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Kaufberatung 3er Erstauto - Worauf achten?

Themenstarteram 22. Dezember 2018 um 19:32

Hallo,

eignet sich der E36/E46 noch als Erstauto, wenn technisches Verständnis und Interesse vorhanden ist?

Wieviel sollte man mindestens einplanen um kein Loch ohne Boden zu erwerben?

Versicherung läuft als Zweitwagen.

Vielen Dank für jede Hilfe

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46 Antworten

1. ja (und je weniger dran ist, desto weniger Probleme macht er. 318i mit M40 Motor z.B. "mit ohne" Automatik, Servo, Klima und so Zeug, auf das man locker verzichten kann. Kommt natürlich auf deine Ansprüche, Schraubergeschick und/oder Geldbeutel an.)

2. kommt drauf an, mit etwas Glück genügen 1.000 € (und etwas Eigenleistung, speziell zur Rostvorsorge)

3. Typklassenverzeichnis ---> http://www.autoampel.de/treffer?_2x6c83cx32d640c5714a1

Dann kommt's noch drauf an, ob du von evtl. kommenden Benziner-Fahrverboten für Euro 1+2 betroffen wärst. Falls ja, einen ab Euro 3 nehmen.

Ansonsten : lesen lesen lesen

Allgemein bzw. meine Meinung : https://www.motor-talk.de/.../...stiges-auto-gesucht-t6462981.html?...

E36 https://www.motor-talk.de/.../e36-3er-kaufberatung-t6188459.html?...

E46 https://www.motor-talk.de/.../...fberatung-und-tipps-t5918469.html?...

Ob sich ein Auto als Erstauto eignet, hängt vom Fahrer ab.

Erstauto als Zweitwagen?

Bedeutet das, es soll dein erstes Auto sein, das auf Mapa angemeldet wird oder meinst Du, es soll dein Hauptfahrzeug werden?

In beiden Fällen würde ich sagen: E36: nein. E46 evtl.

Der 3er ist versicherungstechnisch teuer. Damit ist er für eine günstige PKW-Lösung schon mal uninteressanter, als sehr niedrig eingestufte Autos. Geht es um Gefühle, sieht es wieder anders aus. Doch dann sollte der baldige Youngtimer, wie der E36 nicht als Alltags-/Winterauto bewegt werden.

Es ist immer ein wenig irritierend für mich, wenn jemand ein altes Auto sucht, um günstig Auto zu fahren. Dazu muss man wissen, dass man entweder eine Schrottkarte erwirbt, die dauernd kaputt sein wird oder einen gepflegten Klassiker, der für Salz und Schnee zu schade ist. Viele haben ja die Illusion, ein 20 Jahre altes Auto mit 100.000 KM könnte ein Neuwagen sein, wenn er auf den 5-Meter Bildern im Internet gut aussieht, auch wenn er nur 2.800 kostet. Nein, wertvolle Autos haben ihren Wert und Preis. Billig ist nur, was noch viel kosten wird.

Doch, es gibt alte Autos, die nicht dauernd kaputt sind. Ein unverbastelter E36 mit dem 2,8 Liter M52 Motor, der rosttechnisch ok ist und von jemand über 40 bewegt wurde, ist sicher kaufbar. Der E46 hatte mehr Rost- und Elektronikprobleme. Doch die Experten sind eher im BMW 3er Forum, als hier.

Kurz und knapp - E46 kann man kaufen. Rost sollte bei gepflegten Autos kein Thema sein und je nach Baujahr sind 6 Pustetüten und ASC-T an Bord.

Gruß

Frank

Die E36 sind fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden, demnach sollte die Versicherung recht niedrig sein? Dass sie fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden sind, spricht andererseits auch nicht gerade für die Modelle, der E36 meiner Cousine hat übel gerostet, auch E46 sind selten geworden, würde in den Baujahren vll. nen A4 in Erwägung ziehen, als 1.8T oder aufwärts wenns etwas mehr Power sein soll, die rosten wenigstens nicht und das Image ist auch nicht so übel, wobei verbastelte E46 ab dem Facelift recht selten waren.

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 23. Dezember 2018 um 18:39:38 Uhr:

Die E36 sind fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden, demnach sollte die Versicherung recht niedrig sein? Dass sie fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden sind, spricht andererseits auch nicht gerade für die Modelle, der E36 meiner Cousine hat übel gerostet, auch E46 sind selten geworden,

Die E36 werden auch seit 18 Jahren nicht mehr gebaut, was erwartest du? Und E46 sind selten? Kann ich nicht behaupten. Und wieso sollte die Versicherung niedrig sein, wenn es von dem Fahrzeugtyp nicht mehr viele gibt?

