Kaufberatung E 500 mit 315.000 km

Mercedes E-Klasse S212

Hallo Leute, ich komme aus dem 211er Forum. Ich möchte mir gerne ein anderes Auto kaufen und habe einen S212 500 im Auge. Der Wagen hat aktuell 315000km drauf. TÜV neu. Von einem deutschen Händler. Ausstattung ist super. WDD2122721A279592

Schadenshistorie hänge ich an. Letzter Eintrag eine Inspektion bei 308000km. Sonst keine Auffälligkeiten. Da ist die Frage ob das gut oder schlecht ist?!

Motorseitig bereit mir die Laufleistung keine Sorgen. Aber gibt es andere technische Einrichtungen, die bei der Laufleistung gerne kaputt gehen? Der Preis liegt bei 16000€. Also mehr als in Ordnung. EZ ist 06/2010.

Wäre über Hilfe sehr dankbar.

Danke

Beste Antwort im Thema

Die M278 Motoren (4,7L - 408PS) haben gewisse Schwächen, die man in den anderen Threads nachlesen kann.

Ich würde IMMER den M273 (5,5L - 387PS) bevorzugen, da dieser der Robustere Motor von beiden ist und noch ein richtiger "Sauger"!

P.S.: Den 500er mit dem 5,5L Agregat bin ich selber 250km Probegefahren. Eines der besten Motoren für mich! Leider hatte ich kein vergleichbares Fahrzeug mit 4Matic finden können. 🙁

LG

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.. egal, 19.900 Euro für ein Auto mit über 300.000km finde ich krass.

Da würde ich schon einen mit den halben km nehmen.

So, ich hab jetzt mit dem Verkäufer telefoniert. Er sagte mir, dass ein "Brummen" zu hören sei. Er verglich es mit dem befahren eines Seitenstreifens. Er konnte das Geräusch nicht lokalisieren, tippte spontan aber auf Getriebe. Er sagte aber auch, dass es ganz normal schaltet. Lediglich das Geräusch sei zu hören. Er machte auch so einen ehrlichen Eindruck.

Jetzt die Frage an die Spezis, was tippt ihr denn aufgrund der mageren Fehlerbeschreibung? Automatikgetriebe ist nicht mein Spezialgebiet.

Das 722.904 bekommt man in der Bucht für 1000€ +/-

Lass die Finger von. Der Wagen ist tot!!!

Differential?

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Der ist mir auch schon ins Auge gefallen aber ohne Garantie bei der Laufleistung ist mir ein bisschen zu heiß. Im Februar wollte er noch 17.900 haben

Das hat er mir auch gesagt...aufgrund der Geräusche ist er 2000€ runter gegangen, damit die Händler (Export,...) kommen...

Ich werde es dann auch sein lassen...

Zitat:

@digitalfahrer schrieb am 29. Juni 2017 um 15:53:38 Uhr:


.. egal, 19.900 Euro für ein Auto mit über 300.000km finde ich krass.

Da würde ich schon einen mit den halben km nehmen.

Dachte der kostet 16000 Euro ??

Zitat:

@FNAB1488 schrieb am 29. Juni 2017 um 16:14:52 Uhr:


Das hat er mir auch gesagt...aufgrund der Geräusche ist er 2000€ runter gegangen, damit die Händler (Export,...) kommen...

Ich werde es dann auch sein lassen...

Denke das ist besser so, könnte schnell teuer werden.
Dann lieber mit Ruhe einen suchen der Garantiefähig ist.

Da ich mich für einen ähnlichen Wagen interessiere, hänge ich mich hier einfach mal mit rein.
Bei einem 5,5er mit <100.000km vom Händler kann man im Prinzip nichts falsch machen, oder?
Preislich zwischen 22 und 26 Riesen?
Was fällt denn ab den 100.000 so alles an Service bzw. Teiletausch an?
Danke für eure Antworten!

