Kaufberatung: V60 - doch welcher Motor?

Volvo V60

Hallo Zusammen und einen schönen 1. Mai,
ich habe schon lange damit geliebäugelt und nun soll es in die Tat umgesetzt werden: ich möchte mir einen V60 kaufen.
Doch welchen Motor nehme ich? Ich habe schon viel gelesen, aber so einen richtigen Durchblick habe ich nicht. Grundsätzlich ist es mir egal, ob Benzin oder Diesel. Ich möchte mindestens 150 PS haben, Euro 5 oder Euro 6 ist mir egal.
Es sollte nur ein möglichst problemloser Motor sein, ich möchte mir nicht alle 30tkm einen neuen Motor kaufen. Mein Fahrprofil ist ein guter Mix aus Stadt, Land und Autobahn, im Jahr fahre ich so 20-25tkm.

Die V60 mit Diesel gibt es deutlich häufiger, die Preise sind weit unter denen der Benziner. Daher spricht vom Anschaffungspreis viel für einen Diesel. Doch dort liest man sehr viele Motorschäden. Das verunsichert mich.
Also was könnt ihr mir empfehlen? VEA oder Volvo 5-Zylinder? D3, D4, D5 oder eher T3, T4, T5 oder sogar T6 (6-Zyl)?

Vielen Dank im Voraus!

Beste Antwort im Thema

Auch wenn es recht wenige Benziner gibt, sind diese durchweg unaufälliger und robuster als jeder der angesprochenen Diesel. Gerade beim Gebrauchtwagen würde ich da nen Benziner bevorzugen, trotz Mehrverbrauch....wie man hier gut nachlesen kann, haben viele Diesel auch mal Macken. 😉
KUM

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Zitat:

@KUMXC schrieb am 4. Mai 2020 um 22:26:27 Uhr:


Ach ja, Südschwede, das mit der Reichweite war auch bei mir ein Argument, deshalb und wegen dem ökologischen Feigenblatt meinen Töchtern gegenüber 😉, der Gasumbau. Der sorgt wieder für 1000km Reichweite und so ganz nebenbei auch für Spritkosten, die man durchaus auf Dieselniveau halten kann. Konsequent auf Gas gefahren dann auch deutlich drunter. Was bleibt sind da nur die Anschaffungskosten + die Kosten für den Gasumbau. Gelohnt hat sich das für mich aber allemal....Solange hab ich noch nie ne Karre gefahren, was ich da schon für Geld gespart habe....und Volvo macht es mir mit der neuen Motorenvielfalt und den doofen Fehlern der neuen Modelle eher leicht...nüscht für mich. Bislang steig ich nach ner Fahrt in meinen Oldie und freu mich ob des Komforts.
Passt noch.
KUM

Gas kommt für mich überhaupt nicht in Frage, weil ich auf die Umstände beim Tanken, der nicht flächendeckenden Verfügbarkeit auf Langstrecken, den Umbau etc. keine Lust habe. Ich hatte ja geschrieben, dass ich Dieselfan bin und da kommt ein Benziner mit Gas noch weniger in Frage als ein reiner Benziner. Beim nächsten Autokauf werde ich vielleicht mal prüfen, ob ein Hybrid (V90/XC90 T8) in Frage kommt, aber ich fürchte die sind auch als Gebrauchte noch auf einem satten Preisniveau, das ich nicht bereit bin nach oben anzupassen.

Allerdings werde ich meinen V70 noch so lange weiterfahren wie es wirtschaftlich ist, heißt, solange mir Motor und Getriebe nicht um die Ohren fliegen. Zudem sehe ich nicht ein, ein Fahrzeug im Topzustand unter meinen Wertvorstellungen in den Export zu geben, weil es politisch entwertet wurde. So wird das gute alte Teil einfach weitergefahren und Jahr um Jahr vergeht... Ich habe mit Ausnahme meines Sommerspielzeugs noch nie so lange ein Auto wie jetzt den V70 gefahren, weil mich immer irgendwas nach einiger Zeit genervt hat.

Gute Pflege, sorgsamer Umgang mit dem Fahrzeug und fachkundige Wartung scheinen sich auszuzahlen. Der V70 ist jetzt über 10 Jahre alt und zeigt keine Alterungserscheinungen. Weder technisch, noch optisch. Mal sehen wie lange der hält. Die neuen Volvo-Modelle gefallen mir zwar, aber die Elektronikbomber mit den VEA-Motoren müssen mir ihre Langzeitqualität erst noch beweisen. Sollte mein V70 durch einen Unfall dahinscheiden, würde ich wohl erstmal einen alten XC90 aus den letzten 2 Baujahren nehmen.