Zitat:

@Mad_Max77 schrieb am 26. Dezember 2018 um 12:02:30 Uhr:

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 23. Dezember 2018 um 18:39:38 Uhr:

Die E36 sind fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden, demnach sollte die Versicherung recht niedrig sein? Dass sie fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden sind, spricht andererseits auch nicht gerade für die Modelle, der E36 meiner Cousine hat übel gerostet, auch E46 sind selten geworden,

Die E36 werden auch seit 18 Jahren nicht mehr gebaut, was erwartest du? Und E46 sind selten? Kann ich nicht behaupten. Und wieso sollte die Versicherung niedrig sein, wenn es von dem Fahrzeugtyp nicht mehr viele gibt?

Die Versicherung bemisst sich doch nach der Schadenshäufigkeit, ein Auto das kaum mehr im Straßenverkehr vertreten ist, kann auch keine hohe Schadenshäufigkeit haben und klauen wird ein E36 heute auch niemand mehr. Vor etwa 15 Jahren war ein 320i billiger als ein 316i in der Versicherung, eben weil mehr 316i von Fahranfängern gefahren wurden. Wie verbreitet Autos noch sind, scheint bundesweit stark zu schwanken, bei mir sind E46 und E39 selten geworden, E36 ungefähr noch so häufig wie Golf 2, keine Ahnung wie das anderswo ist.

am 26. Dezember 2018 um 12:54

Zitat:

Die Versicherung bemisst sich doch nach der Schadenshäufigkeit, ein Auto das kaum mehr im Straßenverkehr vertreten ist

Stimmt nur zur hälfte.:D

Die prozentualle Schadenshäufigkeit des

Fahrzeugtypes gemessen auf seinen Bestand

ist für die Versicherungsklasse entscheident!

Nicht die absolute!!

Mal zur Veranschaulichung:

Golf 3 1000 Autos von den 100 einen Crash bauen.

Verhältniss 10:1!

BMW E36 100 Autos von denen 20 einen Crash bauen.

Verhältniss 10:5!

Trotz weniger Fahrzeuge wirds dan deutlich teurer.:eek:

Für den Fall das der TE noch mitliest, würde ich ihm den späten

E46 am besten den 320er hier sind Kosten und

Zuverlässigkeit noch im günstigen Einklang raten.

Auch haben die letzten Baujahre DSC welches umgangssprachlich

als ESP bekannt ist an Bord, somit bleibt der Hinterradantrieb

immer schön auf Kurs.:D

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 26. Dezember 2018 um 12:54:53 Uhr:

Zitat:

Die Versicherung bemisst sich doch nach der Schadenshäufigkeit, ein Auto das kaum mehr im Straßenverkehr vertreten ist

Stimmt nur zur hälfte.:D

Die prozentualle Schadenshäufigkeit des

Fahrzeugtypes gemessen auf seinen Bestand

ist für die Versicherungsklasse entscheident!

Nicht die absolute!!

Mal zur Veranschaulichung:

Golf 3 1000 Autos von den 100 einen Crash bauen.

Verhältniss 10:1!

BMW E36 100 Autos von denen 20 einen Crash bauen.

Verhältniss 10:5!

Trotz weniger Fahrzeuge wirds dan deutlich teurer.:eek:

...

Das macht Sinn, mit dem Alter der Fahrzeuge ändert sich aber auch die Käuferschicht, das eine oder andere Fahrzeug ist für Poser oder Raser schlicht nicht mehr interessant.

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 26. Dezember 2018 um 13:18:24 Uhr:

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 26. Dezember 2018 um 12:54:53 Uhr:

 

Stimmt nur zur hälfte.:D

Die prozentualle Schadenshäufigkeit des

Fahrzeugtypes gemessen auf seinen Bestand

ist für die Versicherungsklasse entscheident!

Nicht die absolute!!

Mal zur Veranschaulichung:

Golf 3 1000 Autos von den 100 einen Crash bauen.

Verhältniss 10:1!

BMW E36 100 Autos von denen 20 einen Crash bauen.

Verhältniss 10:5!

Trotz weniger Fahrzeuge wirds dan deutlich teurer.:eek:

...

