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ZX-6R Ninja für Anfänger

Themenstarteram 31. Mai 2010 um 10:42

Hallo,

in diesem Motorradforum bin ich neu hier.

Zu 1) Ich bin gerade dabei mein Motorradführerschein zu machen und würde gerne von euch wissen, was Ihr davon haltet als Anfänger so ein schönes Motorrad zu fahren.

Ich muss dazu auch sagen, dass ich keine 18 mehr bin, sondern 30.

Die BMW, auf der ich mein Führerschein mache, hat auch schon 98 PS.

Zu 2) Ich würde mir gerne das 2008er Modell holen, weil ich zur Zeit super Angebote, als Neufahrzeug gefunden habe.

Was haltet ihr von der 2008er?

Ich persönlich finde die optisch sehr gut, Probefahren geht schwer ohne Führerschein ;).

Gruß

Sebastian

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15 Antworten

Ich kenne die Maschine nicht, von daher kann ich dir diesbezüglich kaum sinnvolle Tipps geben.

Ein allgemeiner Tipp wäre allerdings, dass du (wenn Probefahren schon nicht geht) zumindest mal Probesitzen solltest.

Wenn man sich auf einem Motorad nicht wohl fühlt, bringen auch die besten Fahreigenschaften nix, also setz dich mal drauf und stell dir wenigstens vor, wie es wäre mehrere Stunden so zu verharren.

Zitat:

Original geschrieben von Styrkjar

 

Ein allgemeiner Tipp wäre allerdings, dass du (wenn Probefahren schon nicht geht) zumindest mal Probesitzen solltest.

.... also setz dich mal drauf und stell dir wenigstens vor, wie es wäre mehrere Stunden so zu verharren.

Ich weiß ja nicht, wie du Moped fährst aber in der Regel "verharrt" man auf einem Motorrad nicht. Und dann bestimmt auch

nicht in der gleichen Position wie beim "Probesitzen"......außer vielleicht man fährt mit 130 auf einer schnurgeraden niemals

enden wollenden Autobahn.

Normalerweise ist man dauern in Aktion, muß Flieh-, Brems- und Beschleunigungskräften widerstehen, man rutscht in Kurven auf dem

Teil rum, außerdem macht man eh alle 1,5-2 Stunden spätestens ne Raucher-, Pinkel-, Tankpause um sich die Beine zu vertreten.

So schlimm wie du schreibst, isses also bestimmt nicht.

Ohne jemals so einen Ofen gefahren zu haben, würd ich mir aber auch nichts kaufen. Erst recht nicht zu Neupreisen.

Also als Tipp für den Threadstarter:

Warten bis man den Füherschein hat. Probefahrt vereinbaren oder die Wunschkiste einfach mal einen ganzen Tag

leihen. Wenn man dann immer noch überzeugt ist, guten Gewissens kaufen.

Deswegen hab ich auch geschrieben dass er mal Probesitzen soll, wenn Probefahren schon nicht funktioniert ;)

Quasi als Notlösung

Die 6-er Ninja ist ein feines Teil, aber fordert schon ganz ordentlich auch den geübten Fahrer, erst recht den Anfänger. Aber wenn sie Dir gefällt - dann kauf sie Dir. Ich persönlich würde aber nicht unbedingt dazu raten - meine Empfehlung an Einsteiger ist immer wieder die SV650 als Gebrauchtmaschine, gestehe aber, dass ich aufgrund  meiner guten Erfahrungen da positiv befangen bin. Bietet gedrosselt und offen ordentlich Druck, verzeiht dem Anfänger Fehler und ist dem Geübten adäquates Spielgerät, kleine Fahrwerksmacken sind schnell und mit schmalem Beutel behoben. Robust, zuverlässig, riesiger Gebrauchtmaschinen- und -ersatzteilmarkt.

Im prinzip kannst du dir "fast" jedes Moped holen.Denn es liegt an dir ob alles gut gehen wird oder eben nicht.Ein Motorrad fährt nur so schnell,wie du es eben willst.Ich hatte mir damals als Neuling eine ZX7R geholt.Und die ist im vergleich zur ZX6R ein schwerer Panzer.Hatte um die 240 kg gewogen.Hat aber alles super geklappt,denn man darf es anfangs eben nicht übertreiben und sich langsam an die Leistungen der Maschiene heran tasten.Jetzt fahre ich auch eine ZX6R,und muß sagen,das ist ein echtes Fliegengewicht,wie eine Mofa im verleich zur ZX7R.

Mit einer ZX6R kannst nix falsch machen,ist ein super Moped.

