. Im normalen Alltag ist ein 440i oder 430d sicher schöner zu fahren.

Und nur auf der Rennstrecke siehst du, was das Auto wirklich kann.

Zitat:

@ChKolumbus schrieb am 19. Oktober 2017 um 14:05:31 Uhr:

Ganz klar :für den Alltag braucht niemand eine Keramik bremse. Sie hat dort eher noch Nachteile im Komfort.

Auf der Rennstrecke geht die blaue Bremse schon in die Knie.

Auf einer Bremsenmordenden Strecke wie der GP-Strecke in Hockenheim bist du mit der Stahlbremse nach ein paar Runden am Limit.

Aber die CCB hat eines : sie sieht absolut geil aus! Ich finde die Optik einfach hammer.

Eine Frage @alle die schreiben "auf die Rennstrecke werde ich nie fahren": warum kauft ihr euch dann so ein Auto?

Das Auto selber hat Einbußen im Komfort. Im normalen Alltag ist ein 440i oder 430d sicher schöner zu fahren.

Und nur auf der Rennstrecke siehst du, was das Auto wirklich kann.

Mach die Sportbeläge drauf, und die Bremse hält wunderbar durch ;)

Zitat:

@ChKolumbus schrieb am 19. Oktober 2017 um 14:05:31 Uhr:

Ganz klar :für den Alltag braucht niemand eine Keramik bremse. Sie hat dort eher noch Nachteile im Komfort.

Auf der Rennstrecke geht die blaue Bremse schon in die Knie.

Auf einer Bremsenmordenden Strecke wie der GP-Strecke in Hockenheim bist du mit der Stahlbremse nach ein paar Runden am Limit.

Aber die CCB hat eines : sie sieht absolut geil aus! Ich finde die Optik einfach hammer.

Eine Frage @alle die schreiben "auf die Rennstrecke werde ich nie fahren": warum kauft ihr euch dann so ein Auto?

Das Auto selber hat Einbußen im Komfort. Im normalen Alltag ist ein 440i oder 430d sicher schöner zu fahren.

Und nur auf der Rennstrecke siehst du, was das Auto wirklich kann.

1) Sorry, aber Optik bei der Bremse ist nun wirklich nebensächlich!!! Und dafür gibt schon gar keiner 8000 EUR aus!

2) Nicht jeder der M3 fährt muss auf den Track. Ein M3 kann auch z.B. riesig Spaß machen auf entsprechenden kurvigen Landstraßen. Zugegeben: Für schnelle Autobahnetappen ist ein 330d, 340i oder B3 besser.

3) Selbst wenn man auf den Track fährt, ist üblicherweise eine entsprechende Stahlbremse, zur Not halt mit anderen Scheiben, auch mehr als ausreichend!

Mein Auto sieht viel Track und ähnliches, alles kein Problem mit der Stahlbremse

Welche Beläge hast du montiert?

Wie ist dann der Verschleiß von Scheiben und Belägen? Ich lese öfter von Leuten, die bei einem Trackday einen Satz Bremsbeläge vorsorglich mit dabei haben?

Die originalen von BMW

Halten locker (Beläge) 12-15000km durch.

 

Die Scheiben ca 25-30000km.

Als weiterer Vorteil der keramischen Bremsscheiben wäre das geringere Gewicht im Vergleich zu Stahl zu nennen. Daraus ergeben sich (leichte) Vorteile hinsichtlich Fahrsicherheit und Komfort (Stichwort: ungefederte Masse) sowie Beschleunigungsvermögen (Stichwort: Massenträgheitsmoment).

Muss jeder selbst wissen, ob es einem das Wert ist.

Ich würde sagen, das Auto ist als Gebrauchter dann eher unverkäuflich. Egal wie billig er ist der potentielle Käufer wird durch die Angst auf hohe Folgekosten abgeschreckt.

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