Kennzeichenmißbrauch - Strafe? Kann Man Rauskommen?

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Hallo, ich schreibe nun mit viel Wut einen Text über meine heutigen Erlebnisse.

Folgendes stand an:

LKW wurde von mir mit Kurzzeitkennzeichen in Wohngebeit geparkt. Dort stand er jetzt ca 2 Wochen. Ich wollte ihn eine Straße weiter fahren um ihn besser abstellen zu können.
Dafür habe ich kurz meine PKW Schilder drangemacht. Mein Auto stand ohne Schilder hintendran. Ich bin nicht losgefahren, da ich selbst noch ein paar Sachen im Haus (100 Meter entfernt) geholt habe.

Als ich zurückkam, hat ein bekannter Nachbar bereits die Polizei angerufen, die vor Ort war. Nun wird mir Kennzeichenmißbrauch vorgeworfen und ich mich erwartet eine Anzeige.
Gibt es hier Möglichkeiten nochmal rauszukommen? Wie hoch fällt die Strafe aus?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von seppel2010


Aber ich sehs ehrlichgesagt nicht ein.

Bestes Argument, um überhaupt Null Rat und Hilfe überhaupt zu geben...heb dir das Argument auch bitte unbedingt bis zur Verhandlung auf und teile uns mit, wie du den Richter damit beeindrucken konntest...

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Auch wenn die "Tat" sicherlich falsch war, muss man bei sowas erstmal keine Panik bekommen.
Wohlgemerkt jeder Fall ist anders.
Hier mal 2 Beispiele:
1. Verkäufer schickt Kunden auf Probefahrt und vor lauter gerede, vergessen beide die roten Kennzeichen. Kunde fährt ohne Kennzeichen auf Bundesstraße und kommt kurz darauf mit Polizeianhang zurück.
Ergebnis: Bußgeld und Punkte für Kunde. Einstellung des Verfahrens für Verkäufer, da erstes Vergehen.

2. Anderer Verkäufer fährt Auto auf benachbartes Grundstück ohne Kennzeichen mit Benutzung öffentlicher Straße. Verfahren eingestellt.

Beides mal Straf-Anklage wegen Fahren ohne Kennzeichen und Fahren ohne Versicherung.
Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, die in Vergleichbarer Art stattfanden. Übrigens alle Live erlebt, wenn auch nicht alle als Beschuldigter 😉

Auch Staatsanwälte sind Menschen und können meistens Einschätzen, dass Fehler passieren.
Solange man daraus lernt und sowas sich nicht wiederholt, ist die Chance vorhanden mit einem Blauen Auge rauszukommen.
Im Endeffekt ist aber alles eine Einzelfallentscheidung!

Edit:
Und an die Leute mit Argument "Was wäre wenn"...
Ich habe früher gerne Klingelstreiche gespielt. Was wäre gewesen wenn die alte Oma davon nen Herzinfarkt bekommen hätte? Ich bin auch schon mal 60 statt 50 in der Stadt gefahren. Was wäre, wenn in diesem Moment ein Kind auf die Straße rennt und ich wegen 10km/h mehr es angefahren hätte.... Wer sein Leben lang Fehlerfrei war, werfe den ersten Stein...und bekommt von mir sein Mitleid für ein in meinen Augen schreckliches Leben 😉

Zitat:

Original geschrieben von RSK64



Zitat:

Original geschrieben von Elchsucher


Und selber schert er sich einen Scheiß darum, wenn er von Anwohnern Zettel am Auto hat.

Typischer Fall von Doppelmoral und am Ende keiner Diskussion wert.

Natürlich schere ich mich darum nicht. Wenn jemand das Gespräch mit mir sucht, soll er auch zu mir kommen und mit mir sprechen, anstatt mir anonyme Zettel mit schmähenden Worten zu hinterlassen.
Mal abgesehen davon, dass ich nicht direkt wissen kann, wer das ist, denn ich parke nicht immer vor demselben Haus. Allerdings komme ich in der Regel jeden Morgen um dieselbe Zeit und gehe Abends auch recht pünktlich wieder heim. Es wäre also kein Problem, mich anzusprechen, wobei ich aber um ehrlich zu sein auch nichts ändern würde, da ich nichts Illegales tue.