Und laß dir von anderen keine angst machen.So schlimm ist das mit den Mopeds alles nicht.

wieviel leistung hatte die noch gleich?

das moped fährt nur so schnell und beschleunigt nur so stark wie man es will, solange man in der lage ist seine rechte hand gefühlvoll zu bewegen.

ein bekannter von mir hat ne honda cr 500, wollte cool sein und hat se aufs hinterbein gestellt. dabei ist er auf der sitzbank nahc hinten gerutscht und hat das gas ausversehen noch weiter aufgerissen. das war bei vllt 10 bis 20 kmh. wenn dir das bei deiner ninja bei höherer geschwindigkeit passiert wird das nicht so problemlos ausgehen

Zitat:

Original geschrieben von Waldus29

Im prinzip kannst du dir "fast" jedes Moped holen.Denn es liegt an dir ob alles gut gehen wird oder eben nicht.Ein Motorrad fährt nur so schnell,wie du es eben willst.Ich hatte mir damals als Neuling eine ZX7R geholt.Und die ist im vergleich zur ZX6R ein schwerer Panzer.Hatte um die 240 kg gewogen.Hat aber alles super geklappt,denn man darf es anfangs eben nicht übertreiben und sich langsam an die Leistungen der Maschiene heran tasten.Jetzt fahre ich auch eine ZX6R,und muß sagen,das ist ein echtes Fliegengewicht,wie eine Mofa im verleich zur ZX7R.

Mit einer ZX6R kannst nix falsch machen,ist ein super Moped.

Und laß dir von anderen keine angst machen.So schlimm ist das mit den Mopeds alles nicht.

Naja- die 7er Zette und eine 6er Ninja sind schon ganz verschiedene Konzepte - Straßenstiefel gegen Sprintersportschuh :D. Die 7er ist schon wesentlich gutmütiger als  die kleine Giftspritze.

 

Aber die Kernaussage stimmt schon - entscheidend sind Hirn und  Hand des Fahrers. Nur müssen BEIDE den Anforderungen des Bikes genügen......

am 2. März 2011 um 13:50

neuer denkanstoß: ich würde für die erste saison (völlig egal, wie alt der fahrer ist) nur dann zu vollverkleidung raten, wenn man im falle des umfallers noch die finanziellen reserven oder das handwerkliche geschick hat, eine kaputte verkleidung zu reparieren... was bei einer neumaschine natürlich doppelt ärgerlich wäre. die erfahrung zeigt aber, dass dem ein oder anderen die kiste in der ersten zeit mal aus schusseligkeit umfällt. ;)

ansonsten denk ich, die 6er macht bestimmt laune, ist aber wohl eine drehorgel. muss man halt mögen...

Zitat:

Original geschrieben von LadyChaos

neuer denkanstoß: ich würde für die erste saison (völlig egal, wie alt der fahrer ist) nur dann zu vollverkleidung raten, wenn man im falle des umfallers noch die finanziellen reserven oder das handwerkliche geschick hat, eine kaputte verkleidung zu reparieren... was bei einer neumaschine natürlich doppelt ärgerlich wäre. die erfahrung zeigt aber, dass dem ein oder anderen die kiste in der ersten zeit mal aus schusseligkeit umfällt. ;)

ansonsten denk ich, die 6er macht bestimmt laune, ist aber wohl eine drehorgel. muss man halt mögen...

Mir ist vor vielen Jahren meine PC31 im Stand umgekippt und letztes Jahr meine ZX-10R beim Wenden auf abschüssiger Schotterpiste (jaja......auch nach vielen Jahren kommt sowas mal vor).

Außer ein paar Kratzern (PC31) und Kratzern + Sprung (10er) (weil ich ja noch Vortrieb hatte) in Seiten und Heckverkleidung ist nichts passiert.

Finanzieller Einsatz --> 0,- Euro

Man muß halt mit einer nun leicht geänderten Optik klarkommen, die nicht mehr der einer ladenneuen Maschine entspricht.

Folglich fällt dein Argument aus. Was soll bei einem reinen "Umfaller" (im Stand) auch schon groß kaputt gehen, wo "finanzielle Reserven" benötigt werden?

am 2. März 2011 um 16:26

naja, ich hab so blöde dinger schon bei kumpels erlebt: beim rangieren gekippt oder seitenständer in der hektik nicht richtig draußen gehabt und beim umfallen blöd auf dem bordstein gelandet => loch im plastik :mad:

kann natürlich bei ner nackten auch passieren, dann ist ne delle im tank oder so... ich plädiere normalerweise grundsätzlich bei fahranfängern für gebrauchte, egal ob auto oder mopped, einfach weil die wahrscheinlichkeit am anfang höher ist dass was passiert. und ganz ehrlich: bei ner neuen maschine würd ich mich über schon über kratzer ärgern! du nicht?

