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Karosserie - Heckteil einschweißen nach Unfall

Themenstarteram 11. Februar 2015 um 0:19

Wie aufwendig ist es, Blech abzutrennen und einen neuen Heckflügel anzuschweißen?

Besser das Auto verschrotten lassen oder das Risiko einer Reparatur eingehen? Meine Befürchtungen sind, daß man das sieht.

Beste Antwort im Thema

Für einen guten Karosseriebauer ist sowas sein tägliches Brot; da mach dir mal keine Sorgen. Wenn sich der Unfall wirklich wie beschrieben abgespielt hat, würde ich mir eher um meine Fahrwerksgeometrie Gedanken machen als um den Austausch des Seitenteils.

mfg

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Gib' doch mal mehr Info, was für ein Auto und was im Detail soll ersetzt werden?

Themenstarteram 11. Februar 2015 um 0:43

Ist ein Audi A3. Komplette Fahrerseite (Kotflügel, Tür und Heck sowie Stoßstange) muss erneuert werden. Der Karosseriebauer sagte, der Heckkotflügel muss abgetrennt und ein neuer eingeschweißt werden.

Der A3 stand quer vor einem LKW Führerhaus und wurde von einem 40 Tonner mit 95km/h über die Autobahn geschoben. War Horror ...

Bei einer professionellen Reparatur ist garantiert ein hoher vierstelliger Eurobetrag fällig.

Für einen guten Karosseriebauer ist sowas sein tägliches Brot; da mach dir mal keine Sorgen. Wenn sich der Unfall wirklich wie beschrieben abgespielt hat, würde ich mir eher um meine Fahrwerksgeometrie Gedanken machen als um den Austausch des Seitenteils.

mfg

1. Großen Bogen um die Vertragswerkstätten machen oder überhaupt KFZ Werkstätten.

2. Gehe zu einem Karosseriebauer die reparieren das so das du keinen unterschied zu vorher siehst.

3. Sollte das Fahrzeug verzogen sein kann es auf einer Richtbank gerichtet werden aber das sagt dir der Karosseriebauer.

4. Kann die einen Karosseriebauer an das Herz legen bei meinem Toyota hatten die es perfekt hinbekommen.

Zitat:

@Ruedi1952 schrieb am 11. Februar 2015 um 10:50:32 Uhr:

1. Großen Bogen um die Vertragswerkstätten machen oder überhaupt KFZ Werkstätten.

2. Gehe zu einem Karosseriebauer die reparieren das so das du keinen unterschied zu vorher siehst.

3. Sollte das Fahrzeug verzogen sein kann es auf einer Richtbank gerichtet werden aber das sagt dir der Karosseriebauer.

4. Kann die einen Karosseriebauer an das Herz legen bei meinem Toyota hatten die es perfekt hinbekommen.

Eben, die Vertragshändler geben den Auftrag meist auch nur weiter, und berechnen auch noch die Verbringung ....Karosseriebauer machen sowas jeden Tag, da kann man nur staunen

Gruss aus Kassel

Themenstarteram 11. Februar 2015 um 12:24

Besten Dank an Euch!

Zitat:

Wenn sich der Unfall wirklich wie beschrieben abgespielt hat, würde ich mir eher um meine Fahrwerksgeometrie Gedanken machen

Da stimme ich Dir zu und genau diese Gedanken habe ich auch. Ich bemerke aber nichts am Lenkrad, keine Spurveränderungen. Aber von den Achsen her poltert es gewaltig. Könnte auch das Alter sein, nach 9,5 Jahren.

Zitat:

Gehe zu einem Karosseriebauer die reparieren das so das du keinen unterschied zu vorher siehst.

Sehe ich so wie Du! Volle Zustimmung, denn der Gutachter riet mir sogar dazu. Bin dann zu einem Karosseriebauer, der das seit 40 Jahren macht.

Zitat:

Bei einer professionellen Reparatur ist garantiert ein hoher vierstelliger Eurobetrag fällig.

Du weißt bescheid, hast sehr gut geschätzt! 6100€.

 

- Haben die Strukturteile am Unterboden wirklich nichts abbekommen?

- Ist das Auto schon vermessen worden? Oder meinte der Gutachter dass man darauf verzichten könne "weil er noch so schön fährt"?

- Bis dann alles fertig ist, hast du rund € 8000,- ins Auto gesteckt. Lohnt sich das noch?

Wenn ich keinen besonderen Bezug hätte (Erbstück der Lieblingsoma,...), würde ich die Finger von dem Auto lassen.

