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Kaufberatung Kombi

Themenstarteram 30. Juni 2018 um 13:59

Hallo zusammen,

nachdem ich jetzt einige Wochen mit Recherche und lesen verbracht habe (auch viel hier), würde ich mich doch gerne an euch wenden und um etwas Hilfe bitten.

Worum geht es: Meine Freundin und ich wohnen in Berlin und sind bisher komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Aus verschiedenen Gründen ist das aber jetzt etwas unpraktisch geworden.

So arbeite ich als Trainer im Sport und muss jetzt teilweise die Halle wechseln, dass klappt oft zeitlich mit Öffis nicht optimal. Mit einem Auto ist die Fahrzeit nur ca. 10 min.

Außerdem planen wir gerade unseren Umzug ins Umland, so dass wir dort auf jeden Fall ein Auto brauchen werden. Da gerade unser erstes Kind unterwegs ist, soll das Auto auch etwas mehr Platz haben um auch mal einen Kinderwagen, Sporttaschen, Bälle usw zu transportieren. Gesucht wird also ein Kombi. Soweit so gut.

Jetzt kommen die Punkte an denen ich ins Grübeln komme.

1. Wir wissen noch nicht genau wo es uns hinverschlägt. Daher kann es auch sein, dass wir am Ende nur kurze Strecken mit dem Auto zum Bahnhof fahren und dann wieder mit Öffis pendeln. Daher suchen wir jetzt ein Auto dass uns noch 2-3 Jahre erhalten bleibt und dann auch gerne ersetzt werden darf, gegen etwas passenderes.

2. Diesel oder Benziner: Noch gibt es in Berlin kein Dieselfahrverbot - Risiko bleibt aber. Strecke - je nach Entfernung Wohnort dann zwischen 60km - 120km am Tag - das macht die Strecke schlecht kalkulierbar.

Sind wir etwas weiter weg, rechnet sich der Diesel, sonst eher Benziner. Fahrprofil: Im Moment viel Stadtverkehr, danach ca. je 1/3 Stadt/Land/Autobahn, wobei Autobahn etwas überwiegen wird. Da noch urlaube etc. dazu kommen. Was sind hierzu eure Gedanken?

3. Preis: Da wir vermutlich eher ein Haus kaufen als mieten wollen, ist unser Plan eher nicht zu finanzieren und auch nicht zu viel Geld ins Auto zu stecken. Das wird uns nachher fehlen und evtl. passt das Auto dann auch nicht zu unserem Fahrprofil (Wohnort?). Daher würden wir gern zwischen €2000 und €2500 bleiben. Das würde uns auch noch genügend Spielraum für Reparaturen geben.

Das sind die drei Punkte an denen ich im Moment nicht weiter komme.

Kriterien: Scheckheftgepflegt, HU/AU neu, wenn möglich Garantie, bis zu welcher Laufleistung würdet ihr schauen?

Was ich gefunden habe:

1. Astra G Caravan (evtl. mit CNG?) - 1.6 Benziner - gibt es öfter

2. Passat Variant BG 1.9 Diesel (1.6 Benziner Verbrauch zu hoch?) - selten

3. ?

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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20 Antworten

Vom Astra G mit CNG würde ich abraten, da müssen nach 20 Jahren mit ziemlicher Sicherheit die Tanks gewechselt werden. Das wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden.

am 30. Juni 2018 um 15:51

Zitat:

Daher würden wir gern zwischen €2000 und €2500 bleiben.

und

Zitat:

Kriterien: Scheckheftgepflegt, HU/AU neu, wenn möglich Garantie, bis zu welcher Laufleistung würdet ihr schauen?

Entweder du hast beim Preis des Autos einen Null vergessen oder

deine Wünsche gehören ins Land der Träume.:D

Deine Vorstellungen kannst du begraben, HU neu wird noch drin sein,

aber ich habe schon lange kein Auto mehr gesehen welches für

2500€ komplett bis zum Ende Scheckheftgepflegt war, eigentlich

genaugenommen noch nie.:D

Garantie gehört dan entgültig ins Nirvana, selbst bei etwas

teureren Autos sind die Garantieverträge meist noch recht bescheiden,

da es nach Alter und Kilometer geht, dazu wird meist ein

riesiger Rattenschwanz nicht versichert und macht es dan gänzlich nutzlos.