Und da unterscheidet sich die Situation, die Anwohner können da gar nicht die Polizei oder die Schlepper rufen, weil ich nichts Verbotenes tue.
Im Falle TE-Nachbar muss der TE aber mit einer Strafe rechnen, obwohl der Nachbar eigentlich gar nicht involviert in das Ganze war.

Aber ist ja einfach, andere von der Seite anzumachen.

abgesehen davon, dass der anwohner auch nichts verbotenes tut, würde ich dich bitten, das wort egoismus hier nicht mehr zu verwenden, denn das ist lächerlich....

Zitat:

Original geschrieben von eugain



Zitat:

Original geschrieben von RSK64


Natürlich schere ich mich darum nicht. Wenn jemand das Gespräch mit mir sucht, soll er auch zu mir kommen und mit mir sprechen, anstatt mir anonyme Zettel mit schmähenden Worten zu hinterlassen.
Mal abgesehen davon, dass ich nicht direkt wissen kann, wer das ist, denn ich parke nicht immer vor demselben Haus. Allerdings komme ich in der Regel jeden Morgen um dieselbe Zeit und gehe Abends auch recht pünktlich wieder heim. Es wäre also kein Problem, mich anzusprechen, wobei ich aber um ehrlich zu sein auch nichts ändern würde, da ich nichts Illegales tue.

Und da unterscheidet sich die Situation, die Anwohner können da gar nicht die Polizei oder die Schlepper rufen, weil ich nichts Verbotenes tue.
Im Falle TE-Nachbar muss der TE aber mit einer Strafe rechnen, obwohl der Nachbar eigentlich gar nicht involviert in das Ganze war.

Aber ist ja einfach, andere von der Seite anzumachen.

abgesehen davon, dass der anwohner auch nichts verbotenes tut, würde ich dich bitten, das wort egoismus hier nicht mehr zu verwenden, denn das ist lächerlich....

Er beleidigt mich, denn die Zettel sind meist nicht äußerst nett. Mich juckts nicht, andere würden damit vllt sogar zur Polizei rennen.

Zitat:

Original geschrieben von RSK64



Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


Ich schreibe es Dir noch einmal gaaaanz laaangsam zum vertehen. Der Lauf des Themas hat gezeigt das der TE ein großes Vertständnissproblem hat, was Recht und Ordnung und Ehrlichkeit bedeutet. Es gibt mit Sicherheit eine Vorgeschichte mit dem Nachbarn, ohne selbige können wir hier eh nicht urteilen. Es fehlt auch die Sichtweise des Nachbarn.

Du sprichst an das man erst mal zusammen reden sollte. Richtig, gebe ich Dir Recht. Das Leben hat mir aber gezeigt das es absolut nichts bringt mit vielen Menschen zu reden, die interressiert absolut nicht was Du sagst, die verstehen nur eine andere Sprache. Und Du wirst mir auch Zustimmen das bei dem Verhältniss welches zwischen TE und dem Nachbarn herrscht, reden die schlechteste Lösung ist.
Irgendwann hat man genug geredet, dann muss man handeln.

Und Entschuldigung das ich einen Rechtschreibfehler gebaut habe, wird nicht der letzte gewesen sein. Wie war das doch gleich mit Deutschland ?.....

Ich würde verstehen, dass der Nachbar die Polizei ruft, wenn es ein Streitfall zwischen dem TE und dem Nachbar wäre, der Nachbar also direkt involviert wäre. Das war er ja offensichtlich nicht. Insofern wäre es in so einem Fall vielleicht mal angebracht, nicht sofort die Staatsmacht zu rufen. Aber naja, damit muss man wohl leben hier in D.

Man könnte einfach davon ausgehen das der Nachbar schon oft mir dem TE geredet hat, selbiger aber eine andere Vorstellung von kooperativen Miteinander hat. Ich sagte ja bereits, irgentwann ist genug geredet.