Zitat:

@Haubenzug schrieb am 5. Mai 2020 um 08:01:27 Uhr:



Zitat:

@Südschwede schrieb am 04. Mai 2020 um 21:55:05 Uhr:


Opel? Nie wieder, aber das ist natürlich auch nicht repräsentativ.

Soweit würde ich nicht gehen wollen und "nie wieder xy" sagen. Volvo steht aktuell mit den neuen Modellen nicht auf meiner Liste, da sie mir nicht wirklich gefallen.
Für einen Gebrauchten warte ich erstmal noch ein wenig ab und schaue wohin die Reise geht. Ein Akku-Auto ist irgendwie auch nicht die Lösung, vom Hybrid ganz zu schweigen.
Ein T6 mit Gas hat natürlich was.
Schade, dass oben der Post von @S2-Limo gelöscht wurde.

Nach einigen VW und dem 1998 neu gekauften Golf als Murkskiste war ich mit VW durch, die 2 anstrengenden Saab 9-5 haben mich dann auch von Saab weggebracht und der erste und einzige Opel war eine Katastrophe inclusive dem Kulanzgebaren von Opel. Ich bin überhaupt nicht markengebunden und würde auch Hyundai oder Toyota fahren. Mit Volvo bin ich allerdings bisher wirklich zufrieden und mir gefallen die meisten Modelle. Ich hatte noch nie so ein anspruchsloses, zuverlässiges und reparaturarmes Auto wie den V70 und auch unser XC60, der in 3 Monaten 9000 km draufbekommen hat, reiht sich da gut ein. Der Wagen fährt sich toll und Frau ist sehr glücklich mit dem Auto. Mal sehen. Wenn die Volvo nerven, gibt’s halt Hyundai. Ich bin da dann ziemlich leidenschaftslos.

Zitat:

@mobiles schrieb am 3. Mai 2020 um 17:31:35 Uhr:


@LuWien
Das Problem habe ich nicht, da bei meinem die Motorisierung nicht beschriftet ist. Einfach nett lächeln wenn einem einer was von 0815-Kombi erzählt. 🙂
@mobiles

dann hast alles richtig gemacht 😉. Auch ich fahre seit ca. 20 Jahren ohne Motorbezeichnung - da gibt es oft nur erstaunte Gesichter, in puncto Laufruhe, Beschleunigung, ... aber auch Verbrauch.

Und an der Tankstelle der "hilfreich gemeinte" Hinweis: "Vorsicht, du tankst mit der falschen Zapfpistole(Benzin 95)"!😎

Denn so viele echte T6 sind nicht zu sehen. Also noch viel Freude beim Fahren - meiner wird mich (leider) bald verlassen😠 - 10 Jahre, aber wenig Km.

Zitat:

@LuWien schrieb am 08. Mai 2020 um 15:57:01 Uhr:


Also noch viel Freude beim Fahren - meiner wird mich (leider) bald verlassen?? - 10 Jahre, aber wenig Km.

Da fragt man sich, warum?

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Zitat:

Denn so viele echte T6 sind nicht zu sehen. Also noch viel Freude beim Fahren - meiner wird mich (leider) bald verlassen😠 - 10 Jahre, aber wenig Km.

Unser 10 jähriger darf weitere 10 Jahre bleiben, es sei denn er macht die Grätsche, wobei ich beim Motor keinerlei Bedenken habe.

Meiner ist 9 Jahre alt, keine Beschwerden, also bleibt der noch. So einen tollen Wagen bekomme ich nicht so schnell wieder. Und der 6-Zyl ist einfach toll.
Habe bei meinem noch keine nennenswerten Sachen austauschen müssen, habe jetzt 170tkm. Auch wenn da bald was kommt, war es dennoch ein ziemlich günstiges Autofahren bisher.

Ich hab meinen V60 T6 mit polestar mit 260‘000 an einen Bekannten verkauft. Der freut sich heute noch wie Bolle. Und in der Familie reissen sie sich drum wer damit fahren darf.

Zitat:

@Bitmac schrieb am 9. Mai 2020 um 13:26:20 Uhr:


Ich hab meinen V60 T6 mit polestar mit 260‘000 an einen Bekannten verkauft. Der freut sich heute noch wie Bolle. Und in der Familie reissen sie sich drum wer damit fahren darf.

Das glaube ich Dir aufs Wort 😁.

