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Kaufberatung für kleinen Baustellenanhänger

Themenstarteram 2. August 2017 um 13:42

Hallo zusammen,

bei uns steht in nächster Zeit eine komplette Haussanierung und im Anschluss das Umgestalten eines großen Gartens auf dem Plan. Aus diesem Grund möchte ich für diesen Zweck einen Anhänger anschaffen um bei Bedarf mal eben den Baumarkt zu plündern oder beim Baustoffhändler eine Schaufel Split etc. zu holen.

Ich frage mich nun welcher Anhänger zu solch einem Zweck der Richtige ist. Reichen für diesen Zweck die üblichen 750 KG 2x1 Meter Anhänger wie ich sie im Baumarkt finde? Reicht die ungebremste Variante bei der möglichen Zuladung von "nur" rund 600 KG?

Greife ich doch lieber auf einen größeren, gebremsten 1-Tonner zurück der auch mal ein Bigpack fahren kann? Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wann man wirklich mal "spontan" 1m³ Material benötigt. In dem Fall werden wohl noch andere Dinge benötigt wo sich wiederum die Lieferung lohnt.

Banal aber dennoch ein Gedanke: Wie verlaste ich Rigipsplatten mit 2,00 x 1,25 ohne diese zu beschädigen?

Rentieren sich die Mehrkosten für Bremse und hydrl. Dämpfer für eine 100er-Zulassung?

Und wo wir bei dem Thema Zulassung sind: Wie gestaltet sich diese bei einem neuen Anhänger? Muss ich diesen vorher beim TÜV vorführen oder erhält er bei der ersten Zulassung automatisch 3 Jahre TÜV?

Fragen über Fragen, wo ich nun einfach auf eure Erfahrung mit Eigenheim, Anhänger und den lieben Baumarkt hoffe :-)

Vielen lieben Dank im Voraus!

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136 Antworten

Ich habe einen Anhänger selbst und auf 5 unterschiedliche Zugriff!

Habe Kfz Mechaniker gelernt!

 

Und ca 300 Anhänger unterschiedlichster Hersteller bereits repariert!

 

Mit anderen Worten mit vielen Anhängern hantiert gesehen gearbeitet und dran gearbeitet! Vlt liegt es daran das ein Anhänger nicht mehr nur ein zugmaul mit unterschiedlichem Aufbau und 2-8 reifen ist!

 

Nochmal kurz auf den Amssens eingegangen boardwand vorne lässt sich nicht runterklappen, keine eckpfosten!

Schau mal das Bild an sehr dünnwandig alles und nichts entgratet ok entgraten kann man selbst hab ich auch an meinem eduard gemacht aber da ist zumindest stabiles Material genommen worden! Das kantenblech müsste nur 1mm Stärke haben laut Bild! Und das aus Verzinkten Blech kein Aluminium! Und die zupunkte gehen durch die siebdruckplatte und das Blech

Asset.JPG

...guck Dir z.B. mal dieses Detailphoto an: https://i.ebayimg.com/00/s/MTIwMFgxNjAw/z/D68AAOSwCQZZCwd9/$_20.jpg

Papierdünne gekantete Blechprofile, galvanisch verzinkt mit Blindnieten zusammengezimmert. Das Scharnier für die Bordwand... so wie das aussieht würde es nicht wundern, wenn das nur mit einer einfachen selbstscheidenden Blechschraube auf das "1mm-Blech-Profil" geschraubt wäre - ich glaube nicht, dass da auch nur wenigstens eine Mutter dahinter ist.

Thema "verzinkt"... bei den alten Anhängern wurde noch richtig feuerverzinkt, was eine richtig dicke Zinkschicht mit sich brachte... daher halten die alten Anhänger auch Jahrzehnte ohne sich in Rost aufzulösen.

Vor allem wurden die Profile anscheinend erst gekantet und anschließend im Tauchbad verzinkt und nicht einfach (vorab) verzinktes Blech in die Kantbank geschoben, wo die Zinkschicht bereits bei der Produktion / beim Abkanten beschädigt/ geschwächt wird.

