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Kaufberatung - MB S600 (W221) für 30k

Mercedes S-Klasse W221
Themenstarteram 5. Oktober 2012 um 17:53

Guten Tag liebe Community,

ich habe mich soeben hier bei Motor-Talk angemeldet, da ich denke, dass hier die beste Anlaufstelle für mich ist.

Habe nur positives von Euch gehört ;)

Zuerst zu mir. Ich heiße Jürgen, bin 33 Jahre alt und wohne in der nähe von Dortmund.

 

Nun zu einer Frage von mir. Die aktuelle S-Klasse ist ein Traum von mir und ich würde es gerne in Erfüllung gehen lassen.

Ich würde jedoch auch gerne Eure Meinung dazu wissen.

Ich bin bisher S500, S600 und S320 CDI gefahren und der S600 ist finde ich eine ganz andere Liga vom Gefühl her.

Daher interessiert mich ganz besonders der 600er Motor.

Leider gibt es einen Haken an der ganzen Sache. Ich habe nur rund 30.000€ zur Verfügung. Mehr möchte ich nicht ausgeben.

Viel Auswahl gibt es da nicht im Internet.

S600 #1

An dem Wagen gefällt mir die Ausstattung, die Farben und auch sonst klang der Verkäufer seriös am Telefon. Dazu gibt es noch 1 Jahr Garantie (vielleicht geht auch 2 Jahre) sowie einen frisch bestandenen TÜV.

Was mich sehr stört ist einfach die Laufleistung von fast 190.000Km. Auch wenn der Wagen aus 1. Hand und super gepflegt ist finde ich es zu viel. Meint Ihr das ist zu viel? 30.000€ ist sehr viel Geld für so ein ziemlich "abgelaufenes" Auto. Was meint Ihr?

Ps. Mein Fahrprofil sieht so aus, dass ich mit dem Wagen jährlich rund 10-12k Km zurücklegen würde.

Oder:

S600 #2

Hier ist die relativ niedrige Laufleistung und der günstigere Preis interessant. Zwar ist die Ausstattung nicht vollständig (mir fehlt Distronic), doch darüber könnte ich notfalls hinweg sehen. Mit dem Verkäufer habe ich noch nicht gesprochen.

 

Was meint Ihr?

Lohnt es sich mir den Wagen zuzulegen oder sollte es lieber ein Traum bleiben?

 

Wie sind die Unterhaltskosten im Vergleich zu S500 - gibts da große Unterschiede?

Wie ist im Allgemeinen die S600 zu bewerten? Gibt es besondere Erfahrungen mit dem Motor? (Motor-/Turboprobleme, ...)

 

Ich bedanke mich im Voraus und wünsche Euch noch ein schönes Wochenende

 

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen

Beste Antwort im Thema

Jungs- es geht um einen S600 für 30tsd (in Worten: Dreißigtausend) Euro.......da bleibt nichts anderes übrig als kompromisse einzugehen.

Ein perfekt gewarteter, top gepflegter wagen wird da nicht bei rausspringen. Es geht hier um ein max. 6 Jahre altes Fahrzeug welches immer jenseits der 150tsd Eur. im NP lag (top-ausgestattete 600er kamen auf 180k).....da wird man vor dem Modellwechsel nicht die eierlegende wollmilchsau fürs golfbudget bekommen.

Wenn der Wagen in ordung ist oder nur kleinigkeiten dran sind-> kaufen......sonst-> lassen. .........aber perfekten zustand kann man für die paar euro nicht erwarten.

Ich wundere mich immer über manche leute hier im Forum die das Wort GEBRAUCHTWAGEN anscheinend mit dem wort NEUWAGEN verwechseln.....wenn man einen gebrauchten kauft, da hat man immer irgendwas dran...und mag es auch nur eine kleinigkeit sein. Da kann auch schneller mal was kaputt gehen als beim Neuwagen.....dafür spart man aber auch x tsd euro in der anschaffung......im falle so eines 600ers mind. 120tsd eur.

Die leute die GEBRAUCHTWAGEN nur in perfektestem Zustand, swizöl-gepflegt, aus erster Hand, vollausgestattet, mit (am liebsten) gar keinen gefahren km kaufen wollen, dazu noch x jahre Garantie usw haben-.....dafür aber nix bezahlen wollen....die sollten sich lieber einen neuwagen kaufen, der in ihrem budget liegt.

Klar sucht sich jeder den bestmöglichen wagen für seine voraussetzungen aus- aber es sind und bleiben eben Gebrauchtwagen

 

Für 30k kann man mit etwas aufwand und Glück einen anständigen 600er finden, aber keinen im super oder topzustand wo alles stimmt. .......zumindest noch nicht. Gute Fahrzeuge kosten immer gutes geld.

 

gruß

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Zitat:

Original geschrieben von eleonor

Zitat:

Original geschrieben von tecis

 

Danke Dir fuer den Bericht.

Die wirklichen Jag Probleme haben sich meines Erachtens mit Einfuehrung des XJ 40 der Serie II geloest, um dann wieder beim X 308 der ersten Serie (Nikasil-Beschichtung V8) vereinzelt aufzutauchen.

Deine Worte bestaetigen damit auch indirekt meine Ansicht zum Thema V 12 (egal welches Fabrikat), Vorbesitzer, regelmaessige Wartungsinvestition und (scheinbar guenstiger) Gebrauchtwagenpreis.