Bei den paar Taler werden die meisten Kompaktautos 10-15 Jahre alt sein

bei Kilometerständen zwischen 150-250tkm mehr ssolltest du nicht erwarten.

Nimm irgendwas in der Golfklasse was noch einigermaßen gut dasteht,

bestimmte Modelle voschlagen ist sinnig, hier zählt bei den

alten Schluren nur der ISTzustand.

Astra G ist nicht die schlechteste Wahl.Mein jüngster hat einen Bj.2000 mit kaum Rost.

Ich würde auf jeden Fall den Diesel raus nehmen. Wenn du etwas Geduld mitbringst kann man auch mit einem Benziner sparsam fahren (halt eben den Kopf einschalten), ich bin bis Anfang dieses Jahres einen Citroen C4 (120ps) mit durchschnittlich 5l auf 100km gefahren. Geht solange man entspannt fährt.

Den habe ich mit 3 Jahren auf dem Buckel für 6500,- damals gekauft, war ein guter kauf, das Auto war immer zuverlässig und auch komfortabel.

Ich würde in deinem Fall auf jeden Fall von Golf und sonstigen begehrten Konsortien abstand nehmen. Weil sie einfach wesentlich teurer gehandelt werden und bis du dein Auto wieder verkaufen möchtest, so oder so nicht mehr viel Geld bekommst. Wir haben am Schluss für den 9 Jahre alten und 170 000km alten C4 noch 1900,- bekommen, für mich war es eine gute Bilanz.

Selbst mit eventuell kommenden Kind geht ein C4, früher sind die Leute Käfer gefahren, trotz Kinder. Aber es gibt auch bezahlbare Kombis. Wenn man nicht fahren "muss", was alle empfehlen, wird es weitaus günstiger. Reinfallen kann man immer, egal ob es sich um einen VW, Dacia, oder auch Fiat handelt.

Gruß Tom

Themenstarteram 30. Juni 2018 um 19:06

Vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten. Dass ein Auto in der Preisklasse immer ein bisschen ein Glücksspiel ist ist mir bewusst aber auf ca. €5000 komme ich im Moment einfach nicht. Um dann etwas richtig solides zu haben komme ich im Moment nicht. Und dazwischen würde dann Geld für Reparaturen fehlen, wenn doch etwas sein sollte.

Ich habe mal ein paar gängige Seiten durchsucht und bin auf folgende drei Autos gestoßen.

Teilweise sind die Informationen etwas dürftig. Auch habe ich schon einige Abstriche gemacht was die Rahmenbedingungen angeht.

https://suchen.mobile.de/.../262064743.html

https://suchen.mobile.de/.../264322559.html

https://suchen.mobile.de/.../264125768.html

Die Frage ist auch: Muß es denn unbedingt ein Kombi sein, dessen Vorteile mit Kind an Bord eh kaum sinnvoll nutzbar sind? Kombis werden idR deutllich teurer gehandelt als entsprecheende Limousinen bzw. diese "Family Cars" sind für das gleiche Geld idR in deutlich besserem Zustand alls Kombis.

Ebenso sollte man nicht ausschließen nur weil man auf das Modell oder vielleicht auch die Marke im ersten Moment nicht kommt. Einfach in der Suche z.B. bei mobile.de die entsprechenden Suchparameter ausfüllen.

Von den Modellen aus den Links ist der Fabia zu klein, sobald sich ein Kind ankündigt, sollte man wenn man nur den hat schon mal auf die Suche nach einem größeren Auto gehen. "Größer" heißt hier viel mehr Platz auf den Sitzen. Ein Kindersitz verschlingt korrekt eingebaut recht viel davon.

Bem Astra kannn es passen, wenn Ihr nicht sonderlich groß seid. Beim C5 weiß ich es nicht, ich vermute aber, daß es passen würde. Der Zustand ist bei beiden aus der Ferne schlecht zu beurteilen, den müßte man sich angucken und das mit jemande, der Ahnung von Autos und deren Schwachstellen hat und ansonsten recht unvoreingenommen drangeht.