Das macht Sinn, mit dem Alter der Fahrzeuge ändert sich aber auch die Käuferschicht, das eine oder andere Fahrzeug ist für Poser oder Raser schlicht nicht mehr interessant.

Gerade für junge Raser sind eben solche Fahrzeuge interessant. Nicht jeder 18-25 jährige kann sich einen neuen AMG leisten. Gerade das erste Autos muss immer billig, schnell, sportlich, krass sein. Dann landet man halt bei sowas wie ein Dreier BMW.

316 e36 2017 von 20 auf 21 gestiegen und seitdem konstant.

318 2018 von 21 auf 20 gefallen und steigt nächstes Jahr wieder auf 21

320 2016 von 21 auf 20 gefallen und bleibt seitdem konstant.

 

Günstig wäre eine Einstufung von 12-15

Moin,

Beide Fahrzeuge sind mittlerweile vom Typ - kaif das beste was geht für den angemessensten Preis. Heißt - Müllhaufen gehen für 200€ plus 100€ für jeden Monat TÜV über den Tisch. Beide Modelle haben ihre Probleme, die auch sehr teuer werden können.

Einen M40 zu empfehlen ist mal sowas wie glatter Hohn - speziell der Hinweis auf alles andere zu Verzichten, weil es kaputt gehen könnte. Der M40 ist höflichst umschrieben eine Schrotthaufen, der extremst Wartungsintensiv ist. Mit nem M42, M43 oder M50 fährt man unter Garantie günstiger, selbst mit diesen ach so bösen Extras - die gehen nämlich eher selten kaputt - wogegen man Wetten mit miesen Quoten darauf abschließen kann, dass beim M40 die Nockenwelle, die Pleuellager, der Zahnriemen oder die Ventile den Geist aufgeben, bevor was anderes die Grätsche macht.

Grundsätzlich - die größte Hürde ist noch die Versicherung. Es gibt zwar einige Motorisierungen, die langsam aber sicher sinken - die meisten sind dennoch aktuell als teuer einzustufen. Danach kommen die durchaus vorhandenen Probleme bzgl Rost an einigen Stellen, was halt teuer werden kann, aber die meisten E36 und E46 machen daraus kein großes Geheimnis (man muss natürlich dennoch wissen, wo man hinsehen muss).

Zu beiden Mkdellen findest du das typische, dass mir bekannt ist im Blog unter Kurzkaufberatungen.

LG Kester

Zitat:

@Nyasty schrieb am 26. Dezember 2018 um 19:16:52 Uhr:

Zitat:

@Skodadriver0815 schrieb am 26. Dezember 2018 um 13:18:24 Uhr:

 

Das macht Sinn, mit dem Alter der Fahrzeuge ändert sich aber auch die Käuferschicht, das eine oder andere Fahrzeug ist für Poser oder Raser schlicht nicht mehr interessant.

Gerade für junge Raser sind eben solche Fahrzeuge interessant. Nicht jeder 18-25 jährige kann sich einen neuen AMG leisten. Gerade das erste Autos muss immer billig, schnell, sportlich, krass sein. Dann landet man halt bei sowas wie ein Dreier BMW.

316 e36 2017 von 20 auf 21 gestiegen und seitdem konstant.

318 2018 von 21 auf 20 gefallen und steigt nächstes Jahr wieder auf 21

320 2016 von 21 auf 20 gefallen und bleibt seitdem konstant.

 

Günstig wäre eine Einstufung von 12-15

316, 318 oder auch Golf 3 GTI sind für heutige Verhältnisse aber alles andere als krass oder schnell, der 318i hat Beschleunigungswerte wie ein Polo 1.4 16V. Der 3er GTI liegt auf dem Niveau der kleinsten TSI. Die üblichen Verdächtigen fahren heute eher Audi ab Singleframe oder große Mercedes, zumindest bei mir in der Gegend. Auffallend viele Golf V GTI sieht man auch, habe fast das Gefühl beim Golf V sind nur die GTI übrig geblieben, aber irgendwie off-topic. Mich wunderts ehrlich gesagt, dass heutige 18-Jährige den E36 überhaupt noch kennen.

@ Nyasty

Meine Mutti fährt einen E46 318iA mit 118PS, welcher im Moment bei uns steht, da sie in Kur ist. Also wenn das ein Raserauto sein soll, dann frage ich mich, was mein Familienkombi ist?