Bei den Neueren wird einfach an allen Ecken & Enden gespart... selbst bei feuerverzinkten Bauteilen ist die Zinkschicht binnen weniger Jahre verbraucht und die Dinger fangen an knusprig zu werden. Ich hab das z.B. bei meinem 2,0to. Humbar BJ irgendetwas um die Jahrtausendwende gesehen... sämtliche Querträger haben an Kanten bereits Rost angesetzt, teils waren die Profile bereits komplett in der Fläche braun vom Rost.

Ich hab den Anhänger daher vor einigen Monaten komplett zerlegt, die entsprechenden Profile gesandstrahlt und lackiert.

(die angehängten Photos stammen noch von vor der "Revision")

Gegen den eigentlich etliche Jahre jüngeren Humbaur sieht der uralte ohne Rücksicht auf Verluste geschundene Anssems unten rum fast wie neu aus... Rost findet man da maximal in Form von Flugrost an irgendwelchen Schrauben bzw. die Blech-Schutzbleche haben angefangen zu rosten... aber dort wo man sich gewohnheitsmäßig zum Schaufeln draufgestellt hat bzw. man draufgestiegen ist um z.B. die Plane hochzuschlagen

Humbaur 2.0to.
Humbaur 2.0to.
Humbaur 2.0to.

Zitat:

@Bluebird145 schrieb am 3. August 2017 um 20:27:09 Uhr:

Hat jemand qualitativ Erfahrungen mit Anssems?

Inwiefern bringt mir der Hochlader denn wirklich Vorteile (Fahrverhalten? Fahrsicherheit? Zuladung?), wenn ich nicht grade mit Paletten o.ä. laden möchte? Möchte ich beispielsweise mit einer Schubkarre beladen wäre der Tieflade ja wieder die bessere Lösung oder sehe ich das falsch?

Das Beladen, egal womit, geht einfach Komfortabler. Mit der Hand musst du dich seitlich nicht immer über die Bordwände tief runter beugen, die Räder stören nicht,man kann alle Bordwände herunterklappen und kommt so, vor allem bei schwereren Teilen gut überall heran. Auch Schüttgut ist auf diese weise bei Bedarf nach drei Seiten schnell von der Ladefläche geschoben und dauert meist auch nicht länger als die komplette Kippprozedur. Kippen bring auch nur dann etwas, wenn man direkt zur Abladestelle heran fahren kann, was nicht immer möglich ist. Fahrstabilität ist nicht nachteilig. Meiner liegt bei etwas Ladung bereits wie ein Brett, obwohl die Spurbreite schon etwas nachteilig aussieht. Habe auch 100 km/h Zulassung und auch bei diesem Tempo alles ruhig beim Verfolger.

Einen Hochlader würd ich heute auch bevorzugen. Alles was geladen ist ist schon mal auf einer höhe. Beim Tieflader geht alles von unten hoch, bücklings reinladen und bücklings rausheben. Kippen muss der nicht unbedingt ist aber beim Bau und Gartengestaltung schon toll. Ohne Kipper könnte man ein Rad tief, das Andere auf einen Holzklotz stellen und die Ladung mit Rechen und ä. runterziehen. Bei den Mengen lässt sich das auch gut machen.

Für ähnliche Zwecke habe ich auch einen Anhänger gesucht, geworden ist es ein (kleiner als geplant) Koch mit 1,2t zGG also knapp einer Tonne Zuladung, Tempo100 Zulassung, Flachplane und 125x250Kastenmaß.

Gebraucht zum fairen Preis. Den werde ich ohne großen Wertverlust wieder los.

So etwas würde ich immer wieder machen und weiter empfehlen. Zerlegte Möbel bleiben dank Flachplane trocken, Fussleisten mit 2,5m passen rein (längs) und Gartenzeug geht auch mit weg. Mutterboden bis knapp eine Tonne (sind schon ein paar Schiebkarren...). Das Motorrad habe ich auch schon mit transportiert. Eine eierlegende Wollmilchsau.