In dem Preisbereich ist es durchaus möglich, ein Fahrzeug zu finden, das durchgehend scheckheftgepflegt ist. Diese Modelle sind dann idR meist recht unbeliebt auf dem Gebrauchtwagenmarkt, aber gerade für die junge Familie sehr gute Angebote: meist Limousinen mit Basismotor aus erster Hand. Mein Bruder hat z.B eine solche durchgehend scheckheftgepflegte Limousine mit Fließheck (Renault Laguna B56) aus 1. Hand für 1400 € ergattert und auf der Suche nach einem Zweitwagen für ihn sind uns auch ein Mercedes C180 (W202) und ein BMW 323i (E36) für unter 2 k€ begegnet, diie ebenfalls lückenlos scheckheftgepflegt waren, der Mercedes in dem Fall auch 1. Hand, wenn auch 19 Jahre alt. In besagten Benz und besagten BMW paßte übrigens auch kein Erwachsener mehr auf den Sitzplatz vor dem Kindersitz.

Zitat:

@Macky12 schrieb am 30. Juni 2018 um 19:06:23 Uhr:

... bin auf folgende drei Autos gestoßen.

zum Astra mit "HU 09/2018":

WENN technisch/Bremsen/usw. alles ok ist, sollte der Händler kein Problem damit haben, als "Zugabe" noch neu TÜV zu machen ;)

(die Exporteinkäufer, denen HU egal ist, zahlen schlecht --> im Gegenzug für die neue HU kannst Du dem Händler die was-isch-ledschde-breis-Folklore mit dieser Klientel ersparen!)

der Fabia dürfte halt deutlich weniger geräumig sein

--> weniger Auto für mehr Geld!

beim C5 kommt es halt auf den technischen Zustand und eventuellen Wartungsstau an

(kann man nur offline beurteilen)

wäre aber - WENN alles ok ist - sicherlich das "geilste" Auto in der Auswahl :)

Der Citroen C 5 hat doch bestimmt die Hydropneumatik,die muß funktionieren und dicht sein.Unbedingt gucken das keine grünlichen Ölflecken unterm Auto sind.Wenn die Federkugeln hinüber sind,wird das Fahrwerk hart.Diese Kugeln sind sowas,wie bei anderen Autos,die Stoßdämpfer.Die kosten kein Vermögen und sind schnell gewechselt.Der C 5 ist gut gegen Rost geschützt und wenn die Elektronik nicht rumzickt,ist das ein guter Kauf.Der Fabia neigt in dem Alter zur Rostbildung.Meine Schwester hat die Limo und der sieht schon richtig braun aus.Mit dem Astra kann man auch nichts falsch machen,aber TÜV sollte der schon haben.

Toyota Avensis wäre auch eine Überlegung wert, oder ein gepflegter Ford Mondeo Mk3. Der Focus NICHT, der hat hinten wenig Platz.

Mazda 626 oder 6, wobei ich nicht weiß, wie schlimm die rosten (haben jedenfalls den entsprechenden Ruf).

Auf jeden Fall würde ich Golf-Klasse als Minimum ansehen! Wir hatten, als unser erstes Kind geboren wurde, einen Astra F (4türig, Schrägheck) - der Kinderwagen ging mit Ach und Krach in den Kofferraum, selbst meine Frau (1,65 m) hatte vor dem Kindersitz nicht mehr viel Platz...

Und wie die anderen vor mir schon ganz richtig schrieben: Finger weg von den "Platzhirschen"! Auch wenn Golf und Octavia nicht schlecht sind, so sind sie sehr beliebt und gebraucht entsprechend teuer. ZU teuer. Das gilt genauso für den Passat und alle anderen Produkte aus dem VW-Konzern. Ebenso wie für die (deutschen) Premium-Marken (Audi, BMW, Mercedes).

Lieber einen gepflegten, älteren Franzosen wie einen runtergerittenen Audi (der das gleiche kostet).

 

Was mir noch einfällt, wäre ein Kastenwagen/Hochdachkombi (Citroen Berlingo, Renault Kangoo) oder ein (Mini)Van (die sind auch nicht sehr gefragt): Citroen C4 Picasso, Renault Modus, Nissan Note, Ford C-Max, Opel Meriva A, etc.

Themenstarteram 2. Juli 2018 um 22:38

Vielen Dank für den ganzen Input. Ihr habt mir auf jeden Fall schon weitergeholfen. Leider kenne ich niemanden, der sich wirklich mit Autos auskennt aber ich werde versuchen unabhngig zum Tüv zu fahren bevor ich den Wagen kaufe.

