Kann man schon Winterreifen aufziehen?

Manche fangen damit schon am 1.10. an, auch wenn da noch 20° sind.

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Zitat:

@NDLimit schrieb am 17. Dezember 2018 um 12:06:06 Uhr:


nicht alles, was erlaubt ist, macht auch Sinn 😉

Wohl wahr. Aber macht es Sinn, sich Winterräder zu kaufen und sie dann nicht zu benutzen bzw. so lange zu "schonen" bis sie als Winterbereifung nicht mehr taugen? Die Zeiten als Winterreifen höllisch laut waren, ein gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten hatten und einem ein Tempolimit aufzwangen sind doch vorbei. Mir wäre es schlicht zu nervig, ständig zu überlegen, ob ich denn nun heute, morgen., übermorgen oder erst nächste Woche oder oder oder auf die Winterräder wechsle.

Grüße vom Ostelch

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Bei meinem Fahrzeug konnte ich keine nennenswerten Unterschiede beim Bremswege auf trockner Straße zwischen Winter- und Sommerreifen feststellen.

Das kann natürlich von Winterreifen zu Winterreifen unterschiedlich sein. Man merkt die Unterschiede ja auch bereits beim Lenken. Bei den einem Winterreifen lässt sich wesentlich leichter lenken und bei dem anderen sind die Lenkkräfte vergleichbar mit den Sommerreifen (so wie bei meinen Winterreifen).

Wenn sich nun auf trockner Straße leichter lenken lässt, liegt die Vermutung nahe, dass die Haftung geringer ist und somit der Bremsweg entsprechend länger ausfällt.

Gruß

Uwe

Uwe, Du hast mit beiden Räder-Arten schon mal eine Vollbremsung gemacht?

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 20. November 2018 um 09:03:33 Uhr:


Bei meinem Fahrzeug konnte ich keine nennenswerten Unterschiede beim Bremswege auf trockner Straße zwischen Winter- und Sommerreifen feststellen.

Das kann natürlich von Winterreifen zu Winterreifen unterschiedlich sein. Man merkt die Unterschiede ja auch bereits beim Lenken. Bei den einem Winterreifen lässt sich wesentlich leichter lenken und bei dem anderen sind die Lenkkräfte vergleichbar mit den Sommerreifen (so wie bei meinen Winterreifen).

Wenn sich nun auf trockner Straße leichter lenken lässt, liegt die Vermutung nahe, dass die Haftung geringer ist und somit der Bremsweg entsprechend länger ausfällt.

Gruß

Uwe

Es gibt eben weder "den" Sommerreifen, noch "den" Winterreifen. Je nachdem, welche Reifen man konkret vergleicht, ergeben sich natürlich völlig andere Relationen. Wer macht denn regelmäßig eine echte Gefahrbremsung, wie man sie im Fahrsicherheitsseminar gelernt hat (und lenkt auch noch dabei)? Bei "Normalbetrieb" im Alltag bei Nässe oder Trockenheit erlebe ich unter normalen Umständen auch keine gravierenden Unterschiede zwischen den Reifenarten. Aber wenn die Reifen wirklch gefordert werden, gint es eben doch erhebliche Unterschiede, wie die Reifentests regelmäßig zeigen.

Grüße vom Ostelch

Einfach mal eine schnelle Kurve fahren und beobachten, welcher Reifen eher das Singen anfängt.

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/quote]

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 20. November 2018 um 08:51:45 Uhr:



Zitat:

In einem ADAC-Test lagen beim Abbremsen von 100 auf 0 km/h bis zu 16 Meter Differenz zwischen Winter- und Sommerreifen. War das Profil des Winterpneus aber etwas abgefahren, wurde der Unterschied kleiner. Bei vier Millimeter Restprofil waren es noch um die 5 Meter.
(Quelle)

Somit gibt es auch eine Lösung für das Problem, breitere Winterreifen, denn somit erhöht sich die Aufstandsfläche wieder. Ich fahre 245er Winterreifen, also breit genug, so dass die Bremswegverlängerung auf trockner Straße aus 100 km/h deutlich geringer sein wird als 16 m. 🙂

Der Ansatz gefällt mir.
Wenn das mit der Aufstandsfläche die Begründung ist, dann wären breite Reifen tatsächlich die Lösung, um die schlechte Performance von Winterreifen bei trockener Fahrbahn zu vermeiden. Dann könnte auch der Smiley vom Posting weg. Jetzt muss man nur noch schauen, wie die Regenperformance leidet.