Ich glaube, dass man generell einen (nachweisbar) wirklich gut gepflegten 12 Zylinder (unabhaengig vom Baujahr, die werden kurz ueber lang eh nach Zustand verkauft) aus passendem Vorbesitz selten unter 10,000 Euro bekommt, E32 und E38 BMW moegen da eine Ausnahme sein.

Von Jag Kronberg im Taunus (bist du von dort ?) habe ich auch schon mehrfach positive Berichte gehoert.

nun ja- der X308.....da bin ich auch noch auf der suche....wird wohl die ewige suche bleiben. Wenn mir ein top gepflegter XJR 100 über den weg läuft ist er weg vom markt....leider war die letzten 3-4 jahre nichts brauchbares dabei. Aber kommt zeit, kommt rat....und mit etwas glück der XJR 100 ;)

Ich habe bei Jag Kronberg meinen XJS in der Wartung. Die habe ich von bekannten und (Un-)Bekannten aus dem Jag-Club empfohlen bekommen. Die haben eine eigene Abteilung für Jags älteren Baujahrs- und das ist wichtig. Wenn eine Jag-Vertragswerkstatt keinen Meister hat, der schon lange der Marke treu ist und selsbt an den Fahrzeugen damals geschraubt hat (und somit weiss wie sie funktionieren) dann kanns schonmal schwierig werden (so zumindest erfahrungsberichte aus dem jag- club). Viele Jag-Vertragswerkstätten versuchen dich auch abzuwimmeln wenn sie wissen, das sie keinen fachmann für solch ein fahrzeug parat haben. Die Reperaturhandbücher haben sie alle- nur was nutzt das gegen die erfahrung eines Meisters, der die fahrzeuge tatsächlich schon öfter repariert hat;). Ich pers. habe weder mit meinem XJS, noch mit dem DD6 Probleme. Nach heutiger Sicht waren meine Bedenken hinsichtlich des V12 von Jag unbegründet und ich würde meinen XJS heute auch als 6.0L kaufen. Beachtlich ist jedoch der verbrauchsunterschied (was zwar bei den fahrzeugen sicher nicht ausschlaggebend- jedoch doch wahrnehmbar ist)....der R6 braucht nur gut die hälfte an Kraftstoff:D .....aber er hat ja auch nur die hälfte an Zylindern.

Also wenn du nach einem günstigen V12 suchst- dann kann ich dir den DD6 nur empfehlen- da bekommst du Luxus weit oberhalb des "normalen" Jaguar Niveaus (ich würde sogar vom Bentley/RR Niveau der damaligen Zeit sprechen) zum Spottpreis. Unterhalten sollte der Wagen werden- aber wenn er gut gepflegt ist, dann ist der regelmäßige Service nicht so wild;) Wenn du ihn gut behandelst, dann wirst du in naher zukunft einen begehrten (und sehr seltenen) klassiker daheim haben der im wert steigt- nämlich,den letzten Jaguar V12....und dieser ist Automobilgeschichte vom feinsten;) Noch gibt es erhaltungswürdige fahrzeuge....aber es werden immer weniger. Die meisten top-fahrzeuge stehen längst in Sammlungen....so wie meiner- den gebe ich sicher nicht mehr her.

 

Gruß

Servus,

um einen V 12, egal welcher Art zu haben und eine Sammlung zu unterhalten muss man sicher richtig viel Benzin im Blut haben. Bei mir ist das aktuell (noch) nicht der Fall. Den DD6 finde ich aber aus den historisch genannten Gruenden interessant, beim XJS denke ich sind die V 12 der letzten Baujahre dann auch recht ausgereift, da ja ueber den Modellzyklus ab 1976 (?) immer laufende Verbesserungen eingeflossen sind. Der R6 4.0 im XJS ist aber meines Erachtens auch passend und sehr laufruhig. Vor allem in den USA gibt es diese der spaeteren Modelljahre aus trockenen Staaten (TX, FL, CA) und sehr anstaendigem Vorbesitz oft erstaunlich guenstig zu kaufen.

Wenn man nun bedenkt, dass der Aston Martin DB7 (bis 2002) im Grunde genommen auf der gleichen Plattform basiert, erscheint der XJS (neben dem DD6) auch wohlfeil.

Hinsichtlich Werkstatt/Meister: Deswegen gibt es eben auch immer vereinzelt sehr gute freie Werkstaetten mit Markenspezialisierung, denn Meistererfahrung kann kein Reparaturhandbuch ersetzen.

Dennoch finde ich spricht es fuer so manchen Jaguarbetrieb, bei bestimmten Modellen dem Kunden von vorn herein zu signalisieren, dass man nicht helfen kann anstatt wie andere "Werkstaetten", wo alle "Techniker" mit Krawatte herumlaufen, das Diagnosegeraet anzuschliessen und irgendwelche Teile zu tauschen, ohne dem Problem auf den Grund zu gehen, geschweige denn es zu beheben.

Die 12 Zylinder Kroenung waere fuer mich allerdings ein Toyota Century ab Bj. 2003, mit Wollveloursitzen innen, nur muesste man diesen mit linkslenkung vermutlich bei Kanto Auto Works (Hersteller) direkt in Auftrag geben, da in Normalserie nur die rechtsgelenkte Version verkauft wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Century

So lange diese Kroenung nicht darstellbar ist, waere ein Lexus LS 430 passend, womit ich mich dann als Freund japanischer Autos geoutet habe.

Gruss

Gibt es schon etwas neues?

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