Der Citroen von oben ist mir etwas suspekt. Nach etwas Recherche habe ich die gleiche Handynummer mit fast dem selben Text bei einem Ford gefunden. Sieht nicht aus wie von privat.

Bei dem Astra habe ich heute niemanden erreicht, war aber auch spät erst von der Arbeit zu Hause. Ich habe etwas weiter recherchiert. Erstmal nur 4 Kombis gefunden, bei den Kastenwagen/Vans schaue ich noch,

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../898144966-216-2399

Mazda 6 scheint es einige zu geben in der Preisklasse - 1x Benziner 1x Diesel

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=264099836

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=26384752277

Könnt ihr mir vielleicht nochmal eure Meinungen sagen?

Danke sehr!

Grüße aus Berlin

Zitat:

@Macky12 schrieb am 2. Juli 2018 um 22:38:36 Uhr:

...

Der Citroen von oben ist mir etwas suspekt. Nach etwas Recherche habe ich die gleiche Handynummer mit fast dem selben Text bei einem Ford gefunden. Sieht nicht aus wie von privat.

...

hmmm ... es geht um ein 15 Jahre altes Auto, das für 1.200 Euro angeboten wird ...

sollte der Wagen - z.B. weil der Vorbesitzer die Kiste einfach in Zahlung gegeben hat - in Händlereigentum sein:

was erwartest Du?

Dass Dir das Auto vom Händler "offiziell" = mit Gewährleistung verkauft wird???

(zu diesem Preis)

(wirtschaftlich tragbare) Optionen sind also:

- Weiterverkauf in den Export

- fingierter Privatverkauf oder Verkauf "im Kundenauftrag"

das macht das Auto weder besser noch schlechter

--> wie bei einem "echten" Privatverkäufer musst DU SELBER den technischen Zustand/Wartungsstau/usw. der Kiste prüfen

Hallo,

für den Preis wird es wirklich schwierig, was passendes mit Garantie zu finden.

Es wurde ja auch schon geschrieben, dass die Garantien viel ausschließen und selbst bei deutlich hochpreisigeren Fahrzeugen meist unvollständig sind.

Bei diesem Preisniveau würde ich meinen Fokus eher auf die eigentliche Substanz der Fahrzeuge richten und mich informieren, welche Fahrzeuge Langzeitqualitäten aufweisen, da es wie auch schon geschrieben, bei diesem finanziellen Einsatz eigentlich nur langjährige Gebrauchte mit km Leistungen deutlich über 100.000 in Frage kommen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Ein Scheckheft ist natürlich schön und auch bei hohen Laufleistungen durchaus nicht unwichtig, um einschätzen zu können, was der Fahrzeughalter für eine Einstellung zur Fahrzeugwartung hatte. Es kann aber nur ein Indiz für den eigentlichen Zustand sein. Es ist keine Garantie, dass das Fahrzeug ein einem grundsätzlich ordentlichen Zustand ist. Gerade bei älteren Fahrzeugen.

Zudem kam der Wunsch nach einem Kombi auf. Da sind die Preise noch mal höher, da auch im Alter die Eigenschaft der besseren Nutzbarkeit natürlich nicht verloren geht. Da kann schon mal ein großer preislicher Unterschied zwischen einem gepflegten Kombi und Limousine vorhanden sein, der prozentual auf den Neupreis bezogen, heute erheblich höher sein kann.

Durchaus interessante Fahrzeuge sind die C Klasse als T Modell der 90er Jahre, der S202, oder auch der BMW 5er Touring E39.

Aber es gibt sicherlich weitere gute Modelle auf dem Markt die ja auch schon genannt wurden.

Man muss halt auch immer schauen, was erwartet einen später. Asiatische Fahrzeuge sind meist qualitativ hochwertig, aber wenn was kaputt geht, wird es meist teuer und die Auswahl an Ersatzteilen, ob gebraucht oder neu ist relativ klein.

Bei Franzosen oder Italienern kommt dann noch die schlechtere Qualität dazu. Das Ersatzteilangebot ist aber evt. größer.

Es gibt aber sicherlich auch gute Beispiele. Das will ich nicht bezweifeln, aber man kann da grundsätzlich schon ein bisschen pauschalisieren.