Jou, dafür gibts bei Regen mit Winterbreitreifen eher mal Aquaplaning. Ist also auch wieder nur ein Kompromiss.
Edit: sorry, deinen letzten Satz hab ich überlesen gehabt, du hast es selbst erwähnt.

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 20. November 2018 um 09:07:07 Uhr:


Uwe, Du hast mit beiden Räder-Arten schon mal eine Vollbremsung gemacht?

Ja.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 20. November 2018 um 13:27:06 Uhr:


Einfach mal eine schnelle Kurve fahren und beobachten, welcher Reifen eher das Singen anfängt.

Ja, das mache ich auch gerne mal, allerdings gehe ich nicht an den Grenzbereich. Zwischen meinen Sommerreifen und meinen jetzigen Winterreifen ist da kein großer Unterschied in der schnellen Kurvenfahrt. Anders war das bei meinem letzten Winterreifen, was sich erst nach vielen 1000 km gegeben hat.

Zitat:

@400.000km schrieb am 20. November 2018 um 17:44:54 Uhr:


Jetzt muss man nur noch schauen, wie die Regenperformance leidet.

Auch die passt. Die Zeiten, in denen Breitreifen Probleme bei Nässe gemacht haben, sind inzwischen vorbei, siehe auch diesen ADAC-Vergleich:

klick mich

Gruß

Uwe

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Breite eines Refeins zu dem Fahrzeuggewicht passen muss, um den Aquaplaning entgegenzuwirken. Auf einem A4 B5 ist ein breiter Reifen bei Nässe problematischer als auf einem A4 B8. Ich denke nichts, dass dieses nur an der Starrachse des B5 liegt. Die Vorderradaufhängung ist ziemlich identisch.

Ich fürchte Ihr fahrt einfach schlechte Reifen und / oder viel zu hektisch und dicht auf.
Ich merke zwischen Sommer- und Winterreifen kaum einen Unterschied. Ein Schleicher bin ich nicht, aber auch niemand, der täglich von 3 Notbremsungen berichten muss, die nur funktioniert hatten, weil SR montiert waren...

HC

Ich habe nur noch Michelin montiert, ob man da nun von schlechten Reifen sprechen kann...
Der Gummi ist nun einmal weicher. Ich befürchte, dass du kein Feingefühl für die Fahrdynamik deines Fahrzeugs besitzt. Beim "normalen" Fahren merkt man keinen großen Unterschied. Man merkt, dass das Fahrzeug beim Abbiegen vielleicht etwas stärker über die Vorderräder schiebt oder eben sich schnelle Kurvenfahrten anders anfühlen. Dieses wird bei der meisten dadurch verstärkt, dass sie im Sommer breitere Reifen mit geringerem Querschnitt und breiterer Spur fahren. Ich bin auf 2 Fahrzeugen im Sommer und Winter identische Reifengrößen und Einpresstiefen gefahren und man kann spüren, dass ein Winterreifen weicher ist, auch wenn man diesen nicht im Grenzbereich bewegt.

Vergleichst du nun einen abgefahrenen Winterreifen mit einem neuen Sommerreifen, dann schwindet der Unterschied natürlich, so wie er es vermutlich zwischen billigen Sommerreifen und hochwertigen Winterreifen tun wird. Z.b. ein Uniroyal Rainsport 3 fühlt sich schon fast wie ein Winterreifen an.

Zitat:

@hellcat500 schrieb am 21. November 2018 um 05:37:08 Uhr:


Ich fürchte Ihr fahrt einfach schlechte Reifen und / oder viel zu hektisch und dicht auf.
Ich merke zwischen Sommer- und Winterreifen kaum einen Unterschied. Ein Schleicher bin ich nicht, aber auch niemand, der täglich von 3 Notbremsungen berichten muss, die nur funktioniert hatten, weil SR montiert waren...

Alle Winterreifen, auch die Premium Marken haben einen längeren Bremsweg bei trockener Fahrbahn. Dies ist in zahlreichen Tests bestätigt worden. Schlechte Winterreifen haben sogar 20 Meter mehr Bremsweg aus 100 km/h.
Da würde ich mal die Sommerreifen tauschen, wenn der Bremsweg fast gleich ist.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 21. November 2018 um 05:44:21 Uhr:


Man merkt, dass das Fahrzeug beim Abbiegen vielleicht etwas stärker über die Vorderräder schiebt oder eben sich schnelle Kurvenfahrten anders anfühlen.