Ob ein Gebraucht-Kauf gut ist oder nicht hängt m.E. von drei Faktoren ab:
1) Montagsauto? (Das einzelne Kaufobjekt bzw. die ganze Fahrzeugreihe bzw. das ganze Portfolio des Hersteller)
2) (Ab-/Be-)Nutzungs- bzw. Be-/Misshandlungs- bzw. Instandh-/Verunstaltungsverhalten des Vorbesitzers (jaja, der letzte hinkt bisschen...)
3) Erwartbare Kooperation / Widerstände des Verkäufers bei Gewährleistungsansprüchen (NL, Vertragswerkstatt, "seriöser" Autohändler, Fähnchenhändler)

11 Kundendienste, davon ganze zwei ohne Überschreitung der 26.000 km Marke, im Maximum ganze 31.735 km zwischen zwei Services.
Ferner deutet diese Schadenshistorie darauf hin, dass der Wagen seit Kauf keine Mercedes-Werkstatt mehr von innen gesehen hat ("bei Mercedes-Benz" fehlt).
Bei der Laufleistung sollte aber selbst bei lückenloser Servicehistorie (bzgl. Zeit- & Streckenlimit, stets bei MB) höchstens dann Kulanz denkbar sein, wenn man selbst sämtliche Services bei seiner Stammwerkstatt durchgeführt hat und dort mit Handkuss empfangen wird, also geschenkt.

Was schließe ich daraus (und den vorliegenden Daten):
- 07/2010 - 05/2013 ~ 60 t km/a
- 05/2013 - 03/2016 ~ 47 t km/a
- vermutlich gewerbliche Nutzung mit wechselnden Fahrern
- vermutlich keine gemütlichen, materialschonenden Spazierfahrten
- ca. 1 Jahr kein erfolgter Verkauf -> vllt. nicht sofort ins Auge fallende Probleme, ggf. Sachverständigen hinzu ziehen
- konsequent überzogene Serviceintervalle kann man vielfältig interpretieren, z.B. als Indiz für Wartungsstau, mangelnde Fürsorge, Pflege

Wie Mucksheep bereits erwähnt hat, sind anschaffungsnahe, kostspielige Reparaturen ein nicht zu unterschätzendes Risiko und es sollte unbedingt hierfür eine Reserve vorhanden und mental eingepreist werden (damit die Freude am neuen Dicken nicht gleich wieder verfliegt). Ich kann nicht selber schrauben und habe auch keinen befreundeten KFZ-Meister. Mir wäre daher die Nummer zu unsicher.

E500-315k-km

Ich würde mir niemals einen Gebrauchten ( egal welche Marke,ob Diesel/Benziner ) mit einer Km-Leistung von über 100000 Km kaufen,egal ob Privat oder Händler !
Das Risiko wäre mir zu groß,selbst mit gepflegtem Checkheft !!!
Sicher,hängt man da nicht drin,aber lieber noch etwas sparen und was "ordentliches" kaufen.
Oder man legt sich einen ordentlichen "Batzen" Euronen auf die Seite,für eventuelle Reparaturen !

Gruß Michael

Zitat:

@migoela schrieb am 29. Juni 2017 um 20:12:05 Uhr:


Ich würde mir niemals einen Gebrauchten ( egal welche Marke,ob Diesel/Benziner ) mit einer Km-Leistung von über 100000 Km kaufen,egal ob Privat oder Händler !
Das Risiko wäre mir zu groß,selbst mit gepflegtem Checkheft !!!
Sicher,hängt man da nicht drin,aber lieber noch etwas sparen und was "ordentliches" kaufen.
Oder man legt sich einen ordentlichen "Batzen" Euronen auf die Seite,für eventuelle Reparaturen !

