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Kaufberatung GLK 220cdi 4Matic 200tkm - Fotos

Mercedes GLK X204
Themenstarteram 12. Januar 2018 um 18:25

Ich bin ursprünglich aus dem VW / BMW-Lager und kenne mich nicht so besonders gut mit Mercedes aus, aber es geht um folgendes:

Meine Ex-Chefin (jetzt Kundin) hat sich Mitte 2009 einen GLK 220 CDI gekauft. Das Auto ist voll ausgestattet und möchte es nun verkaufen. Das Auto hat 198.000km runter.

Ein Auszug aus der Ausstattung:

- 4Matic, BlueEfficiency

- Automatik

- Volleder, Sitzhzg., teilelektrische Sitze

- Navi & BT-Freisprech.

- Xenon mit Kurvenlicht

- Rückfahrkamera

- el. Heckklappe

- Panoramadach

- und viele weitere Kleinigkeiten, die einem das Leben schöner machen

Nun will sie das Auto nicht von privat verkaufen, da es ihr zu umständlich ist mit Besichtigungsterminen etc. und hat es 2 Händlern gezeigt. Der eine bot Ihr 7500.-, der andere um die 8000-8500.-

Wo ist also der Haken:

Sie hatte einen Unfall mit dem Wagen und ist einmal gegen eine Laterne gefahren. Der Schaden wurde in einer freien Werkstatt für €9.000.- repariert und da die Werkstatt einiges gepfuscht hat, ist der Wagen dann nochmal zu Mercedes gestellt worden, dort wurden nochmal Reparaturen für €6.000 durchgeführt. Finanziell war das wahrscheinlich nicht sehr schlau, aber nun bekommt Sie den Wagen nicht los.

Da bin ich hellhörig geworden und nun überlege ich mir das Auto zu kaufen. Schließlich weiß ich, dass Sie den Wagen von der Stunde Null an hatte, der Service immer nach Intervall nur bei Mercedes gemacht wurde und der Wagen nie getreten wurde (Sie 65, Mann über 80). Vom Fahrprofil her, sind sie ca. 70% Langstrecke gefahren (Wochenenden in Italien, Kroatien, etc), 30% Stadtverkehr.

Nun zum Finanziellen:

Die 7.500 haben Sie schon schockiert, denn Sie meinte mit 11.500 hätte Sie schon gerechnet. Ihr Mann meinte, ich könne den wagen von Ihnen um €10.000 bekommen (er hat mir schließlich alles erzählt und vorweisen können). Ich arbeite immer nach 8 Jahren noch mit Ihnen zusammen, denke also nicht, dass Sie mich übers Ohr hauen wollen.

Mit ist bewusst, dass es 200.000km sind. Zum Vergleich: ein Vater fährt seit 20 Jahren BMW, alle Diesel, 3er, 5er, jetzt 7er - nimmt Sie im leasing auf 5 Jahre und spult damit in 5 Jahren 300.000 bis 500.000km runter. Bisher hat keines der Autos gezickt, dank Service und normalem Fahren.

Auf den Fotos sieht mann, dass sie den Hund mit hatten... ich würde den Wagen kaufen und in eine Profi Reinigung eines Freundes geben, der ist mir noch einen Gefallen schuldig .) Würde den Wagen komplett neu aufbearbeiten lassen.

Daher meine Fragen:

1. Hat der Wagen einen Zahnriemen oder Kette? Muss gewechselt werden? Wann?

2. Die Seitengummis an den Türen sind spröde. Kann man die nachbestellen? Kosten?

3. ...sonstige Anfälligkeiten?

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+6
Beste Antwort im Thema

Hallo,

ich will dem Verkäufer ja nicht zu nahe treten, aber wenn der Wagen so wie auf den Fotos aussieht ist der Pflegezustand bestimmt auch entsprechend (Wartung). Bei den vielen Hundehaaren ist doch bestimmt auch der Geruch im Innenraum entsprechend.

Ich habe selbst einen Hund, der ist allerdings in einer Box im Kofferraum.

So wie das Auto sich darstellt war mein Hundezwinger ein Reinraum

Sorry, ist aber meine Meinung.

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Es gibt keinen Mercedes mit Zahnriemem. Alle Modelle verfügen über eine Steuerkette. Der hier relevante OM 651 hat eine Simplexkette verbaut, und zwar vor der Stirnwand liegend. Der Austausch sollte bei Scheckheftpflege bereits einmal erfolgt sein. Ich habe da ein Intervall von 120.000 KM in Erinnerung. Der Wechsel ist sehr aufwändig, da die Kette stirnseitig verbaut ist. Probleme kann auch der Kettenspanner verursachen. Dazu gab es auch einen Rückruf.