Dieses Mal eben nicht. Ich war dieses Mal überrascht, wie gut das Fahrzeug mit den neuen Winterreifen durch die Kurven geht.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 21. November 2018 um 05:44:21 Uhr:


Ich bin auf 2 Fahrzeugen im Sommer und Winter identische Reifengrößen und Einpresstiefen gefahren und man kann spüren, dass ein Winterreifen weicher ist, auch wenn man diesen nicht im Grenzbereich bewegt.

Wie bereits geschrieben, nach dem jetzigen Wechsel auf Winterreichen war das nicht zu spüren. Anders sah das bei den Winterreifen davor aus.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 21. November 2018 um 05:44:21 Uhr:


Vergleichst du nun einen abgefahrenen Winterreifen mit einem neuen Sommerreifen, dann schwindet der Unterschied natürlich, so wie er es vermutlich zwischen billigen Sommerreifen und hochwertigen Winterreifen tun wird.

Mein Vergleich betrifft neue Sommerreifen zu neuen Winterreifen.

Zitat:

@400.000km schrieb am 21. November 2018 um 06:32:28 Uhr:


Alle Winterreifen, auch die Premium Marken haben einen längeren Bremsweg bei trockener Fahrbahn. Dies ist in zahlreichen Tests bestätigt worden. Schlechte Winterreifen haben sogar 20 Meter mehr Bremsweg aus 100 km/h.

Natürlich ist der Bremsweg auch mit den richtigen Winterreifen etwas länger, aber nicht so dramatisch. Der ADAC hatte ja von Bremswegverlängerung von 16 m aus 100 km/h geschrieben bei neuen Winterreifen und 5 m bei Winterreifen mit nur 4 mm Profil. Passen die Winterreifen und sind sie nicht zu schmal, halt ich diese 5 m Bremswegverlängerung auch für neue Winterreifen für realistisch.

Zitat:

@400.000km schrieb am 21. November 2018 um 06:32:28 Uhr:


Da würde ich mal die Sommerreifen tauschen, wenn der Bremsweg fast gleich ist.

Andersherum wird doch wohl ein Schuh draus, wenn sich durch die Winterreifen der Bremsweg deutlich verlängert, sollte man über einen Tausch der Winterreifen nachdenken, denn es ist ja völlig gaga, Sommerreifen mit schlechter Performance aufzuziehen, nur weil die Winterreifen schlecht sind. 😉

Gruß

Uwe

Was hast du denn für Sommer- und Winterreifen?
Meine Frau spürt auch keinen wirklichen Unterschied. Wenn einem das Gespür dafür fehlt, dann merkt man den Wechsel wohl nicht. Vielleicht hast du auch ein sehr weiches Fahrwerk, wodurch es weniger auffällig ist.

@Schubbie

Sommerreifen sind ein Michelin Sport Pilot irgendetwas 245er vorne und 265er hinten. Die Winterreifen sind Conti TS 830 P 245er rundum.

Es mag sein, dass deine Frau das Gespür fehlt, und wahrscheinlich fährst sie auch entsprechend verhalten, so dass der Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen nicht direkt auffält. Anders sieht das bei mir aus, ich fahre zügig. Hier auf der Autobahn gibt es ein paar Kurven, da merkt man bei hoher Geschwindigkeit sehr gut, wie sich die Reifen verhalten. Wenn das nicht passt, bekomme ich ein ungutes Gefühlt, die mit über 200 km/h zu nehmen. Nicht so beim letzten Wechsel auf die neuen Winterreifen, wie auf Schienen, fast wie mit den Sommerreifen.

Du fährst doch einen BMW? Gerade bei BMWs gibt es manchmal Probleme mit einem schwammigen Fahrverhalten mit den Winterreifen. Wie war ich froh, dass das dieses Mal nicht der Fall ist und mein Alpina mit den Winterreifen von Anfang an ein optimales Fahrverhalten zeigt. 🙂

Gruß

Uwe

Merkt man schon deutlich - spätestens wenn der WR-Begrenzer bei 240 angeht.😁
Wobei die Nokian WRA3 die wir drauf haben doch recht angenehm leise sind. Schwammig ist er auch nicht. Passt schon. Ist eben ein anderer Rollwiderstand als mit den SR.
Freue mich drauf, da dann auch die Optik mal wieder eine andere ist mit den metalgrey Borbet-Felgen. 😉

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