Den 318er würde ich als grundsolides Fahrzeug der Mittelklasse bezeichnen. Nicht wirklich schnell, aber gerade ausreichend motorisiert, um gut im Verkehr mitschwimmen zu können. Also für Anfänger durchaus empfehlenswert.

Gruß

Frank

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 26. Dezember 2018 um 19:41:18 Uhr:

 

Einen M40 zu empfehlen ist mal sowas wie glatter Hohn - speziell der Hinweis auf alles andere zu Verzichten, weil es kaputt gehen könnte. Der M40 ist höflichst umschrieben eine Schrotthaufen, der extremst Wartungsintensiv ist. Mit nem M42, M43 oder M50 fährt man unter Garantie günstiger, selbst mit diesen ach so bösen Extras - die gehen nämlich eher selten kaputt - wogegen man Wetten mit miesen Quoten darauf abschließen kann, dass beim M40 die Nockenwelle, die Pleuellager, der Zahnriemen oder die Ventile den Geist aufgeben, bevor was anderes die Grätsche macht.

Alle paar Jahre mal 'ne Stunde für'n Zahnriemen soll "extremst wartungsintensiv" sein ?

Wieviele M40 hattest denn schon, daß du sooo schlecht über den urteilen kannst ?

Als einzigen Minuspunkt am M40 seh ich die Nockenwelle und deren Schmierröhrchen, sonst nix !

Hat also so üüüberhauptnix von Schrotthaufen ! Das sagen wahrscheinlich immer nur die, die den Zahnriemen nicht rechtzeitig gewechselt haben ;-)

Lagerschalen hat ein m40 die gleichen wie ein M42, M43, M44

https://www.ebay.de/sch/i.html?...

. . . sind also genauso viel oder wenig wartungsintensiv wie die vom M40 auch. Kommt also eher auch die Fahrer an ---> "echte Heizer" müssen die schon vor 100.000 km wechseln, sparsam-gemütliche Fahrer (wie ich) erst bei ü 500.000 km ! Das muß also jeder selber raushören, wann's Zeit wird/ist.

Und was beim M40 die Nockenwelle, das sind beim M43 die Kopfdichtung (M40 hat zwar die gleiche, aber es geht immer nur die an den M43 kaputt), die Plastik-Wasserflansche am Kopf (M40 hat welche aus Alu) und die Steuergehäusedichtung, da kannst ab 200.000 auch schon fast drauf warten . . .

Oder wechsel mal z.B. schnell 'nen einzelnen tickernden Hydrostößel an einem 6-Zylinder . . . kannst vergessen. Beim M40 geht das ohne große Probleme :p

Und allein Zündkerzenwechsel am 6-Zyl dauert ja schon fast so lang wie ein Zahnriemenwechsel am M40 . . .

Und dann noch die Modelle (ab 1998 etwa) mit Kennfeldthermostat . . . mag ja kurzfristig für Verbrauch/Effizienz besser sein, aber Betriebstemperaturen von 105° statt 95° gehen mit zunehmendem Alter dann doch eher auf Kosten der Langlebigkeit (---> Blähkühler, Ausgleichbehälter, Kopfdichtung, Wasserflansche)

Haben also alle ihre speziellen Vor- und Nachteile. Wer also den M40 als "Schrotthaufen" bezeichnet, sollte das bei den anderen aber genauso tun . . . oder eben alle als gut (aber eben doch nicht ganz perfekt) bezeichnen.

Mein Liebling wär ein M40 mit Rollenschlepphebeln vom M43, dann wär er perfekt . . . irgendwann bau ich das nochmal ein in meinem "Nicht-Schrotthaufen-M40" (km-Stand siehe spritmonitor, soo schrottig kann der also gar nicht sein ;-) )

Nur ein Autobahn-/Rennmotor isses vielleicht nicht unbedingt, aber für alles andere isser durchaus brauchbar, sofern man mit 100 - 113 PS zufrieden sein sollte. Ich bin's jedenfalls.

Alles andere :

Naja, ich sag's mal so : An meinem wird NIE eine Servolenkung undicht werden, und es werden auch NIE Klimaanlage oder Automatikgetriebe Probleme machen . . . weil's einfach nicht dran ist. Aber ok, das muß eben jeder mit sich (+ Geldbeutel) abklären, welche Extras es unbedingt sein müssen und auf welche man evtl. verzichten kann.

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