Man sollte sich fragen wie groß brauch ich wirklich? Denn je größer - desto teuer (Wartung, Unterhalt, Reparaturen, Steuer, Versicherung,...)

Steuer steigt je mehr Gesamtgewicht. versicherung ist so wie ich es rausgesucht hab egal ob 500kg Anhänger oder 3,5t Anhänger!

 

Wartung? Sobald gebremst, muss man ihn regelmäßig abschmieren wobei das Gewicht wieder egal ist und an der Bremse passiert ewig erstmal nichts! Aber ja man braucht dann was mehr sowie reifen sobald mehr als 1 Achse verbaut ist!

Anhängig von der Versicherung, manche machen da Unterschiede.

Wartung? Klar ist es ein Unterschied ob eine oder zwei oder vielleicht gar keine Achse gebremst ist.

Beim größeren Anhänger sind auch die Reifen teurer, und wenn es gleich doppelt so viele sind ;)

Mit der BRemse passiert ewig erst mal nichts ist eine gewagte aussage. Wenn der Karren draußen steht und nur einmal im halben Jahr bewegt wird, geht die Bremse schon mal fest. Irgendwann ist das ganze Material auf der Baustelle, dann wird der Anhänger weniger genutzt.

...eine feste Bremse hatten wir an noch keinem unserer Anhänger. Dabei sind einige -z.B. Wohnanhänger, Bootstrailer- die mehr als nur ein paar Monate am Stück stehen... allerdings werden die Anhänger bei uns generell mit gelöster Bremse abgestellt.

Die Technik an Anhängern ist so robust & einfach, dass es absolut keinen Sinn ergibt extra deshalb zu einem ungebremsten Anhänger zu greifen und sich damit auf maximal 750kg zu.GG. einzuschränken.

Die einzigen technischen Probleme, die wir in den Jahren mit Anhängern hatten lagen bei Bootstrailern, die zum Auf- und Abslippen der Boote ins Wasser gefahren wurden... das mögen Radlager halt garnicht, wenn se unter Wasser gehen, vollaufen und anshcließend ständig voll Wasser stehen.

Salzwasser ist dabei -verständlicherweise- besonders katastrophal... da sollte man nach jedem Slippen die Radlager aufmachen, gründlich reinigen und neu fetten.

(Ach ja,... nur für den Fall, dass der Einwand käme... abgedichtete Lager, wie oft bei solchen Anhängern angepriesen kann man vergessen, spätestens nach wenigen Jahren laufen die auch voll mit Wasser)

Und Reifenverschleiß ist bei normaler privater Nutzung... wenn man nicht gerade tausende von Kilometern pro Jahr ähnlich nem Gespann im gewerblichen Güterverkehr runterreißt auch kein Thema.

Thema Versicherung... die nach dem Pflichtversicherungsgesetz vorgeschriebene Haftpflichtversicherung liegt z.B. bei dem oben gezeigten Humbaur mit 2,0to. zul.GG bei 27,49- EUR im Jahr (HDI Versicherung), die Steuer bei jährlich 74,- EUR.

PS: Saris 2000 kg Anhänger EZ 2008, FB3020, sehr guter Zustand oder Saris Anhänger 2000 kg Gesamtgewicht würde ich mir z.B. angucken. Wenn die tatsächlich -unten rum & technisch- in einem Zustand sind, wie es die Bilder vermuten lassen sind die bei den Preisen unschlagbar... muß man halt probieren, vielleicht geht bei dem ein oder anderen Inserat trotzdem noch was ala a bissl was geht immer.

Zitat:

@gast356 schrieb am 4. August 2017 um 20:24:15 Uhr:

Saris Anhänger 2000 kg Gesamtgewicht würde ich mir z.B. angucken.

Würde ich auch.

Alleine um rauszubekommen wie der die Keile vor dem Nummernschild festgekriegt hat.:D

So noch nie gesehen.:D

Scheint ein gutes Angebot zu sein.

