Karlsruhe Blitzabzocke? 2mal geblitzt mit Laser und Foto

Hallo an alle,
wurde in Karlsruhe auf der K9657 um 11:06 Uhr und um 11:09 Uhr geblitzt. Beides mal mit Lasergerät und Foto. Und beides mal mit dem gleichen zeugen GVB W....
Wie macht der das, dass er mich, im Abstand von 3 Minuten, zwei mal mit dem Laser erwischt? Da stimmt doch was nicht.
Beide Messungen betragen jeweils "nur" 10 Euronen. Hier geht es mir aber ums Prinzip.
Nun zu meinen fragen:
Hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?
Kann man da was dagegen machen?
Danke für Antworten
Grüße
Helixschreck

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Wenn man als Betroffener wegen 2 x 10 € so einen Wind veranstaltet, muß man aber schon 'ne Menge Spaß an der Sache haben... 😁

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Welche Partei würde schon alle Blitzer einmotten oder einstampfen ? Keine, die Städte und Gemeinden rechnen ja mit den erwarteten Bussgeldern.

Eben. Außerdem ließen sich die Einnahmeausfälle kaum kurzfristig gegenfinanzieren, selbst langfristig wäre es schwierig.

Insofern bin ich auch sehr froh, daß es genügend Leute gibt, die dort immer wieder gern und freiwillig zahlen. (Ich selber bin dafür zu geizig.)

Zitat:

@DentheMan10 schrieb am 11. Oktober 2014 um 12:33:12 Uhr:


Das Wahlverhalten ändern wäre Sinnvoll, wenn Alternativen wählbar wären.

Dann geh los und schaffe die Alternative selbst. Es darf sich jeder für politische Ämter bewerben.

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Zitat:

@Gleiterfahrer schrieb am 11. Oktober 2014 um 14:32:22 Uhr:


Welche Partei würde schon alle Blitzer einmotten oder einstampfen ? Keine, die Städte und Gemeinden rechnen ja mit den erwarteten Bussgeldern.

Da es der Politik und den meisten Usern hier im Forum ja um Sicherheit geht, wird sich das früher oder später wahrscheinlich sowieso von selbst erledigen, mit den Einnahmen. 🙂 Die Kontrolldichte ist mittlerweile so hoch, dass es sich nur noch für Ortskundige lohnt, es mal stehen zu lassen. Für Vielfahrer eher nicht. Dazu kommt der neue Punktekatalog. Ich gehe davon aus, dass wir in ca. 20 Jahren soweit sind, dass zwar kontrolliert wird, aber der Kontrollaufwand höher ist als die Einnahmen daraus bzw. die Kosten der Überwachung anderweitig gedeckelt sind. Der mittelefristige Trend geht zu Fahrzeugen, die in bestimmten Situationen autonom fahren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass speziell diese Fahrzeuge nicht mehr im großen Stil erfasst werden. Das könnte auch bedeuten, dass zukünftig verstärkt dort kontrolliert wird, wo heute noch kein Handlungsbedarf gesehen wird um eben die letzten Fische auch noch abzugreifen.

Wir werden sehen, was passiert. 🙂 Man wird uns die automatisierten Fahrzeuge schon irgendwie reinwürgen. Dessen bin ich mir

relativ

sicher, in oben genanntem Zeitfenster

Zitat:

@dodo32
Da es der Politik und den meisten Usern hier im Forum ja um Sicherheit geht,,,,

Halt dodo
Den meisten Usern zur Ehre geht es in der Tat um Sicherheit nicht jedoch der erstgenannten unglaubwürdigen Klientel.


Zitat:

@dodo32
Ich gehe davon aus, dass wir in ca. 20 Jahren soweit sind, dass zwar kontrolliert wird, aber der Kontrollaufwand höher ist als die Einnahmen daraus...

Das ist absolut zu bezweifeln denn Kommunen, Städte, Landkreise und Länder dieser "Republik" haben jetzt und künftig "erhöhten Finanzbedarf" bzw sind pleite. Darum müssen wir damit rechnen das sich u.a. Ordnungswidrigkeiten und auch Bußgelder in kommender Zeit vervielfachen werden (müssen).

Zitat:

@rooster45 [url=http://www.motor-talk.de/.../...-blitzabzocke-2mal-geblitzt-mit-laser-

Das ist absolut zu bezweifeln denn Kommunen, Städte, Landkreise und Länder dieser "Republik" haben jetzt und künftig "erhöhten Finanzbedarf" bzw sind pleite. Darum müssen wir damit rechnen das sich u.a. Ordnungswidrigkeiten und auch Bußgelder in kommender Zeit vervielfachen werden (müssen).

Das wird schon so sein.
Ein Zwang die Kassen der Kmmunen aufzubessern erhalten aber nicht alle Autofahrer.
Nach 40 J hat es mich zwar auch mal mit 30 € erwischt. Hab einfach zuwenig aufgepasst.

Sag ich doch. Da das freiwillige Spendenstellen sind, ist es mir egal, wie viele die Kommune davon aufstellt. Das ist hier in der Beziehung doch wirklich ein freies Land.

