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Kauftipps ZX-6R

Kawasaki
Themenstarteram 25. Februar 2012 um 16:42

Hallo alle miteinander,

vorhin bin ich mit einem Kumpel nach Bochum gefahren um mir dort eine ZX-6R (ZX600-G) anzuschauen. Vom ersten Eindruck her war ich begeistert. Die Maschine sah sehr sauber aus und hatte keine Kratzer.

Sie hat um die 21.000 km gelaufen, 2. Hand, TüV neu, Scheckheft gepfelgt und der Verkäufer würde mir die Maschine für 2400,-€ abgeben. Einzigste Mängel welche mir aufgefallen sind, dass die Gabeln ziemlich ölig waren, am Tankstutzen etwas Flugrost existiert und das die Maschine abgemeldet ist, obwohl sie vor 2 Wochen TüV bekommen hat. Außer einer kleinen Runde auf'm Parkplatz war nichts mit probefahren. Ich habe bis in den 4. Gang schalten können, ging alles so wie es sein sollte.

Jetzt nochal zurück zu den Gabelsimmerringen, der Besitzer meinte bisschen Öl wäre normal, allerdings war die bräunliche Farbe des Öls schon leicht zu erkennen, ist das normal?

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14 Antworten
am 25. Februar 2012 um 19:42

Prinzipiell muss ne Gabel trocken sein. TÜV kann die Karre auch abgemeldet bekommen. Ab auf den Anhänger und zum TÜV damit. Da ne Probefahrt eig. Pflicht ist, hätte anschließend das Öl auffallen müssen. Evtl. aus ein bisschen geschummelt!?

Ansonsten ist das nen 6,- Euro Artikel. Nur der Aufwand ist recht hoch...

 

Ansonsten gilt wohl nur das allgemeine: ne 600er wird vermutlich öfter mal hoch gedreht und sollte ordentlich warm gefahren werden...da steckt man bei ner Gebrauchten aber nie drin. Ich glaube bei 24.000 km ist dann ne große Inspektion fällig. Sprich kerzen und Ventile einstellen, wenn das bei dem Modell noch angesagt ist.

am 25. Februar 2012 um 19:42

Ach so: Probefahrt auf nem Parkplatz zeigt nicht ob die Gänge unter Last rausspringen ...

Wie schon erwähnt wirst du noch warscheinlich auf lang oder kurz investieren müssen. Die Gabel darf nicht undicht sein und wie teuer das wäre zu beheben solltest du beim Händler nachfragen. Dazu kommt noch bald die 24.000er Inspektion die mal ebend >400€ kosten kann. Es gäbe noch Sachen zu beachten die unteranderem wären: Kettensatz, Reifen, Flüssigkeiten(Bremse, Kupplung, Gabel, Kühlmittel), Batterie, Rost im Tank. Da spielen die altersfaktoren, sowie Verschleiß eine Rolle. Scheckheftgepflegt heißt, das jedes Jahr eine Inspektion durchgeführt werden muss und ein neuer TÜV stempel sagt nicht wirklich was über den Zustand über die Maschine aus.

Themenstarteram 26. Februar 2012 um 0:43

Also soweit ich weiß, war das Mopped nicht jedes Jahr bei der Inspektion, sondern die 6-, 12- und 18.000er Inspektionen wurden gemacht. Reifen sind neuwertig, Kette sah auch gut aus.

Das man mit einem unangemeldeten Kfz zum Tüv kann weiß ich aber der Besitzer schreibt: "...zum Tüv ,den natürlich auch ohne Mängel bekommen und nach 6 Jahren zum ersten mal abgemeldet". Das hat mich etwas stutzig gemacht. Am Montag werde ich mal gucken was so eine Tageszulassung kostet und dann wird aufjedenfall eine vernünftige Probefahrt gemacht.

Wie prüft man denn die Kupplung? Also das Anfahren und auch das weitere Kuppeln lief meines Erachtens nach ganz gut

Wenns nach den Leuten geht, die es ganz genau nehmen (Inspektion alle 6000km oder 1x pro Jahr), dann dürfte man sich nie eine gebrauchte Maschine kaufen, denn selbst nach der Inspektion ist vor der (nächsten) Inspektion......und 6000km sind schnell runtergerissen.

Wenn man die Simmeringe machen läßt, läßt man i.d.R. gleich beide tauschen, da der Gummi altert und der zweite vielleicht in Kürze auch durch ist. Abstreifringe und Staubkappen gehören dann auch getauscht, was mich bei meiner Maschine schon 2x jeweils 240 Euro gekostet hat (all incl.).

Ich finde den Preis von 2.400 Euro bei 21.000km Laufleistung für ein 12-14 Jahre altes Fahrzeug in beschriebenen Zustand absolut gut.

Man muß sich halt drauf einstellen, daß allein mit dem Kaufpreis die Geldausgabe nicht zu Ende ist. Ein Motorrad ist finanztechnisch ein Loch ohne Boden und je mehr man fährt, desto schlimmer wirds.

Wenn die Kupplung fertig ist, also wenn sie rutscht, dann merkt man das i.d.R. erst bei höheren Drehzahlen und dann natürlich Volllast. Als meine Kupplung verschlissen war, war bis 7000umin alles OK und drüber hat sie dann schlagartig bis in den Begrenzer gedreht (bei null Vortrieb und gleichbleibender Geschwindigkeit).

Offizielle (gelbe) Kurzzeitkennzeichen sind übrigens recht teuer. Vielleicht kennst du einen Mechaniker/Werkstatt etc., der dir für einen kleinen Unkostenbeitrag oder eine Spende in die Kaffeekasse das Kennzeichen für ein paar Stunden leiht.

