Kann man schon Winterreifen aufziehen?
Manche fangen damit schon am 1.10. an, auch wenn da noch 20° sind.
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Zitat:
@NDLimit schrieb am 17. Dezember 2018 um 12:06:06 Uhr:
nicht alles, was erlaubt ist, macht auch Sinn 😉
Wohl wahr. Aber macht es Sinn, sich Winterräder zu kaufen und sie dann nicht zu benutzen bzw. so lange zu "schonen" bis sie als Winterbereifung nicht mehr taugen? Die Zeiten als Winterreifen höllisch laut waren, ein gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten hatten und einem ein Tempolimit aufzwangen sind doch vorbei. Mir wäre es schlicht zu nervig, ständig zu überlegen, ob ich denn nun heute, morgen., übermorgen oder erst nächste Woche oder oder oder auf die Winterräder wechsle.
Grüße vom Ostelch
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Bei den Reifenangaben wäre ich davon ausgegangen, dass der Conti da wesentlich indirekter ist. Na gut, dann sind deine Erfahrungen andere.
Ich fuhr einen A4 B5 FWD, A6 4F 4WD, A4 B8 FWD und einen Sharan 7N FWD, kein BMW da ein und der letzte heckgetriebene Opel ist schon eine ganze Zeit her.
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 21. November 2018 um 08:49:37 Uhr:
Hier auf der Autobahn gibt es ein paar Kurven, da merkt man bei hoher Geschwindigkeit sehr gut, wie sich die Reifen verhalten. Wenn das nicht passt, bekomme ich ein ungutes Gefühlt, die mit über 200 km/h zu nehmen.
Wenn man in Autobahnkurven bei über 200 km/h ein ungutes Gefühl hat, dann sollte man nicht nur wegen der Reifen, sondern wegen der vermutlich nicht ausreichenden Sichtweite langsamer fahren 😉 Der Anhalteweg liegt bei 200 km/h immerhin bei ca. 460 m (
https://rechneronline.de/bremsweg/). Da möchte ich nicht als letztes Auto im Stau hinter der Kurve stehen...😰
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 12:58:04 Uhr:
Wenn man in Autobahnkurven bei über 200 km/h ein ungutes Gefühl hat, dann sollte man nicht nur wegen der Reifen, sondern wegen der vermutlich nicht ausreichenden Sichtweite langsamer fahren 😉 Der Anhalteweg liegt bei 200 km/h immerhin bei ca. 460 m (https://rechneronline.de/bremsweg/). Da möchte ich nicht als letztes Auto im Stau hinter der Kurve stehen...😰
Ich sehe den Anhalteweg eher bei 250 m, was natürlich auch nicht zu verachten ist.
Ich denke, 250 m aus 200 km/h dürften schlicht unmöglich sein.
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Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 12:58:04 Uhr:
Der Anhalteweg liegt bei 200 km/h immerhin bei ca. 460 m (https://rechneronline.de/bremsweg/).
Der Rechner geht von einer unrealistisch geringen Verzögerung aus. Für 100 km/h werden 100 m Bremsweg angegeben, das schaffen moderne Autos bei guten Bedingungen aber in einem Drittel.
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 13:04:18 Uhr:
Ich denke, 250 m aus 200 km/h dürften schlicht unmöglich sein.
Nein, das ist ein realistischer Wert, der in der Praxis sogar noch unterboten werden kann.
Zitat:
@Florian333 schrieb am 21. November 2018 um 13:07:38 Uhr:
Für 100 km/h werden 100 m Bremsweg angegeben, das schaffen moderne Autos bei guten Bedingungen aber in einem Drittel.
Schon klar, aber nur in Reifen-/Autotests. Das hat mit der Realität auf der Straße nicht allzu viel zu tun. Da gibt es keine Schrecksekunde, die sind vorbereitet auf das Bremsen, das ist man auf der Straße so nicht. Und sie können wahrscheinlich alle deutlich besser bremsen als wir Durchschnittsfahrer hier. Mehr sind wir nämlich im Vergleich zu denen nicht.
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 13:14:46 Uhr:
Da gibt es keine Schrecksekunde, die sind vorbereitet auf das Bremsen, das ist man auf der Straße so nicht.
Meine Aussage bezog sich auf den reinen Bremsweg, nicht auf den Reaktionsweg. Und "gutes Bremsen" sollte heutzutage jeder hinbekommen, ansonsten kann man das auch lernen. Autozeitschriften testen meistens den Bremsweg aus 100 km/h. Werte unter 35 m sind da auch für Brot-und-Butter-Autos normal. Bei doppelter Geschwindigkeit hat man den vierfachen Bremsweg, das wären also rechnerisch 140 m. Voraussetzung ist, dass die Bremse gegen Ende der Verzögerung noch kein Fading zeigt. Dazu kommt dann der Reaktionsweg, der bei einer einsekündigen Reaktionszeit bei 200 km/h ca. 56 m beträgt. Im Idealfall wäre dann der Anhalteweg noch weniger als 200 m. Die Angabe 250 m enthält also noch einen gewissen Spielraum.