Hallo @Haubenzug , @Bullet , @mobiles , hallo Elchfreunde:
Ich habe lange überlegt ob/warum ich den Guten🙂 hergeben soll. Ich wollte es noch einmal wissen - wird womöglich mein letztes Fzg. sein 😉 ! Nach mehr als 50 Autojahren reizt mich eine/die neue Technik und so mache ich den sprichwörtlichen "Sprung ins kalte Wasser", hoffentlich werde ich es nicht bereuen 🙄.

Wenn der neue da ist werde ich Euch meine Eindrücke/Erfahrungen berichten.

Hallo zusammen,

ich hänge mich einfach mal an den Verlauf ran, bevor ich ein neues Thema eröffne.

Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem flotten Familien Kombi und mir gefällt Volvo schon lange. Daher steht für mich der V60 mit BJ zwischen 2013 -2018 als GW alleine auf meiner Liste. 😎
Derzeit fahre ich einen Leon Cupra Sportstourer 4Drive, im Vergleich wäre der V60 als Kombi sogar geräumiger (auch wenn manche das dem V60 als Kombi absprechen 😁 )

Als Motor denke ich käme der D5 oder T6 in Frage.

Ich habe die letzten Autos immer geleast und schon seit 13 Jahren keinen Gebrauchten mehr gekauft, daher stelle ich auch noch paar doofe Fragen.

Ich war heute beim freien GW-Händler einen D5 in Linje Svart-Ausstattung probefahren.
Hierzu hätte ich ein paar Fragen, die mir der Händler nicht wirklich beantworten konnte/ wollte und ich dann lieber Leute Fragen die sich auch mit dem Auto auskennen: (und nichts verkaufen wollen 🙄 )

  • im Motorraum war vorne eine Domstrebe von R-Design verbaut, ist das immer bei Linje Svart so? in der PL aus 2017 steht das nichtmal bei R-Design mit drin.
  • Der Getriebewählhebel ließ sich nur sehr satt bewegen, habe zum Vergleich nur den DSG-Wählhebel, der läuft wesentlich lockerer, habe keinen Vergleich beim V60.
  • Die Reifen waren abgefahrene Sommerreifen, bei 5°C Aussentemperatur haben die natürlich kaum gegriffen, wie ist eure Erfahrung mit Grip beim Beschleunigen? Ausserdem war außen das Profil deutlich geringer als zur Mitte hin, das sei normal meinte er!? Ich hatte früher bei einseitig abgefahrenen Reifen immer Defekte im Fahrwerk/Achseinstellung im Sinne.
  • Für mein Gefühl hatte er sich ein wenig schwammig angefühlt, bzw auf den ersten Metern auch schwankend. Ist das prinzipiell die Auslegung beim D5 oder eher auf das spezielle Fzg bzw Standzeit zurückzuführen.

Beste Grüße
St3lli

P.S. habe eben auf dem Rückweg auf einem Supermarktparkplatz einen V60-Fahrer angesprochen .Er konnte auch nur die Wahl für seine zwei beiden V60 voll bekräftigen. Sehr freundlich dieses Volk 😉

Ich hatte ja 5 Jahre einen V60 R-Design, der hatte eine Domstrebe drin, kann Dir aber beim besten Willen nicht sagen, ob da auch der R-Design-Schriftzug drauf war.
Selbst mein aktueller 21 Jahre alter S60 hat eine Domstrebe drin, schaut m. E. auch genauso aus wie die beim R-Design.
M. W. hatte Linje Svart ein Sportfahrwerk verbaut, ähnlich bzw. gleich wie beim R-Design.
"Schwammig" empfand ich meinen R-Design nicht, er war aber um VIELES komfortabler abgestimmt als meine früheren BMW´s mit Sport- bzw. M-Fahrwerk.
Wenn das Reifenprofil nicht gleichmäßig vorhanden ist, stimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit der Sturz bzw. die Spureinstellung nicht mehr. Vielleicht ist der Vorbesitzer ja mal ordentlich an einen Randstein gekommen (wie mir damals leider auch passierte!) und hat die Einstellungen nicht mehr korrigieren lassen - da müsste aber dann auch das Lenkrad u. U. nicht richtig stehen.
Der Getriebe-Wählhebel lässt sich bei den "älteren" VOLVO´s naturbedingt nicht immer "leicht" bewegen - bei meinem R-Design musste ich eigentlich immer mehr Kraft aufwenden. Ist aber kein Mangel, sondern eher gewöhnungsbedürftig.

Hallo 320d-Racer,

vielen Dank für deine Antwort und Hilfe.