Dichtungen kann man sicherlich nachbestellen, wie eigentlich alles.

Sonstige Probleme: die beiden Turbolader könnten ggf. langsam ihrem Lebensende entgegen sehen.

Themenstarteram 12. Januar 2018 um 18:42

Vielen Dank für die schnelle Antwort, aber....

Zitat:

@Hans-U. schrieb am 12. Januar 2018 um 18:38:20 Uhr:

Sonstige Probleme: die beiden Turbolader könnten ggf. langsam ihrem Lebensende entgegen sehen.

...beiden Turbolader? Also auch der "kleine" 220CDI hat schon 2 Turbos? Ich kenne das von BMW/VW erst ab den größeren Motorisierungen. Aber interessant jedenfalls!

Ja, der im 220d und 250d eingesetzte OM 651 haben zwei Turbolader. Das hat man seiner Zeit so konzipiert, nicht zuletzt, um bereits in der 170 PS-Version (220d) ein Drehmoment von 400 Nm aufzubieten. Hersteller der Turbolader ist Borg-Warner.

Zitat:

@Hans-U. schrieb am 12. Januar 2018 um 18:38:20 Uhr:

Der hier relevante OM 651 hat eine Simplexkette verbaut, und zwar vor der Stirnwand liegend. Der Austausch sollte bei Scheckheftpflege bereits einmal erfolgt sein. Ich habe da ein Intervall von 120.000 KM in Erinnerung.

Bitte ?

Es gibt kein Intervall für Steuerketten !

Sorry, stimmt. Das was ich in Erinnerung zur Steuerkette hatte, war die Nachricht, dass die Simplexkette gerade bei größeren Laufleistungen zu Verschleiß neigen kann.

Hier noch zwei mir bekannte Schwachstellen: die Piezo-Injektoren waren mal ein Thema, dürften aber bei dem hier zur Diskussion stehenden Modell ausgetauscht sein. Zudem kann die Wasserpumpe gelegentlich undicht sein.

und das System nennt sich R2S ( Regulated 2-Stage ), eine Kombination aus einem Hochdrucklader der bei niedrigen Drehzahlen für Druck sorgt und einem Niederdrucklader der bei steigender Drehzahl die Arbeit übernimmt.

Die 200 tkm sollten weniger das Problem sein, aber als BJ 2009 wird er vmtl. nur eine E4-Einstufung haben, und das drückt natürlich nochmal auf den Marktpreis. Woebi der erste Blick auf den üblichen Web-Portalen solche Modelle mit einem mittleren Preis um 10´500.- bei 200 - 220 tkm zu Tage bringt. Von daher denke ich das 10 k€ ein fairer Deal sind. Und ob der Wagen Checkheftgepflegt kann dir jeder Mercedeshändler schnell sagen, da es ja zentral gespeichert wird und nicht mehr mit Papierlappen wie vor 20 Jahren. Die können die auch sagen ob etwaige Rückrufe durchgeführt wurden und der angesprochene Service an der Steuerkette / Kettenspanner durchgeführt wurde. Wenn der Wagen "nur" in einer "freien" gepflegt wurde würde ich den Kaufpreis aber drücken, denn dann wird es mitunter schwer obige Punkte nachzuvollziehen.

Sind denn bei späteren Bj. z.B. Bj. 2013 Mopf die Injektoren immer noch ein Problem???

Der Preis passt, allerdings hatte der Wagen ein Unfall. 9000 Euro Schaden in der einen Werkstatt und noch mal 6000 Euro bei Mercedes....... Deine Ex Chefin hat doch bestimmt die Rechnung was gemacht wurde. Wenn nur Teile getauscht wurden, kein Problem. Sollte da mehr kaputt gewesen sein Finger weg und noch ein wenig sparen.

Der Motor schaft bei guter Behandlung noch mal 200000 Kilometer. Alles andere ist Geschmacksache.

9J. alt, fast 200tkm einen Unfallschaden plus die aktuelle Diesel Diskussion u. von Privat .., da sind 11tEu schon eine recht Sportliche Preisvorstellung, finde ich!

Die "Ankauf angebote der Händler" plus 1-2tEu als späteren VK entsprechen da schon eher der realität!