Aber denk bei der Probefahrt dran!!!! Keine Drehzahlorgien mit kaltem Motor!! Mind. 10km warmfahren und dann der Witterung und den restlichen Umständen entsprechend div. Tests durchführen.

P.S.

Mich hat übrigens bei meiner Maschine allein der 48.000er Kundendienst mit Austausch von ein paar Verschleißartikeln 1700 Euro gekostet.......1700 Euro einfach so und ich fahr immer noch den selben alten Ofen. Was sind da 2400 Euro, wenn man ein ganzes Moped dafür bekommt?!

Ich würde mal glatt behaupten, das wenn man ein Motorrad testet das Warmfahren mal vergessen kann. Der Motor wird das schon ohne weiteres wegstecken können.

Was wurde denn alles an Verschleißteilen ersetzt, das du 1700€ bezahlt hast. Das klingt mir eher nach Wucher.

Themenstarteram 26. Februar 2012 um 13:24

Der Besitzer meinte, dass eine Tageszulassung für's Möp um die 14€ kosten soll, was ich mir aber nicht vorstellen kann. Ein Freund von mir hat sich mal für ein Auto Kurzzeitkennzeichen geholt. Da hat eine Woche 70,-€ gekostet. Der Kumpel mit dem ich dort war, kennt wohl so'nen Versicherungsfritzen ganz gut und wollte da mal nach Kennzeichen fragen.

Ich finde 2400,-€ auch Ok, vorallem weil das Mopped äußerlich sehr gepflegt aussah, keine dicken Kratzer oder Ähnliches (unfallfrei), wenig gelaufen usw. Allerdings habe ich ja nicht viel davon, wenn da technisch was nicht stimmt. Von daher möchte ich den Hobel aufjedenfall vernünftig probefahren.

Würde das Mopped eig. mit defekten Gabelsimmerringen Tüv bekommen?...der Tüv ist ja vor 2 Wo. neu gemacht worden.

70 € für ein Kurzzeitkennzeichen (4 Tage) kommt hin. Kann man sogar

online bestellen. Da geht aber ein Tag durch den Versand verloren.

Bei undichten Gabelstandrohren macht der TÜV eigentlich nicht mit.

Wenn man die Gabel aber vorher gründlich abwischt, glaube ich

nicht dass die was merken. Ausser die ist so undicht, dass durch

die kurze Probefahrt schon wieder alles versifft ist.

Zitat:

Original geschrieben von Martin.P

Ich würde mal glatt behaupten, das wenn man ein Motorrad testet das Warmfahren mal vergessen kann. Der Motor wird das schon ohne weiteres wegstecken können.

Was wurde denn alles an Verschleißteilen ersetzt, das du 1700€ bezahlt hast. Das klingt mir eher nach Wucher.

Ich würde mal glatt behaupten, daß man das Warmfahren nie vergessen kann.

Wenn der Verkäufer was im Hirn hat, fährt er seinen Ofen vor dem Verkauf selbst warm, bevor ein potentieller Käufer, der die Kupplung testen will, den Motor mit kaltem Öl bis in den Begrenzer schießt und das Teil dann (aus welchen Gründen auch immer) vielleicht doch nicht kaufen will.

Die 1700 passen schon, für das was alles neu reingekommen ist.

 

Zum Thema:

Ich würd jetzt mal pauschal nicht davon ausgehen, daß was an der Kupplung ist.

Themenstarteram 26. Februar 2012 um 14:20

Zitat:

Original geschrieben von Sentenced7

Aber denk bei der Probefahrt dran!!!! Keine Drehzahlorgien mit kaltem Motor!! Mind. 10km warmfahren und dann der Witterung und den restlichen Umständen entsprechend div. Tests durchführen.

...welche diversen Tests soll ich denn genau durchführen?

Zitat:

Original geschrieben von Pokkeherrie

 

...welche diversen Tests soll ich denn genau durchführen?

Ja mei, was man halt bei einer Probefahrt so macht....

Hinhören, ob einem irgendwelche unnormalen Geräusche auffallen, schauen ob die Bremsen bremsen und ob sie das auch gleichmäßig tun (ohne ziehen in eine Richtung), Kurvenverhalten (ob irgendwas flattert, wackelt), dreht der Motor schön hoch, irgendwelche unnormalen Vibrationen? Aber wird schon passen. 21.000km ist ja fast wie neu.

Wenn du dich nicht auskennst, nimm jemanden mit, der sich auskennt.

Themenstarteram 26. Februar 2012 um 14:44

Ja das habe ich ja gemacht. Der Kumpel welcher mit war hatte mal 'ne CBR600-F.

Ok ich dachte das es da noch i-welche Tricks gibt, zB. kann man ja beim Auto die Kupplung testen, indem man die Handbremse zieht und langsam kommen lässt, oder Lenkrad in beide Richtungen einschlagen und hören, ob die Gelenkwellen Geräusche machen.

D.h. also einfach mal ausgiebig fahren und auf Ungereimtheiten achten!?

am 26. Februar 2012 um 15:55

Zitat:

Original geschrieben von WeWa2

... Bei undichten Gabelstandrohren macht der TÜV eigentlich nicht mit.

Wenn man die Gabel aber vorher gründlich abwischt, glaube ich

nicht dass die was merken. Ausser die ist so undicht, dass durch

die kurze Probefahrt schon wieder alles versifft ist.

Da macht der TÜV nicht mit. Nicht nur eigentlich. Und wenn die undicht sind sift es auch nach kurzer Probefahrt...

Kommt vermuitlich auf den Prüfer an. Als bei meiner Z 1000 mal die Standrohre

undicht waren, sagte mir der Prüfer: die Rohre sind undicht, oder ob ich die

vorher vielleicht etwas geölt habe. Ich sagte natürlich "ja" und die Sache

war gegessen. :D

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