Gruß Michael

Das ist m.E.aber nun auch ein bissl übertrieben ängstlich! Bei regelmäßiger Wartung sind 100.000 KM i.d.R. eigentlich kein Problem. Der Durchschnittsfahrer, der auch angewiesen ist, dass ein gut gewartetes Fahrzeug ihn täglich auf Arbeit bringt, fährt das in 4-5 Jahren.Habe momentan mein erstes Fahrzeug < 100.000 KM und hatte mit der Vielzahl davor keine ungewöhnlichen Probleme. Zumal preislich zwischen 95.000 KM und 105.000 KM teilweise schon Welten liegen können! ;-)

@Mucksheep8279
Ja,natürlich,da gebe ich Dir zu 100% Recht !
Vielleicht bin ich in der Beziehung zu viel " Hosenscheisser" !
Aber - wenn beim 500er was verreckt ist ein Unterschied als beim z.B. 200er ! (egal ob Bremsen oder Sonstiges)
Und da sollte man (allgemein,egal welche Km-Leistung) mehr als " Zweieurofünfzig " in der Hinterhand haben !!!
Motormässig (wenn regelmäßig Öl/Fillter gewechselt wurden) mache ich mir null Gedanken bei diesem Km-Stand,nur das ganze drumrum kann teuer werden !
Diese "Riesen" Fahrzeuge bekommt man - mit dieser Km - Leistung relativ "billig".
Für einen vergleichbaren 500er mit unter 100000 Km legt man noch 25-30000€ auf den Tisch.
Aber wie gesagt,da hängt man nicht drin,ist wie russisch Roulette !!!

Gruß Michael

Zitat:

@migoela schrieb am 29. Juni 2017 um 20:54:49 Uhr:


Vielleicht bin ich in der Beziehung zu viel " Hosenscheisser" !

Ich habe früher auch so gedacht. Hab ne Weile schlecht geschlafen, weil ich mir nen Exoten mit 104.000 KM gekauft hatte. Den habe ich nochmal 100.000 KM in 5 Jahren gefahren, ohne nennenswerte Vorkommnisse, außer Wartung. Nach den 5 Jahren und Kilometern habe ich den Hobel für das gleiche Geld verkauft bekommen, was ich bezahlt hatte. Seitdem bin ich da ruhiger geworden. Unter 100.000 KM bin ich bereit mehr Geld auszugeben. Mehr nicht. Über 100.000 KM ist der Wertverlust meist geringer. Risiko ist bei beiden gleich. Geringstes Risiko...Neukauf und nach 2 Jahren weg. Ist rein privat in MEINER gewünschten Fahrzeugklasse aber weder darstellbar, noch wirtschaftlich.

Wenn alles nachweisbar ist, kaufe ich sogar lieber Autos mit 200000km+

Wenn man hier im Forum ein bisschen mitliest, stellt man schnell fest, dass viele Probleme zum Beispiel in den ersten 30-60000km auftreten...klar werden diese dann zumeist auf Kulanz behoben, aber trotzdem hat man die Rennerei...weiter geht's mit größeren Reparaturen bis ca 200/250000km...ab da ist "meistens" alles gemacht...bei dem Motor hier beispielsweise das Schaltsaugrohr, beim Vorgänger die Kettenradproblematik und und und...oft sind dann auch Teile wie Turbo, Generator, AGR, EKAS usw schon mal getauscht...Getriebe nicht zu vergessen...

Das sind Gedanken, die mir immer durch den Kopf gehen...klar birgt so eine hohe Laufleistung ein nicht zu unterschätzendes Risiko, aber ich bin damit bis heute stets gut gefahren und konnte dadurch auch schicke Autos fahren, die mir aus finanzieller Sicht sonst verwehrt geblieben wären...

Aber es muss jeder selber wissen...ich muss auch dazu sagen, dass ich gelernter Kfz-Mechatroniker bin...arbeite zwar als Reifenmonteur, bekomme aber Teile zu Einkaufskonditionen und kann die Werkstatt nutzen...wenn's brenzlich wird, steht mir unser Meister zur Seite...wenn ich das nicht hätte, würde ich keinen Mercedes in der Klasse fahren

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