Themenstarteram 11. Februar 2015 um 13:42

Zitat:

@burbaner schrieb am 11. Februar 2015 um 12:49:02 Uhr:

- Haben die Strukturteile am Unterboden wirklich nichts abbekommen?

- Ist das Auto schon vermessen worden? Oder meinte der Gutachter dass man darauf verzichten könne "weil er noch so schön fährt"?

- Bis dann alles fertig ist, hast du rund € 8000,- ins Auto gesteckt. Lohnt sich das noch?

Wenn ich keinen besonderen Bezug hätte (Erbstück der Lieblingsoma,...), würde ich die Finger von dem Auto lassen.

Gute Punkte...

Nein, es gab keine Vermessung. Habe dem erfahrenen Gutachter vertraut. Er meinte, "da ist nichts".

Habe das Auto mühselig zusammengespart, aber rund 8000€ könnten da wirklich zusammenkommen, da stimme ich Dir voll zu. Das lohnt keinesfalls.

Ich würde den vermessen lassen kostet 40-70€. Dein Karosseriebauer kommt da bestimmt noch billiger dran. Frag ihn mal.

Ich stelle mir das so vor: Der Karosserierer macht Dir ein Angebot unter Vorbehalt. Anschließend wird der Wagen auf die Richtbühne gesetzt und vermessen. Nun bespricht man das Ganze vor Ort, bezüglich Machbarkeit und Kosten. Nun

kannst Du entscheiden was werden soll. Erfrage vorher die Kosten für diese Aktion. Die Tür kannst Du aus der Verwertung besorgen. Ebenso den vorderen Kotflügel. Um einen entsprechenden Abschnitt des hinteren Kotflügels auszubauen bedarf es schon gewisser Fertigkeiten. Im Bereich der A/B-Säule lohhnt dies meist nicht. Besprechen dies mit dem Korosserierer.

Die Kraft sei mir Dir.....

Naja, die normale Achsvermessung kann da schon einen Anhaltspunkt liefern (Achs und Mittenversatz), aber eigentlich braucht's da ein wenig mehr. Es muss geprüft werden, ob Anlenkpunkte der Achsen noch zueinander passen, aber auch Träger (Formteile) noch symmetrisch zueinander stehen. Da gibt's spezielle Messpunkte an jeder Karosserie und die betreffenden Werksdaten.

Gutachter sind auch nur Menschen und übersehen manchmal etwas (besonders wenn sie von einer Versicherung beauftragt wurden). So wie ich deine Fotos sehe, könnte ich mir vorstellen, dass hohe Kräfte in die A- und B-Säule eingeleitet wurden. Moderne Karosserien verteilen solche Kräfte in der ganzen Struktur, was oft mit bloßem Auge nicht sichtbar ist, aber in der Gesamtheit zu einem Schrotthaufen führen.

Zumindest hätte der Wagen auf einer Hebebühne intensivst begutachtet werden sollen. Ich habe mir dafür so eine Art Prisma angefertigt, damit Symmetrie leichter erkennbar wird...

Die zusätzlich angegebenen Kosten beziehen sich auf Kleinteile, neue Gelenke und Lager am Fahrwerk. Das wird oftmals vergessen, aber ich halte es für unsinnig, wenn solche Dinge die, wenn auch nicht völlig zerstört so doch beschädigt sind, erst ein paar Wochen später gewechselt werden müssen.

Wie gesagt, ich kann nur Tipps aus meiner Erfahrung geben, weil ich das Auto nicht live gesehen habe. Aber du solltest zumindest darüber nachdenken...

Wenn die Achsgeometrie schaden genommen hat, dann kannst ihn gleich mal auf die Richtbank nehmen zu vermessen. Wenn nicht, kann man sich das sparen. Aber einfach so sagen, er hat nichts. Das ist wohl die Sache mit dem:

Welches Brott ess ich, dessen Lied sing ich. D.h. besser einen eigenen Gutachter beauftragen

"Das Lied vom Brot."

Der TE hat aber nicht gesagt, wer den Gutachter beauftragt hat. Deshalb auch nur mein Hinweis.

Ich weis selbst, dass man schnell mal etwas übersieht und eben die Aussage dass sich das Auto noch gut fährt, macht manchmal ein wenig blauäugig...

Hatte letztens solch einen Fall an einer SuperDuke. Die bin ich selbst gefahren und lief wirklich klasse. Auf der Rahmenrichtbank erkannte man einen 15mm. Mittenversatz und einen 3° steileren Lenkkopf. Fazit: Rahmen = Schrott!

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