Bitte nicht Bremsweg und Anhalteweg gleichsetzen. Bei hohen Geschwindigkeiten sind die Unterschiede enorm. Bei 200 km/h beträgt der Reaktionsweg schon ca. 55m.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@AndyW211320 schrieb am 21. November 2018 um 09:27:28 Uhr:
Merkt man schon deutlich - spätestens wenn der WR-Begrenzer bei 240 angeht.😁
Auch bei 240 km/h gibt es mit meinen Winterreifen kein Problem. Selbst bei 270 (nach Tacho) ist das Fahrgefühl OK. Für die Bedenkenträger. 😉 So schnell fahre ich aber nur sehr selten und dann auch nur für kurze Zeit. Klar, es muss auch alles passen, damit man so schnell fahren kann.
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 12:58:04 Uhr:
Wenn man in Autobahnkurven bei über 200 km/h ein ungutes Gefühl hat, dann sollte man nicht nur wegen der Reifen, sondern wegen der vermutlich nicht ausreichenden Sichtweite langsamer fahren 😉
Ich habe doch aber mit den aktuellen Sommer- und auch Winterreifen kein ungutes Gefühl und selbstverständlich muss man auf Sichtweite fahren und nicht nur das, es sind noch andere ganz wichtige Rahmenbedingungen zu beachten, damit man so schnell fahren kann.
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 12:58:04 Uhr:
Der Anhalteweg liegt bei 200 km/h immerhin bei ca. 460 m (https://rechneronline.de/bremsweg/). Da möchte ich nicht als letztes Auto im Stau hinter der Kurve stehen...😰
Falsch, wie andere dir schon geschrieben haben, ist der Anhalteweg auf trockner Straße wesentlich kürzer, er beträgt weniger als 250 m, entsprechende Bremsen vorausgesetzt.
Anhalteweg auf trockner Straße beträgt ungefähr (meine Faustformel):
s = (v/100) x 40 + v/3,6 x t
wobei v die gefahrene Geschwindigkeit ist und t die Vorbremszeit (Reaktionszeit + Ansprechzeit der Bremsen usw.)
Gruß
Uwe
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 21. November 2018 um 21:27:09 Uhr:
Anhalteweg auf trockner Straße beträgt ungefähr (meine Faustformel):
s = (v/100) x 40 + v/3,6 x t
wobei v die gefahrene Geschwindigkeit ist und t die Vorbremszeit (Reaktionszeit + Ansprechzeit der Bremsen usw.)
Ups, die Formel ist falsch, richtig ist:
s = (v/100)^2 x 40 + v/3,6 x t
Gruß
Uwe
Zitat:
@Florian333 schrieb am 21. November 2018 um 13:17:18 Uhr:
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 21. November 2018 um 13:14:46 Uhr:
Da gibt es keine Schrecksekunde, die sind vorbereitet auf das Bremsen, das ist man auf der Straße so nicht.Meine Aussage bezog sich auf den reinen Bremsweg, nicht auf den Reaktionsweg.
Jetzt bitte nicht herumrudern, oben wurde ganz klar vom ANHALTEWEG gesprochen.
Und der besteht nicht nur aus dem reinen Bremsweg.
Bei 200 km/h bist Du schon 50m unterwegs bevor Du überhaupt anfängst zu bremsen.
Bitte einfach mal richtig lesen und den Zusammenhang chronologisch erfassen. Ich hatte ganz deutlich zwischen Bremsweg, Reaktionsweg und Anhalteweg unterschieden und alle drei Wege berechnet.
Zitat:
@Florian333 schrieb am 22. November 2018 um 10:52:44 Uhr:
Bitte einfach mal richtig lesen und den Zusammenhang chronologisch erfassen. Ich hatte ganz deutlich zwischen Bremsweg, Reaktionsweg und Anhalteweg unterschieden und alle drei Wegeberechnetdurcheinandergebracht.
Habs mal korrigiert, jetzt stimmts.
Geschwätz. Wo liegt deiner Meinung nach ein Fehler in meiner obigen Berechnung? Es hatte zunächst jemand einen Bremswegrechner verlinkt, der unrealistische Werte für den Bremsweg lieferte. Daraufhin hatte ich eine realistischere Bremswegberechung durchgeführt. Dann hatte ich noch den Reaktionsweg berechnet. Und dann habe ich beide Werte addiert, was den Anhalteweg ergab.
Dies hier ist groß genug geschrieben, das müsste gehen....
https://www.123fahrschule.de/lernen/geschwindigkeit-faustformeln
(ich kann mich noch erinnern, als ich noch aktiv Rallyes gefahren bin, wir haben sogar mit Rädern in der Luft gebremst! Jetzt seid ihr aber platt!)