Keine Ahnung, ist eh alles hier Spekulation. Der Nachbar ist mir eh wurscht, mir stinkt nur die Einstellung des TE.

Und höre bitte auf mit Deinem "in D" Gejammere.
Seit wann jammern die Maden im Speck ?

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Zitat:

Original geschrieben von RSK64


Ich fahre auch immer mit dem Auto zur S-Bahn (ca. 3 km) und dann mit der S-Bahn weitere ca 27 km. Die S-Bahn-Station liegt im Wohngebiet, weswegen ich in den kleinen Straßen parken muss (keine Anliegerstraßen). Hatte auch schon zwei, drei mal nen Zettel an der Windschutzscheibe, dass ich doch bitte woanders parken solle, da ich Anwohnern den Parkplatz wegnehme. Ist mir aber grundsätzlich egal, da ich legal dort parken darf. Leider wird man so auch oft Opfer von Vandalismus, aber ich wüsste dann schon, wenn ich verdächtigen würde.

das kenn ich auch: hab meinen Pkw immer hinter unserem Haus in einer ruhigen Nebenstraße geparkt nd hatte ein "nettes" Gespräch mit einem älteren Anwohner. Er war der Meinung nur er dürfte vor seinem Einfamilienhaus parken. Ich müsste auch vorsichtig se, da schon einige Autos in der Straße zerkratzt wurden seien. Meine Antwort war nur: "Sie als Rentner haben doch bestimmt Zeit. Sie setzen sich jetzt einachsig schon zu meinem Auto und passen auf. Wenn dem Auto was geschieht wende ich mich Ann direkt an Sie!" seit diesem Ta hat er nie wieder was gesagt und mein Auto wurde auch ohne Kratzer und in eine Stück von mir verkauft.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


...

Und höre bitte auf mit Deinem "in D" Gejammere.
Seit wann jammern die Maden im Speck ?

Schon immer ... sofern sie in "D" wohnen. 😁 😁

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


...

Und höre bitte auf mit Deinem "in D" Gejammere.
Seit wann jammern die Maden im Speck ?

Die Deutschen haben das größte Gehirn aller Menschen, denn sie haben einen Gehirnlappen mehr als alle anderen...den Jammerlappen!*

*Dr. Hirschhausen

😁😁😁

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von RSK64


Ich würde verstehen, dass der Nachbar die Polizei ruft, wenn es ein Streitfall zwischen dem TE und dem Nachbar wäre, der Nachbar also direkt involviert wäre. Das war er ja offensichtlich nicht. Insofern wäre es in so einem Fall vielleicht mal angebracht, nicht sofort die Staatsmacht zu rufen. Aber naja, damit muss man wohl leben hier in D.

Man könnte einfach davon ausgehen das der Nachbar schon oft mir dem TE geredet hat, selbiger aber eine andere Vorstellung von kooperativen Miteinander hat. Ich sagte ja bereits, irgentwann ist genug geredet.

Keine Ahnung, ist eh alles hier Spekulation. Der Nachbar ist mir eh wurscht, mir stinkt nur die Einstellung des TE.

Und höre bitte auf mit Deinem "in D" Gejammere.
Seit wann jammern die Maden im Speck ?

Ich sag nur wie es ist - Deutschland ist in dieser Hinsicht das Spießigste Land.

Zitat:

Original geschrieben von RSK64 [/i

Ich sag nur wie es ist - Deutschland ist in dieser Hinsicht das Spießigste Land.

Kann man nur beurteilen wenn man in jedem Land mal ein paar Jahre gelebt hat. Da du das nicht hast ist das nur Spekulation.

@rs
ich glaube eher, du lässt hier deinen eigenen anwohnerfrust freien lauf und urteilst lieber alle "anzeiger" als notorische spiesser ab.

nochmal, du und wir alle hier kennen das verhältnis der beteiligten nicht...also wer sagt uns, dass nicht der threadersteller der mistkäfer der siedlung ist ??

richtig, keiner.