Wichtig ist vielleicht auch, dass man was kauft, was schon öfter hier zu Lande anzutreffen ist. Wenn man günstig nen Exoten einkauft, der aber dann Probleme macht und sich niemand mit dem Wagen auskennt, ist das auch nicht besonders prickelnd.

Zur C Klasse kann ich sagen, dass eine robuste Technik vorhanden ist. Keine ausufernden Schwierigkeiten bei der Elektronik, Motoren haben mit wenigen Ausnahmen kaum Probleme, aber Rost ohne Ende.

Fahre so ein Fahrzeug seit einiger Zeit und bin zufrieden. Man muss aber auch mal was selber machen, oder machen lassen. Der Zahn der Zeit geht natürlich auch an einer guten Grundsubstanz nicht ohne Spuren vorbei.

Aber man wird mit einem, meiner Meinung nach, entspannten Fahrverhalten belohnt, auch auf längeren Etappen und bei hohen Geschwindigkeiten.

Ob die Platzverhältnisse reichen, sollte man testen.

Die E Klasse aus dieser Zeit ist natürlich auch eine Option, oder halt der E39, aber da habe ich keine Erfahrung.

Gruß

Michael

Themenstarteram 22. Juli 2018 um 11:34

Tut mir Leid, dass ich länger nicht geantwortet habe, aber es war einiges los die letzten 14 Tage. Wir haben die Zusage für unser Haus bekommen und ich weiß nun, dass ich jeden Tag ca. 65 km einfache Strecke pendeln werde.

ca. 20 km Landstraße, 25 km Autobahn, 15 km Stadtautobahn und 5 km Stadt. Im Jahr rechne ich mit ca 35.000 - 40.000 km.

Nachdem ich mir einige Autos angesehen habe, tendiere ich im zu einem Benziner, der evtl. schon auf LPG umgerüstet ist. Wie seht ihr das?

Habe mir gestern einen Ford Mondeo angesehen.

https://suchen.mobile.de/.../264682625.html

Händler machte auf mich einen guten Eindruck, hat nicht versucht mich zu bequatschen sondern mich eig. allein das Auto anschauen lassen. Er schien auch auf jeden Fall vertrauen in das Auto zu haben und hat direkt angeboten in 2 Jahren nochmal neuen TÜV zu machen.

Was ich negativ gefunden habe:

- Kein Scheckheft, bzw. nur bis 2011 gepflegt.

- Rost an den Türkanten ist ausgebessert worden aber eben nicht von Ford mangels Scheckheft - würde mich aber

nicht stören.

- Hauptproblem: Leichtes Ruckeln beim beschleunigen im unteren Drehzahlbereich ab 2. Gang. Im Leerlauf und im 1.

Gang gab es keine Auffälligkeiten. Steuerkette rasselt auch nicht. Wenn man aber langsam Gas gibt im 2. Gang

ruckelt er beim beschleunigen. Wenn man mehr Gas gibt und aus den niedrigem Drehzahlbereich raus ist, fährt er

sich prima. Wenn man das Thema im Netz recherchiert, liest man das ja öfter beim Mondeo wohl oft Zündanlage.

Was würdet ihr mir raten? Ist der Preis angemessen? Würdet ihr trotz der Ruckler zuschlagen oder lieber die Finger davon lassen, da man nicht weiß, wie der Wagen behandelt wurde? Sonst macht er optisch wirklich einen guten und gepflegten Eindruck.

Mein Rat:

Kauf eines Kompakt-Diesel mit grüner Plakette für ca. 3000 €.

Dieses Modell gilt als robust:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Die Auswahl an älteren Kompaktdieseln ist - dem Diesel-Bashing sei gedankt - noch riesig, aber die Exportaufkäufer sind schon seit Monaten dabei die besten Exemplare wegzukaufen:

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

 

So einen Diesel fährt man bei dem angegeben Profil mit ca. 5 l/100 km. Preiswerter vom Verbrauch geht es kaum :cool:

 

Sollte in 2-3 Jahren in B eine Fahrverbotszone in B kommen (nobody knows:confused:), welche Euro4-Diesel-PKW (auch die von Anliegern!) aussperrt, kann man den Diesel-PKW wieder verkaufen ...... und der läuft dann in Polen oder Litauen weiter ;)

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