Zitat:

@Erwachsener schrieb am 14. Oktober 2014 um 20:38:29 Uhr:


Sag ich doch. Da das freiwillige Spendenstellen sind, ist es mir egal, wie viele die Kommune davon aufstellt. Das ist hier in der Beziehung doch wirklich ein freies Land.

Das euch das kleinkarierte gefällt war zu erwarten! Echt toll, wenn jede Kommune machen kann was es will... oder sehe ich das falsch?

Zitat:

@MB Spirit schrieb am 14. Oktober 2014 um 23:40:00 Uhr:


Das euch das kleinkarierte gefällt war zu erwarten! Echt toll, wenn jede Kommune machen kann was es will... oder sehe ich das falsch?

Was schimpfst denn auf die Kommune?

Bei den Autofahrern ist es doch nicht anders.

Dei einen halten sich an die Regeln. Die anderen nicht.

Über die monitären Konsequenzen wird gemotzt.

@wkienzl

Das dir kein Licht aufgeht war mir auch klar. Wo kommen wir dahin wenn jede Kommune weitere Handlungsfreiheit hat? Dann aber von einem freien Land reden... Und jetzt komm mir nicht mit der ewigen Argumenation sich an dieRegeln halten, bis es einen selber trifft!

Ok, dann frage ich mal anders: WER IST Kommune? Irgendwelche dickwanstigen Bonzen, die sich ein Luxusleben davon leisten? Oder sind es doch die Fußballer, die wie selbstverständlich die Flutlichtanlage einschalten, obwohl es noch taghell ist und nur 2 Männeken den Platz bevölkern, aber selbstverständlich der gesamte Platz beleuchtet werden muss? WER zahlt denn wohl den Strom dafür? Hast du das mal ausgerechnet wie viel da zusammen kommt?
Bevor du antwortest: Direkt vor meinem Haus ist ein Fußballplatz MIT Beleuchtung. 1 km weiter das gleiche Spiel. Wenn ich dir nun noch die Stunden vorrechne, die die VOLLE Beleuchtung der Fluter an war, OHNE das sich ein Männeken auf dem Platz bewegte ... Oder, es wurde einfach nicht ausgeschaltet und hätte die ganze Nacht geleuchtet, wenn nicht der Bürgermeister bzw. Stadtdirektor die Beleuchtung ausgeschaltet hätte. Von der schlaflosen Nacht rede ich erst gar nicht.
Oder, das Schwimmbad, was selbstredent als Hallen- oder Freibad betrieben wird, obwohl sich kein Schwimmer dahin verirrt. Wer zahlt denn das Personal, für Turnhallenaufsicht, Schwimmbad, Kita etc.? Die Kommune. Woher soll sie das Geld nehmen? Durch Grundsteuererhöhung, wie hier in der Stadt, die damit die teuerste Kommune in ganz Deutschland wird?
Bevor hier jemand über Abzocke etc. redet, sollte er sich mal im klaren darüber sein, wie viel von den kommunalen Einrichtungen er KOSTENLOS nutzt. Die paar Piselotten die der Eintritt kostet, deckt ja noch nicht mal die Personalkosten, geschweige denn Betriebskosten.
Wundert es da, dass immer mehr Einrichtungen wegen Geldmangel geschlossen werden? Und da regen sich die paar Männeken, die sich nicht an die (Spiel)Regeln halten wollen oder können, über den kleinen Beitrag auf, den sie zahlen müssen. Geht ihr auch umsonst arbeiten und/oder verzichtet auf Lohnerhöhungen? Macht doch mal damit den Anfang, dann könnt ihr auch meckern.
Keine Ahnung in welcher (Spiele) Welt ihr sonst so lebt. Wenn euch das alles so stinkt, warum wandert ihr nicht dahin aus, wo es lockere Regeln gibt? Ach ja, ist ja schwierig so ein Land zu finden ... Mann, mann, mann ... so langsam kann ich diese Jammerei und Meckerei nicht mehr lesen. Wenn ihr wenigstens so fair währt und erwähnt das die Kommunen auch Ausgaben hat die finanziert werden müssen und den Kommunen auch erklärt woher sie das viele Geld nehmen soll. Aber, das wäre ja zu einfach! 😠😠😠😠😠

@Bootsmann22

Sorry, aber du hast keine Ahnung! Denkst du ernsthaft, dass Kommunale Kosten durch "Blitzerabzocke" gedeckt werden können oder meinst du ernsthaft das blitzen ein Schwimmbad und ein Stadion ermöglichen?
Außerdem habe ich nie behauptet, dass Kommunen alles Dienstleistungen anbieten müssen. Nur du blickst die Weitreiche der Diskussion nicht! Durch zu viele Regeln kann dem Bürger auch das Leben schwer gemacht werden.

Naja komplett vielleicht nicht, aber die Einnahmen sind IMHO im Haushalt schon fest eingeplant.

Gruß Metalhead

Liegt am Haushaltsrecht, eine Kommune muss jede zu erwartende Einnahme im Haushaltsplan mit einer ungefähr zu erwartenden Summe aufführen. Somit müssen auch Bußgeldeinnahmen wenn sie zu erwarten sind in den Haushaltsplan.

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