Zitat:

Original geschrieben von reom35


Kann man nur beurteilen wenn man in jedem Land mal ein paar Jahre gelebt hat. Da du das nicht hast ist das nur Spekulation.

Doch, doch.

In Deutschland ist es sogar so mies, dass 78% aller Auswanderer wieder nach ein paar Jahren in die soziale Hängematte zurück gekuschelt kommen.

Erstaunlicherweise kommen von den Auswanderern mit Hochschulabschluss sogar 85% zurück.

Merke: Es ist nicht alles Gold was glänzt außerhalb Deutschlands liegt.

Zitat:

Original geschrieben von daoli123


Edit:
Und an die Leute mit Argument "Was wäre wenn"...
Ich habe früher gerne Klingelstreiche gespielt. Was wäre gewesen wenn die alte Oma davon nen Herzinfarkt bekommen hätte? Ich bin auch schon mal 60 statt 50 in der Stadt gefahren. Was wäre, wenn in diesem Moment ein Kind auf die Straße rennt und ich wegen 10km/h mehr es angefahren hätte.... Wer sein Leben lang Fehlerfrei war, werfe den ersten Stein...und bekommt von mir sein Mitleid für ein in meinen Augen schreckliches Leben 😉

Es geht mehr darum die Folgen seines Handelns abschätzen zu können. Ein 8 jähriger der Klingelstreiche macht (ja, hab ich früher auch) wird kaum in Erwägung ziehen (können) dass die alte Oma ja evt. ein HI bekommen könnte. Von einem Erwachsenen kann man da aber deutlich mehr erwarten ! Wenn ich 10 km/h zu schnell fahre muss ich damit rechnen "erwischt" zu werden und auch bereit sein die Konsequenzen zu ertragen und nicht anfangen jämmerlich rumzupiensen und anderen versuchen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ich sollte auch halbwegs so intelligent sein und in Betracht ziehen können dass der Anhalteweg natürlich länger wird. Wenn alleine aufgrund dieser Tatsache jemand zu Schaden kommt werde ich hoffentlich meines Lebens nicht mehr froh. Fahrten unter Alkoholeinfluss sind für mich persönlich (leider sieht dies unsere Gesetzgebung anders) grundsätzlich unter Vorsatz geschehen. Mag sein dass ich zu dem Zeitpunkt des Fahrens "nicht mehr zurechnungsfähig" gewesen bin, allerdings war ich es zu dem Zeitpunkt bevor ich das erste Glas Bier auch nur bestellt habe und da wusste ich sehr wohl ob ich mit einem PKW zu der Kneipe gefahren bin. Es geht nicht darum fehlerlos zu sein. Das ist keiner. Ich war auch schon zu schnell, habe auch schon anderen die Vorfahrt genommen und auch schon im Halteverbot geparkt. Aus Unachtsamkeit, war abgelenkt... was auch immer. Wenn ich dann erwischt worden bin...ok. Es war eben meine Schuld. Dann habe ich genug geistige Reife zu meinen Fehlern zu stehen und eben die Konsequenzen aus meinem Fehlverhalten auch zu tragen und begebe mich dann nicht auf die Stufe eines Embryos. Auch hier: Der TE hat eben eine Dummheit, im Vorfeld eben einiges verbummelt (wieso nicht früher drumm gekümmert) gemacht, wahrscheinlich eben nicht an mögliche Folgen gedacht. Ok, kann vorkommen. Er sollte aber auch dazu stehen und jetzt nicht auch noch irgendeinem Nachbarn vermeintlich die Schuld dafür geben. Hätte dieser Nachbar meinetwegen seelenruhig zugesehen wie ein anderer da irgendwelche Kennzeichen an einen LKW schraubt um diesen dann zu entfernen (über eine Grenze :-) ) wäre das Geschrei auch groß.

Ich möchte vorschlagen, den sticky-thread nochmal durchzulesen und zu respektieren. Unabhängig von der moralischen Bewertung des TE und seines Nachbarn sollte allein fachlich gepostet werden.

twindance/MT-Moderation

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