Moorteufelchen

Themenstarteram 6. August 2017 um 23:45

Die 2-Tonner Saris habe ich mir auch schon angeschaut. Mit knapp viereinhalb Metern allerdings ein wenig zu lang für hier :-)

Ich kann hier so einen nur empfehlen. Sehr robust.

https://home.mobile.de/BENDERANHAENGER#des_81244288

Ich hab selbst so einen vor 3 Jahren von ner Baufirma für ganz kleines Geld übernommen. Der Anhänger ist jetzt 31 Jahre alt und steht noch richtig gut da.

Weil im Boden ein Loch war (ist wohl mal was schweres draufgefallen) hab ich den Boden und die Seitenwände neugemacht. Vom Licht waren die Gläser defekt und hab da kurzerhand komplett neue Aspöck angebaut.

Der Anhänger hat vor der Übernahme nur gestanden und das mit angezogener Bremse. Da war die Bremse hoffnungslos festgerostet. Die Baufirma hat die Bremse erneuern bezahlen wollen. Hab ein Angebot beim Anhängerhersteller eingeholt. Da hab ich noch 50€ draufgelegt und ne neue Achse bekommen.

Benderanhänger bekannter guter Anh. wird dort seit Jahren gebaut, und auf Wunsch.

Für eine Haussanierung (nicht nur bisschen renovieren) und die Umgestaltung eines großen Gartens halte ich den typischen 750er Baumarkthänger für 399 € für völlig ungeeignet. Zumindest wenn man ein halbwegs potentes Zugfahrzeug hat und auch weit mehr als 750 Kg gebremst ziehen darf. Dann lohnt sich für Dein Vorhaben auch ein großer gebremster mit 1,5-2,0 Tonnen zGG.

Ich hab quasi genau das gleiche schon durch bei mir. Zuerst Garten und aktuell gerade das Haus. Habe drei verschiedene Hänger regelmäßig in Benutzung:

Humbaur Steely 750Kg, incl. Bordwanderhöhung und Plane ca. 600€ im Hornbach

Humbaur HU752314 750Kg, incl. Bordwanderhöhung und Plane ca. 1500€

Humbaur HN253118 2500Kg, incl. Bordwanderhöhung und Plane ca. 3500€

Der Steely ist bezüglich Haltbarkeit und Belastbarkeit ganz klares Schlußlicht. Aus meiner Sicht ist der nur für leichten Einsatz wirklich geeignet. Gartenabfälle und anderes leichtes Zeugs sind OK. Bauschutt würde ich damit eher sein lassen. Das habe ich recht schnell festgestellt. Die Seitenwände verbiegen sich, die Zurrösen halten kaum was aus, die Bodenplatte biegt sich durch.

Es gibt sicher Leute, die mit so einem "Spielzeug" ein komplettes Haus abreissen und wieder aufbauen. Nur ICH würde mir das nicht antun wollen. Daher ganz klare Empfehlung von mir, für Dein Vorhaben einen stabilen Anhänger mit ausreichend Nutzlast zu kaufen.

Gruss

Jürgen

 

Ich habe mir am WE einen 1,3to geholt. 1to zuladung, 3,1m Ladefläche... Weniger als 1to sollte es nicht sein. Ne palette beton dürfte schon auf 1,4to kommen.

Seitenwanderhöhung wegen somit etc auch nicht nötig. Das gewicht vom schuttgut lässt Max 2/3 als ladehöhe zu...

Preis war 800€. Frisch TÜV, neue beleuchtung.

100km/h brauch ich nicht. Werde mich auch nicht drum bemühen. 100km nach polen wenn nötig, schafft man auch so...

Ich hab nen Unsinn UDK 1800, den kann ich auch nur empfehlen, Unsinn ist einer der wenigen Hersteller, die Vierkantrohrrahmen haben, der Anhänger ist sehr stabil und läuft super hinterher, auch zum Rangieren ist er wunder bar.

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