Das werkseitige Sportfahrwerk wird die Erklärung sein. Danke für den Tip, er hat nämlich die 19" Portia Felgen und die gab es nur mit den werkseitigen Sportfahrwerk.
Danke an dieser Stelle an den Kollegen der mal alle Preislisten hochgeladen hatte, dort konnte ich das nachlesen.

im Verlauf der Fahrt, war das "schwimmen" nicht mehr so stark, vielleicht weil das Fahrwerk und Dämpfer endlich wieder mal bewegt bzw warm wurden, außerdem hatte ich dann den Line assist ausgeschaltet, möglichweiße hat er zwischendurch korrigiert ohne das ich es bewusst gemerkt habe. Oder gibt er immer auch akustisch Rückmeldung wenn er korrigiert (Nein, ich bin keine Schlangenlinien gefahren 🙂 )

Das mit dem Wählhebel beruhigt mich, er hat auch nicht gehakt, er wollte nur eine starke Hand.

Auf jedenfall vielen Dank.
Ich habe vom Innenraum und der Optik richtig Bock auf den V60, ich denke ich muss aber auch nochmal einen T6 finden und fahren.

Schönen Abend erstmal.

Hi

Ich fahre meinen V60 T5 (2.0 Vierzylinder VEA) jetzt seit über zwei Jahren und bereue den Kauf nicht.

Ich kann bestätigen, dass bei Autos mit Sportfahrwerk eine Domstrebe mit "R-Design" Schriftzug verbaut ist. Das Fahrverhalten ist recht direkt und überhaupt nicht schwammig. Ich empfinde das Sportfahrwerk allerdings als schon fast störend hart, sobald der Strassenbelag nicht der Beste ist. Bei glatten Strassen ist es aber super.

Der Wählhebel bietet einen gewissen Widerstand beim Schalten, ist aber nicht störend und meines Erachtens normal.

Mir wäre bisher nicht aufgefallen, dass die Reifen einseitig abgefahren sind. Als normal empfinde ich das daher nicht.

Der V60 ist kein Lademeister, war aber auch nie als das vermarktet worden. Es ist ein dynamisches Auto mit etwas mehr Kofferraum. Aus dem Alltag kann ich aber berichten, dass der Laderaum eigentlich für alle Lebenslagen bisher ausreichend war. Anlass zur Kritik gibt höchstens die knappe Höhe des Laderaums, dafür hat man keine Ladekante und ein "schönes" Design mit abfallender Dachlinie.

Ich verbrauche mit dem T5 irgendwo um die 7.6-7.8 Liter auf 100km im Schnitt (siehe Spritmonitor). Bei flotter Fahrt auf der deutschen Autobahn wird es aber auch gerne mal zweistellig...
Der Klang des Vierzylinders ist unter Last etwas "dieselig" und nicht sehr ansprechend, dafür ist er bei gleichmässiger Fahrt sehr ruhig.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche!

LG wamic

Hi wamic,

vielen Dank für die Rückmeldung. Dann ist die Domstrebe schonmal klar. 😎

Dann denke ich das Fahrverhalten war dann
1.) den abgefahrenen Sommerreifen vorne (hinten übrigens anderer Typ, aber so feinfühlig bin ich wahrscheinlich nicht)
und 2.) dem falschen Sturz bzw schlechter Spureinstellung
geschuldet.

Danke auch für deine Einschätzung von Platz und Verbrauch und Fahrgefühl. 😉

Dann hoffe ich mal, dass das Angebot im Rhein-Main-Gebiet demnächst was passendes aufwirft 😁

Beste Grüße
St3lli

Zitat:

@ST3lli schrieb am 12. Februar 2022 um 16:32:05 Uhr:



Die Reifen waren abgefahrene Sommerreifen, bei 5°C Aussentemperatur haben die natürlich kaum gegriffen, wie ist eure Erfahrung mit Grip beim Beschleunigen?
Ausserdem war außen das Profil deutlich geringer als zur Mitte hin, das sei normal meinte er!? Ich hatte früher bei einseitig abgefahrenen Reifen immer Defekte im Fahrwerk/Achseinstellung im Sinne.
Für mein Gefühl hatte er sich ein wenig schwammig angefühlt, bzw auf den ersten Metern auch schwankend. Ist das prinzipiell die Auslegung beim D5 oder eher auf das spezielle Fzg bzw Standzeit zurückzuführen.

Wenn Reifen in der Mitte mehr Profil haben als außen, ist das normalerweise ein klares Zeichen für zu niedrigen Luftdruck. Das würde dann auch ein leicht schwammiges Fahrverhalten erklären.

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