Zitat:

Original geschrieben von LadyChaos

naja, ich hab so blöde dinger schon bei kumpels erlebt: beim rangieren gekippt oder seitenständer in der hektik nicht richtig draußen gehabt und beim umfallen blöd auf dem bordstein gelandet => loch im plastik :mad:

kann natürlich bei ner nackten auch passieren, dann ist ne delle im tank oder so... ich plädiere normalerweise grundsätzlich bei fahranfängern für gebrauchte, egal ob auto oder mopped, einfach weil die wahrscheinlichkeit am anfang höher ist dass was passiert. und ganz ehrlich: bei ner neuen maschine würd ich mich über schon über kratzer ärgern! du nicht?

Klar würd mich bei einer relativ neuen Maschine auch ein Kratzer ärgern (das hats mich sogar bei meiner sechs Jahre alten Maschine, die bis dahin makellos war). Dafür sind aber keine finanziellen Rücklagen nötig. Die Kisten sind ja i.d.R. noch uneingeschränkt fahrbereit. Wenn man für derlei Schönheitsreparaturen kein Geld hat (oder, wie in meinem Fall, kein Geld ausgeben will), muß man sich damit abfinden. Irgendwann sieht mans nicht mehr. Motorräder sind schließlich Gebrauchsgegenstände und keine Schmuckstücke, die nur zum anschauen da sind.

Ich würde als absoluter Anfänger auch keine nagelneue vollverkleidete Maschine kaufen. Gibt für 3000-4000 Euro absolut gut erhaltene Maschinen mit wenig Kilometern, die es für den Anfang genauso tun. Wer mehr Geld anlegen will, muß sich mit dem Risiko abfinden.

:)

Mein erstes Motorrad war auch ne 6er,die ich 99 gekauft habe und sich noch immer in meinem Besitz befindet,heute würde ich mir so ein Motorrad nicht mehr kaufen,allein schon wegen der Haltung,heute wäre eine Z1000 ein schönes Fahrzeug für mich,da ich 41 jahre alt bin und nicht mehr der Schnellfahrer bin,aber da ich sehr wenig Zeit habe um zu fahren,lohnt sich auch nicht,sie zu verkaufen,da das Alter ja schon da ist.108 PS für einen Anfänger waren schon damals nicht wenig,jeder hat mir dazu abgeraten,sie zu kaufen und mit etwas langsameren anzufangen,ich muß wirklich sagen,das es nicht einfach war und auch noch ist,sie zu bewegen,da es eine kleine Rakete ist,man muß sich schon ganz schön zügeln,aber der Kopf spielt auch eine große Rolle,Übermut tut selten Gut!!!!Wenn sie dir gefällt,kauf sie dir,habe mir auch keine Gebrauchte geholt,weil man mir da alles hätte verkaufen können,aber schau,wo Du kaufst,ich hatte das Pech,das bei meiner letzten Inspektion die Ventiele nicht eingestellt wurden,da ich wenig fahre,lagen zwischen dem einem und dem nächsten Service 8 Jahre und so hat sich dann ein Motorschaden ergeben.1300€ waren dann notwendig um das Motorrad wieder instandzusetzen.Wie man sieht,wird man dort,wo man einst14650 DM ausgegeben auch verarscht,fast 400€ für nen Service und die Arbeiten nicht ausgeführt,man kann sich halt nirges mehr verlassen.Gekauft bei Burgdorf in Paderborn,Reparieren lassen in Soest,kann ich nur weiter sagen,super Arbeit,sauber gearbeitet,so kann man Kunden gewinnen,aber nicht verkaufen und das Motorrad kaputt schrauben,um später noch an den Reperaturen zu verdienen.GlG Klaus

Allein der Wertverlust bei nem Umfaller einer Neumaschine - und das passiert nem Anfänger ganz schnell, wie schon bemerkt wurde.

Passender Spruch: Auf alten Pferden lernt man reiten...

Themenstarteram 13. September 2011 um 16:54

So dann melde ich mich mal hier zu Wort, nachdem "meine" alte Frage hier immer noch beantwortet wird.

Wie Ihr lesen könnt, ich lebe noch :p

Es hat sich für mich auf jedenfall gelohnt eine Neue 6er zu holen, ich konnte das Moped einfahren und kenne die Geschichte des Bikes seit der ersten Minute.

Ich habe es bis heute nicht bereut mir diese "Rakete", wie sie hier von manchen gennant wird, zu kaufen.

Es ist ein super Bike, läßt sich super leicht fahren, um die Kurven jagen, es macht einfach nur Spaß. Und geradeaus kann Sie auch schnell ;)

Seit letztem Jahr im November habe ich jetzt knapp 10600km mit dem Bike gemacht, ich freue mich jedesmal wieder, wenn ich fahren kann.

Jetzt kommt bald die 12000er Inspektion, mal sehen was ich da bezahlen muß.

Und noch etwas, die ist mir bis heute nicht umgekippt oder umgefallen, also alles gut gegangen, "Klopf auf Holz". Aber bei dem Leichtgewicht ;)

Gruß

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