Bei mobile, werden FHz. mit diesen "Eckdaten" zwar durchweg für um die 11tEu u. mehr angeboten aber "verlangen" u. "bekommen" sind zwei gänzlich unterschiedliche Dinge!

Als wir im Juni letzten Jahres begonnen haben, nach einem GLK zu suchen, haben wir bei den diversen Autobörsen interessante FHz. "unter beobachten gespeichert", einige dieser Autos sind anscheinend immer noch nicht verkauft ..! Auch bei MB Händlern "stehen" immer noch GLK´s die mir damals "aufgefallen" sind ..!

Kurz, 11tEu sind für diesen GLK zuviel! Zwischen 9000 u. 9500Euro mehr würde ich nicht geben!

MfG Günter

Zitat:

@vadderssohn schrieb am 12. Januar 2018 um 19:32:26 Uhr:

Sind denn bei späteren Bj. z.B. Bj. 2013 Mopf die Injektoren immer noch ein Problem???

Nein, das war bei den Vor-MoPf-Modellen. Man hat damals wohl auch mit dem Austausch der Injektoren den Zulieferer gewechselt. Seit dieser Zeit ist die massenhaft auftretende Verkokung der Ventile nicht mehr aufgetreten.

Die Steuerkette hat die Eigenschaft, sich bei vielen Startvorgängen zu längen ( hängt mit dem hydraulischen Kettenspanner zusammen). Dies tritt eher bei Taxibetrieb auf ( klappern beim Kaltstart), weniger bei Privatnutzer mit Langstrecke. Die Lage der Steuerkette ist aber auf der Seite zum Getriebe hin und der Austausch ist extrem aufwändig und damit sehr teuer. Was mich bei dem Wagen stören würde ist der erhebliche Unfallschaden. In dem Fall würde ich die 10T€ nicht bezahlen - habe gerade einen top gepflegten gut ausgestattet 220er mit 93000km aus 2011 für 16T€ verkauft, Interesse war groß Preisvorstellungen gingen durchweg unter 14T€, einer wollte gar nur 12500 zahlen. Der Wagen war natürlich 1.Hand, bei MB gewartet und unfallfrei.

Wenn Du ihn für 8000 bekommst und er dir gefällt, dann ist das aus meiner Sicht OK.

Turbomori

Zitat:

@Crizz schrieb am 12. Januar 2018 um 19:27:58 Uhr:

... aber als BJ 2009 wird er vmtl. nur eine E4-Einstufung haben, und das drückt natürlich nochmal auf den Marktpreis. ...

der 220er GLK hatte von Anfang an Euro 5

Grüße und schönes WE

prio

danke für die Info, war mir neu

am 12. Januar 2018 um 22:48

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen:

Der Wagen ist 9 Jahre alt und hat 200t km. Dazu ein Unfallwagen und obendrauf noch ein Diesel. Sicher kann man 10t und mehr für den GLK verlangen, was man aber dafür bekommt und vor allem wann, ist eine andere Sache. Das Schlimmste ist der Unfallschaden, der gleich zwei mal sehr teuer repariert wurde. Das bedeutet, dass es schon einen ordentlichen Wums gemacht hat. Solche Autos stehen meist Monate lang herum und verlieren weiter an Wert bevor sie nach langer Zeit verkauft werden können. Was musste denn repariert bzw. getauscht werden? So ein Auto ist kaum mehr zu verkaufen, schmerzlich es für den Verkäufer, aber das ist die traurige Realität. Außerdem: wurde der Unfall sauber repaiert? Hast du dir die Stellen schon genau angesehen? Sind Unterschiede im Lack oder bei Spaltmaßen mit dem Auge erkennbar? Wenn ja - Finger weg!

Funktioniert sonst alles wie es soll? So ein Auto kannst du selbst später nur sehr schwer bis gar nicht verkaufen. Die vom Händler angebotenen 7500-8500 Eur finde ich sogar sehr hoch angesetzt, mehr würde ich dafür auch keinesfalls geben, da macht es auch keinen Unterschied ob ihr euch kennt oder nicht. Sie sollte eigentlich froh sein, wenn Sie diesen Unfallwagen für in dem Preisbereich verkaufen kann! Tipp an dich: entweder du kaufst ihn um max. 8500 und lässt dich darauf ein oder du schaust dich nach einem anderen Auto um, das keinen Unfall hatte. So einen GLK bekommst du schon ab ca. 11000. Zwar etwas mehr, aber du musst dir in ein paar Jahren keine Kopfschmerzen mehr über den Wiederverkauf machen!

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